Humanismus als Schlagwort und Leitmotiv der deutschen Nachkriegsgeschichte 1945 – 1949


Hausarbeit, 2015

24 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definitionen

3. Begriffsgeschichte

4. Unterbegriffe

5. Anwendbarkeit auf die beiden deutschen Teilstaaten
5.1 Die Entstehung des Sowjethumanismus
5.2 Der Sozialistische Humanismus
5.3 Humanistischer Demokratismus
5.4 Humanismus in der SBZ
5.5 Der echte Humanismus – Marxistischer Humanismus
5.6 Der Kulturbund
5.7 Humanismus und Sozialismus
5.8 Humanismus in der Verfassung
5.9 Humanismus in der Schulpolitik
5.10 DDR – Kulturpolitik und Humanismus
5.11 Der Mauerbau als "humanistische Tat"

6. Gegenwartsbezüge

7. Zusammenfassung

8. Quellen/ Literaturverzeichnis

Quellenverzeichnis

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Was versteht man unter Humanismus - oder unter Humanismus im Kontext der deutschen Nachkriegszeit? Wie wurde, der Begriff, in der unmittelbaren Nachkriegszeit verwendet? In welchen Zonen, von welchen Gruppen wurde der Begriff zu einem Leitmotiv erhoben und wie wurde dies umgesetzt? Ich möchte mich dabei auf die Verwendung des Begriffes Humanismus in den Ostzonen und der DDR konzentrieren. Nicht nur, um dem Umfang durch eine Spezialisierung gerecht zu werden, sondern besonders wegen der Kritik des Schriftstellers Günter Grass (geb.1927). Er tadelte 1982, dass der "ostdeutsche Humanismus" zu wenig beachtet werde, weil der westliche Bilderkanon zu stark dominiere.[1] Weiters ist die von der SED seit ihrer Gründung 1946, besondere politische Verwendung des Begriffes hochinteressant und unterscheidet sich zur Verwendung in den Westzonen bzw. im späteren "Westblock" sehr stark. Der Begriff Humanismus diente als besonderer "sozialistischer Humanismus" der kulturellen Legitimation der DDR.[2] Die DDR war wohl der einzige Staat, der den Humanismus in der Verfassung verankerte (Artikel 37 Satz 2 Verfassung von 1949 und Artikel 18.1 Verfassung der DDR vom 6. April 1968). Zu Zeiten der sowjetischen Besatzungszone (1945-1949) war ein Zusammenwirken von Arbeiterklasse, Sozialismus und Humanismus sehr schwierig, da der Humanismusbegriff in der Sowjetunion nicht etabliert war und mit dem klassischen Begriff der Weimarer Zeit in Verbindung gebracht wurde. Intellektuelle Zeitgenossen waren erstaunt über das Engagement deutscher Literaten den Humanismus mit dem Kommunismus bzw. dem Sozialismus zu verschmelzen. "Die deutschen Humanisten im Dienste der kommunistischen Idee – das stieß noch lange bei Künstlern und bei großen Teilen des Publikums auf Skepsis."[3] Unmittelbar nach dem Krieg arbeitete die sowjetische Besatzungsmacht daran den Humanitätsbegriff als Gegenbegriff zum Faschismus zu präsentieren. Schon am 1. November 1946 wurde in der Parteizeitung Neues Deutschland die künftige "Anwendung" der Kategorie "Humanismus" angedeutet. Der Kulturoffizier Major Ilja M. Fradkin sagte zum Thema Humanismus in der Kunst, Ende Oktober 1946 in Dresden:" […], dass die Menschen sich vielfach in einen passiven Individualismus verkapselt haben, der dem Faschismus den Weg erleichterte. Der sozialistische Humanismus in der Sowjetunion verbinde die Interessen des Privaten und des Allgemeinen harmonisch miteinander."[4] Diese eigenwillige Konnotation von Humanismus löste sicherlich einige Verwunderung bei den deutschen Zuhörern dieser Zeit aus, war doch erst im Aufbau des Sozialismus eine größere Nähe zur Begriffsgeschichte hergestellt worden. Später in der DDR wurde der Begriff Humanismus in seiner Funktion und Aussagekraft so gewandelt wie es das Parteiprogramm der SED verlangte. Es wurde vermutlich in keinem Land der Welt so intensiv und hochpolitisch diskutiert, der Begriff in der breiten Bevölkerung "verankert" und so mannigfaltig verwendet wie in der DDR[5]. Walter Ulbricht vertrat vehement die Verbindung von Sozialismus und Humanismus, und trug selbst gerne Goethes "Prometheus" – Gedicht vor.[6] Der Schluss des Gedichts spiegelt wohl am ehesten Ulbrichts Vorstellungen für die Zukunft wieder:"

Hier sitz´ich, forme Menschen

Nach meinem Bilde,

Ein Geschlecht, das mir gleich sei,

Zu leiden, weinen,

Genießen und zu freuen sich,

Und dein nicht zu achten,

Wie ich!

Der vormals eher elitär genutzte Begriff Humanismus, seine Verbreitung im Bürgertum und seine praktische Anwendung in den Humanistischen Gymnasien sollte eine Wandlung erfahren. Die "rein geistige Bewegung, vorwiegend einer dünnen hochgebildeten Schicht"[7] sollte in der Arbeiterklasse verankert werden. Dieser Prozess soll im Weiteren nachgezeichnet werden.

2. Definitionen

Um das Thema "Humanismus als Schlagwort und Leitmotiv der Nachkriegszeit" bearbeiten zu können, müssen vorab die Begriffe "Schlagwort" und "Leitmotiv" geklärt werden. Der Duden definiert den Begriff Leitmotiv als leitendes, bewegendes Motiv als Leitgedanken. Generell kann gesagt werden, dass es sich dabei um ein charakteristisches, wiederkehrendes Thema mit einer einprägsamen Aussage handelt. Der Begriff Schlagwort wird im Duden folgendermaßen beschrieben: "prägnanter, oft formelhafter, meist leicht verständlicher und an Emotionen appellierender Ausspruch, der oft als Parole, als Mittel zur Propaganda o. Ä. eingesetzt wird."[8]

Das Lexikon für Politik, Staat und Gesellschaft definiert Humanismus folgendermaßen:

Eine geistige Bewegung, die auf freie Entfaltung der Persönlichkeit, Menschenwürde und Menschlichkeit, Bildung und Erziehung sowie auf die Schaffung entsprechender (humaner) Lebensbedingungen ausgerichtet ist. Als Epochenbezeichnung steht der Renaissancehumanismus für die Bildungsbewegung im 14.-16. Jh., die sich von Italien ausgehend in Mittel- und Westeuropa verbreitete und um Wiederentdeckung antiker Kulturen, insbesondere der griechischen bzw. Römischen Literatur, Sprache und Wissenschaft bemüht war.“ [9]

Humanismus leitet sich vom lateinischen Begriff „ humanitas “ ab. Es bedeutet „Menschlichkeit“. Friedrich Immanuel Niethammer verwendete dieses Wort erstmalig im 19.Jh.[10] Humanismus hat einen zeitgemäßen und einen historische Sinngehalt. Derzeit steht der Begriff für Menschlichkeit, Freiheit, Toleranz und Respekt vor anderen Menschen. Die europäische Aufklärung war an dieser Entwicklung maßgeblich beteiligt. Der historische Gebrauch bezeichnet die Bildungsbewegung. Wichtigstes Ergebnis für die Zeit nach 1945 war die Definition des "sozialistischen Humanismus" durch Klaus Mann - dem Sohn von Thomas Mann- auf dem Ersten Internationalen Schriftstellerkongress zur Verteidigung der Kultur (1935). In dieses Wortpaar (sozialistisch + Humanismus) wurde das künstlerische Selbstverständnis von Klaus Mann im Exil insgesamt als "geistesgeschichtliches Programm" zusammengefasst.[11] Für ihn hatte dieses Wortpaar eine zentrale Kategorie inne, da sie den bürgerlichen und proletarischen Humanismus – als Ideen der Freiheit und der Gleichheit – zusammenführt. Um dieses höhere, neue Ziel zu erreichen, müssen sich der "Geist von 1789 und der Geist der Oktoberrevolution durchdringen, vermischen und ergänzen […] Es ist diese Aufgabe – die eigentlich europäische -, die wir unter dem Namen des sozialistischen Humanismus zusammenfassen."[12] Weiters sagte er: "Der sozialistische Humanismus ist der komplexe und komplette Gegensatz des Faschismus." Humanismus wurde in den Westzonen nach 1945 meistens mit dem Zusatz "christabendländisch" definiert, um sich zur Sowjetunion abzugrenzen. Daran gekoppelt war die Bildungspolitik der Westmächte in deren Besatzungszonen. Eine konservative Politik, welche zum Beispiel die Wiedereinführung der humanistischen Gymnasien und die Vielfältigkeit der Bildungseinrichtungen als Gegenpol zur "Gleichmacherei"[13] im Osten zum Ziel hatte. Dieser religiös gefärbte "abendländische Humanismus" fand seine Hauptquellen in der Antike und im Christentum "um so eine religiöse und zugleich humanistische Umorientierung [nach dem Nationalsozialismus] einzuleiten".[14] Es wurde attestiert, dass ohne "Abfall von Gott", ohne "Verweltlichung" die Brutalität und der Satanismus des Nationalsozialismus niemals möglich gewesen wäre.[15] Hugo Rahner verknüpfte 1946 den Begriff mit der katholischen Theologie.[16] Zur Debatte des West-Humanismus und Antifaschismus sagte Gerd Dietrich, dass: „ die Entnazifizierungen gebremst und schließlich rückgängig gemacht wurden. Was aus dem Sammelbecken der verschiedenen Weltanschauungskomplexe zur tragenden Ideologie aufstieg, war somit nicht der Antifaschismus, sondern der Antikommunismus. Doch das nahmen viele dort nicht mehr wahr, da sie beides ohnehin gleichsetzen."[17] Die Debatten im Westen über den Humanismus konzentrierten sich immer auf die Sichtweisen der Antike, welche schon von Eduard Spranger auf einer Rede 1921 als "Dritter Humanismus" postuliert wurde. Die "Weite des Suchens und des Verstehens, das wir Modernen aufzubringen vermögen"[18] standen im Gegensatz zu den Wurzeln des "realen Humanismus", der seine im Kommunistischen Manifest von 1884 fand.

