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Die Parteienfinanzierung in der BRD

Title: Die Parteienfinanzierung in der BRD

Seminar Paper , 2001 , 15 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Michaela Weihrauch (Author)

Politics - Political Systems - Germany
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Die Bundesrepublick hat im Jahre 1959 als erstes europäisches Land die staatliche Parteienfinanzierung eingeführt. Dieses wurde 1967 aufgrund eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts, das einen allgemeine staatliche Parteienfinanzierung verbot, in eine pauschale Wahlkampfkostenerstattung umgewandelt, was ihrer Entwicklung aber keinen Abbruch tat. Da der Finanzbedarf der Parteien stetig ansteigt, steht die grundsetzliche Berechtigung staatlicher Zahlungen an die Fraktion, solange sie nicht zur Grundfinanzierung wird, außer Frage. Probleme ergeben sich vielmehr bei der privaten Parteienfinanzierung, wie aus der Flick-Affäre und aus der Spendenaffäre um Helmut Kohl ersichtlich wird.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Parteienfinanzierung

2.1 Die Entwicklung der öffentlichen Parteienfinanzierung

2.2 Die Entwicklung der privaten Parteienfinanzierung

3. Private Finanzierung und staatliche Finanzierung im Zwispalt

3.1 Das Problem der privaten Parteienfinanzierung

3.2 Vorschläge zu Reformen bei der privaten Parteienfinanzierung

3.3 Die staatliche Teilfinanzierung – Unumgänglich in einem demokratischen Staat?

3.4 Die staatliche Finanzierung der Parteistiftungen

4. Fazit

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der historischen Entwicklung und den aktuellen Problematiken der Parteienfinanzierung in der Bundesrepublik Deutschland. Dabei wird insbesondere untersucht, wie ein ausgewogenes Verhältnis zwischen privater Unterstützung und staatlicher Teilfinanzierung gestaltet werden kann, um Korruption vorzubeugen und die demokratische Chancengleichheit zu wahren.

  • Historische Entwicklung der öffentlichen und privaten Parteienfinanzierung seit 1959
  • Analyse der Probleme privater Spenden und politischer Einflussnahme
  • Diskussion über Reformvorschläge zur Sicherung der demokratischen Grundsätze
  • Untersuchung der staatlichen Finanzierung von Parteistiftungen und deren Transparenz

Auszug aus dem Buch

3.1 Das Problem der privaten Parteienfinanzierung

Bei der privaten Finanzierung stellt sich die Frage, ob eine Möglichkeit für den Kleinbürger besteht aktiv an der Politik beteiligt zu sein, oder ob es nur um die gezielte Einflußnahme der Großspender geht. Natürlich drücken finanzielle Zuwendungen an politische Parteien ein gewisses Zugehörigkeitsgefühl aber auch eine Zufriedenheit aus. Doch kann es schnell zu der Gefahr kommen, dass ab einer bestimmten Höhe nicht mehr nur die Zugehörigkeit der Grund für die Zuwendung zu sein scheint, sondern dass daraus der Wunsch nach politischer Einflußnahme erkennbar scheint. Dies ist besonders der Fall, wenn die Spende direkt an einen Abgeordneten geht, mit der in der Regel ein bestimmter Hintergedanke verbunden ist. Wie bereits erwähnt, müssen Spenden ab einem gewissen Betrag (20.000 DM) im Rechenschaftsbericht festgehalten werden. Dies gilt jedoch nicht für direkte Zuwendungen an die Abgeordneten selbst, dabei ist die Gefahr der Korruption bei dieser Art von Spenden weitaus größer.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung bietet einen historischen Abriss über die Einführung staatlicher Parteienfinanzierung in der BRD und thematisiert erste Problemstellungen durch Spendenskandale.

2. Parteienfinanzierung: Dieses Kapitel erläutert die verfassungsrechtlichen Grundlagen der Parteienfinanzierung und die Aufteilung in staatliche und private Einnahmequellen.

2.1 Die Entwicklung der öffentlichen Parteienfinanzierung: Hier werden die gesetzlichen Anpassungen und die Einführung der staatlichen Teilfinanzierung von 1959 bis in die 1990er Jahre detailliert dargestellt.

