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Methodenmonismus und Medienvielfalt im Unterricht. „Das Ende der Kreidezeit“

Am Beispiel des Wirtschaft- und Recht-Unterrichts an Thüringer Gymnasien

Titel: Methodenmonismus und Medienvielfalt im Unterricht. „Das Ende der Kreidezeit“

Examensarbeit , 2015 , 89 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Tim Reukauf (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ich beschäftige mich in dieser Arbeit mit den beiden großen Themenkomplexen Methoden und Medien im Unterricht. Da in der Schule derzeit viele neue Medien Einzug halten spricht man auch von Medienvielfalt im Unterricht. Auf der anderen Seite möchte ich zeigen, wie sich diese Medienvielfalt mit der Methodeneinseitigkeit des Frontalunterrichts verbinden lässt.

Wie passen also Methodenmonismus und Medienvielfalt zusammen? Wie war der Unterricht früher, heute und wie wird er in der Zukunft aussehen oder wie sollte er in der Zukunft aussehen?
Mit diesen und weiteren Fragen möchte ich mich in meiner Abschlussarbeit beschäftigen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Vorwort

2 Einleitung

3 Begriffserklärung

3.1 Methodenmonismus

3.2 Medienvielfalt

4 Schulalltag – Unterrichten im Wandel der Zeit

4.1 Die Schule früher

4.2 Die Schule von heute – der ‚gewünschte‘ Ist-Zustand

4.3 Die Schule von morgen – vom ‚tatsächlichen‘ Ist-Zustand zum Soll-Zustand

5 Vergleich ausgewählter Studien

6 Interpretation der Studien

6.1 Interpretation aus Sicht der Lehrerinnen und Lehrer

6.2 Interpretation aus Sicht der Schülerinnen und Schüler

7 Eigene Empirische Untersuchung

7.1 Fragebogen

7.2 Untersuchungsobjekte

7.3 Darstellung der Untersuchungsbefunde – eine Auswertung

8 Unterrichtsplanung auf Basis der Studien

8.1 Bedingungsanalyse

8.1.1 Lerngruppe und Lehrer-Schüler-Verhältnis

8.1.2 Äußere Bedingungen (sozio-kulturelle Bedingungen)

8.1.3 Schlussfolgerungen für den Unterricht

8.2 Sachanalyse

8.3 Begründung der didaktischen Stufung

8.4 Stundenziele

8.5 Methodenauswahl

8.6 Aussagen zu Schülerleistungen

9 Durchführung und Reflexion

9.1 Erste Unterrichtsstunde - Verlaufsplanung (gekürzt)

9.2 Zweite Unterrichtsstunde - Verlaufsplanung (gekürzt)

9.3 Reflexion

10 Zusammenfassung – Fazit – Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen dem vorherrschenden Frontalunterricht ("Methodenmonismus") und der wachsenden Verfügbarkeit neuer digitaler Medien ("Medienvielfalt"). Ziel ist es zu analysieren, warum trotz moderner technischer Möglichkeiten im Wirtschaft und Recht-Unterricht an Thüringer Gymnasien überwiegend traditionelle Lehrformen dominieren und wie durch eine methodisch reflektierte Unterrichtsplanung ein Wandel hin zur Schülerorientierung gelingen kann.

  • Methodenmonismus vs. Medienvielfalt im heutigen Unterricht
  • Empirische Analyse des tatsächlichen Unterrichtsgeschehens
  • Vergleich von Lehrer- und Schülersicht auf Unterrichtsformen
  • Didaktische Möglichkeiten des interaktiven Whiteboards
  • Konkrete Unterrichtsplanung für das Fach Wirtschaft und Recht

Auszug aus dem Buch

4.2 Die Schule von heute – der ‚gewünschte‘ Ist-Zustand

Obwohl der Computer schon längere Zeit Einzug in die Schule gehalten hat, führte er bisher meist ein Randleben - verbannt in extra Übungsräume oder Abseits im Klassenzimmer. Mit dem neuen Medium des interaktiven Whiteboards rückte der Computer als zentrale Schaltstelle schlagartig in den Mittelpunt des Unterrichts. Auf der digitalen Tafel, die über einen Beamer Inhalte wie auf einem überdimensionalen Computermonitor abbildet, können Bilder, Texte sowie Audio- und Videodateien wiedergegeben werden.

Die Möglichkeiten der Darstellung auf dieser neuen weißen Tafel, dem Whiteboard, scheinen gegenüber der klassischen Kreidetafel nahezu unbegrenzt.

Aber mit dieser interaktiven Tafel lassen sich nicht nur Dinge besser abbilden. Die mit dem Computer verbundene Tafel kann darüber hinaus von den Lehrern und den Lernenden als universelles Werkzeug verwendet werden. Auf ihr können im Unterricht Inhalte in neuer und vor allem besserer Form, nämlich interaktiv recherchiert, gestaltet und präsentiert werden. Durch die Kombination von Interaktionen mit den Möglichkeiten der vielseitigen Darstellung eröffnet das Whiteboard schließlich auch Freiraum für neue pädagogische Konzepte und bietet neue Formen im Umgang zwischen Lehrern und Schülern.