3. Begriffsgeschichte

Historisch gesehen ist der Humanismus Mitte des 14. Jahrhunderts in Italien entstanden. Im 18. und 19 Jh. entstand der Neuhumanismus, welcher besonders von Humboldt, Winkelmann und Hegel entwickelt wurde. Marxisten sehen die Neuhumanisten als Vorläufer der beiden „wahren“ Humanisten Marx und Engels an. Der Humanismus erlebte nach dem zweiten Weltkrieg eine Renaissance. Im Osten wurden die Ideale der frühen bürgerlichen Ideologie – welche angeblich von den Kapitalisten verraten wurden – im "realistischen Humanismus" von Karl Marx wiederentdeckt. Teilweise fanden diese Aspekte Eingang in den "proletarischen Humanismus" der Arbeiterbewegung. Der "sozialistische Humanismus" wurde nur in der Sowjetunion verwirklicht. "Realer Humanismus" war der Abgrenzungsbegriff zu dem Junghegelianer Arnold Ruge (1802-1880).[19] Die Beschäftigung mit der Philosophie Hegels begann in der SBZ auf der 1. Kulturkonferenz der KPD (3.-5. Februar 1946). Wilhelm Pieck und Otto Grotewohl bekannten sich dort zu den Idealen des klassischen bürgerlichen Humanismus.[20] Alexander Abusch schrieb zu dieser Zeit: "Wir fühlen uns als berufene Erben des deutschen Humanismus" und zitiert dazu unter anderen auch Hegel.[21] In der SBZ wurde daraufhin sofort in der von der SMA publizierten Zeitschrift Neuen Welt Einspruch gegen die Zuordnung Friedrich Hegels zum deutschen humanistischen Gedankengut erhoben. Nach dem Urteil Stalins war Hegel zwar revolutionär in seiner Dialektik gewesen, da er diese jedoch für konservative Ziele nutzte und damit den "deutschen Nationalismus und Chauvinismus" motivierte, war er damit ein Vorläufer des Faschismus.[22] Die Hegel Diskussion währte in ihrer ersten Phase bis 1948 als Otto Grotewohl auf dem 1. Kulturtag der SED im Mai 1948 das Urteil Stalins über Hegel als publik machte. Es gab den Hegel der progressiven dialektischen Methode und den der "reaktionären Staats- und Rechtslehre".[23] Diese Diskussion war kein wahrer Disput über die Philosophie Hegels, sondern einerseits eine Plattform für ideologische Redner und Formung eines zukünftigen Parteikaders und andererseits um das philosophiefremde Ziel der Sowjetunion, nämlich in der SBZ ihre kulturpolitische Dominanz durchzusetzen, zu kaschieren. Die "Lehre des realen Humanismus" erklärt Marx folgendermaßen: "Die wissenschaftlicheren französischen Kommunisten, Dézamy, Gay etc., entwickeln wie Owen, die Lehre des Materialismus als eine Lehre des realen Humanismus und als die logische Basis des Kommunismus." [24]

