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Zusammenfassung von "Strukturenwandel der Demokratietheorien" von Richard Saage und Ingrid Thienel-Saage

Titre: Zusammenfassung von "Strukturenwandel der Demokratietheorien" von Richard Saage und Ingrid Thienel-Saage

Résumé , 2014 , 75 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Lukas Grangl (Auteur)

Politique - Fondements et Généralités
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Diese Zusammenfassung bietet einen Überblick über das Einführungswerk "Strukturwandel der Demokratietheorien" von Richard Saage und Ingrid Thienel-Saage.

Aus dem Inhalt:
Demokratieverständnis der Antike.
Partizipationsmodelle der Frühen Neuzeit.
Demokratie am Vorabend der Französischen Revoltution.
Demokratietheorie in der Französischen Revolution.
Demokratietheorien des 19. Jahrhunderts in Frankreich und England.
Demokratie in Deutschland ab 1800.
Demokratietheoretische Paradigmen in den ersten Republiken in Deutschland und Österreich.
Reduzierte Demokratietheorien im Schatten des 2. Weltkrieges.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Zum Demokratieverständnis der Antike

1.1 Einleitung

1.2 Die wichtigsten Institutionen der attischen Demokratie

1.3 Das Selbstverständnis der attischen Demokratie

1.4 Antike Demokratietheorien in antidemokratischer Absicht: Platon

1.5 Das antike Verdikt der "äußersten Demokratie": Aristoteles

2 Partizipationsmodelle der Frühen Neuzeit

2.1 Einleitung

2.2 Alternative Integrationsmodelle der Republik

2.3 Frage nach bürgerlicher Interessendurchsetzung im "starken" Staat oder in der Ständeversammlung

2.4 Modernes Naturrecht und Demokratietheorie in der Großen Englischen Revolution (17.Jhd)

2.5 Die demokratische, utopische, liberale und autoritäre Spielart politischer Theorie

3 Demokratie am Vorabend der Französischen Revolution

3.1 Einleitung

3.2 Montesquieus Aufwertung der Demokratie im Schatten seines aufgeklärten Reform Modells im Ancien Regime

3.3 Demokratie als Selbstbestimmung des Volkes: Jean- Jaques ROUSSEAU (1712-78)

3.4 Die amerikanische Unabhängigkeitserklärung: der Geist von 1776

3.5 Der Streit zwischen Federalists und den Antifederalists

3.6 Demokratie und Republik im Spiegel der Federalist- Artikel

3.7 Die Auslegung der amerikanischen Verfassung zwischen den Positionen Hamiltons und Jeffersons

4 Zum Stand der Demokratietheorie in der Französischen Revolution

4.1 Einleitung

4.2 Sieyés: "Was ist der Dritte Stand?" und die Verfassung von 1791

4.3 Von der konstitutionellen Monarchie [Verf. v. 1791] zur Diktatur des Wohfahrtsausschusses

4.4 Der Verfassungsentwurf von 1793 und Robespierres Demokratieverständnis

4.5 Babeufs Antwort auf die großbürgerliche Direktorialverfassung

4.6 Burkes Kritik der revolutionären Demokratisierungsprozesse in Frankreich und Paines Antwort darauf

5 Demokratietheorien des 19. Jhds in Frankreich und England

5.1 Einleitung

5.2 Demokratie in Frankreich zwischen Napoleons Empire und dem Vorabend der 48er Revolution

5.3 Die Debatte über die Demokratie vom Ende des napoleonischen Kaiserreiches bis zum Vorabend der 48er- Revolution

5.4 Liberal-konservative Demokratieinterpretation bei Toqueville und Guizot

5.5 Die Vorgeschichte der Wahlrechtsreform von 1832 in England

5.6 Demokratisierung und Chartistenbewegung

5.7 Die Reaktion auf den Chartismus im bürgerlichen Lager: Demokratietheorie bei John Stuart Mill und Walter Bagehot

6 Demokratie im Deutschland des 19. Jahrhunderts

6.1 Einleitung

6.2 Demokratische Impulse im Vorfeld der Revolution von 1848

6.3 Die Demokratie der deutschen Revolution von 1848

6.4 Das Paulskirchenparlament und die dt. Verfassung von 1848

