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Der Begriff der Menschenwürde in "De dignitate hominis" von Giovanni Pico della Mirandola

Título: Der Begriff der Menschenwürde in "De dignitate hominis" von Giovanni Pico della Mirandola

Trabajo Escrito , 2014 , 16 Páginas

Autor:in: Ralph Weber (Autor)

Filosofía - Práctica (etica, estética, cultura, naturaleza, derecho, etc.)
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Der Renaissancephilosoph Pico della Mirandola (1463-1494) betritt neben seiner Erwähnung in dem Roman "Ulysses" von James Joyce selbst Jahrhunderte nach seinem Ableben diverse Bühnen der Literatur. Es wirkt, als ob das kulturelle Gedächtnis dessen Geist immer wieder abrufen müsste, um die Gabe des Philosophen an den Menschen zu vergegenwärtigen, die diesem bis heute Würde verleiht: die Gabe der Würde durch Freiheit. Dieser Text macht sich zur Aufgabe diese näher zu untersuchen.

Einleitend werden Person und Werk vorgestellt. Der Hauptteil der Arbeit setzt sich mit der Frage auseinander, wie der Begriff der Menschenwürde in Pico della Mirandolas "De dignitate hominis" gefüllt wird.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

3. Schluss

4. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Begriff der Menschenwürde im Werk „De dignitate hominis“ von Giovanni Pico della Mirandola und analysiert dabei insbesondere die Verknüpfung der menschlichen Würde mit dem Konzept der Freiheit im Übergang zur Neuzeit.

  • Historischer Kontext der Renaissance und Picos anthropologische Position
  • Die Schöpfungsgeschichte des Menschen als Ausdruck göttlichen Begehrens
  • Die philosophische Bedeutung der Freiheit als „bestimmte Unbestimmtheit“
  • Die Rolle der Bildung und der Moralphilosophie bei der Selbstgestaltung des Menschen
  • Vergleich der menschlichen Sonderstellung bei Pico mit späteren Freiheitskonzepten

Auszug aus dem Buch

Die Würde des Menschen in der Oratio

Pico lässt zu Beginn seiner Rede auf die Frage, was „[...] auf der Bühne dieser Welt als das Bewundernswerteste erscheine“ (Pico della Mirandola 1997, 5) den Sarazener Abadala in einer arabischen Schrift mit den Worten antworten „[...] nichts erscheine der Bewunderung würdiger als der Mensch“ (Pico della Mirandola 1997, 5).

Pico sucht nach dem Sinn dieser Worte und findet keine überzeugenden Argumente, warum der Mensch solch ein Wunder sei.

„ [...] es sei der Mensch der Mittler unter den Geschöpfen, der Wesen über ihm sei er vertrauter Freund, und Lenker sei er derer, die tiefer stehen als er“ (Pico della Mirandola 1997, 5). All dies neben der Schärfe seiner Sinne, seines Verstandes und seiner Natur überzeugt Pico nicht. „[...] zwischen ewiger Dauer und verfließender Zeit sei er (der Mensch A.d.V.) das Zwischenglied, sei (wie die Perser sagen) mit der Welt verbunden, ja sei sogar mit ihr vermählt und stehe nach dem Zeugnis Davids im Rang nur wenig unterhalb der Engel (Pico della Mirandola 1997, 5). Selbst dies befriedigt Pico in seiner Suche nach dem Sinn und der Begründung der Wundersamkeit des Menschen nicht. Endlich glaubt er verstanden zu haben und erläutert dies an folgender Schöpfungsgeschichte:

Schon hatte der höchste Vater und Schöpfergott dieses Haus der Welt, das wir hier sehen, den hocherhabenen Tempel seiner Göttlichkeit nach den Gesetzen geheimer Weisheit kunstvoll errichtet. Die Gegend oberhalb des Himmels hatte er mit Geistern ausgestattet, des Himmels Sphären mit unsterblichen Seelen belebt und die schmutzigen und unreinen Bereiche der unteren Welt mit einer Schar von Lebewesen aller Art gefüllt (Pico della Mirandola 1997, 5).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Person Pico della Mirandolas ein und stellt die Fragestellung bezüglich der Gabe der Würde durch Freiheit im Kontext der „Oratio de hominis dignitate“ vor.

2. Hauptteil: Der Hauptteil analysiert die anthropologische Position Picos, untersucht das Freiheitskonzept anhand seiner Schöpfungsgeschichte und beleuchtet die Rolle der Selbstgestaltung durch den Menschen.

3. Schluss: Das Fazit fasst zusammen, wie Pico den Menschen durch seine Freiheit in eine ontologische Sonderstellung erhebt und diese Freiheit gleichzeitig in einen religiös-teleologischen Rahmen einbettet.

4. Literatur: Dieses Verzeichnis listet die für die Untersuchung herangezogenen Primär- und Sekundärquellen auf.

Schlüsselwörter

Menschenwürde, Pico della Mirandola, Renaissance, Freiheit, Oratio de hominis dignitate, Anthropologie, Schöpfungsgeschichte, Selbstgestaltung, Humanismus, Ontologie, Autonomie, Würde, Demiurg, Natur, Geist.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert den spezifischen Freiheitsbegriff in Giovanni Pico della Mirandolas Werk „De dignitate hominis“ und wie dieser die neuzeitliche Auffassung von Menschenwürde maßgeblich mitgeprägt hat.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Wandel des Menschenbildes in der Renaissance, die Verbindung von Freiheit und göttlichem Schöpfungsauftrag sowie die philosophische Interpretation von Picos Schöpfungsnarrativ.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, Picos Begründung der „Würde durch Freiheit“ zu durchdringen und aufzuzeigen, wie sich der Mensch zwischen notwendiger Bindung und existentieller Unbestimmtheit bewegt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine philosophisch-hermeneutische Analyse, die den Text der „Oratio“ unter Einbeziehung von Sekundärliteratur und im Vergleich mit anderen philosophischen Denkern wie Kant oder Manetti interpretiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet die Transformation des anthropologischen Weltbildes, analysiert das „Freiheitskonzept als Mangel“ sowie die Rolle von Bildung und Tugend als Instrumente der menschlichen Selbstwerdung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie Menschenwürde, Freiheit, Renaissance, Selbstgestaltung, ontologische Sonderstellung und christlicher Humanismus geprägt.

Wie verhält sich Picos Freiheitskonzept zur göttlichen Schöpfungsordnung?

Obwohl Pico dem Menschen radikale Freiheit zur Selbstgestaltung zuspricht, bettet er diese in einen vorgelagerten Rahmen göttlicher Zwecke (Teloi) ein, die den Menschen zur moralischen Exzellenz und zur Hinwendung zum Göttlichen mahnen.

Warum wird der Mensch als „Chamäleon“ bezeichnet?

Pico vergleicht den Menschen mit einem Chamäleon, um dessen einzigartige Verwandlungsfähigkeit zu unterstreichen – der Mensch kann durch eigene Entscheidung entweder in das Tierische entarten oder zum göttlichen Wesen aufsteigen.

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Detalles

Título
Der Begriff der Menschenwürde in "De dignitate hominis" von Giovanni Pico della Mirandola
Universidad
University of Hagen  (Philosophie)
Autor
Ralph Weber (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
16
No. de catálogo
V312425
ISBN (Ebook)
9783668112681
ISBN (Libro)
9783668112698
Idioma
Alemán
Etiqueta
begriff menschenwürde giovanni pico mirandola
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Ralph Weber (Autor), 2014, Der Begriff der Menschenwürde in "De dignitate hominis" von Giovanni Pico della Mirandola, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/312425
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