Die literarische Verarbeitung des italienischen Widerstandes in Italo Calvinos Roman "Il sentiero dei nidi di ragno"


Hausarbeit (Hauptseminar), 2014
26 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Der geschichtliche Hintergrund
II.1. Die Zweiteilung Italiens
II.2. La Resistenza - 20 Monate des Widerstandes

III. Il sentiero dei nidi di ragno
III.1. Inhaltsangabe
III.2. Die Erzählsituation
III.3. Die Perspektive
III.4. Die Darstellung der Partisanen und deren Widerstandskampf

IV. Fazit

Literaturverzeichnis

I. Einleitung

Credo che ogni volta che si è stati testimoni o attori d'un'epoca storica ci si sente presi da una responsabilità speciale… . A me, questa responsabilità finiva per farmi sentire il tema come troppo impegnativo […]. E allora […] decisi che l'avrei afro- tato non di petto ma di scorcio. […] Inventai una storia che restasse in margine alla guerra partigiana, ai suoi eroismi e sacrifici, ma nello stesso tempo ne rendesse il colore, l'aspro sapore, il ritmo…[1]

Diese Worte sagte Italo Calvino über seinen ersten Roman Il sentiero dei nidi di ragno[2] (dt. ‚Wo Spinnen ihre Nester bauen‘) aus dem Jahr 1946 in dem knapp 20 Jahre später entstandenen Vorwort. Der am 15. Oktober 1923 auf Kuba geborene und ab 1925 in San Remo aufwachsende Calvino erlebte den italienischen Widerstandskampf im Zweiten Weltkrieg unmittelbar mit. Seine Erfahrungen aus dieser Zeit schrieb er in Form eines Romans auf, der innerhalb von nur 20 Tagen entstand und ein Jahr später veröffentlicht wurde. Dieser ließ ihn neben Autoren wie Elio Vittorini, Alberto Moravia und Cesare Pavese zu einem der noch heute bedeutsamsten und prägendsten Schriftsteller der italienischen Nachkriegszeit werden

Mit seiner Geschichte, die das Ereignis der Resistenza (dt. ‚Widerstand‘) perspektivisch verkleinert und trotzdem den bitteren Geschmack dieser Zeit überträgt, hat Calvino das Thema des Widerstandes auf besondere Weise verarbeitet. Wie Calvino genau die Zeit und Erfahrungen des Widerstandes literarisch in Il sentiero verarbeitet hat, ohne wie er sagte, „lasciarmi mettere in soggezione dal tema“[3], wird in dieser Seminararbeit untersucht

Dafür wird zunächst ein knapper Überblick über die Jahre des Zweiten Weltkrieges in Italien und insbesondere des Widerstandes gegeben (Kapitel II). Eine kurze Inhaltsangabe des Romans Il sentiero leitet dann die Untersuchung des Werkes ein. Dabei wird der Fokus, neben der Erzählsituation (Kapitel III.2), insbesondere auf die Perspektivierung (Kapitel III.3) und die Darstellung der Partisanen und deren Widerstandskampf (Kapitel III.4) gelegt

II. Der geschichtliche Hintergrund

Um das Werk und die Hintergründe von Il sentiero besser verstehen und die Zeit des italienischen Widerstandes begreifen zu können, wird zunächst ein kurzer geschichtlicher Überblick über die Jahre 1940 bis 1945 gegeben und insbesondere auf die 20 Monate des Widerstandes eingegangen

