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Arbeit, Religion und Identität. Eine multidisziplinäre Einführung

Título: Arbeit, Religion und Identität. Eine multidisziplinäre Einführung

Trabajo Escrito , 2014 , 15 Páginas , Calificación: 2

Autor:in: Vani Krauseli (Autor)

Sociología - Trabajo, Educación, Organización
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Max Weber sah eine Verbindung zwischen der Religion und der Erwerbstätigkeit. Er hatte eine ganz bestimmte Idee, wie der moderne Kapitalismus im 19ten Jahrhundert geprägt war/wurde. Diese Idee beschriebt er in seinen gesammelten Aufsätzen, über „Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus“.

Max Weber benutzte hier den „anspruchsvoll klingenden Begriff: „Geist des Kapitalismus“. Er versuchte eine Definition aufzustellen, was unter diesem Begriff verstanden werden soll. Er sagte, dass der Geist des Kapitalismus „ein „historisches Individuum“ sei, d.h. eine in der Geschichte zu findende Erscheinung, die von komplexen Zusammenhängen geprägt wurde, welche durch seine kulturelle Bedeutung ein Ganzes bildet hatte und von einer eigentümlichen Ethik bestimmt wurde. Um zu veranschaulichen was genau damit gemeint war, verglich er Benjamin Franklins Glaubensbekenntnis mit der von Jakob Fugger.

Aus Franklins Aussagen, kann man herauslesen, dass er der Überzeugung war, dass Ehrlichkeit, Mäßigkeit, Pünktlichkeit und Fleiß die wichtigsten Tugenden seien, um Geschäftsklugheit zu gewährleisten. Die „Nützlichkeit“ dieser Tugenden war nach Franklin „auf eine Offenbarung Gottes“ zurückzuführen.

Der Bankier Fugger hingegen wollte so viel Gewinn wie möglich herausschlagen und wenn er genug hatte, sich zur Ruhe setzen und die Anderen gewinnen lassen. Dies ist sein Leitspruch für die Lebensführung.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Arbeit: eine multidisziplinäre Einführung in Human- und Gesellschaftswissenschaften

1. Die Verbindung zwischen Religion und Erwerbstätigkeit nach Max Weber

2. Verbindung zwischen Arbeit und persönlicher Identität

3. Arbeitslosigkeit; Gesundheitliche und psychosoziale Folgen

4. Aussichten einer Rückkehr zur Vollbeschäftigung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht die soziologische und psychologische Bedeutung der Erwerbsarbeit, beleuchtet die gravierenden gesundheitlichen Folgen von Arbeitslosigkeit und analysiert kontroverse wissenschaftliche Diskurse über die Zukunft der Vollbeschäftigung in einer modernen Gesellschaft.

  • Die historische Verbindung von protestantischer Ethik und modernem Kapitalismus nach Max Weber.
  • Die zentrale Rolle der Berufsarbeit für die individuelle Identitätskonstruktion und gesellschaftliche Anerkennung.
  • Die psychosozialen und gesundheitlichen Auswirkungen von Arbeitslosigkeit auf Individuum und Umfeld.
  • Die Debatte um das Ende der Vollbeschäftigung und ökonomische Lösungsansätze zur Wiederherstellung der Arbeitsmarktstabilität.

Auszug aus dem Buch

3. Arbeitslosigkeit; Gesundheitliche und psychosoziale Folgen

„Mit der Arbeit ist es wie mit vielen Dingen im Leben: Erst wenn man sie verloren hat, weiß man ihren Wert zu schätzen“ (Kreutzer 2000, S. 4)

Wer gilt als arbeitslos und wer nicht: Laut § 16 Abs. 1 SGB III sind Arbeitslose, Personen, 1. die vorübergehend nicht in einem Beschäftigungsverhältnis stehen, 2. eine versicherungspflichtige Beschäftigung suchen und dabei den Vermittlungsbemühungen der Agentur für Arbeit zur Verfügung stehen 3. und sich bei dieser arbeitslos gemeldet haben.

Personen gelten nicht als arbeitslos, wenn sie an Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik teilnehmen (vgl. § 16 Abs. 1 SGB III http://www.sozialgesetzbuch-sgb.de).

In Deutschland gelten also diejenigen Personen als arbeitslos, die erwerbsfähig und arbeitswillig sind und trotzdem keinen Arbeitsplatz finden. Ferner werden arbeitstätige Personen, die Minimum 15 Stunden die Woche arbeiten, aber wegen zu niedrigem Lohn nach dem SGB II, Arbeitslosengeld II erhalten, nicht als arbeitslos gewärtigt, weil sie das Kriterium der Beschäftigungslosigkeit nicht erfüllen (vgl. http://statistik.arbeitsagentur.de). „Erwerbsfähige leistungsberechtigte Personen, denen Arbeit nach § 10 SGB II nicht zumutbar ist, werden wegen mangelnder Verfügbarkeit nicht als arbeitslos gezählt. Darunter fallen insbesondere Leistungsberechtigte die Kinder erziehen, Angehörige pflegen oder zur Schule gehen“ (ebd.).