4. Unterbegriffe

Humanität kann synonym zu Humanismus gebraucht werden, bedeutet aber auch einfach Menschlichkeit. Es war gegenüber dem bildungssprachlichen Humanismus das geläufigere Wort. Der Bedeutungsumfang von Humanität variiert beträchtlich. Humanität ist die Grundlage der Menschenrechte. In demokratischen Staaten ist die Humanität im Verfassungsrang. Im Kontext des Bildungsdiskurses in der Nachkriegszeit kam dieses Schlagwort sehr häufig vor. Offensichtlich konnten sich die sozialistischen Parteien leichter zur Humanität als zum Humanismus bekennen, da das Wort Humanität weniger den christlich-abendländischen Horizont evoziert, sondern mehr die Kernbedeutung des Menschlichen in den Vordergrund treten lässt.[25]

Die Gegenstücke zu Humanität sind, das „unerwünschte Verhalten“ und die „Unmenschlichkeit“ (in humanitas). Johann August Eberhard beschreibt die Zweiteilung so:“[…] Nun hat die Menschlichkeit eine doppelte Seite, deren eine sich mit den höheren, die andere mit den niedrigeren Wesen berührt, zu denen der Mensch in Beziehung tritt. […]“ Johann Herder meint damit, dass die Menschlichkeit nur teilweise angeboren sei und nach der Geburt erst ausgebildet werden müsse.[26] Die Bildung zu ihr sei „ […] ein Werk, das unablässig fortgesetzt werden muß, oder wir sinken […] zur rohen Tierheit, zur Brutalität zurück."[27] In der Tradition der Humanisten liegt als derzeit maßgebliche rechtliche Grundlage zur "Menschlichkeit" die "International Bill of Human Rights" der Vereinten Nationen vor. Die Entwicklung der "Menschenrechte" begann schon im 6. Jahrhundert vor Christus mit der Proklamation des altpersischen König Kyros (538 v. Chr.) zur Befreiung der babylonischen Sklaven.[28] Menschenrechte in der DDR waren zwar in der Verfassung, die sich stark an der VN-Charta orientierte, festgeschrieben – ihre Einhaltung war jedoch immer von der Richtung der SED und deren Organisationen abhängig. Das Sicherheitsbedürfnis der SED führte dazu, dass die Menschenrechte, insbesondere vom Ministerium für Staatssicherheit (Stasi), welches als Überwachungs- und Unterdrückungselement der SED arbeitete, oftmals mit den Füßen getreten wurden. Das "Schild und Schwert" der Partei arbeitete mit Überwachung, Terror und Einschüchterung, um den Machterhalt der SED zu sichern.[29]

[...]


[1] Vgl. GRASS, Günther: Katalog der Ausstellung "Zeitvergleich", 1982, erneut zitiert in der "Berliner Zeitung" am 8.12.1997 in einer Kritik an der einseitigen künstlerischen Ausstattung des Reichstages.

[2] GROSCHOPP, Horst: Der ganze Mensch: Die DDR und der Humanismus – Ein Beitrag zur deutschen Kulturgeschichte, Marburg 2013, S. 14.

[3] TIMOFEJEWA, Natalja P.: Einleitung. Deutschland zwischen Vergangenheit und Zukunft. In: Die Politik der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD). Kultur, Wissenschaft und Bildung 1945-49. Verantwortlicher Bearbeiter; Jan Foitzik/ Natalja P. Timofejewa, München 2005, S.19.

[4] Vgl.: Kongreß der Künstler in Dresden. Bericht des "Neuen Deutschland", Nr. 163 vom 1.11.1946. In: Dokumente zur Kunst-, Literatur- und Kulturpolitik der SED. Hrsg. von SCHUBBE, Elimar, Stuttgart 1972, Dokument 5, Seite 66 f., hier S. 67.

[5] Nach: GROSCHOPP, Horst: (wie Anmerkung 2) , S. 18.

[6] Vgl. BECHER, Johannes R.: Walter Ulbricht. Berlin 1958, S. 27.