Das Interaktive Whiteboard, so scheint es, ist für die Schule das Medium der Zukunft.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Vorwort: Der Autor erläutert die Entstehung der Arbeit im Rahmen seiner Ersten Staatsprüfung und ordnet die Themenkomplexe Methoden und Medien ein.

2 Einleitung: Hier wird die Problemstellung des "Methodenmonismus" im Vergleich zur geforderten modernen Medienvielfalt hergeleitet und das Ziel der Untersuchung definiert.

3 Begriffserklärung: Definition und Abgrenzung der zentralen Fachbegriffe Methodenmonismus und Medienvielfalt im schulischen Kontext.

4 Schulalltag – Unterrichten im Wandel der Zeit: Historischer Rückblick und Analyse der Entwicklung von der traditionellen Kreidetafel hin zum digitalen Whiteboard.

5 Vergleich ausgewählter Studien: Zusammenstellung und Auswertung bestehender empirischer Befunde zur tatsächlichen Unterrichtsrealität in Deutschland.

6 Interpretation der Studien: Analyse der Gründe für die Dominanz des Frontalunterrichts aus unterschiedlichen Perspektiven von Lehrkräften und Schülern.

7 Eigene Empirische Untersuchung: Darstellung und Auswertung der selbst durchgeführten Schülerbefragung am Gymnasium Georgianum.

8 Unterrichtsplanung auf Basis der Studien: Transfer der theoretischen und empirischen Erkenntnisse in eine konkrete Unterrichtsplanung zum Thema "Markt und Preisbildung".

9 Durchführung und Reflexion: Dokumentation der praktischen Umsetzung und kritische Reflexion des Unterrichtsverlaufs.

10 Zusammenfassung – Fazit – Ausblick: Zusammenführende Betrachtung der Ergebnisse und Beantwortung der Forschungsfragen.

Schlüsselwörter

Methodenmonismus, Medienvielfalt, Frontalunterricht, Schülerrorientierung, Wirtschaft und Recht, interaktives Whiteboard, empirische Studie, Unterrichtsplanung, Marktmechanismus, didaktische Reduktion, Kompetenzfelder, Lehrer-Schüler-Verhältnis, digitale Medien, Schulalltag, Preisbildung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Missverhältnis zwischen dem klassischen, lehrerzentrierten Frontalunterricht ("Methodenmonismus") und der zunehmenden technischen Aufrüstung von Klassenzimmern ("Medienvielfalt").

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Unterrichtsmethodik, den Einsatz digitaler Medien, die Analyse der Unterrichtsrealität und die didaktische Planung im Fach Wirtschaft und Recht.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, zu untersuchen, warum trotz Medienvielfalt der Frontalunterricht dominiert, und durch eine empirische Untersuchung sowie eine beispielhafte Unterrichtsplanung Wege zur effektiven Methodenvielfalt aufzuzeigen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender Studien sowie eine eigene empirische Befragung von Schülerinnen und Schülern an einem Thüringer Gymnasium.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung, die Interpretation bestehender Studien, die Auswertung der eigenen empirischen Daten sowie eine detaillierte Unterrichtsplanung inklusive Reflexion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Methodenmonismus, Medienvielfalt, Schülerorientierung, digitale Unterrichtsmedien und Wirtschaftsdidaktik.

Warum wird trotz moderner Technik meist frontal unterrichtet?

Laut der Arbeit spielt Zeitdruck, Stofffülle, die Notwendigkeit der Abiturvorbereitung und eine fest verankerte Lehrpraxis eine Rolle, die den Rückgriff auf lehrerzentrierte Methoden begünstigt.

Wie reagieren Schüler auf den Frontalunterricht?

Schüler nehmen den Frontalunterricht oft als lehrergesteuert wahr, was die Motivation mindern kann, obwohl sie ihn gleichzeitig aufgrund der klaren Stoffvermittlung in höheren Klassenstufen durchaus präferieren.

Ende der Leseprobe aus 89 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Methodenmonismus und Medienvielfalt im Unterricht. „Das Ende der Kreidezeit“
Untertitel
Am Beispiel des Wirtschaft- und Recht-Unterrichts an Thüringer Gymnasien
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Veranstaltung
Wissenschaftliche Hausarbeit zur Ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien
Note
1,7
Autor
Tim Reukauf (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
89
Katalognummer
V310972
ISBN (eBook)
9783668350359
ISBN (Buch)
9783668350366
Sprache
Deutsch
Schlagworte
methodenmonismus medienvielfalt unterricht ende kreidezeit beispiel wirtschaft- recht-unterrichts thüringer gymnasien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tim Reukauf (Autor:in), 2015, Methodenmonismus und Medienvielfalt im Unterricht. „Das Ende der Kreidezeit“, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/310972
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Leseprobe aus  89  Seiten
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