Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › BWL - Bank, Börse, Versicherung

Die Gefahr von Asset Price Bubbles durch Monetary Easing

Titel: Die Gefahr von Asset Price Bubbles durch Monetary Easing

Seminararbeit , 2015 , 22 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Friedrich Steinberg (Autor:in)

BWL - Bank, Börse, Versicherung
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel dieser Arbeit besteht darin, zu untersuchen, wie durch einen lockeren geldpolitischen Kurs der Zentralbanken die Entstehung von Vermögenspreisblasen begünstigt oder gar verursacht werden kann. Der Fokus der Arbeit soll hierbei aufgrund der aktuellen Entwicklungen auf der Geldpolitik der EZB liegen. Zudem soll beleuchtet werden, ob durch die derzeit lockere Geldpolitik der EZB Risiken entstanden sind oder entstehen, dass sich auch in Deutschland Preisblasen, speziell auf dem Immobilienmarkt, entwickeln.

Dazu werden in Kapitel 2 zunächst die Grundlagen und Ziele der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank erläutert. Im Anschluss daran wird auf deren aktuelle Entwicklungen eingegangen. In Kapitel 3 wird schließlich die Entstehung von Vermögenspreisblasen untersucht. Zunächst wird im Rahmen des Transmissionsprozesses die Auswirkung der Geldpolitik auf Vermögenspreise dargestellt und daran anknüpfend gezeigt, wie durch lockere Geldpolitik letztendlich Preisblasen entste-hen können. Schließlich wird auf die Risiken der Blasenbildung in Deutschland durch die aktuelle Geldpolitik der EZB eingegangen.

Schlussendlich folgt ein Fazit über die erarbeiteten Erkenntnisse in Bezug auf die durch eine lockere Geldpolitik verursachte Bildung von Vermögenspreisblasen.
Für die im Titel genannten Begriffe „Monetary Easing“ und „Asset Price Bubbles“ werden im Verlauf dieser Arbeit vorwiegend deutsche Synonyme, wie „lockere Geldpolitik“ und „Vermögenspreisblasen“, verwendet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Monetary Easing – Die lockere Geldpolitik der EZB

2.1 Grundlagen und Ziele

2.2 Aktuelle Entwicklungen

3 Die Entstehung von Vermögenspreisblasen

3.1 Transmissionsmechanismus der Geldpolitik

3.2 Grundlagen der Vermögenspreisblasen

3.3 Aktuelle Risiken für den deutschen Immobilienmarkt

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen einer expansiven Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) und der möglichen Entstehung von Vermögenspreisblasen. Dabei wird analysiert, inwieweit die durch niedrige Zinsen und hohe Liquidität gekennzeichnete Geldpolitik das Risiko einer spekulativen Preisbildung, insbesondere auf dem deutschen Immobilienmarkt, fördert.

  • Grundlagen und geldpolitische Ziele der EZB
  • Mechanismen der geldpolitischen Transmission
  • Theoretische Ursachen und Entstehung von Vermögenspreisblasen
  • Analyse der aktuellen Risiken für den deutschen Immobilienmarkt

Auszug aus dem Buch

3.2 Grundlagen der Vermögenspreisblasen

Es wird zunächst geklärt, was allgemein unter einer Vermögenspreisblase verstanden wird, um im Anschluss zu zeigen, wie diese entstehen können.

Eine Blase liegt dann vor, wenn der Preis für einen Vermögensgegenstand seinen eigentlichen Wert, genannt Fundamentalwert, übersteigt. Der Fundamentalwert kann definiert werden als Nettobarwert der Zahlungsströme, auf die der Eigentümer des Vermögenswertes einen Anspruch hat. Der fundamentale Preis entspricht also dem Gegenwartswert aller erwarteten Erträge. Bezogen auf die aktuellen Immobilienpreise bedeutet das z. B., dass diese langfristig gesehen an die Mietentwicklungen gekoppelt sind. Zur Verdeutlichung des Phänomens der Blase können Häuserpreise in zwei Bestandteile zerlegt werden: sie reflektieren zum einen den langfristigen Fundamentalwert und zum anderen können sie durch vorübergehende Spekulationen beeinflusst werden. Somit kann eine Abweichung vom Fundamentalwert als spekulationsgetrieben angesehen werden. Bezugnehmend auf die Definition für Vermögenspreisblasen, lässt sich an dieser Stelle bereits feststellen, dass Blasen durch Spekulationen entstehen können.

