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Wiederholung als kognitive Lernstrategie

Titre: Wiederholung als kognitive Lernstrategie

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2015 , 14 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Frank Schächinger (Auteur)

Pédagogie - Psychologie pédagogique
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Lernstrategien können das Lernen auf Schulaufgaben und das alltägliche Lernen von Vokabeln in der Schule erleichtern. Lernstrategien werden nach wie vor nicht stringent in allen Klassen und Fächern durchgeführt, beziehungsweise gelehrt und eingeübt. Als Unterstützung beim Lernen und einem besseren Zeitmanagement können diese allerdings sehr nützlich sein. Wie Lernstrategien, im Besonderen Wiederholungsstrategien, funktionieren, werde ich im nun Folgenden genauer beleuchten.

Diese Arbeit beschäftigt sich mit Lernstrategien und Strategien der Wiederholung. Nach einer theoretischen Darstellung kognitiver Lernstrategien, erfolgt eine genauere Untersuchung von Wiederholungsstrategien an sich. Im Anschluss findet sich praktische Anwendung der Wiederholungsstrategien in Form des Vokabelkastens.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kognitive Lernstrategien

3. Die Funktion der Wiederholung

4. Das Vokabelkastensystem

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung und praktische Anwendung von Wiederholungsstrategien im schulischen Kontext. Das primäre Ziel ist es, den Nutzen kognitiver Lernstrategien zu verdeutlichen und eine konkrete, wissenschaftlich fundierte Anleitung zur systematischen Vokabelarbeit mittels des Karteikastensystems bereitzustellen.

  • Klassifizierung kognitiver Lernstrategien
  • Neuropsychologische Grundlagen der Wiederholung
  • Automatisierungsprozesse und Verhaltensänderungen beim Lernen
  • Praktische Implementierung des Vokabelkastensystems
  • Einfluss von Metakognition und Feedback auf Lernprozesse

Auszug aus dem Buch

3. Die Funktion der Wiederholung

Steiner hält fest, dass ständige Wiederholung, das sogenannte „maintaining rehearsal“ (Steiner (2006): S.102), die Aufrechterhaltung einer Information im Arbeitsgedächtnisses darstellt, da die Dauer der Erhaltung im Ultra-Kurzzeitgedächtnis sehr kurz ist. Nach ausreichend Wiederholungsvorgängen findet eine Art Elaborationsvorgang statt, der es einer Information ermöglicht ins Kurzzeitgedächtnis überzutreten. Dieser Elaborationsvorgang aufgrund von Wiederholung wird durch Wiederholungsstrategien hervorgerufen, die „elaborative rehearsal“ beinhalten.

Im Rahmen der Wiederholung werden mehrere Prozesse durchlaufen. Die Information wird auf verschiedenen Kanälen mehrmals encodiert. Dazu zählen in der ersten Ebene der visuelle, der auditive und der artikulatorische Kanal. Ein Wort wird also über den visuellen Kanal durch Lesen, über den auditiven Kanal über das Hören und dem artikulatorischen Kanal über das Sprechen encodiert. In zweiter Instanz wird das Wort erneut enkodiert, allerdings anhand einer semantischen Differenzierung. Nimmt man das Wort „Technophobie“ wird das Wort in seine Bestandteile aufgeteilt und in diesen Teilen nach sinnhaften Verknüpfungen mit Vorwissen gesucht. Techno- ist verknüpft mit Technologie und die –phobie ist eine Angst. Das Wort hat also den semantischen Sinn „Angst vor Technik“. Auch in Telefonnummern kann den einzelnen Nummern oder ganzen Zusammenhängen Bedeutung gegeben werden durch Bezüge die zu Vorwissen hergestellt werden. Durch Enkodierung von Information wird sie vom Kurzzeitgedächtnis in das Langzeitgedächtnis überschrieben.

Neben dem Speichern in das Langzeitgedächtnis durch Wiederholen, muss genauso das Abrufen aus demselben geübt werden. Es bestehen also zwei unterschiedliche Prozesse, das Speichern und das Abrufen. Wie das Speichern kann auch das Abrufen durch Wiederholung geübt werden. Das Üben des Abrufprozesses soll dabei helfen auch unter widrigen Umständen wie Stress, Lautstärke oder einer unter einer Prüfungssituation, eine benötigte Information schnell zu erkennen und wiederzugeben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik ein, dass Lernstrategien trotz ihres hohen Nutzens für Zeitmanagement und Schulerfolg nicht einheitlich unterrichtet werden.

2. Kognitive Lernstrategien: Hier wird die Wiederholungsstrategie als Teil der kognitiven Lernstrategien klassifiziert und von Elaboration sowie Organisation abgegrenzt.

3. Die Funktion der Wiederholung: Das Kapitel erläutert die psychologischen Prozesse des Maintainings und Elaborative Rehearsals sowie die Bedeutung der Enkodierung für den Transfer in das Langzeitgedächtnis.

4. Das Vokabelkastensystem: Der praktische Teil beschreibt detailliert die vier Schritte zur Einrichtung und Nutzung des Karteikastensystems als effektive Methode zur Vokabelwiederholung.

Schlüsselwörter

Lernstrategien, Wiederholungsstrategie, Kognitive Strategien, Elaboration, Organisationsstrategien, Karteikastensystem, Langzeitgedächtnis, Enkodierung, Automatisierung, Metakognition, Vokabeln, Selbstreguliertes Lernen, Feedback, Arbeitsgedächtnis, Schulerfolg.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Wirksamkeit von Wiederholungsstrategien und zeigt auf, wie diese systematisch in den Lernalltag von Schülern integriert werden können.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Klassifizierung von Lernstrategien, den kognitiven Prozessen beim Wiederholen und der praktischen Anwendung des Karteikastens.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, Schülern ein effektives Werkzeug an die Hand zu geben, um Vokabeln nachhaltig zu speichern und den Lernprozess selbstständig zu organisieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erläuterung verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf lernpsychologische Konzepte (insb. nach Gerhard Steiner) und verknüpft diese mit einer praxisnahen, schrittweisen Anleitung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen der Wiederholung, die Automatisierung von Lerninhalten und die konkrete Anleitung für das Karteikastensystem erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Wiederholungsstrategie, Karteikastensystem, Enkodierung und selbstreguliertes Lernen charakterisiert.

Warum wird das Selberschreiben von Karteikarten empfohlen?

Das Selberschreiben stellt bereits einen aktiven Lernschritt dar, da die Information über visuelle und haptische Kanäle enkodiert wird.

Welche Rolle spielt das Feedback bei der Arbeit mit dem Karteikasten?

Feedback ist laut der Arbeit sinnvoll, sollte jedoch nicht direkt während des Wiederholungsvorgangs erfolgen, um das eigene Monitoring nicht zu stören.

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Résumé des informations

Titre
Wiederholung als kognitive Lernstrategie
Université
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg  (Erziehungswissenschaft)
Note
1,3
Auteur
Frank Schächinger (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
14
N° de catalogue
V312320
ISBN (ebook)
9783668111622
ISBN (Livre)
9783668111639
Langue
allemand
mots-clé
Psychologie Erziehungswissenschaften Pädaogik Lernstrategien Lerntheorie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Frank Schächinger (Auteur), 2015, Wiederholung als kognitive Lernstrategie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/312320
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Extrait de  14  pages
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