II.1. Die Zweiteilung Italiens

Bereits seit Italiens Kriegseintritt an der Seite Deutschlands am 10. Juni 1940 konnte die italienische Armee kaum Erfolge erzielen, da deren Kriegsmaschinerie schlecht ausgerüstet und der Militärhaushalt durch den Kriegseinsatz in Äthiopien zwischen Oktober 1935 und Mai 1936 erschöpft waren.[4] So blieben die italienischen Angriffe gegen Frankreich, Griechenland und Jugoslawien nahezu erfolglos und am 13. Mai 1943 kapitulierten schließlich deutsch-italienische Truppen in Afrika. Daraufhin landeten britische und amerikanische Streitkräfte am 10. Juli auf Sizilien.[5] Am 25. Juli desselben Jahres beschloss der Gran Consiglio del Fascismo [6] (dt. ‚der Große Faschistische Rat‘) den bisher vom Diktator Benito Mussolini innegehabten Oberbefehl an König Vittorio Emanuele III zu übergeben und Mussolini zu verhaften.[7] Marshall Pietro Badoglio wurde zum neuen Ministerpräsidenten ernannt und unterzeichnete den zunächst geheimen Waffenstillstand mit den Alliierten. Am 8. September wurde dieser öffentlich bekanntgegeben, woraufhin die Regierung Badoglio vor den näher rückenden Deutschen floh, die daraufhin am 10. September Mittel- und Norditalien besetzten. Die Regierung leitete von da an unter Aufsicht der Alliierten das Regno del Sud.[8] Zeitgleich wurde von mehreren im Untergrund tätigen, antifaschistischen Parteien das Comitato di Liberazione Nazionale [9] (dt. ‚Komitee der nationalen Befreiung‘) gegründet, ein Gremium der Widerstandsbewegung gegen den Faschismus.[10] Ziel des Komitees war es, Italien von der deutsch-italienischen Besatzung und den Nationalsozialisten zu befreien.[11] Am 12. September gelang es einem deutschen Kommando Mussolini zu befreien, der daraufhin in Salò am 23. September die Regierung der neuen Italienischen Sozialrepublik, Repubblica Sociale Italiana, kurz RSI genannt, sowie die neue faschistische Partei Partito Fascista Repubblicano gründete.[12] Italien war von da an zweigeteilt: Der Süden unter dem Schutz der Alliierten und das faschistische Nord- und Mittelitalien in den Händen der deutschen Besatzung. Es begann die Zeit des zivilen Widerstandes, der 20 Monate dauern sollte.[13]

II.2. La Resistenza - 20 Monate des Widerstandes

Nachdem Nord- und Mittelitalien besetzt worden waren, begann im September 1943 der bewaffnete Widerstand gegen die Nationalsozialisten. Neben dem Comitato di Liberazione Nazionale bildeten sich weitere, freigegründete Partisanenverbände, die gegen die faschistische Besatzung kämpften. Zu nennen sind darunter die Garibaldi-Brigaden und Partisanengruppierungen, kurz „gap“, also gruppi d’azione patriottica (dt. ‚Gruppen für patriotische Aktionen‘) und „sap“, squadre di azione patriottica (dt. ‚Kampfgruppen für patriotische Aktionen‘) bezeichnet. Diese Partisanengruppen standen der Kommunistischen Partei Italiens nahe und wurden zum Guerillakampf in den Bergen und Städten eingesetzt „per agire subito“.[14]

Auch der junge Italo Calvino schloss sich wie viele italienische Intellektuelle 1943 zusammen mit seinem jüngeren Bruder einer Garibaldi-Brigade, zunächst der Brigata Alpina, im ligurisch-piemontesischen Hinterland an.[15] Dort beteiligte er sich aktiv am Widerstandskampf gegen das Mussolini-Regime und die deutsche Besatzung.[16] Calvinos Geisteshaltung, die von seinen Eltern her geprägt war, richtete sich vor seinem Eintritt in den Widerstand gegen jegliche Gewalt, weshalb es für ihn ein Schock war, diese nun im Partisanenkrieg mitzuerleben und auch selbst anzuwenden.[17] Die Erfahrung bei den Partisanen wirkte sich daher nicht nur auf Calvinos politische, sondern insbesondere menschliche, Entwicklung aus[18]:

Ero stato, prima d’andare coi partigiani, un giovane borghese sempre vissuto in fa- miglia; il mio tranquillo antifascismo era prima di tutto opposizione al culto della forza guerresca […], e tutt’a un tratto la coerenza con le mie opinioni mi portava in mezzo alla violenza partigiana, a misurarmi su quel metro. Fu un trauma […].[19]

Der in einer bürgerlichen Familie aufwachsende Calvino war bis dato lediglich aufgrund seiner konträren Haltung gegenüber kriegerischer Gewalt dem Antifaschismus zugeneigt. Antifaschistische Ziele im Sinne der Politik verfolgte Calvino nicht, was auch seine Begründung für den Beitritt in die Kommunistische Partei Italiens desselben Jahres zeigt:

La mia scelta del comunismo non fu affatto sostenuta da motivazioni ideologiche. Sentivo la necessità di partire da una ‚tabula rasa‘ e perciò mi ero definito anarchico […]. Ma soprattutto sentivo che in quel momento quello che contava era l’azione; e i comunisti erano la forza più attiva e organizzata.[20]

Die Motivation der Parteianhänger aber auch vieler Widerstandskämpfer war also längst nicht immer ideologisch geprägt, weshalb in Italien auch Männer und Frauen ohne politisches Engagement am Widerstand teilnahmen

