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Das Konzept der Mass Customization im Bereich der Damenoberbekleidung

Title: Das Konzept der Mass Customization im Bereich der Damenoberbekleidung

Diploma Thesis , 2003 , 91 Pages , Grade: 1.7

Autor:in: Diplom Kaufmann Alexander Backhaus (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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Summary Excerpt Details

Mass Customization oder individuelle Massenproduktion - Die Chance maßgeschneiderte Produkte zum Normalpreis anzubieten:

...in den technologisch fortgeschrittenen Gesellschaften unserer heutigen Zeit haben sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen signifikant verändert. Resultat ist eine neue Form des kommerziellen Wettbewerbs, der von breiteren Produktpaletten, kürzeren Produktlebenszyklen und der Anforderung Aufträge in beliebigen Losgrößen zu produzieren, gekennzeichnet ist. Dieses neue Wettbewerbsumfeld wird auch als "Agile Competition" bezeichnet. Um in dieser neuen Wettbewerbsumgebung bestehen zu können, sind tiefgreifende Änderungen der Unternehmenskonzeption notwendig. Für ein Unternehmen bedeutet Agilität die Fähigkeit, in einem Wettbewerbsumfeld lukrativ zu operieren, welches durch sich ständig ändernde Kundenwünsche charakterisiert ist.

Eine Möglichkeit dem agilen Wettbewerbsumfeld zu begegnen, ist das Geschäftskonzept der Mass Customization, bei dem individuell gestaltete Produkte zu Preisen vergleichbarer Standardprodukte angeboten werden sollen. Mass Customization stellt durch Kommunikation mit jedem einzelnen Kunden Produkte bereit, die dessen genaue Bedürfnisse hinsichtlich bestimmter Produkteigenschaften exakt treffen. Dies kann dazu führen, dass jedes gefertigte Produkt ein einmaliges Unikat mit der Losgröße eins ist, kann aber auch heißen, dass ein homogenes Produkt massenhaft gefertigt und nachträglich vom Kunden selbst angepasst wird.

Bereits in den achtziger Jahren entwickelte sich eine zunehmende Konvergenz von Produktion und produktbegleitenden Dienstleistungen und induzierte die Einbindung des Kunden in den Fertigungsprozess. Durch die Möglichkeiten, die durch die stetige Weiterentwicklung der Kommunikations- und Informationstechnologie entstehen, hat sich der Trend zur Kundenorientierung immer weiter verstärkt. Will man sich am Kunden orientieren muss das herkömmliche Produktionsprinzip der Serien- und Massenfertigung so umgestellt werden, dass auch die Produktion der Losgröße eins technisch, organisatorisch und finanziell möglich wird. Gerade wegen dieser Anforderung scheuen auch in der heutigen Zeit viele Unternehmen den Einstieg in die kundenorientierte bzw. kundenindividuelle Produktion und begründen dies mit den hohen Aufwendungen der Umgestaltung von Produktion, Organisation und Management.

Diese Arbeit soll die nachfrageseitigen Chancen und Möglichkeiten anhand einer Marktanalyse intensiv beleuchten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Teil A Einführung

1. Warum braucht man Mass Customization?

2. Ziel- und Problemstellung

3. Warum liegt der Fokus auf dem Bekleidungsmarkt?

Teil B Die Verbraucherbefragung

1. Forschungsfragen, Hypothesen und ihre theoretischen Grundlagen

1.1. Die Hypothesen und ihre Zusammenhänge

1.2. Die theoretische Fundierung der Hypothesen

1.2.1. Die Unterscheidung nach monetärem und nicht-monetärem Preis und die Transaktionskostentheorie

1.2.2. Der Ansatz zur höheren Zahlungsbereitschaft mit Hilfe der "fit cost"

1.2.3. Weitere Überlegungen zur Erhöhung des Produktnutzens

1.2.4. Die Fundamentalhypothese des Marketing

2. Die Operationalisierung der Hypothesen - Die Fragebogenentwicklung

2.1. Die Art der Befragung

2.2. Die Messung der Einstellung zu kundenindividueller Damenoberbekleidung

2.3. Die Messung der zusätzlichen Zahlungsbereitschaft

2.4. Aufbau und Struktur des Fragebogens

3. Die Vorprüfung des Fragebogens - Der Pretest

3.1. Durchführung des Pretests

3.2. Auswahl der Items für die Einstellungsmessung der Hauptuntersuchung

3.3. Sonstige Korrekturen

4. Die Stichprobe für die Hauptuntersuchung

4.1. Fehlerspanne und Stichprobengröße

4.2. Die Grundgesamtheit und die Quotenmerkmale

4.3. Feldorganisation

5. Die Auswertung

5.1. Die gezogene Stichprobe

5.2. Ergebnisse

5.2.1. Hypothese I

5.2.2. Hypothese II

5.2.3. Hypothese III

5.2.4. Andere Ergebnisse

5.3. Fazit

Teil C Mass Customization - Eine Einführung in das Konzept und Ansätze zur Umsetzung

1. Arten und Ebenen von Mass Customization

2. Wie kann Mass Customization umgesetzt werden?

3. Beispiele für Mass Customization

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Einstellung und die zusätzliche Zahlungsbereitschaft weiblicher Verbraucher in Thüringen gegenüber individualisierter Damenoberbekleidung. Ziel ist es, durch die Analyse demografischer Einflüsse und der ökonomischen Nutzenvorstellungen das Marktpotenzial für Mass Customization in der Region zu bewerten.