6.5 Die Trennung der Sozialdemokratie vom bürgerlichen Liberalismus in Deutschland

6.6 Die Antwort des linksliberalen Bürgertums auf das Erbe Bismarcks

7 Demokratietheoretische Paradigmen in den ersten Republiken in Deutschland und Österreich

7.1 Einleitung

7.2 Zur Genesis und Geltung des rätedemokratischen Ansatzes

7.3 Sozialdemokratische Alternativen zur Herausforderung des "reinen Rätemodells

7.4 Demokratietheoretische Konzeptionen im Austromarxismus

7.5 Das linkliberale Demokratieverständnis im bürgerlichen Lager

7.6 Demokratie als faschistisches Legitimationsmuster

8 Reduzierte Demokratietheorien im Schatten des II. WK

8.1 Einleitung

8.2 Karl MANNHEIMS Konzept der sozialtechnisch "formierten" Demokratie

8.3 Schumpeters Modell der Konkurrenzdemokratie

8.4 Zur amerikanischen Rezeption der Konkurrenzdemokratie im zeitgenössischen Kontext

8.5 Aspekte der Kritik an Schumpeters Modell der Konkurrenzdemokratie

9 "Nachholende" Demokratisierung in der Bundesrepublik Deutschland

9.1 Einleitung

9.2 "Nachholende Demokratisierung" in Auseinandersetzung mit Schumpeters Konkurrenzdemokratie

9.3 Die Demokratie der frühen BRD und der "Technische Staat"

9.4 Das "neue" Demokratieverständnis im Zeichen der Außerparlamentarischen Opposition und der Studentenbewegung

9.5 Das status-quo-orientierte Veto gegen die Demokratisierung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit einer ideengeschichtlichen Ortsbestimmung des Demokratiebegriffs. Das Hauptziel ist die Untersuchung der Transformation demokratischer Theorien von der Antike bis in die Bundesrepublik Deutschland, wobei insbesondere die Spannung zwischen Volkssouveränität und technokratischen Elitenmodellen analysiert wird.

  • Historische Entwicklung des Demokratieverständnisses von der Antike bis zum 20. Jahrhundert.
  • Analyse der Transformation von Partizipationsmodellen in der Frühen Neuzeit und der Aufklärung.
  • Kritische Auseinandersetzung mit der Konkurrenzdemokratie und elitären Theorien (z.B. Schumpeter).
  • Untersuchung der "nachholenden" Demokratisierung in der frühen BRD und der Rolle der Außerparlamentarischen Opposition.

Auszug aus dem Buch

1.2 Die wichtigsten Institutionen der attischen Demokratie

Freie Bürger: Nicht nach Ständen, sondern nach dem "Ein Mann eine Stimme"- Prinzip wurde abgestimmt.

Beteiligungsrechte: Sogar die Thetes (der "plebs" Griechenlands) hatte das aktive und passive Wahlrecht. Vollbürger war jeder, dessen Eltern beide Athener waren. Etwa 43.000 Männer (bei 115.000 Sklaven, 28.500 Metöken) gehörten im 5.Jhd. v. der Aktivbürgerschaft an. Diäten ermöglichten es den Thetes ihr passives Wahlrecht auszuüben. Kein Frauenwahlrecht (erst ab 20. Jhd.).

Die attische Demokratie besaß im Vergl. als Staatsform absoluten Ausnahmecharakter in der Antike.

Die Volksversammlung: Durchschnittliche Zahl der anwesenden Vollbürger betrug etwa 6.000; Basisdemokratie -> Direkte Demokratie (im Unterschied zur röm. Volksvers., die nur mit "Ja" u. "Nein" abstimmte), in der jede Frage behandelt werden konnte.

Aufgabe also: Gesetzgebung, Krieg & Frieden, Beamte wählen, absetzen und beauftragen, Einsetzen der Feldherrn f. Feldzüge (+ Truppenstärke), Finanzen, religiöse Fragen. Diese Themen waren je Teil der ersten Sitzung; in der zweiten Sitzung konnte jeder ein Bittgesuch in privaten und öffentlichen Angelegenheiten vorbringen. Alle anderen Dinge wurden in der dritten und vierten Sitzung abgehandelt.

Rat der Fünfhundert: Organ zur Unterstützung der Handlungsfähigkeit d. Volksversammlung über Erstellung von Gesetzesvorlagen (jedoch Volksversammlung der absolute Souverän - jede Ablehnung, Änderung,... möglich), Empfang ausländischer Gesandter.