Für die nationale Befreiung aber auch sozialrevolutionäre Interessen kämpften unterschiedliche gesellschaftliche und politische Repräsentanten: Bauern, Arbeiter, atheistische Intellektuelle, Katholiken, Monarchisten, Liberale, Sozialisten und Kommunisten.[21] Für viele der mehr als 500.000 bewaffneten Partisanen[22] repräsentierte der Widerstand einen Moment des Kampfes gegen all das, was sich hinter dem Faschismus verbarg und ihn erst ermöglicht hatte und machte ihnen ihre Rolle in der Geschichte bewusst[23]:

In tutta Europa l’orgoglio nazionale ferito, la difesa delle idealità democratiche, l’aspirazione alla costruzione di una società più libera e giusta spinsero migliaia di civili a impegnarsi direttamente contro l’avanzata tedesca.[24]

Am 25. April 1945 endete der Krieg offiziell mit der Einnahme Mailands durch Partisaneneinheiten. Kurz darauf wurde Mussolini gefangen genommen und von Partisanen erschossen

Nach dem Sieg über die deutsche Besatzungsmacht und den italienischen Faschis- mus [erwarteten viele Partisanen] eine revolutionäre Umwälzung der alten Gesell- schaft[25], jedoch wurden diese Erwartungen enttäuscht, da „der PCI […] seit Kriegsende kein revolutionäres Projekt mehr [verfolgte]“[26]

Am 12. Mai 1945 wurde zudem die Auflösung der Partisanengruppen und deren Entwaffnung beschlossen, woraufhin Hausdurchsuchungen, Verhaftungen und Verurteilungen folgten. Eine Vielzahl von Partisanen wurde somit plötzlich zu „Verbrechern“ und ihre Enttäuschung über die nicht erfolgte Revolution und eine „verratene Resistenza“[27] immer größer. Anstatt Faschisten zu verurteilen und aus Ämtern zu entlassen, wurden dagegen Ex-Partisanen aus Polizeiämtern entfernt und mit Funktionären der ehemaligen faschistischen Polizei besetzt. Zudem wurden durch einen Straferlass durch Justizminister Togliatti zwischen 1945 und 1946 nahezu alle verurteilten Faschisten freigelassen und laufende Verfahren eingestellt. Daraufhin begaben sich über 500 bewaffnete Partisanen wieder zurück in die Berge, während sich andere enttäuscht aus der aktiven Politik zurückzogen.[28]

Die Resistenza gilt bis heute als eine der entscheidenden politischen Erfahrungen Italiens, welche eine außerordentlich moralische und politische Bedeutung für die Nachkriegsgeschichte besitzt. Viele derer, die am Widerstandskampf teilgenommen hatten, wurden sich ihrer Rolle in diesem einzigartigen politischen Zeitabschnitt bewusst „ed ognuno aveva tante storie da raccontare ed urgenza di raccontarle“[29], „ognuno aveva vissuto vite irregolari drammatiche avventurose“[30]. So hielten viele der ehemaligen Widerstandskämpfer ihre Erfahrungen und Erinnerungen schriftlich in Dokumenten, Tagebüchern, Gedichten und Erzählungen fest. In der daraus entstandenen Literatur der italienischen Resistenza [31] , auch Zeugnisliteratur genannt, existierte laut Calvino „l’obbligo di testimoniare la Resistenza, con i suoi valori e le sue ideologie“.[32] Durch diese Pflicht empfand der junge Calvino das Thema des Widerstandes jedoch als „troppo impegnativo per le mie forze“.[33] Seine eigenen Erfahrungen innerhalb der Resistenza hielt Calvino daher in Form eines Romans fest, in dem nicht der Widerstand und seine ideologischen Ziele im Mittelpunkt standen, sondern eine Geschichte che restasse in margine alla guerra partigiana, ai suoi eroismi e sacrifici, ma nello stesso tempo ne rendesse il colore, l‘aspro sapore, il ritmo…[34]

III. Il sentiero dei nidi di ragno

Im folgenden Kapitel wird untersucht, wie Calvino die Zeit und Erfahrung des italienischen Widerstandes literarisch in seinem ersten Roman Il sentiero verarbeitet hat und mit welchem Effekt. Nach einer kurzen Inhaltsangabe stehen dafür die Erzählsituation und Perspektivierung sowie die Darstellung der Partisanen und deren Kampf im Fokus der Analyse

