Diese Arbeit stellt sich die Frage, welche Auswirkungen die Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele 2024 oder 2028 auf die Wirtschaft der Freien und Hansestadt Hamburg haben könnte.
Die Arbeit ist in fünf Kapitel gegliedert. Das erste Kapitel ist die Einführung in die Thematik der Arbeit und gibt die Vorgehensweise wieder. Das zweite Kapitel befasst sich mit den Grundlagen des Themas, die zum Verständnis der Materie beitragen sollen. Der Begriff Sportevent wird in die Bereiche Event und Sport gegliedert. In Bezug auf das Thema der Arbeit, wird bereits in diesem Kapitel auf Destinationen wie Hamburg und auf Sportevents wie die Olympischen Spiele eingegangen.
Im dritten Kapitel werden die wirtschaftlichen Aspekte der Olympischen Spiele, auch in Bezug auf die Freie und Hansestadt Hamburg, genauer untersucht.
Das vierte und fünfte Kapitel setzt sich zum einen mit den Chancen und Risiken für die Stadt Hamburg durch die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2024 oder 2028 und zum Anderen mit den dadurch entstehenden positiven als auch negativen Auswirkungen auseinander.
Im letzten Kapitel folgt eine Schlussbetrachtung in Form einer Zusammenfassung, eines Fazits und eines Ausblicks. Diese befasst sich überwiegend mit den wichtigsten Erkenntnissen zu den Auswirkungen der Olympischen Sommerspiele 2024 oder 2028 in der Freien und Hansestadt Hamburg.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Gang der Untersuchung
2 Grundlagen
2.1 Grundlegende Definitionen
2.1.1 Event
2.1.2 Sportevents
2.1.3 Destination
2.1.4 Verbindung von Events und Destinationen
2.2 Gesellschaftliche Aspekte von Olympischen Spielen
2.2.1 Die Stellung des Sports in der Gesellschaft
2.2.2 Die Stellung des Sports in Hamburg
2.2.3 Olympische Spiele als Massenunterhaltungsprodukt
3 Wirtschaftliche Aspekte der Olympischen Spiele
3.1 Bewerbung für die Olympischen Spiele
3.2 Finanzierung der Olympischen Spiele in Hamburg
3.3 Auswirkungen auf die Beschäftigungszahlen
3.4 Auswirkungen auf das Preisniveau
3.5 Infrastrukturentwicklung
3.6 Stadtentwicklung
3.7 Imagewirkung
4 Chancen und Risiken für die Destination Hamburg durch die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2024 oder 2028
4.1 Chancen
4.1.1 Zusätzliche Absatzchancen
4.1.2 Chancen auf Erlössteigerungen
4.1.3 Besondere Werbechancen
4.1.4 Chancen auf Zuschüsse und Genehmigungen des Staates
4.1.5 Chancen zur Gewinnung neuer Kunden bzw. Gäste
4.2 Risiken
4.2.1 Unternehmerische Risiken hinsichtlich des wirtschaftlichen Erfolges
4.2.1.1 Zusätzliche Investitionskosten
4.2.1.2 Mangelndes Besucherinteresse
4.2.1.3 Arbeit mit Subunternehmern
4.2.1.4 Ausfall der Veranstaltung
4.2.2 Sicherheitsrisiko
5 Mögliche Auswirkungen auf den Tourismus in Hamburg
5.1 Positive Auswirkungen
5.1.1 Verbesserung der touristischen Infrastruktur
5.1.2 Erhöhung des Bekanntheitsgrades
5.1.3 Imagegewinn für die Region
5.1.4 Steigerung der Gästeübernachtungen
5.2 Negative Auswirkungen
5.2.1 Schaffung von Überkapazitäten
5.2.2 Preissteigerung in der Region
5.2.3 Negative Entwicklung auf dem Immobilienmarkt
5.2.4 Zusätzliche Umweltbelastung
5.2.5 Imageverschlechterung der Region
6 Schlussbetrachtung
6.1 Zusammenfassung
6.2 Fazit
6.3 Ausblick
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die potenziellen wirtschaftlichen sowie gesellschaftlichen Auswirkungen der Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele 2024 oder 2028 auf die Freie und Hansestadt Hamburg. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, ob und inwiefern derartige Großveranstaltungen als Katalysator für eine nachhaltige Stadtentwicklung, den Tourismus und die wirtschaftliche Attraktivität der Destination genutzt werden können, ohne dabei unkalkulierbare finanzielle oder soziale Risiken einzugehen.
- Wirtschaftliche Analyse der Finanzierung und der direkten/indirekten Effekte auf Beschäftigung und Preisniveau.
- Untersuchung der Chancen für die Destination Hamburg, insbesondere im Hinblick auf Image, Bekanntheitsgrad und Infrastrukturausbau.
- Kritische Auseinandersetzung mit unternehmerischen und sozialen Risiken wie Überkapazitäten, Immobilienmarktentwicklungen und Umweltbelastungen.
- Erörterung von Strategien zum Risikomanagement und der Notwendigkeit einer nachhaltigen Projektplanung.