Wahl des 500er- Rates durch Los. Nur zwei Sitzungsperioden der Mitglieder möglich.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Zum Demokratieverständnis der Antike: Analyse der grundlegenden Strukturen der attischen Demokratie und deren Kritik durch antike Denker wie Platon und Aristoteles.

2 Partizipationsmodelle der Frühen Neuzeit: Untersuchung der Entstehung neuer Staatsverständnisse und Partizipationsforderungen unter dem Einfluss des Frühkapitalismus und des modernen Naturrechts.

3 Demokratie am Vorabend der Französischen Revolution: Darstellung der aufklärerischen Debatten und der Bedeutung der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung für das Demokratieverständnis.

4 Zum Stand der Demokratietheorie in der Französischen Revolution: Untersuchung der radikalen Entwicklungen der Volkssouveränität und deren Begrenzung durch bürgerliche Interessen.

5 Demokratietheorien des 19. Jhds in Frankreich und England: Analyse der Demokratisierungsprozesse unter dem Einfluss der industriellen Revolution und der entstehenden Arbeiterbewegung.

6 Demokratie im Deutschland des 19. Jahrhunderts: Darstellung der deutschen Besonderheiten der Staatsfragmentierung und des Scheiterns der 1848er Revolution.

7 Demokratietheoretische Paradigmen in den ersten Republiken in Deutschland und Österreich: Untersuchung der Rätebewegung und der Versuche zur Etablierung sozialdemokratischer Demokratiekonzeptionen.

8 Reduzierte Demokratietheorien im Schatten des II. WK: Analyse der Entwicklung funktionalistischer Elitentheorien als Reaktion auf Krisenerfahrungen.

9 "Nachholende" Demokratisierung in der Bundesrepublik Deutschland: Darstellung der Institutionalisierung der Konkurrenzdemokratie und deren Kritik durch die 68er-Bewegung.

Schlüsselwörter

Demokratie, Volkssouveränität, Parlamentarismus, Partizipation, Konkurrenzdemokratie, Rätebewegung, Rechtsstaat, Sozialdemokratie, Aufklärung, Gewaltenteilung, Elitentheorie, Politische Beteiligung, Ideengeschichte, Repräsentation, Liberalismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Publikation bietet eine fundierte ideengeschichtliche Ortsbestimmung des Demokratiebegriffs und analysiert, wie sich Theorien der Volksherrschaft über die Jahrhunderte gewandelt haben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind der Wandel von der antiken direkten Demokratie über die repräsentative bürgerliche Demokratie bis hin zur funktionalistischen Konkurrenzdemokratie des 20. Jahrhunderts.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die historischen Bedingungen und theoretischen Verschiebungen aufzuzeigen, die zur heutigen Ausgestaltung demokratischer Systeme geführt haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autoren nutzen eine ideengeschichtlich-analytische Methode, um Demokratie als historisch gewachsene Kategorie zu untersuchen, statt sie nur statisch zu definieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in chronologische Abschnitte, die vom antiken Athen über die Französische Revolution und die industrielle Revolution bis zur Bundesrepublik Deutschland reichen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe umfassen Demokratie, Volkssouveränität, Parlamentarismus, Konkurrenzdemokratie und Partizipation.

In welchem historischen Kontext entstand die Rätebewegung?

Die Rätebewegung entstand maßgeblich als radikale Alternative zur parlamentarischen Demokratie nach dem Ende des Ersten Weltkrieges im Zuge der Novemberrevolution.

Warum kritisierten Autoren wie Schumpeter das klassische Demokratiemodell?

Schumpeter hielt das klassische Modell eines "Gemeinwohls" für eine Fiktion und wollte die Demokratie stattdessen als effiziente Methode zur Auswahl konkurrierender Eliten neu bestimmen.

Fin de l'extrait de 75 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Zusammenfassung von "Strukturenwandel der Demokratietheorien" von Richard Saage und Ingrid Thienel-Saage
Université
University of Hagen
Note
2,0
Auteur
Lukas Grangl (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
75
N° de catalogue
V311125
ISBN (ebook)
9783668098626
ISBN (Livre)
9783668098633
Langue
allemand
mots-clé
Demokratietheorie Saage Strukturenwandel der Demokratietheorien Ideengeschichte
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Lukas Grangl (Auteur), 2014, Zusammenfassung von "Strukturenwandel der Demokratietheorien" von Richard Saage und Ingrid Thienel-Saage, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/311125
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