III.1. Inhaltsangabe

Mittelpunkt des Romans Il sentiero ist nicht etwa die explizite Schilderung des Partisanenkampfes, sondern die Geschichte eines waisen Jungen namens Pin, der mehr oder weniger zufällig in den Widerstandskampf verstrickt wird und mit dem Partisanenmilieu in Berührung kommt. Die Ereignisse werden durch die Perspektive des jungen Protagonisten betrachtet, wo sie sich hin und wieder mit dessen kindlicher Fantasie vermischen und der Geschichte Züge eines Märchens verleihen

Der Schauplatz ist eine Hafenstadt Liguriens[35] während des Zweiten Weltkrieges. Zwar werden im Roman keine präzisen Orts- und Zeitangaben gemacht, jedoch lässt sich die Handlung aufgrund der Bezugnahme auf die deutsche Besetzung, die bereits erfolgte Organisation der Partisanenbewegung und die Formierung von Partisaneneinheiten in den Städten ungefähr zwischen Frühling und Sommer 1944 ansiedeln.[36] Der Straßenjunge Pin ist zugleich Protagonist und Perspektiventräger und lebt mit seiner Schwester, die als Prostituierte arbeitet, in einem Armenviertel. Von Gleichaltrigen wegen seines altklugen Gehabe nicht akzeptiert und von den Besuchern eines Wirtshauses, in das er jeden Tag geht, nicht anerkannt, ist Pin beständig auf der Suche nach einem wahren Freund. Sein Wunsch nach Gemeinschaft wird jedoch von den Besuchern der Osteria ausgenutzt und so bekommt Pin den Auftrag, die Pistole eines deutschen Matrosen zu stehlen. Widerwillig folgt er dem Befehl, muss jedoch wenig später feststellen, dass sich niemand mehr für die Pistole interessiert. So versteckt Pin diese an einem Ort im Wald „wo Spinnen ihre Nester bauen“[37] und wird daraufhin von deutschen Soldaten festgenommen und verhört. Nachdem es ihm gelingt zu fliehen, gelangt er durch die zufällige Bekanntschaft mit einem Widerstandskämpfer namens Cugino in das Lager einer sonderbaren Partisanengruppe. Trotz seiner Unternehmungen, die Erwachsenen durch obszöne Lieder und Späße bei Laune zu halten, bleibt Pin auch hier ein Außenseiter, der von militärischen Aktionen ausgeschlossen wird. Der Widerstandskampf stellt sich für Pin als eine fremde Welt dar, deren Regeln er mit kindlicher Neugierde zu verstehen versucht, die ihm aber letztlich unergründbar bleibt. Nach einigen Misserfolgen der Gruppe verlässt Pin das Lager und kehrt allein zu seinem Versteck im Wald zurück. Am Ende trifft er dort wieder auf Cugino, der -so wird dem Rezipienten nahegelegt- Pins Schwester erschießt, da diese als Spionin der Faschisten tätig war. Pin ahnt davon nichts und so verschwinden er und Cugino Hand in Hand in eine ungewisse Zukunft

III.2. Die Erzählsituation

Die Geschichte des Jungen Pin wird in Il sentiero von einem auktorialen Erzähler im Präsens erzählt. Der Erzähler weist dabei eine große Nähe zu den Romanfiguren auf, kennt ihre Gedanken: „Pin è tutto contento di risentire quella parola“ (Il sentiero, S. 29), informiert den Rezipienten über ihre Lebensumstände und Vergangenheit: „Gli uomini ascoltano in silenzio […]. Tutti sono stati in prigione“ (Ebd., S. 6) und beschreibt ihre Charakteristika und äußere Gestalt:

Pin ha una voce rauca da bambino vecchio: dice ogni battuta a bassa voce, serio, poi tutt’a un tratto sbotta in una risata in i che sembra un fischio e le lentiggini rosse e nere gli si affollano intorno agli occhi come un volo di vespe (Ebd., S.4)

Neben den dominierenden Erzählformen der direkten Rede und des Dialogs, die dem Rezipienten das Gefühl vermitteln, sich direkt im Geschehen zu befinden, fließen innerhalb der Geschichte immer wieder Kommentare und Bemerkungen des Erzählers ein. Dabei tritt dieser jedoch nicht als objektive Instanz auf, sondern nimmt oftmals den Blickwinkel einer Figur an, wie folgendes Beispiel zeigt:

Pietromagro passa metà dell’anno in prigione, perché è nato disgraziato e quando c’è un furto nei dintorni finiscono sempre per mettere dentro lui (Il sentiero, S. 4)

[...]


