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Bilanzierung des Geschäfts- oder Firmenwertes in der nationalen Rechnungslegung nach BilRUG

Title: Bilanzierung des Geschäfts- oder Firmenwertes in der nationalen Rechnungslegung nach BilRUG

Seminar Paper , 2015 , 25 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Philipp Orth (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Die vorliegende Arbeit behandelt die bilanzielle Darstellung eines Geschäfts- oder Firmenwertes unter Berücksichtigung der aktuellen, nationalen Rechnungslegungsvorschriften des Handels- und Steuerrechts. Das erste Kapitel der Arbeit stellt die theoretischen Grundlagen vor. Der Begriff des Geschäfts- oder Firmenwertes wird definiert und unterschieden, die theoretische Entstehung beschrieben und auf firmenwertbegründenden Faktoren eingegangen.

Im zweiten Kapitel der Arbeit wird die konkrete Bilanzierung des Geschäfts- oder Firmenwertes innerhalb des Handels- und Steuerrechts thematisiert. Zunächst wird die handelsrechtliche Bilanzierung im Jahres-/Einzelabschluss hinsichtlich Ansatz, Bewertung und Ausweis erläutert. Aufbauend auf die handelsrechtlichen Grundlagen wird die steuerrechtliche Bilanzierung eines Geschäfts- oder Firmenwertes vorgestellt. Im Rahmen eines Exkurses wird dabei auf die steuerlichen Besonderheiten bei Erwerb von Anteilen an einer Personengesellschaft eingegangen.

Im dritten Kapitel werden die bisherigen Erkenntnisse der Arbeit bezüglich der unterschiedlichen bilanziellen Behandlung des Geschäfts- oder Firmenwertes nach Handels- und Steuerrecht in Form einer Synopse zusammenfassend dargestellt.

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Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. GRUNDLAGEN

2.1 Derivativer und originärer Geschäfts- oder Firmenwert

2.1 Negativer Geschäfts- oder Firmenwert

3. BILANZIERUNG DES GESCHÄFTS- ODER FIRMENWERTES

3.1 Die handelsrechtliche Bilanzierung des Geschäfts- oder Firmenwertes im Einzelabschluss

3.1.1 Ansatz des Geschäfts- oder Firmenwertes

3.1.2 Bewertung des Geschäfts- oder Firmenwertes

3.1.2.1 Zugangsbewertung des Geschäfts- oder Firmenwertes

3.1.2.2 Folgebewertung des Geschäfts- oder Firmenwertes

3.1.3 Ausweis des Geschäfts- oder Firmenwertes

3.2 Die steuerliche Bilanzierung des Geschäfts- oder Firmenwertes

3.2.1 Ansatz des Geschäfts- oder Firmenwertes

3.2.2 Bewertung des Geschäfts- oder Firmenwertes

3.2.2.1 Zugangsbewertung des Geschäfts- oder Firmenwertes

3.2.2.2 Folgebewertung des Geschäfts- oder Firmenwertes

3.2.3 Exkurs: Anteile an Personengesellschaften

4. SYNOPSE

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die bilanzielle Behandlung des Geschäfts- oder Firmenwertes (GoF) im Rahmen der nationalen Rechnungslegung. Ziel ist es, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen dem Handelsrecht und dem Steuerrecht bei Ansatz, Bewertung und Ausweis des GoF bei Unternehmenskäufen systematisch darzustellen.

  • Bilanzielle Darstellung von derivativen GoF im Einzelabschluss.
  • Unterscheidung zwischen handelsrechtlicher und steuerlicher Behandlung.
  • Untersuchung von Ansatz-, Bewertungs- und Ausweisvorschriften.
  • Besonderheiten bei der Bilanzierung in Personengesellschaften.
  • Systematische Synopse zur Gegenüberstellung der Rechtsnormen.

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Ansatz des Geschäfts- oder Firmenwertes

Gemäß dem Vollständigkeitsprinzip nach §246 Abs.1 HGB sind sämtliche Vermögensgegenstände und Schulden sowie Rechnungsabgrenzungsposten zu bilanzieren. Da keine Legaldefinition der Begriffe „Vermögensgegenstand“ und „Schuld“ existiert, müssen die Merkmale zur Bestimmung der Bilanzierungsfähigkeit aus den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung abgeleitet werden. Das Vorliegen eines Vermögensgegenstandes erfordert abstrakte und konkrete Bilanzierungsfähigkeit. Die abstrakte Bilanzierungsfähigkeit ist bei kumulativer Erfüllung der folgenden Kriterien gegeben:

• Vorliegen von Sachen, Rechten oder wirtschaftlichen Vorteilen

• Selbstständige Verwertbarkeit / Veräußerbarkeit

• Selbstständige Bewertbarkeit

Konkrete Bilanzierungsfähigkeit ist gegeben, wenn der Bilanzierungsgegenstand dem Unternehmen persönlich, sachlich und zeitlich zuzurechnen ist und kein gesetzliches Bilanzierungsverbot vorliegt. Sind abstrakte und konkrete Bilanzierungsfähigkeit gegeben, so muss aufgrund des Vollständigkeitsgrundsatzes die Bilanzierung erfolgen.