  • Grundlagen des Konzepts Mass Customization
  • Empirische Verbraucherstudie mittels Fragebogen
  • Einfluss von Alter und Einkommen auf die Zahlungsbereitschaft
  • Methodische Entwicklung einer Einstellungsmessung (Likert-Skala)
  • Praxisbeispiele zur Umsetzung in der Bekleidungsindustrie

Auszug aus dem Buch

1. Warum braucht man Mass Customization?

In den technologisch fortgeschrittenen Gesellschaften unserer heutigen Zeit haben sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen signifikant verändert. Die Ursache dafür liegt in der zunehmenden Globalisierung, den immer stärker divergierenden Nachfragepräferenzen der Verbraucher und den damit verbundenen immer kleineren Marktsegmenten und Zielgruppen. Resultat ist eine neue Form des kommerziellen Wettbewerbs, der von breiteren Produktpaletten, kürzeren Produktlebenszyklen und der Anforderung Aufträge in beliebigen Losgrößen zu produzieren, gekennzeichnet ist. Dieses neue Wettbewerbsumfeld wird auch als "Agile Competition" bezeichnet.

Eine Möglichkeit dem agilen Wettbewerbsumfeld zu begegnen, ist das Geschäftskonzept der Mass Customization, bei dem individuell gestaltete Produkte zu Preisen vergleichbarer Standardprodukte angeboten werden sollen. Mass Customization stellt durch Kommunikation mit jedem einzelnen Kunden Produkte bereit, die dessen genaue Bedürfnisse hinsichtlich bestimmter Produkteigenschaften exakt treffen. Dies kann dazu führen, dass jedes gefertigte Produkt ein einmaliges Unikat mit der Losgröße eins ist, kann aber auch heißen, dass ein homogenes Produkt massenhaft gefertigt und nachträglich vom Kunden selbst angepasst wird.

Zusammenfassung der Kapitel

Teil A Einführung: Dieses Kapitel erläutert die ökonomischen Hintergründe des Wettbewerbsumfelds und begründet die Relevanz des Konzepts der Mass Customization sowie die Entscheidung für den Bekleidungsmarkt als Untersuchungsobjekt.

Teil B Die Verbraucherbefragung: Dieser zentrale Teil beschreibt die Entwicklung der Hypothesen, die methodische Konstruktion des Fragebogens inklusive des Pretests, die Durchführung der Stichprobenerhebung und die statistische Auswertung der Ergebnisse hinsichtlich Einstellung und Zahlungsbereitschaft.

Teil C Mass Customization - Eine Einführung in das Konzept und Ansätze zur Umsetzung: Hier werden theoretische Grundlagen zu den Arten und Ebenen von Mass Customization vermittelt und konkrete Umsetzungsstrategien sowie Praxisbeispiele der Branche vorgestellt.

Schlüsselwörter

Mass Customization, Damenoberbekleidung, Zahlungsbereitschaft, Konsumentenbefragung, Agile Competition, Kundennutzen, Likert-Skala, Quotenmethode, Marktpotenzial, Individualisierung, Konsumenteneinstellung, Preisgestaltung, Prozessinnovation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung des kundenindividuellen Produktionskonzepts (Mass Customization) auf den Markt für Damenoberbekleidung, mit besonderem Fokus auf der Region Thüringen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Messung der Einstellung von Konsumentinnen, der Identifikation von Zahlungsbereitschaft für individualisierte Produkte und der Untersuchung demografischer Einflussfaktoren wie Alter und Einkommen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es, wissenschaftlich zu fundieren, ob weibliche Verbraucher in Thüringen eine positive Einstellung zu kundenindividuellen Bekleidungsprodukten haben und inwieweit sie bereit sind, einen Preisaufschlag für den höheren Nutzen durch Individualisierung zu zahlen.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Autorin verwendet eine schriftliche Quotenbefragung, eine Likert-Skalierung zur Einstellungsmessung, statistische Signifikanztests (T-Tests) sowie Varianzanalysen und Regressionsmodelle.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil dokumentiert detailliert den Entwicklungsprozess des Untersuchungsdesigns, die Erhebung der Daten in der Zielregion, die statistische Validierung der Stichprobe und die Auswertung der Hypothesen.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit am besten?

Typische Schlüsselbegriffe sind Mass Customization, Konsumentenverhalten, Zahlungsbereitschaft, Damenoberbekleidung und statistische Marktforschung.

Welchen Einfluss hat das monatliche Nettoeinkommen auf die Zahlungsbereitschaft?

Die Studie zeigt einen grundsätzlich positiven Zusammenhang: Mit steigendem Einkommen wächst in der Regel die Bereitschaft, für individuell angepasste Produkte mehr zu bezahlen, wobei besonders die höchste Einkommensgruppe signifikant hervorsticht.

Warum spielt das Alter bei der Einstellung zu Mass Customization eine Rolle?

Es konnte ein positiver, wenn auch schwankender Einfluss des Alters festgestellt werden, wobei bestimmte Altersgruppen (z.B. 35- bis 44-Jährige) eine besonders hohe Affinität zu personalisierten Produkten aufweisen.

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Details

Title
Das Konzept der Mass Customization im Bereich der Damenoberbekleidung
College
University of Leipzig  (Fakultät der Wirtschaftswissenschaften)
Course
Spezielle BWL - Marketing
Grade
1.7
Author
Diplom Kaufmann Alexander Backhaus (Author)
Publication Year
2003
Pages
91
Catalog Number
V31188
ISBN (eBook)
9783638322645
ISBN (Book)
9783638911771
Language
German
Tags
Konzept Mass Customization Bereich Damenoberbekleidung Spezielle Marketing
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom Kaufmann Alexander Backhaus (Author), 2003, Das Konzept der Mass Customization im Bereich der Damenoberbekleidung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/31188
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