[1] Presentazione dell’autore Calvino (2006), S. XIX f

[2] Verwendet wird folgende Ausgabe: Calvino, Italo (2006): Il sentiero dei nidi di ragno, Milano. Zitate aus dem Werk werden im Folgenden mit Il sentiero und der jeweiligen Seitenzahl angegeben

[3] Presentazione dell’autore Calvino (2006), S. XIX

[4] Vgl. Bennewitz u. Herzog

[5] Vgl. Steger (2007), S. 13

[6] Dieser wurde am 11.12.1922 unter der Herrschaft Mussolinis gegründet

[7] Vgl. Contarino u. Tedeschi (1990), S. 22

[8] Vgl. Rose (2005), S. 7

[9] Kurz „Cln“ genannt

[10] Folgende Parteien bildeten den Cln: Partito Comunista Italiano Partito Socialista di Unità Proletaria (Psiup), Giustizia e Libertà (Gl), Partito Liberale italiano (Pli) und Partito d’azione (Pd’A)

[11] Vgl. Rose (2005), S. 7

[12] Vgl. Contarino u. Tedeschi (1990), S. 23

[13] Der genaue Beginn der Resistenza ist umstritten, jedoch wird vielfach der 9. September 1943, der Tag nach der Verkündung des Waffenstillstandes, als die „Geburtsstunde“ des Widerstandes angesehen

[14] Vgl. Steger (2007), S. 15

[15] Vgl. Kašparová Maslowská (2007), S. 11

[16] Vgl. Eversmann (1979), S. 10

[17] Introuzione Folladori u. Minoia Calvino (2006), S. VI

[18] Vgl. Salama (2004), S. 259

[19] Presentazione dell’autore Calvino (2006), S. XXIV

[20] Calvino (2001), S. 2744

[21] Vgl. Steger (2007), S. 9

[22] Vgl. Feldbauer (2010)

[23] Vgl. Ponti (1991), S. 8

[24] Ebd

[25] Azzellini

[26] Ebd

[27] Ebd

[28] Vgl. Ebd.—Der Rückzug vieler Anhänger der Pci aus der Politik kann als einer der Gründe angese- hen werden, weshalb die Christdemokraten bei den ersten Wahlen im Jahr 1948 mit 48,5 Prozent weit mehr Stimmen zu verzeichnen hatten

[29] Salama (2004), S. 266

[30] Presentazione dell’autore Calvino (2006), S. XV

[31] Die kollektive Kriegserfahrung ebnete zudem den Weg für eine neue Richtung, den Neorealismus (1943-1954) . In dieser neuen Dichtkunst gab man sich bewusst antiliterarisch, um jedermann zu- gänglich zu sein. Die Geschichte wurde aufgearbeitet und soziale Probleme aufgezeigt (weiterfüh- rend etwa Luti u. Verbaro (1995))

[32] Dalla Costa

[33] Presentazione dell’autore Calvino (2006), S. XIX

[34] Ebd., S. XX

[35] Womöglich handelt es sich hierbei um Calvinos Heimatstadt San Remo

[36] Vgl. Ponti (1991), S. 82

[37] Hierbei handelt es sich um die sogenannten „Falltürspinnen“, die eine Röhre in den Boden graben, diese mit einem Deckel aus Spinnseide verschließen und mit Erde tarnen. Bei der Jagd verlassen die Spinnen ihre Röhre nur soweit, dass das hinterste Bein noch in der Röhre bleibt und den Deckel offenhält. Die Beute fällt so wie durch eine Falltür in das Nest der Spinne (Vgl. Grandke (2013))

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Die literarische Verarbeitung des italienischen Widerstandes in Italo Calvinos Roman "Il sentiero dei nidi di ragno"
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Romanische Philologie)
Veranstaltung
Grundkonzepte der Literaturwissenschaft
Note
1,7
Autor
Jahr
2014
Seiten
26
Katalognummer
V312574
ISBN (eBook)
9783668113831
ISBN (Buch)
9783668113848
Dateigröße
494 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Calvino, italiano, italienisch, Literatur, Widerstand, Resistenza, Zweiter Weltkrieg, fascismo, Il sentiero dei nidi di ragno, Spinnen, Krieg, guerra, Italianistik, Neorealismus
Arbeit zitieren
Rebecca Stelzer (Autor), 2014, Die literarische Verarbeitung des italienischen Widerstandes in Italo Calvinos Roman "Il sentiero dei nidi di ragno", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/312574

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