Da der Geschäfts- oder Firmenwert nicht losgelöst vom Unternehmen veräußert werden kann, ist eine abstrakte Bilanzierungsfähigkeit und damit eine Aktivierung als Vermögensgegenstand mangels fehlender selbstständiger Veräußerbarkeit eigentlich nicht möglich. Nach §246 Abs.1 HGB wird der derivative Geschäfts- oder Firmenwert jedoch im Zuge einer Fiktion zum Vermögensgegenstand erhoben und damit aktivierungspflichtig.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung führt in die aktuelle Relevanz des Geschäfts- oder Firmenwertes ein, motiviert durch aktuelle Entwicklungen wie das BilRUG und verdeutlicht die Zielsetzung der Arbeit.

2. GRUNDLAGEN: Dieses Kapitel definiert den Geschäfts- oder Firmenwert, differenziert zwischen derivativen und originären Formen sowie zwischen positivem und negativem Firmenwert.

3. BILANZIERUNG DES GESCHÄFTS- ODER FIRMENWERTES: Der Hauptteil analysiert detailliert die handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Bilanzierungsvorschriften für den GoF, inklusive Ansatz, Bewertung und Ausweis.

4. SYNOPSE: Den Abschluss bildet eine tabellarische Gegenüberstellung der zentralen Bilanzierungsmerkmale im Handels- und Steuerrecht.

Schlüsselwörter

Geschäfts- oder Firmenwert, HGB, EStG, Bilanzierung, Unternehmenskauf, Ansatz, Bewertung, Folgebewertung, Abschreibung, Personengesellschaft, GoF, Handelsrecht, Steuerrecht, Vollständigkeitsprinzip, Firmenwert.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die systematische bilanzielle Behandlung von Geschäfts- oder Firmenwerten im Rahmen der deutschen Rechnungslegung.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Felder umfassen die Definition, den Ansatz, die Bewertung (Zugang und Folge) sowie den Ausweis des Firmenwertes nach handelsrechtlichen und steuerlichen Vorschriften.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Gegenüberstellung der unterschiedlichen Anforderungen an die Bilanzierung des Firmenwertes im Handels- und Steuerrecht sowie die Erläuterung der zugrunde liegenden Fiktion als Vermögensgegenstand.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Rechtsquellenanalyse der einschlägigen Gesetze (HGB, EStG) und Fachliteratur.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in die handelsrechtliche und steuerrechtliche Perspektive, wobei besonders die Bewertungsvorschriften und die Besonderheiten bei Personengesellschaften detailliert erörtert werden.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören der derivative Firmenwert, Anschaffungskosten, planmäßige Abschreibung, Werthaltigkeitstest und die bilanzielle Fiktion.

Wie unterscheidet sich die handelsrechtliche von der steuerlichen Bilanzierung bei der Abschreibung?

Während das Handelsrecht die Nutzungsdauer individuell schätzt, kennt das Steuerrecht für den GoF eine pauschale Abschreibungsdauer von 15 Jahren.

Was besagt der Exkurs zu Anteilen an Personengesellschaften?

Der Exkurs erläutert, dass bei Personengesellschaften keine direkte Firmenwertbilanzierung wie bei Kapitalgesellschaften erfolgt, sondern die Aufteilung von Mehrbeträgen über Ergänzungsbilanzen gesteuert wird.

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Details

Title
Bilanzierung des Geschäfts- oder Firmenwertes in der nationalen Rechnungslegung nach BilRUG
College
University of Applied Sciences Bielefeld
Grade
1,3
Author
Philipp Orth (Author)
Publication Year
2015
Pages
25
Catalog Number
V312451
ISBN (eBook)
9783668113534
ISBN (Book)
9783668113541
Language
German
Tags
Goodwill Geschäftswert Firmenwert Geschäfts-oder Firmenwert BilRUG Bilanzierung Firmenwert Goodwillbilanzierung GoF Bilanzierung GoF Goodwill Handelsrecht Goodwill Steuerrecht Firmenwert BilRUG Geschäftswert BilRUG Geschäfts- oder Firmenwert Hausarbeit Goodwill Hausarbeit Firmenwert Hausarbeit Geschäftswert
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Philipp Orth (Author), 2015, Bilanzierung des Geschäfts- oder Firmenwertes in der nationalen Rechnungslegung nach BilRUG, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/312451
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