2.2 Die Entwicklung der privaten Parteienfinanzierung: Dieses Kapitel beleuchtet den historischen Wandel der Spendenpraxis und die regulatorischen Bemühungen zur Sicherung der Chancengleichheit.

3. Private Finanzierung und staatliche Finanzierung im Zwispalt: Hier wird das Spannungsfeld zwischen der notwendigen finanziellen Basis für Parteien und der Gefahr politischer Korruption durch Großspender analysiert.

3.1 Das Problem der privaten Parteienfinanzierung: Fokus auf die Korruptionsgefahren und die mangelnde Transparenz bei direkten Zuwendungen an Politiker.

3.2 Vorschläge zu Reformen bei der privaten Parteienfinanzierung: Dieses Kapitel stellt Lösungsansätze vor, wie beispielsweise die Deckelung von Spenden oder das Verbot von Zuwendungen juristischer Personen.

3.3 Die staatliche Teilfinanzierung – Unumgänglich in einem demokratischen Staat?: Eine kritische Auseinandersetzung mit der Notwendigkeit öffentlicher Gelder zur Erhaltung der Funktionsfähigkeit demokratischer Parteien.

3.4 Die staatliche Finanzierung der Parteistiftungen: Dieses Kapitel kritisiert die mangelnde Transparenz und die problematische Abgrenzung zwischen den Parteien und ihren assoziierten Stiftungen.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Notwendigkeit strengerer Kontrollmechanismen zusammen und plädiert für eine stärkere persönliche Rechenschaftspflicht bei Verstößen.

Schlüsselwörter

Parteienfinanzierung, Bundesrepublik Deutschland, Spendenaffäre, Parteigesetz, staatliche Teilfinanzierung, private Finanzierung, Korruptionsprävention, Chancengleichheit, Parteistiftungen, Rechenschaftsbericht, politische Einflussnahme, Wahlkampfkostenerstattung, Demokratie, Transparenz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Mechanismen der Parteienfinanzierung in der BRD und diskutiert das Spannungsfeld zwischen notwendigen finanziellen Mitteln und der Gefahr von politischer Korruption.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind die gesetzliche Entwicklung der Parteienfinanzierung, die Problematik privater Großspenden und die staatliche Förderung von Parteien sowie deren Stiftungen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Parteien finanziell abgesichert werden können, ohne ihre Unabhängigkeit zu verlieren oder die demokratische Chancengleichheit durch illegitime Einflussnahme zu gefährden.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Die Autorin nutzt eine deskriptive und analytische Aufarbeitung von Gesetzestexten, Urteilen des Bundesverfassungsgerichts sowie historischer Fallbeispiele wie der Flick-Affäre.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der öffentlichen und privaten Finanzierungswege, eine kritische Diskussion von Reformvorschlägen sowie eine Analyse der Finanzierung von Parteistiftungen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Begriffe wie Transparenz, Parteienfinanzierung, Chancengleichheit und Publizitätspflicht stehen im Zentrum der fachlichen Diskussion.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen direkten Spenden und staatlichen Zuschüssen?

Die Arbeit differenziert zwischen der staatlichen Teilfinanzierung als notwendigem Instrument zur politischen Bildungsarbeit und der privaten Finanzierung, bei der insbesondere Großspenden kritisch hinsichtlich möglicher Korruptionsrisiken betrachtet werden.

Warum wird die staatliche Finanzierung von Parteistiftungen kritisiert?

Die Kritik richtet sich vor allem gegen die mangelnde Transparenz bei der Verwendung der Gelder und die oftmals verschwimmende Trennlinie zwischen den Stiftungen und den sie stützenden Parteien.

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Details

Title
Die Parteienfinanzierung in der BRD
College
University of Duisburg-Essen
Grade
1,3
Author
Michaela Weihrauch (Author)
Publication Year
2001
Pages
15
Catalog Number
V31179
ISBN (eBook)
9783638322591
Language
German
Tags
Parteienfinanzierung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michaela Weihrauch (Author), 2001, Die Parteienfinanzierung in der BRD, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/31179
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