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Die Entwicklung der deutschen Bauwirtschaft ab 1990. Eine Übersicht

Title: Die Entwicklung der deutschen Bauwirtschaft ab 1990. Eine Übersicht

Bachelor Thesis , 2013 , 62 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Ilknur Sahin (Author)

Engineering - Civil Engineering
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Der Fokus der Arbeit liegt auf der Fragestellung, wie sich die deutsche Bauwirtschaft seit 1990 entwickelt hat. Um einen Überblick zu geben, wird im theoretischen Teil die Bauwirtschaft bzw. genauer das Baugewerbe definiert und abgegrenzt. Anschließend werden ökonomische Grundlagen erläutert, sowie wesentliche Begriffe definiert damit der Zusammenhang der Bauwirtschaft und der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung veranschaulicht werden kann. Ein weiteres Ziel in diesem Kapitel, ist das Hervorheben der Bedeutung der Bauwirtschaft für die Gesamtwirtschaft und wie die Bauwirtschaft die Gesamtwirtschaft beeinflusst. Mit einem kleinen historischen Hintergrund im vierten Kapitel wird sich dann der Fragestellung der Arbeit gewidmet. Welche historischen Ereignisse Einfluss auf die Entwicklung der Bauwirtschaft hatten und in welchem Bereich der Fokus in der Zukunft liegen wird.

Diese Entwicklungen werden mit Hilfe von Daten des Statistischen Bundesamtes und des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in Form von Tabellen und Diagrammen von Betrieben, Umsätzen und Beschäftigten im Baugewerbe bewertet und dargestellt. Der Verlauf der Bauwirtschaft wird in dieser Arbeit in vier Zeitabschnitte gegliedert, die Wiedervereinigung (1990-1995), die Wachstumsschwäche (1996-2005), eine erneute Wachstumsphase (2006-2012) und die zukünftigen Aussichten ab 2012/2013.

Die deutsche Bauwirtschaft ist eine starke Branche, die 4 % der deutschen Wirtschaftsleistung erbringt. Ihre Entwicklung besteht aus vielen Herausforderungen die bewältigt werden mussten um die Bauwirtschaft aufrecht zu erhalten. Die Bauwirtschaft spielt sowohl bei der Wertschöpfung als auch bei der Beschäftigung eine zentrale Rolle, jedoch hat ihre Volkswirtschaftliche Bedeutung in dem vergangenen Jahrzehnt vergleichsweise abgenommen. Seit Mitte der neunziger Jahre befindet sich die deutsche Bauwirtschaft im rückgängigen Wachstum. Das liegt nicht nur am Ende des Einheitsbaubooms sondern auch an strukturellen und demografischen Umwandlungen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Bauwirtschaft - Definition und Abgrenzung

2.2 Bauwirtschaft im weiteren Sinne

2.3 Bauwirtschaft im engeren Sinne

2.4 Volkswirtschaftliche Grundlagen für die Bauwirtschaft

2.5 Mikroökonomie und Makroökonomie

2.5.1 Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung und Bruttoinlandsprodukt

2.5.2 Vollbeschäftigung

3. Zusammenhang der Bauwirtschaft und der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung

3.1 Bauvolumen/ Bauinvestition

3.2 Anteil des Baugewerbes an der Bruttowertschöpfung

3.3 Anzahl der Beschäftigten im Baugewerbe

3.4 Bauwirtschaft als Schlüsselbranche

4. Die Entwicklung der deutschen Bauwirtschaft

4.1 Historischer Hintergrund

4.2 Die Wiedervereinigung (1990-1995)

4.3 1996-2005 Wachstumsschwäche

4.4 Erneuter Wachstumsschwung 2006-2012

4.5 Zukünftige Aussichten

5. Fazit/ Zusammenfassung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit analysiert die wirtschaftliche Entwicklung der deutschen Bauwirtschaft seit 1990 unter Berücksichtigung struktureller und demografischer Veränderungen. Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen der Bauwirtschaft und der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung darzulegen sowie die historischen Phasen des Baugewerbes anhand aktueller statistischer Daten zu bewerten.

  • Strukturelle Abgrenzung und Definition der Bauwirtschaft.
  • Theoretische Grundlagen zur volkswirtschaftlichen Einordnung (Mikro- und Makroökonomie).
  • Analyse des Bauvolumens und der Investitionen als Indikatoren.
  • Untersuchung der historischen Konjunkturverläufe seit der Wiedervereinigung.
  • Bedeutung der Bauwirtschaft als Schlüsselbranche und ihr Multiplikatoreffekt.

Auszug aus dem Buch

2.1 Bauwirtschaft - Definition und Abgrenzung

Die Bauwirtschaft besitzt keine übereinstimmende Definition, allerdings können wir nach der folgenden Definition eine Grundlage erstellen: „Bauwirtschaft bezeichnet den Teilbereich einer Volkswirtschaft, der sich mit der Errichtung, Erhaltung und Nutzung von Bauwerken sowie mit der Anpassung und Veränderung von Bauwerksbeständen durch Bautätigkeit befasst.“ Durch die Langlebigkeit seiner Produkte, trägt die Bauwirtschaft auch einen großen Teil zur Umwelt bei. Mittels seines hohen Anteils zum Bruttoinlandsprodukt und an der Beschäftigtenanzahl, zählt die Bauwirtschaft zu den Wirtschaftsbereichen mit hervorstechender Bedeutung. Die Gewährleistung der Grundbedürfnisse des Wohnens und die Schaffung einer Basis für Produktion und Dienstleistung durch Infrastruktur, zählt die Bauwirtschaft zu einem wichtigen Faktor der Gesamtwirtschaft.

