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Gruppe, Gruppenprozess, Gruppendynamik. Soziologische Betrachtung von Situationen in der Arbeitswelt

Título: Gruppe, Gruppenprozess, Gruppendynamik. Soziologische Betrachtung von Situationen in der Arbeitswelt

Trabajo de Seminario , 2010 , 16 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Christopher Morsbach (Autor)

Sociología - Individuo, grupos, sociedad
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Die Hausarbeit behandelt im Folgenden die Existenz des Phänomens sozialer Gruppen wie auch die Prozesse bzw. Dynamiken, die sich innerhalb der Gruppierungen vollziehen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Untersuchung von sozialen Gruppen in der Arbeitswelt.

Kapitel 1 zielt ab auf die Erklärung der Kennzeichen einer Gruppe. Ebenso soll eine Darlegung der aufeinanderbezüglichen Wirkung von Gruppe und Individuum erfolgen. Außerdem ruht der Blick auf Gruppen in Unternehmungen. Anschließend stehen in Kapitel 2 Gruppenprozess, Gruppendynamik und deren maßgeblichen Einflussfaktoren im Fokus des Interesses. In Kapitel 3 werden zwei populäre Experimente zu Gruppenprozessen in der Arbeitswelt beschrieben. Letztlich dient das Fazit einer Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse und der Formulierung einer abschließenden Aussage zur Thematik.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 „Die Gruppe“ – Kennzeichen, System, im Unternehmen

1.1 Was ist eine Gruppe?

1.2 Das System von Individuum und Gruppe

1.3 Gruppen aus Sicht der Unternehmung

2 „Gruppendynamik“ – Definition und Einflussfaktoren

2.1 Verständnis von Gruppendynamik

2.2 Rollenverhalten

2.3 Kommunikation, Information, Interaktion

3 Empirische Erhebungen zu Gruppenprozessen

3.1 Die Hawthorne – Experimente

3.2 Der Einfluss der Gruppe

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die soziale Bedeutung von Gruppen sowie die Dynamiken und Prozesse innerhalb solcher Gruppierungen, mit einem spezifischen Fokus auf den Arbeitskontext und das wechselseitige Verhältnis zwischen Individuum und Gruppe.

  • Soziale Definitionen und Merkmale von Gruppen
  • Systemtheoretische Betrachtung von Individuum und Gruppe
  • Einflussfaktoren der Gruppendynamik und Rollenverhalten
  • Kommunikationsprozesse in modernen Unternehmungen
  • Historische und psychologische Einordnung durch empirische Studien (Hawthorne & Asch)

Auszug aus dem Buch

3.2 Der Einfluss der Gruppe

Der Sozialpsychologe Solomon Asch führte zu Beginn der 1950er Jahre ein Experiment durch, in dem er die Veränderung individuellen Handelns durch Gruppeneinfluss aufzeigen wollte. Zu diesem Zweck versammelte er eine Gruppe von Versuchsteilnehmern in einem Raum, in welchem zwei Tafeln aufgestellt wurden. Auf einer Tafel war eine schwarze Linie abgebildet, die als Normlinie fungierte. Auf der anderen Tafel wurden drei unterschiedliche Linien gezeigt, wobei eine dieser Linien exakt der Normlinie der ersten Tafel entsprach. Die Probanden sollten der Normlinie nun ihr Pendant auf der anderen Tafel zuordnen. Die Lösung der Aufgabe war eindeutig und unkompliziert erkennbar.

Der Clou des Experimentes war, dass sich nur eine wirkliche, naive Versuchsperson unter den Testpersonen befand. Alle anderen „Versuchsteilnehmer“ waren vorher von der Versuchsleitung instruiert worden, eine identische und gleichsam falsche Lösung zu benennen. Der Reihe nach antworteten zuerst einige der instruierten Probanden, bis die echte Versuchsperson die richtige Linie identifizieren sollte. In einem Drittel der Fälle passten sich die naiven Versuchspersonen den falschen Antworten ihrer Vorredner an. Ungeachtet ihrer individuellen Wahrnehmung fügten sie sich der Meinung der Majorität und dem wahrgenommenen Gruppendruck (Gliniars 2004, S.150 f.).

Diese Reaktion der Versuchsteilnehmer veranschaulicht das individuelle Bestreben nach Konformität mit der Gruppe. Berücksichtigt man, dass die Gruppenzugehörigkeit auf die Dauer des Experimentes begrenzt war und die Experimentalgruppe keinerlei weitere Relevanz für die Testpersonen bereit hielt, scheint das Verhalten der Testpersonen besonders bemerkenswert.

