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Das Problemzentrierte Interview als Methode zur Reflexion der eigenen Bildungsbiographie

Título: Das Problemzentrierte Interview als Methode zur Reflexion der eigenen Bildungsbiographie

Trabajo Escrito , 2015 , 10 Páginas

Autor:in: BA / MA Tonia Lehmann (Autor)

Filología alemana - Lingüística
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In der folgenden Ausarbeitung werde ich mich mit dem problemzentriertem Interview und der Fragestellung beschäftigen, ob es für mich eine geeignete Methode darstellt, um meine eigene Bildungsbiographie zu reflektieren.

Im Folgenden werde ich mich kurz zum Thema Interview allgemein und zur Biographiearbeit äußern. Detaillierter gehe ich anschließend auf das problemzentrierte Interview ein, um dessen Komplexität m verdeutlichen und äußere mich weiterführend im Fazit dazu, inwieweit das problemzentrierte Interview für mich eine geeignete Form bezüglich der Reflexion der eigenen Bildungsbiographie darstellt.

Das Interview in seinen verschiedensten Formen hat lange Tradition. Schon lange bevor es Ende des 19. Jahrhunderts im Journalismus verwendet wurde, war es als Meinungs- und Informationsbeschaffung in der Kriminalistik, unter Ethnologen, in der Medizin und zuletzt auch in den Sozialwissenschaften in Gebrauch (vgl Haller 2001, S. 99).

Das Wort Interview selbst stammt aus dem Französischen und bedeutet verabredete Zusammenkunft (entrevue). Es stellt eine Gesprächssituation dar, bewusst und gezielt herbeigeführt wird, damit einer Fragen stellt, der andere beantwortet, und wird demnach als Kommunikationssituation bezeichnet.

Das Interview ist eine qualitative Methode, die vom Interviewer als auch vom Interviewten eine ständige Rollendefinition verlangt und bei der das Ergebnis von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst wird, we1che in die inhaltliche Auswertung einfließen (vgl Lamnek 2010, S. 301 f).

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Kurze Einführung in die Biographiearbeit

2. Methode problemzentriertes Interview

2.1. Ablauf

2.2. Phasen des Interviews

2.3. Datenerfassung

2.4. Auswertung

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das problemzentrierte Interview als qualitative Methode und setzt sich mit der Fragestellung auseinander, inwieweit dieses Verfahren geeignet ist, die eigene Bildungsbiographie zu reflektieren.

  • Grundlagen der Biographiearbeit als Prozess der Identitätsfindung.
  • Theoretische Fundierung und Kriterien des problemzentrierten Interviews.
  • Methodischer Ablauf, Phasenmodell und Techniken der Datenerfassung.
  • Systematische Vorgehensweisen bei der qualitativen Auswertung.
  • Reflexion der Eignung der Methode zur Bearbeitung persönlicher Bildungserfahrungen.

Auszug aus dem Buch

2. Das problemzentrierte Interview

Das problemzentrierte Interview, welches seinen Ursprung 1985 durch Witzel hatte, findet vor allem in der Psychologie Anwendung. Biographische Daten im Hinblick auf ein bestimmtes Problem werden im problemzentrierten Interview anhand eines Leitfadens, der aus Fragen und Erzählreizen besteht, thematisiert.

Das problemzentrierte Interview wird durch folgende Kriterien gekennzeichnet:

- Problemzentrierung

- Gegenstandsorientierung

- Prozessorientierung

Beim problemzentrierten Interview handelt es sich um eine Methodenkombination, die aus folgenden vier Teilelementen besteht:

1. Qualitatives Interview

2. Biographische Methode

3. Fallanalyse

4. Gruppendiskussion

5. Inhaltsanalyse (vgl. Flick 2010, S. 210)

Mit der oben benannten Methodenvielfalt wird ein Problembereich gesellschaftlicher Realität mit Hilfe verschiedener Techniken betrachtet und analysiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Kurze Einführung in die Biographiearbeit: Das Kapitel erläutert die Bedeutung der Biographiearbeit als Methode zur Identitätsfindung, die durch Erinnerungsarbeit und eine zugewandte Haltung des Forschers die Persönlichkeitsentwicklung fördert.