Ein Problem und damit auch die Schwierigkeit, Vermögensblasen ex ante zu erkennen, liegt darin, den Fundamentalwert zu ermitteln. Hierfür müssen Prognosen für die Entwicklung der Zahlungsströme in der Zukunft erstellt werden (z. B. der künftigen Mieteinnahmen), was sich als sehr schwer erweist, da immer Unsicherheiten bezüglich der künftigen Werte der Faktoren, die den Vermögenswert beeinflussen (z. B. die Nachfrage nach Wohnraum), bestehen.

Wie bereits gezeigt wurde, ist der entscheidende Punkt bei der Entstehung von Vermögenspreisblasen ein extrem hoher Preis für einen Vermögensgegenstand, verglichen mit seinem tatsächlichen Wert. Um nun zu ermitteln, wie es zu eine Vermögenspreisblase entsteht, muss also geklärt werden, wie es zu einer solchen Preissteigerung kommt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der expansiven Geldpolitik ein und definiert das Ziel, den Zusammenhang zwischen Zentralbankmaßnahmen und der Entstehung von Preisblasen zu untersuchen.

2 Monetary Easing – Die lockere Geldpolitik der EZB: Dieses Kapitel erläutert die Strategien, Instrumente und aktuellen Maßnahmen der EZB zur Sicherung der Preisstabilität und zur wirtschaftlichen Belebung.

3 Die Entstehung von Vermögenspreisblasen: Hier werden theoretische Grundlagen des Transmissionsprozesses sowie die Ursachen für Preisblasen analysiert, wobei ein besonderer Fokus auf dem deutschen Immobilienmarkt liegt.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass eine extrem lockere Geldpolitik als ein entscheidender Faktor für die Bildung von Vermögenspreisblasen fungieren kann.

Schlüsselwörter

Europäische Zentralbank, Geldpolitik, Monetary Easing, Vermögenspreisblasen, Immobilienmarkt, Preisstabilität, Transmissionsmechanismus, Spekulation, Fundamentalwert, Liquidität, Zinssatz, Deflation, Deutschland, Preisblase, Kapitalmarkt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Einfluss einer lockeren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank auf die Bildung von Vermögenspreisblasen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die geldpolitische Strategie der EZB, die Wirkungsweise der geldpolitischen Transmission auf Vermögenspreise und die theoretischen sowie praktischen Aspekte von Preisblasen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie eine expansive Geldpolitik durch Liquiditätsschwemmen und niedrige Zinsen spekulative Preisentwicklungen, besonders am Immobilienmarkt, begünstigen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse der geldpolitischen Transmissionsmechanismen und die Einordnung aktueller wirtschaftlicher Entwicklungen in den ökonomischen Kontext.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Grundlagen der EZB-Geldpolitik und deren Instrumente erläutert, gefolgt von einer tiefgehenden Analyse der Entstehung von Vermögenspreisblasen unter besonderer Berücksichtigung des deutschen Immobilienmarktes.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie EZB, Monetary Easing, Vermögenspreisblasen, Preisstabilität und Immobilienrisiken charakterisiert.

Welche Rolle spielen spekulative Erwartungen bei der Blasenbildung?

Spekulationen treiben laut der Arbeit die Preise über den Fundamentalwert hinaus, wobei das Prinzip "die Hausse nährt die Hausse" eine treibende Rolle bei der Verstärkung dieses Trends spielt.

Wie bewertet der Autor die aktuelle Situation auf dem deutschen Immobilienmarkt?

Der Autor stellt fest, dass es zwar Gründe gibt, die für eine Blasenbildung sprechen, eine explizite Prognose jedoch aufgrund der Schwierigkeit, Blasen ex ante zu identifizieren, nicht mit Sicherheit getroffen werden kann.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Gefahr von Asset Price Bubbles durch Monetary Easing
Hochschule
Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Hellweg-Sauerland GmbH
Note
1,3
Autor
Friedrich Steinberg (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
22
Katalognummer
V311527
ISBN (eBook)
9783668101937
ISBN (Buch)
9783668101944
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Vermögensblasen Vermögenspreisblasen Asset Price Bubbles Lockere Geldpolitik Monetary Easing VWL Volkswirtschaftslehre Geldpolitik EZB Europäische Zentralbank Lockerung der Geldpolitik Seminararbeit VWL Seminararbeit Seminararbeit Volkswirtschaftslehre
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Friedrich Steinberg (Autor:in), 2015, Die Gefahr von Asset Price Bubbles durch Monetary Easing, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/311527
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  22  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum