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Empirische Überprüfung der Trainingseffekte eines standardisierten Trainingsprogramms mit dem five® Rücken- und Gelenkkonzept

Title: Empirische Überprüfung der Trainingseffekte eines standardisierten Trainingsprogramms mit dem five® Rücken- und Gelenkkonzept

Bachelor Thesis , 2015 , 73 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Stefan Hausenbiegl (Author)

Sport - Sports Equipment and Supplies
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In Deutschland sind Rückenschmerzen häufig Ursache von Arbeitsunfähigkeit. Von 2010 bis 2014 ist der Anteil an Wirbelsäulenerkrankungen unter den Berufskrankheiten von 17,8 % auf 24,3 % gestiegen. Auch Schüler klagen immer häufiger über Bewegungseinschränkungen, vor allem im Bereich des Rückens. 16,1 % der Schüler hatten in den letzten sechs Monaten mehrmals pro Woche, teilweise sogar täglich, Rückenschmerzen.

Der Mensch mit seinem Stütz- und Bewegungsapparat ist ein "Bewegungsallrounder" und kann viele komplexe Bewegungsmuster nutzen. Diese werden jedoch viel zu selten benötigt und fallen daher extrem schwer. Die Lebensbedingungen haben sich geändert. Durch überwiegend sitzende Tätigkeit und einen bewegungsarmen Lebensstil kommt der Körper zu dem Schluss, dass Sitzen normal sei. Alle Bewegungen, darunter auch schon einfaches Gehen, zwingen den Körper dazu, aus diesem als normal empfundenen Zustand auszutreten. Die Anforderungen an den menschlichen Körper sind sehr einseitig geworden. Daher verlernen wir, uns so zu bewegen, wie es eigentlich normal wäre.

Der menschliche Körper gleicht diese Defizite durch Kompensationsbewegungen aus, was aber zu Überlastung, erhöhtem Verschleiß und eventuell sogar Verletzungen führen kann. Deshalb wird Sport als Ausgleich von vielen Medizinern dringend empfohlen.

Hohe Motivation und intensives Sporttreiben alleine genügt aber nicht. Ohne fachliche Anleitung können Asymmetrien, Ausweichbewegungen und diverse Schwachstellen zu falschen und auf Dauer potenziell schädlichen Bewegungsmustern führen. Daraus resultieren Haltungsfehler und eventuell sogar Verletzungen und Schmerzen.

Schmerzen beschützen und alarmieren bei Gefahr, oft schon bevor eine Verletzung resultiert oder eine vorhandene Verletzung noch schlimmer wird. Mit Schmerzen bewegt man sich anders. Wenn es irgendwo weh tut, gibt es normalerweise einen guten Grund dafür. Doch niemand möchte gerne, dass ihm etwas weh tut. Wer Schmerzen hat, möchte diese am liebsten gleich wieder loswerden. Das ist verständlich, denn Schmerzen sind unangenehm. Gerade aber wegen dieses Gefühls macht es sie zu einem wichtigen Teil im Leben.

Einen neuen Ansatz brachte die Firma Five-Konzept GmbH & Co. KG auf den Fitnessmarkt. Mit ihrem Rücken- und Gelenkkonzept bietet five® eine auf der Biokinematik des Freiburger Arztes Walter Packi basierende Methode des Trainings an.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG

2 ZIELSETZUNG

3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND

3.1 Stütz- und Bewegungsapparat

3.1.1 Aufbau und Funktion

3.1.2 Modellvorstellung

3.1.3 Muskel-Faszien-Ketten

3.1.4 Biokinematik

3.1.5 Bewegungsstörungen

3.2 Schmerzen des Bewegungsapparats

3.2.1 Definition von Schmerz

3.2.2 Ursachen und Auslöser

3.2.3 Behandlungsmethoden

3.2.4 Sport und Training

3.3 Das five® Rücken- und Gelenkkonzept

3.3.1 Geräte und Übungen

4 METHODIK

4.1 Functional Movement Screen

4.1.1 Die sieben Bewegungstests

4.1.2 Das Bewertungsschema

4.2 Durchführung

4.2.1 Auswahl der Testpersonen

4.2.2 Das standardisierte Trainingsprogramm

4.2.3 Eingangs- und Abschlusstest

4.2.4 Datenauswertung

5 ERGEBNISSE

6 DISKUSSION

7 ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Wirksamkeit eines standardisierten Trainingsprogramms mit dem "five® Rücken- und Gelenkkonzept" bei schmerzfreien Personen, um präventiv die Beweglichkeit zu verbessern und fundamentale Bewegungsmuster zu optimieren.

  • Analyse der Trainingseffekte durch das five® Rücken- und Gelenkkonzept.
  • Einsatz des Functional Movement Screen (FMS) zur Beurteilung der Bewegungsqualität.
  • Untersuchung der Auswirkungen auf Muskel-Faszien-Ketten und die Biokinematik.
  • Evaluation von kurzfristigen Trainingsintervallen auf die funktionelle Mobilität.

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Modellvorstellung

In der Vergangenheit wurden die im vorhergehenden Abschnitt genannten Bewegungseinheiten vorwiegend isoliert betrachtet, heute überwiegt dagegen die Vorstellung von größeren, zusammenhängenden Einheiten.

Für diese Betrachtungsweise wurde aus der Architektur ein Modell abgeleitet, das die grundlegenden Zusammenhänge im menschlichen Körper beschreibt: das "Tensegrity-Modell". Der Begriff setzt sich zusammen aus den englischen Wörtern für Spannung ("tension") und Zusammenhalt ("integrity").

Im Folgenden wird dieses Modell kurz beschrieben.

Nach Schleip (2014) besteht der Körper sowohl aus stabilen als auch aus unter Spannung stehenden elastischen Elementen. Dadurch verbinden sie die stabilen Elemente miteinander und stellen Spannung im gesamten System her. Diese Spannung ist nötig, da sich die stabilen Elemente an keiner Stelle gegenseitig berühren. Sie sind vielmehr durch Bindegewebe - Knorpel, Kapseln, Bänder und Sehnen - flexibel miteinander verbunden. Auch die Vorstellung von der Wirbelsäule ändert sich: "Sie ist eben kein tragender Pfeiler wie eine Säule in einem antiken Tempel, sondern nur eines der stabilen Elemente, noch dazu ein sehr besonderes, weil sie so beweglich ist - unsere Wirbelsäule ist eigentlich eine flexible Wirbelschlange" (Schleip, 2014).

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Darstellung der Zunahme von Rückenschmerzen und Bewegungseinschränkungen in der Bevölkerung sowie die Relevanz von Sport als Ausgleich.

2 ZIELSETZUNG: Definition der Forschungsfrage hinsichtlich der Wirksamkeit des five®-Konzepts und der Eignung des FMS zur Erfolgsmessung.

3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Theoretische Grundlagen zu Stütz- und Bewegungsapparat, Tensegrity-Modell, Muskel-Faszien-Ketten, Biokinematik sowie dem five®-Konzept.

4 METHODIK: Beschreibung der FMS-Tests, des Bewertungsschemas, der Testdurchführung mit 28 Probanden und des gewählten standardisierten Trainingsprogramms.

5 ERGEBNISSE: Detaillierte Darstellung der FMS-Ergebnisse vor und nach dem fünf-wöchigen Training sowie die statistische Auswertung der Daten.

6 DISKUSSION: Interpretation der Ergebnisse, Reflexion der Methodik und Einordnung in den theoretischen Kontext.

7 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Betrachtung der Erkenntnisse über das Training und die Anwendbarkeit des FMS.

Schlüsselwörter

five®-Konzept, Rückenschmerzen, Biokinematik, Functional Movement Screen, FMS, Muskel-Faszien-Ketten, Tensegrity-Modell, Beweglichkeitstraining, Prävention, Bewegungsanalyse, motorische Kontrolle, Trainingseffekte, Muskelketten, Rehabilitation, Ausgleichstraining.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelor-Thesis grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Effektivität eines standardisierten Trainingsprogramms nach dem „five® Rücken- und Gelenkkonzept“ auf die Beweglichkeit und Schmerzprävention.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die Biokinematik, das Tensegrity-Modell des menschlichen Körpers sowie die praktische Anwendung von Muskelketten-Training.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, empirisch zu prüfen, ob fünf Wochen five®-Training bei schmerzfreien Probanden zu einer messbaren Verbesserung der fundamentalen Bewegungsmuster führen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erhebung verwendet?

Die Arbeit nutzt den „Functional Movement Screen“ (FMS) als objektives Messinstrument zur Beurteilung von Mobilität und Stabilität vor und nach der Trainingsphase.

Welche Schwerpunkte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Muskel-Faszien-Ketten und Biokinematik sowie eine detaillierte methodische Beschreibung der Durchführung und Ergebnisdarstellung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind five®-Konzept, FMS, Bewegungsanalyse, Muskel-Faszien-Ketten und Biokinematik.

Wie unterscheidet sich der FMS von klassischen Beweglichkeitstests?

Im Gegensatz zu isolierten Tests für einzelne Muskeln bewertet der FMS das neuromuskuläre Zusammenspiel und die Qualität fundamentaler Bewegungsmuster.

Welches Ergebnis zeigte sich bei den Probanden nach dem Training?

Insgesamt konnte eine signifikante Verbesserung der FMS-Werte festgestellt werden, wobei die Mehrheit der Teilnehmer eine Steigerung der Mobilität aufwies.

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Details

Title
Empirische Überprüfung der Trainingseffekte eines standardisierten Trainingsprogramms mit dem five® Rücken- und Gelenkkonzept
College
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Grade
2,0
Author
Stefan Hausenbiegl (Author)
Publication Year
2015
Pages
73
Catalog Number
V312431
ISBN (eBook)
9783668117488
ISBN (Book)
9783668117495
Language
German
Tags
empirische überprüfung trainingseffekte trainingsprogramms rücken- gelenkkonzept
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefan Hausenbiegl (Author), 2015, Empirische Überprüfung der Trainingseffekte eines standardisierten Trainingsprogramms mit dem five® Rücken- und Gelenkkonzept, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/312431
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