2. Methode problemzentriertes Interview: Hier werden die theoretischen Grundlagen, die Kriterien sowie die methodische Zusammensetzung des problemzentrierten Interviews als Kombination verschiedener qualitativer Ansätze dargestellt.

2.1. Ablauf: Dieser Abschnitt beschreibt die theoretische Vorbereitung und die Konzeptgenerierung, bei der der Forscher bestehendes Wissen nutzt, ohne die Deutungshoheit des Befragten einzuschränken.

2.2. Phasen des Interviews: Das Kapitel gliedert den Interviewprozess in fünf Phasen, von der Initialisierung über die allgemeine und spezifische Sondierung bis hin zu direkten Fragen.

2.3. Datenerfassung: Es werden die technischen Hilfsmittel wie Kurzfragebogen, Leitfaden, Tonbandaufzeichnung und Postskript vorgestellt, die zur umfassenden Datensammlung notwendig sind.

2.4. Auswertung: Dieser Teil beschreibt die dreistufige Analyse, bestehend aus methodologischer Kommentierung, kontrollierter Interpretation und vergleichender Systematisierung.

3. Fazit: Das Fazit reflektiert die persönliche Eignung der Methode für die Aufarbeitung der eigenen Bildungsbiographie, insbesondere hinsichtlich der Strukturierung und der Bewältigung von Blockaden.

Schlüsselwörter

Problemzentriertes Interview, Biographiearbeit, qualitative Sozialforschung, Identitätsfindung, Datenerfassung, Auswertungsmethodik, Reflexion, Bildungsbiographie, Leitfadeninterview, Kommunikationssituation, Rollendefinition, Gesprächssituation, Fallanalyse, Erinnerungsarbeit, methodische Triangulation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung des problemzentrierten Interviews als wissenschaftliche Methode zur Reflexion der eigenen Bildungsbiographie.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der Theorie der Biographiearbeit, den methodischen Merkmalen des problemzentrierten Interviews und der systematischen Auswertung von narrativen Daten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu evaluieren, ob das problemzentrierte Interview ein geeignetes Instrument darstellt, um persönliche Bildungserfahrungen strukturiert zu reflektieren und dabei Blockaden abzubauen.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Es wird das problemzentrierte Interview eingesetzt, das eine Kombination aus qualitativem Interview, biographischer Methode, Fallanalyse, Gruppendiskussion und Inhaltsanalyse darstellt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in die Biographiearbeit, eine detaillierte Erläuterung des problemzentrierten Interviews inklusive Ablauf und Phasen sowie eine Darstellung der Datenerfassung und Auswertungsschritte.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Biographiearbeit, problemzentriertes Interview, qualitative Auswertung, Reflexion, Identität und methodischer Leitfaden.

Warum ist eine neutrale Beziehung zwischen Interviewer und Befragtem so wichtig?

Eine neutrale Beziehung ist entscheidend, um die Redefreiheit nicht einzuschränken und dem Befragten zu ermöglichen, sich ungestört von persönlichen Einflüssen dem Thema zu nähern.

Welche Rolle spielt die nonverbale Kommunikation in diesem Setting?

Sie dient als Vertrauensbasis; Gestik und Mimik signalisieren dem Befragten, dass er verstanden wird, was wiederum das Vertrauen stärkt und das Sprechen über schwierige Themen erleichtert.

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Detalles

Título
Das Problemzentrierte Interview als Methode zur Reflexion der eigenen Bildungsbiographie
Universidad
University of Applied Sciences Wiesbaden Rüsselsheim Geisenheim  (Hochschule)
Autor
BA / MA Tonia Lehmann (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
10
No. de catálogo
V310916
ISBN (Ebook)
9783668096783
ISBN (Libro)
9783668096790
Idioma
Alemán
Etiqueta
problemzentrierte interview methode reflexion bildungsbiographie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
BA / MA Tonia Lehmann (Autor), 2015, Das Problemzentrierte Interview als Methode zur Reflexion der eigenen Bildungsbiographie, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/310916
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