Auszug aus dem Buch
3.3 Auswirkungen auf die Beschäftigungszahlen
Die Auswirkungen, die mit der Ausführung der Olympischen Spiele einhergehen, betreffen auch die Beschäftigungszahlen in der Stadt und im Umland. Die Auswirkungen auf die Beschäftigungszahlen sind quantitativ erfassbar und monetär messbar und gehören somit zu den tangiblen Eventeffekten. Im Gegensatz zu den tangiblen Eventeffekten, lassen sich intangible Eventeffekte nur schwer monetär messen. Sie beziehen sich eher auf die qualitativen Größen. Ein tangibler Effekt, der auch als direkter Effekt bezeichnet werden kann, ist die Steigerung der Umsätze während des Events. Durch diesen direkten Effekt entstehen indirekte Effekte. Durch das erhöhte touristische Aufkommen, vor allem während der Spiele, steigt die Nachfrage in und um Hamburg. Der allgemeine Konsum in der Stadt und bei involvierten Unternehmen steigt durch die Ausgaben der Besucher und Teilnehmer. Die Gelder, die während der Zeit der Olympischen Spiele in die Stadt und in die Umgebung durch zusätzliche Einnahmen fließen, tragen dazu bei, dass das Einkommen der Bevölkerung und die Beschäftigung angekurbelt werden. Um der erhöhten Nachfrage gerecht zu werden, müssen neue Mitarbeiter in den einzelnen Branchen geschult und eingestellt werden. Allein schon bei der Vorbereitung zu den Olympischen Spielen steigen die Beschäftigungszahlen im Baugewerbe, da die Aufträge sich erhöhen und die Baugesellschaften demnach mehr Personal benötigen. Auch die umliegende Gastronomie benötigt während der Spiele mehr Personal und muss in dieses investieren.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein und erläutert die Problemstellung sowie den Aufbau der gesamten Untersuchung.
2 Grundlagen: Hier werden theoretische Basisdefinitionen für Events, Sportevents und Destinationen erarbeitet sowie gesellschaftliche Hintergründe der Olympischen Spiele beleuchtet.
3 Wirtschaftliche Aspekte der Olympischen Spiele: Das Kapitel untersucht detailliert die Bewerbungsprozesse, Finanzierungsfragen, Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt sowie Infrastruktur- und Stadtentwicklungsprojekte.
4 Chancen und Risiken für die Destination Hamburg durch die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2024 oder 2028: Dieses Kapitel analysiert systematisch die potenziellen Vorteile bei Erlössteigerungen und staatlichen Zuschüssen sowie die unternehmerischen Risiken.
5 Mögliche Auswirkungen auf den Tourismus in Hamburg: Hier werden sowohl positive Effekte wie Infrastrukturverbesserungen als auch negative Konsequenzen wie Überkapazitäten oder Umweltbelastungen erörtert.
6 Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen, zieht ein abschließendes Fazit und gibt einen Ausblick auf den weiteren Bewerbungsverlauf.
Schlüsselwörter
Olympische Spiele, Hamburg, Sportevents, Destination, Stadtentwicklung, Tourismus, Wirtschaftliche Aspekte, Infrastruktur, Standortmarketing, Beschäftigung, Risikomanagement, Nachhaltigkeit, Finanzierung, Großveranstaltung, Imagebildung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die Auswirkungen, die eine Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele für die Stadt Hamburg als Wirtschaftsstandort und touristische Destination haben könnte.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Untersuchung deckt ein breites Spektrum ab: von den Grundlagen der Event- und Destinationsdefinition über wirtschaftliche Finanzierungsmodelle bis hin zu Chancen und Risiken für den Tourismus und die Stadtentwicklung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, die potenziellen Auswirkungen einer Olympia-Bewerbung aufzuzeigen und zu prüfen, ob die Spiele als Katalysator für eine positive und nachhaltige Stadtentwicklung dienen können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse sowie die Auswertung von bestehenden Daten und Beispielen vergangener Austragungsorte, um die Prognosen für den Standort Hamburg zu untermauern.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine ökonomische Analyse, eine Untersuchung von Chancen und Risiken (u.a. Absatzchancen, Immobilienmarkt, Investitionskosten) und eine detaillierte Betrachtung der tourismusspezifischen Folgen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Olympia, Hamburg, Destinationsmarketing, wirtschaftliche Folgen, Stadtentwicklung und Eventmanagement definieren.
Wie geht die Arbeit mit dem Thema „Überkapazitäten“ um?
Die Arbeit argumentiert, dass durch vorausschauende Planung und die Einbindung bestehender Kapazitäten (wie etwa Kreuzfahrtschiffe für Unterkünfte) die Gefahr einer übermäßigen, ungenutzten Bebauung minimiert werden kann.
Welche Bedeutung hat das „Bid Book“ für den Bewerbungsprozess?
Das „Bid Book“ ist in der zweiten Phase der Bewerbung entscheidend, da es alle detaillierten Planungen zu Sportstätten, Logistik, Sicherheit und Stadtmarketing enthält, die für die finale Entscheidung des IOC notwendig sind.
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- Meentje Bröhan (Autor), 2015, Auswirkungen von Sportevents auf Destinationen. Die Olympischen Spiele als Chance und Risiko für die Hansestadt Hamburg 2024 oder 2028, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/312040