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Wirtschaft und Kommunalpolitik. Sind harte oder weiche Standortfaktoren entscheidend?

Título: Wirtschaft und Kommunalpolitik. Sind harte oder weiche Standortfaktoren entscheidend?

Redacción Científica , 2013 , 6 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Thomas Bäcker (Autor)

Política - Principios básicos y general
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Die Standortpolitik ist für Kommunen ein bedeutender Aspekt für ihre Existenzsicherung geworden. Die Kommunen profitieren von einer positiven Entwicklung der kommunalen Wirtschaft. Ansässige Unternehmen und deren Wachstum sichern den Wohlstand und das Einkommen der Bevölkerung, dieses wirkt sich wiederum positiv auf das Gemeinwesen der Kommune aus.

Allerdings befinden sich Kommunen einer Region häufig in einem Standortwettbewerb. Denn neben der Pflege von bereits ansässigen Unternehmen, ist auch die Ansiedlung neuer Unternehmen durchaus interessant für die Entwicklung der Kommunen. Die Wirtschaftsförderung ist deshalb von enormer Wichtigkeit für die Kommunen, um erfolgreich im ständigen Standortwettbewerb zu sein.

Die Förderung bezieht sich auf die Unterstützung der Unternehmen in konkreten Anliegen sowie den Unternehmen zugleich ein erfolgreiches Wirtschaften zu erlauben. Demzufolge sind die Erwartungen an die Wirtschaftsförderung gestiegen und leiden unter einem Defizit an finanziellen und personellen Ressourcen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Sind die weichen Standortfaktoren bei der Standortwahl ausschlaggebend und werden deshalb auch in der Standortpolitik stärker berücksichtigt?

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung weicher Standortfaktoren im Kontext einer sich wandelnden Wirtschaftsstruktur und analysiert, inwieweit diese bei kommunalen Standortentscheidungen und in der Standortpolitik priorisiert werden sollten. Anhand der Kreisstadt Gross-Gerau wird aufgezeigt, wie durch ein integriertes Stadtentwicklungskonzept und die gezielte Förderung weicher Faktoren auf den Strukturwandel reagiert werden kann, um die Attraktivität für Dienstleistungsunternehmen und qualifizierte Arbeitskräfte zu sichern.

  • Unterscheidung zwischen harten und weichen Standortfaktoren
  • Strukturwandel und dessen Auswirkungen auf die Standortpolitik
  • Die Rolle weicher Standortfaktoren in der Wissensgesellschaft
  • Praxisbeispiel der Kreisstadt Gross-Gerau
  • Synergieeffekte zwischen Standortpolitik und Stadtentwicklung

Auszug aus dem Buch

Sind die weichen Standortfaktoren bei der Standortwahl ausschlaggebend und werden deshalb auch in der Standortpolitik stärker berücksichtigt?

Die Standortpolitik ist für Kommunen ein bedeutender Aspekt für ihre Existenzsicherung geworden. Die Kommunen profitieren von einer positiven Entwicklung der kommunalen Wirtschaft. Ansässige Unternehmen und deren Wachstum sichern den Wohlstand und das Einkommen der Bevölkerung, dieses wirkt sich wiederum positiv auf das Gemeinwesen der Kommune aus. Allerdings befinden sich Kommunen einer Region häufig in einem Standortwettbewerb. Denn neben der Pflege von bereits ansässigen Unternehmen, ist auch die Ansiedlung neuer Unternehmen durchaus interessant für die Entwicklung der Kommunen.

Standortfaktoren liefern die Begründung der Unternehmen für eine Standortwahl. Hier ist zwischen harten und weichen Standortfaktoren zu unterscheiden. Harte Standortfaktoren sind quantifizierbar und in Zahlen zu messen. Sie können direkten Einfluss auf die Gewinn- und Verlustrechnung eines Unternehmens haben. Weiche Standortfaktoren wirken sich zwar in der Regel nicht unmittelbar in der betriebswirtschaftlichen Rechnung aus, gewinnen aber zunehmend an Bedeutung. Daher stelle ich die These auf, dass die weichen Standortfaktoren bei der Standortwahl ausschlaggebend sind und deshalb auch in der Standortpolitik stärker berücksichtigt werden sollten. Am Beispiel der Kreisstadt Gross-Gerau werden Gründe aufgeführt, um diese These zu bekräftigen.

Zusammenfassung der Kapitel

Sind die weichen Standortfaktoren bei der Standortwahl ausschlaggebend und werden deshalb auch in der Standortpolitik stärker berücksichtigt?: Der Text analysiert die Transformation der kommunalen Standortpolitik von einer Fokussetzung auf harte Standortfaktoren hin zu einer stärkeren Gewichtung weicher Faktoren im Zuge des Strukturwandels und der Wissensgesellschaft, unterfüttert durch das Fallbeispiel der Stadt Gross-Gerau.

Schlüsselwörter

Standortpolitik, weiche Standortfaktoren, harte Standortfaktoren, Kommunen, Gross-Gerau, Strukturwandel, Wissensgesellschaft, Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Standortwettbewerb, Dienstleistungsunternehmen, Lebensqualität, Infrastruktur, Innovation, Standortwahl

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Relevanz weicher Standortfaktoren im Vergleich zu harten Faktoren und deren Bedeutung für eine zukunftsfähige kommunale Standortpolitik.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen der Strukturwandel von Industrie- zu Wissensgesellschaften, die Standortattraktivität für Unternehmen sowie die gezielte Stadtentwicklung durch weiche Faktoren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Prüfung der These, dass weiche Standortfaktoren heute ausschlaggebend für die Standortwahl sind und daher verstärkt in die kommunale Politik einfließen sollten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Fundierung sowie eine Fallstudie der Kreisstadt Gross-Gerau, um die These anhand praktischer Beispiele zu belegen.

Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?

Es wird analysiert, wie moderne Kommunen auf wirtschaftliche Verluste reagieren, welche Rolle das Stadtmarketing spielt und warum Wissen sowie Lebensqualität für moderne Unternehmen entscheidend sind.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Standortpolitik, Wissensgesellschaft, Standortfaktoren, kommunale Wirtschaftsförderung und Wettbewerbsfähigkeit.

Warum spielt das Beispiel Gross-Gerau eine so zentrale Rolle?

Gross-Gerau dient als konkretes Beispiel für eine Stadt, die trotz des Verlusts großer Industrieunternehmen durch eine Neuausrichtung ihrer Standortpolitik erfolgreich den Strukturwandel bewältigt hat.

Wie definiert die Autorin den Unterschied zwischen harten und weichen Faktoren?

Harte Faktoren sind direkt quantifizierbar und beeinflussen unmittelbar die Gewinn- und Verlustrechnung, während weiche Faktoren qualitative Aspekte wie Image, Wohnumfeld und Kultur umfassen.

Ist die reine Fokussierung auf weiche Faktoren empfehlenswert?

Nein, die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass einseitige Standortpolitik nicht zielführend ist; vielmehr ist eine Kombination aus harten und weichen Faktoren für eine zukunftsfähige Strategie notwendig.

Final del extracto de 6 páginas  - subir

Detalles

Título
Wirtschaft und Kommunalpolitik. Sind harte oder weiche Standortfaktoren entscheidend?
Universidad
University of Koblenz-Landau  (Sozialwissenschaften)
Curso
Wirtschaftspolitik - Kommunalpolitik
Calificación
1,7
Autor
Thomas Bäcker (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
6
No. de catálogo
V311811
ISBN (Ebook)
9783668107373
ISBN (Libro)
9783668107380
Idioma
Alemán
Etiqueta
wirtschaft kommunalpolitik sind standortfaktoren
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Thomas Bäcker (Autor), 2013, Wirtschaft und Kommunalpolitik. Sind harte oder weiche Standortfaktoren entscheidend?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/311811
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