In (relativ) dauerhaften Gruppierungen der Arbeitswelt ist der Einfluss der Gruppe auf das Individualverhalten tiefschichtiger und größer. Außerdem darf nicht außer Acht gelassen werden, dass das Individualverhalten ebenso Einfluss nimmt auf die Gruppenprozesse. Unter Beachtung der Bezugsgrößen der Gruppe, der Systeme von Gruppe und Individuum, der dynamischen Gruppenprozesse und der weiteren bisher behandelten Punkte, sollte man die Momentaufnahme eines Experimentes nicht überbewerten. Dennoch zeigt sich, dass der Mensch auf soziale Interaktion und Akzeptanz angewiesen ist. Selbst wenn er dafür sein individuelles Verhalten zurückstellen muss und sich in eine Abhängigkeit begibt.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Es wird die Relevanz des Zusammenlebens und der sozialen Gruppenbildung sowohl aus soziologischer als auch aus ökonomischer Sicht dargelegt.

1 „Die Gruppe“ – Kennzeichen, System, im Unternehmen: Dieses Kapitel definiert soziale Gruppen und analysiert das systemtheoretische Zusammenspiel zwischen dem Individuum und dem Unternehmenskontext.

2 „Gruppendynamik“ – Definition und Einflussfaktoren: Hier werden die wesentlichen Dynamiken, Rollenbilder sowie die Bedeutung von Kommunikation für das soziale Gefüge innerhalb von Gruppen erörtert.

3 Empirische Erhebungen zu Gruppenprozessen: Es werden klassische Experimente (Hawthorne und Asch) vorgestellt, um den Einfluss von Gruppen auf Arbeitsleistung und individuelles Verhalten wissenschaftlich zu belegen.

4 Fazit: Die Arbeit resümiert, dass Individuum und Gruppe in einer untrennbaren Wechselwirkung stehen, wobei soziale Interaktion den zentralen Motor bildet.

Schlüsselwörter

Soziale Gruppe, Gruppendynamik, Soziale Interaktion, Arbeitswelt, Systemtheorie, Rollenverhalten, Hawthorne-Effekt, Konformität, Gruppenprozess, Kommunikation, Gruppenleistung, Individuum, Arbeitspsychologie, Organisationsform, Kohäsion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem soziologischen Phänomen der sozialen Gruppe, ihrer Entstehung und den Auswirkungen, die sie auf das Verhalten des Individuums, insbesondere im beruflichen Umfeld, ausübt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernpunkten gehören die Definition von Gruppen, die Dynamik zwischen Individuen, formelle und informelle Strukturen in Unternehmen sowie klassische sozialpsychologische Studien zum Gruppeneinfluss.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die wechselseitige Beeinflussung von Individuum und Gruppe zu verdeutlichen und aufzuzeigen, wie Gruppenprozesse das menschliche Handeln und die Arbeitsproduktivität prägen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf soziologischer Literatur, Systemtheorie und der Analyse bekannter empirischer Experimente basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Gruppenbegriffs, die Analyse von Gruppendynamik und Rollenverhalten sowie die Darstellung der Hawthorne-Experimente und des Asch-Konformitätsexperiments.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Soziale Gruppe, Gruppendynamik, Kommunikation, Konformität und systemtheoretische Interaktion.

Was sagt die Arbeit über den „Hawthorne-Effekt“ aus?

Sie beschreibt den Hawthorne-Effekt als Erkenntnis, dass nicht nur physische Arbeitsbedingungen, sondern vor allem die Forschungssituation und soziale Einstellungen der Mitarbeiter die Produktivität maßgeblich beeinflussen.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen formellen und informellen Gruppen?

Formelle Gruppen werden durch das organisatorische Regelwerk definiert, während informelle Gruppen auf sozialen Bedürfnissen basieren und oftmals die tatsächliche Zusammenarbeit und Produktivität sowie das Betriebsklima stark beeinflussen.

Welches Fazit zieht die Autorin hinsichtlich der Rolle des Menschen in der Gruppe?

Der Mensch ist zwar kein reines Abbild der Gruppe, doch er wird durch das Gruppengeschehen signifikant beeinflusst, wobei er gleichzeitig durch sein eigenes Verhalten und seine Einstellungen aktiv an der Gestaltung der Gruppe mitwirkt.

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Detalles

Título
Gruppe, Gruppenprozess, Gruppendynamik. Soziologische Betrachtung von Situationen in der Arbeitswelt
Universidad
University of Cologne  (Soziologie)
Curso
Struktur und Wandel von Gesellschaften
Calificación
2,3
Autor
Christopher Morsbach (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
16
No. de catálogo
V312121
ISBN (Ebook)
9783668110526
ISBN (Libro)
9783668110533
Idioma
Alemán
Etiqueta
Gruppe Gruppenprozess Gruppendynamik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Christopher Morsbach (Autor), 2010, Gruppe, Gruppenprozess, Gruppendynamik. Soziologische Betrachtung von Situationen in der Arbeitswelt, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/312121
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