Diese Bedeutung der Bauwirtschaft, kann man auch als Schlüsselsektor bezeichnen, da nicht nur Bauunternehmer und ihre Beschäftigten von der wirtschaftlichen Entwicklung betroffen sind, sondern es besteht eine Art Abhängigkeit mit anderen Branchen. Ein typisches Merkmal der Bauwirtschaft, ist die hohe Anzahl an kleinen und mittelständischen Unternehmen gegenüber anderen Branchen. Die Bauwirtschaft wird abgegrenzt in Bauwirtschaft im weiteren Sinne und Bauwirtschaft im engeren Sinne. Die Abgrenzung im weiteren Sinne beschäftigt sich mit der Bauproduktion die vom Bauhauptgewerbe, Ausbaugewerbe und Hilfsgewerbe realisiert wird. Die Bauwirtschaft im engeren Sinne entspricht dem von dem Statistischen Bundesamt verwendeten Begriff Baugewerbe.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Relevanz der Bauwirtschaft für die deutsche Volkswirtschaft und Gliederung der Arbeit in historische Zeitabschnitte.

2. Theoretische Grundlagen: Erläuterung ökonomischer Basisbegriffe, Abgrenzung des Baugewerbes und Einführung in die makroökonomischen Analyseschritte.

3. Zusammenhang der Bauwirtschaft und der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung: Detaillierte Betrachtung von Bauvolumen, Investitionen, Wertschöpfungsanteilen und der Rolle als Schlüsselbranche.

4. Die Entwicklung der deutschen Bauwirtschaft: Historische Analyse des Baugeschehens von 1990 bis 2012, unterteilt in Wiedervereinigung, Wachstumsschwäche und neueren Aufschwung.

5. Fazit/ Zusammenfassung: Synthese der Ergebnisse zur wirtschaftlichen Bedeutung der Bauwirtschaft und Ausblick auf zukünftige Herausforderungen.

Schlüsselwörter

Bauwirtschaft, Baugewerbe, Bauvolumen, Bauinvestitionen, Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, Bruttoinlandsprodukt, Bruttowertschöpfung, Konjunktur, Multiplikatoreffekt, Wiedervereinigung, Wohnungsbau, energetische Sanierung, Wertschöpfungskette Bau, Wirtschaftsstruktur, Wachstum.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Publikation grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der ökonomischen Analyse der deutschen Bauwirtschaft und deren Entwicklung seit dem Jahr 1990 bis in die Gegenwart.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Felder sind die volkswirtschaftliche Einordnung der Baubranche, der Zusammenhang mit der Gesamtrechnung (VGR), die historische Entwicklung seit der Wiedervereinigung sowie aktuelle Herausforderungen wie die energetische Sanierung.

Was ist die primäre Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit untersucht, wie sich die deutsche Bauwirtschaft seit 1990 entwickelt hat und welche historischen Ereignisse sowie wirtschaftlichen Faktoren diese Entwicklung maßgeblich beeinflusst haben.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Untersuchung stützt sich auf eine theoretische Fundierung durch volkswirtschaftliche Literatur und eine empirische Bewertung mittels Daten des Statistischen Bundesamtes sowie des DIW (Tabellen und Diagramme).

Welche Aspekte stehen im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Bauwirtschaft, die Analyse der volkswirtschaftlichen Zusammenhänge (Bauvolumen/Investitionen) und eine detaillierte chronologische Aufarbeitung der Baukonjunktur in verschiedenen Zeitphasen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Begriffe wie Bauinvestitionen, Bruttowertschöpfung, Konjunkturzyklus, Wiedervereinigung und Multiplikatoreffekt stehen im Zentrum der inhaltlichen Betrachtung.

Welche Bedeutung hat das "Magische Viereck" in diesem Kontext?

Das Magische Viereck dient als ordnungspolitischer Rahmen, um die wirtschaftspolitischen Ziele in Deutschland zu veranschaulichen, in die sich die Bauwirtschaft als wichtiger Sektor einfügt.

Was ist das zentrale Ergebnis bezüglich der energetischen Gebäudesanierung?

Die Sanierung wird als zentraler Wachstumstreiber identifiziert, der besonders ab 2006/2007 maßgeblich zur Überwindung der langjährigen Rezession am Bau beigetragen hat.

Welchen Stellenwert nimmt die Wertschöpfungskette Bau im Fazit ein?

Die Wertschöpfungskette Bau wird als zukunftsweisender Ansatz beschrieben, um alle Prozesse von der Planung bis zum Rückbau zu optimieren und die Wettbewerbsfähigkeit in einem globalisierten Markt zu sichern.

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Details

Title
Die Entwicklung der deutschen Bauwirtschaft ab 1990. Eine Übersicht
College
Brandenburg Technical University Cottbus
Grade
1,7
Author
Ilknur Sahin (Author)
Publication Year
2013
Pages
62
Catalog Number
V311896
ISBN (eBook)
9783668108523
ISBN (Book)
9783668108530
Language
German
Tags
Bauwirtschaft Bauökonomie Wirtschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ilknur Sahin (Author), 2013, Die Entwicklung der deutschen Bauwirtschaft ab 1990. Eine Übersicht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/311896
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