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Unterschiedliche Planungs- und Budgetierungsansätze. Ihre Bedeutung für ein zeitgemäßes und aussagekräftiges Controlling

Título: Unterschiedliche Planungs- und Budgetierungsansätze. Ihre Bedeutung für ein zeitgemäßes und aussagekräftiges Controlling

Trabajo de Seminario , 2015 , 27 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor)

Economía de las empresas - Control de gestión
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Welche Bedeutung haben Planungen und Budgetierungen generell für ein aussagefähiges und zeitgemäßes Controlling? Was versteht man unter den einzelnen Ansätzen? Worin unterscheiden sie sich? Und sind die modernen Ansätze tatsächlich in der Lage die gestiegenen Anforderungen
besser zu befriedigen als die klassischen? Diese Fragestellungen sollen in der folgenden Seminararbeit behandelt werden.

„Haben wir noch Budget?“ – eine Frage, die vielen Arbeitnehmern nicht grundlos vertraut erscheint.
Die Budgetierung ist ein wesentliches Führungsinstrument von Unternehmen und wird teils auch als „Rückgrat der Unternehmessteuerung“ bezeichnet.

Doch seit der ersten Einführung von Budgets, unter der Entwicklung der operativen Planung und Kontrolle wie wir sie heute kennen, hat sich vieles verändert. Damals – in den ersten Jahrzehnten des zwanzigsten Jahrhunderts – wurde versucht
Großunternehmen wie General Motors, Du Pont de Nemours, Siemens, Electricité de France oder Saint-Gobain steuerbar zu halten. Die zunehmende Diversifikation und Komplexität dieser Organisationen verlangte nach einem Instrument zur effektiven Prognose, Koordination und Motivation. Die Einführung der Budgetierung, als Antwort auf die gestiegene Komplexität, ermöglichte es diese Funktionen zu erfüllen und fand deshalb in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts großen Anklang.

Doch im Zuge der Globalisierung, der zunehmenden Geschwindigkeit von Veränderungen und der ansteigenden Komplexität wirtschaftlicher und technischer Zusammenhänge, wie man sie heute vorfindet, sind die Anforderungen an die Unternehmensplanung gewachsen.

Die klassischen Planungs- und Budgetierungsansätze stehen daher in der Kritik hier an ihre Grenzen zu stoßen. Im Rahmen dieser Diskussion haben sich einige neuere Ansätze der dezentralen Unternehmenssteuerung entwickelt. Manche davon können als Neugestaltung der bekannten Methoden gesehen werden, andere als Substitution, die die völlige Abkehr von den traditionellen Ansätzen fordern.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Erklärung der Fragestellung und Ziel der Arbeit

1.2 Vorgehensweise

2. Budgetierung und Budgets im Allgemeinen

2.1 Begriffserläuterungen

2.1.1 Planung

2.1.2 Budgetierung

2.1.3 Budget

2.2 Verschiedene Koordinationsansätze

2.3 Funktionen und Anforderungen für ein aussagekräftiges und wirksames Controlling

3. Vorstellung unterschiedlicher Ansätze

3.1 Traditionelle Ansätze

3.1.1 Problemorientierter Ansatz

3.1.2 Verfahrensorientierter Ansatz

3.1.3 Kritik an traditionellen Budgetierungsverfahren

3.2 Moderne Ansätze

3.2.1 Better Budgeting

3.2.2 Beyond Budgeting

4. Vergleich unterschiedlicher Ansätze

4.1 Vergleich der Prognosefähigkeit

4.2 Effektivität der Koordinationsfunktion

4.3 Vergleich des Aufwandes

5. Fazit der Arbeit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Relevanz klassischer Budgetierungsverfahren vor dem Hintergrund zunehmender Komplexität und Dynamik in modernen Unternehmen. Ziel ist es, verschiedene Budgetierungsansätze zu vergleichen und zu analysieren, ob moderne Konzepte den steigenden Anforderungen besser gerecht werden als traditionelle Methoden.

  • Bedeutung von Planung und Budgetierung für ein zeitgemäßes Controlling
  • Differenzierung und Vergleich traditioneller und moderner Budgetierungsansätze
  • Analyse der Eignung verschiedener Konzepte für unterschiedliche Marktumfelder
  • Bewertung von Prognosefähigkeit, Koordinationseffektivität und Ressourceneinsatz

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Problemorientierter Ansatz

Ist die Input-Output-Beziehung bekannt, also bei hoch standardisierten Prozessen, wie sie meist in der Industrie zu finden sind, findet ein so genannter problemorientierter Ansatz statt.

Dieser setzt, wie der Name bereits andeutet, bei den Handlungsproblemen der jeweilig zu budgetierenden Stelle an.