[7] Vgl. ACKERMANN, Anton: Deutsche Volkszeitung vom 5. Februar 1946, S. 3.

[8] DUDEN: Online Ausgabe, www.duden.de (Stand März 2014).

[9] RITTERSDORFER, Christian: Lexikon Politik, Staat, Gesellschaft. München 2007. S. 321.

[10] Vgl.: NIETHAMMER, Friedrich: "Der Streit des Philantropinismus und Humanismus in der Theorie des Erziehungs- Unterrichts unserer Zeit“, Jena 1808.

[11] SCHAENZLER, Nicole: Klaus Mann als Erzähler. Studien zu seinen Romanen "Der fromme Tanz" und "Der Vulkan", Paderborn 1995, S. 80 -84.

[12] MANN, Klaus: Paris 1935, Erster Internationaler Schirftstellerkongreß zur Verteidigung der Kultur. Reden und Dokumente. Mit Materialien der Londoner Schriftstellerkonferenz 1936. Hrsg. Mit einer Einleitung und Anhang von Wolfgang Klein. Berlin 1982 S. 154.

[13] Vgl. LAKEBRINK, Bernhard: Der abendländische Humanismus. Zur geistigen Grundlegung der Schulreformpläne. In: Rheinischer Merkur, 4. Oktober 1947.

[14] HERMAND, Jost :Kultur im Wiederaufbau. Die Bundesrepublik Deutschland 1945-65. München 1986, S. 68.

[15] Ebd. S. 78.

[16] RAHNER, Hugo: Abendländischer Humanismus und katholische Theologie. Innsbruck 1946 (Ewiger Humanismus, Schriften der österreichischen humanistischen Gesellschaft, Bd. 6).

[17] DIETRICH, Gerd: Politik und Kultur in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) 1945 -49. Mit Dokumentenanhang. Bern u.a. 1993, S. 119.

[18] SPRANGER, Eduard: Der gegenwärtige Stand der Geisteswissenschaften und die Schule, 2. Auflage, Leipzig 1925, S. 7 (Erstveröffentlichung 1922).

[19] GROSCHOPP: (wie Anmerkung 2) S. 62.

[20] PIECK, Wilhelm: Um die Erneuerung der deutschen Kultur (1946). In: PIECK, Wilhelm: Reden und Aufsätze. Berlin 1948S. 85 -102.

[21] ABUSCH, Alexander: Kulturelle Probleme des sozialistischen Humanismus. Beiträge zur deutschen Kulturpolitik 1946-61, Berlin 1962, S.8.

[22] STEPANOW, W.: Die Grundzüge der marxistischen dialektischen Methode. In: Neue Welt 7/1946, S. 3 -15.

[23] GROTEWOHL, Otto: Die geistige Situation der Gegenwart und des Marxismus. Berlin 1948, S. 4.

[24] MARX, Karl und ENGELS, Friedrich: Die heilige Familie oder Kritik der kritischen Kritik. In: MEW, Bd. 2, Berlin 1958, S. 139.

[25] Nach: FELBICK, Dieter: Schlagwörter, 2003, S. 347.

[26] EBERHARD, Johann A.: Synonymisches Handwörterbuch der deutschen Sprache, 811, 1910 Halle.

[27] HERDER Johann G.: Briefe zur Beförderung der Humanität. III. Sammlung, 27. Absatz.

[28] Vgl.: http://de.humanrights.com/what-are-human-rights/brief-history/cyrus-cylinder.html (Stand März 2015).

[29] Nach: WANITSCHKE, Mathias: Methoden und Menschenbild des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR, Köln 2001.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Humanismus als Schlagwort und Leitmotiv der deutschen Nachkriegsgeschichte 1945 – 1949
Hochschule
FernUniversität Hagen  (Institut für Geschichte und Biographie)
Veranstaltung
Modul G5 – Erfahrungsgeschichte und Erinnerungskultur
Note
1,3
Autor
Jahr
2015
Seiten
24
Katalognummer
V312085
ISBN (eBook)
9783668109421
ISBN (Buch)
9783668109438
Dateigröße
667 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
humanismus, schlagwort, leitmotiv, nachkriegsgeschichte
Arbeit zitieren
Markus Wawruschka (Autor), 2015, Humanismus als Schlagwort und Leitmotiv der deutschen Nachkriegsgeschichte 1945 – 1949, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/312085

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