Zunächst wird mit Hilfe marktanalytischer Methoden ein gewünschter Absatzplan definiert. Auf Basis diesen Outputs wird dann auf die benötigten Inputfaktoren geschlossen. Jenes geschieht mittels spezifischer Methoden der Kostenplanung.20

In der Kosten- und Erlösrechnung sind beispielsweise solche problemorientierten Ansätze zu finden. Hier wird mit einer bestimmten Bezugsgröße auf die jeweilige Kostenverursachung des Funktionsbereichs geschlossen. Somit werden Planungen für die Gemeinkosten der Kostenstellen ermöglicht. Solche Bezugsgrößen sind u.a. die erwartete Beschäftigung, die Anzahl an Arbeitsverrichtungen oder Maschinenstunden.

Im Anschluss werden funktionale Kostenzusammenhänge abgeleitet. Diese können ein- oder mehrvariabel sein.

In den Kostenstellenplänen sind dann die Planverbrauchsmengen und –preise, die Gemeinkosten und die fixen und variablen Anteile der jeweiligen Stelle ersichtlich. Durch diese Trennung in fixe und variable Anteile ist es möglich Plankosten in Sollkosten umzurechnen. Dabei gehen die Ist-Werte der Bezugs- und Prozessgrößen in die Berechnung mit ein und eine flexible Budgetierung wird ermöglicht.21

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Relevanz der Budgetierung als Führungsinstrument dar und formuliert die Forschungsfrage hinsichtlich der Leistungsfähigkeit moderner gegenüber klassischer Ansätze.

2. Budgetierung und Budgets im Allgemeinen: Hier werden grundlegende Begriffe definiert, verschiedene Koordinationsverfahren wie Top-down und Bottom-up erläutert sowie die wesentlichen Funktionen des Controllings beschrieben.

3. Vorstellung unterschiedlicher Ansätze: Das Kapitel differenziert zwischen traditionellen (problem- und verfahrensorientierten) sowie modernen (Better und Beyond Budgeting) Ansätzen und benennt kritische Schwachstellen der klassischen Verfahren.

4. Vergleich unterschiedlicher Ansätze: Es findet eine detaillierte Gegenüberstellung der Ansätze anhand der Kriterien Prognosefähigkeit, Koordinationswirkung und Ressourcenaufwand statt.

5. Fazit der Arbeit: Das Fazit fasst die Eignung der Konzepte in verschiedenen Umfeldern zusammen und schlussfolgert, dass keine allgemeingültige Überlegenheit existiert, sondern eine situative Auswahl erforderlich ist.

Schlüsselwörter

Budgetierung, Planung, Controlling, Traditionelle Budgetierung, Better Budgeting, Beyond Budgeting, Unternehmenssteuerung, Prognosefähigkeit, Koordinationsfunktion, Kostenplanung, Ressourcenaufwand, Marktdynamik, Komplexität, Strategische Planung, Profit Center

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Rolle und Wirksamkeit der Budgetierung als Instrument der Unternehmenssteuerung im Wandel der Zeit und unter sich verändernden Marktbedingungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die traditionelle Budgetierung, modernere Reformansätze wie Better Budgeting sowie radikale Alternativmodelle wie Beyond Budgeting.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es zu prüfen, inwieweit moderne Ansätze besser geeignet sind, die Anforderungen an Prognose, Koordination und Motivation in einem komplexen und dynamischen Umfeld zu erfüllen als klassische Verfahren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse und einen konzeptionellen Vergleich verschiedener Budgetierungsmethoden sowie deren Eignung bei unterschiedlichen Ausprägungen von Dynamik und Komplexität.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Methoden, die Kritik an klassischen Verfahren, die Erläuterung moderner Konzepte und einen systematischen Vergleich dieser Ansätze.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Budgetierung, Controlling, Planung, Better Budgeting, Beyond Budgeting, Dynamik, Komplexität und Koordinationsansätze.

Was unterscheidet das "Better Budgeting" vom klassischen Modell?

Better Budgeting versucht, die traditionelle Budgetierung durch stärkere analytische Neuplanung, Marktorientierung und Flexibilisierung der Prozesse zu verbessern, statt sie vollständig abzuschaffen.

Warum gibt es laut dem Autor keinen "Sieger" unter den Modellen?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die Eignung der Modelle von den spezifischen Umgebungsfaktoren (Komplexität und Dynamik) des jeweiligen Unternehmens abhängt, weshalb Kombinationen je nach Kontext am sinnvollsten sind.

Final del extracto de 27 páginas  - subir

Detalles

Título
Unterschiedliche Planungs- und Budgetierungsansätze. Ihre Bedeutung für ein zeitgemäßes und aussagekräftiges Controlling
Universidad
University of Applied Sciences Neu-Ulm
Calificación
1,3
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
27
No. de catálogo
V311903
ISBN (Ebook)
9783668108561
ISBN (Libro)
9783668108578
Idioma
Alemán
Etiqueta
Controlling Budgetierung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2015, Unterschiedliche Planungs- und Budgetierungsansätze. Ihre Bedeutung für ein zeitgemäßes und aussagekräftiges Controlling, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/311903
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