Die Bundeszentrale für politische Bildung hat in ihrem Dossier die Folgen von Arbeitslosigkeit veröffentlicht. Diese hat nicht nur individuelle, sondern auch gesellschaftliche Folgen. Individuelle Folgen, besonders von Langzeitarbeitslosigkeit sind vor allem die psycho-soziologische und gesundheitlichen Probleme:

- Entwertung der bereits erworbenen Qualifizierung,

- Isolation vor der Gesellschaft (z.B. wegen Stigmatisierung),

Zusammenfassung der Kapitel

Arbeit: eine multidisziplinäre Einführung in Human- und Gesellschaftswissenschaften: Diese Einführung legt den theoretischen Grundstein für die Betrachtung von Arbeit als zentralem Element gesellschaftlicher Organisation.

1. Die Verbindung zwischen Religion und Erwerbstätigkeit nach Max Weber: Das Kapitel analysiert Max Webers These, wie die protestantische Ethik als Katalysator für die Entstehung des modernen Kapitalismus fungierte.

2. Verbindung zwischen Arbeit und persönlicher Identität: Hier wird erläutert, wie Arbeit Identität stiftet und welche psychologischen Funktionen sie für den Einzelnen erfüllt.

3. Arbeitslosigkeit; Gesundheitliche und psychosoziale Folgen: Dieses Kapitel beschreibt die Definition von Arbeitslosigkeit und dokumentiert die weitreichenden negativen Auswirkungen auf die physische und psychische Gesundheit Betroffener.

4. Aussichten einer Rückkehr zur Vollbeschäftigung: Abschließend werden die konträren Positionen zur Zukunft der Arbeitsgesellschaft und die Möglichkeiten einer wirtschaftlichen Belebung zur Erreichung der Vollbeschäftigung diskutiert.

Schlüsselwörter

Arbeitslosigkeit, Vollbeschäftigung, Max Weber, Kapitalismus, Identitätsbildung, Psychosoziale Folgen, Erwerbsarbeit, Protestantische Ethik, Arbeitsmarkt, Sozialforschung, Gesundheit, Normalarbeitsverhältnis, Strukturwandel, Volkswirtschaft, Arbeitspsychologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das vielschichtige Verhältnis zwischen Erwerbsarbeit, persönlicher Identität und der gesellschaftlichen Bedeutung der Vollbeschäftigung im historischen und modernen Kontext.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der kulturgeschichtlichen Herleitung der Arbeitsethik, den identitätsstiftenden Aspekten von Berufstätigkeit und den gesundheitlichen Konsequenzen von Arbeitslosigkeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, warum Arbeit in unserer Gesellschaft über den reinen Gelderwerb hinausgeht und welche Risiken ein Verlust dieses stabilisierenden Faktors mit sich bringt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer interdisziplinären Literaturanalyse, die soziologische Theorien (z. B. Max Weber) mit aktueller psychologischer Forschung und ökonomischen Debatten verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil wird der Wandel der Arbeitsgesellschaft analysiert, wobei besonders die psychosozialen Zermürbungseffekte bei Arbeitslosigkeit sowie die kontroversen Thesen zum Ende der Vollbeschäftigung im Mittelpunkt stehen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Begriffe wie Identitätskonstruktion, Arbeitslosigkeit, protestantische Ethik und die Dynamik von Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt sind zentral für das Verständnis der Arbeit.

Welche Rolle spielt die Religion in der Entstehung des Kapitalismus laut Weber?

Weber sieht im Protestantismus, insbesondere im Calvinismus, eine Ethik, die rastlose Berufsarbeit als Mittel zur Bestätigung des eigenen Gnadenstandes und damit als Motor für das Wirtschaftswachstum sah.

Warum betrachten die Autoren das Ende der Vollbeschäftigung kritisch?

Autoren wie Müller und Siegenthaler widersprechen der These vom "Ende der Arbeit" und argumentieren, dass eine pessimistische Prognose als "Schlechtmacherei" eine Abwärtsspirale provoziert, die politisches Handeln lähmt.

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Detalles

Título
Arbeit, Religion und Identität. Eine multidisziplinäre Einführung
Universidad
University of Applied Sciences Koblenz
Calificación
2
Autor
Vani Krauseli (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
15
No. de catálogo
V312598
ISBN (Ebook)
9783668118058
ISBN (Libro)
9783668118065
Idioma
Alemán
Etiqueta
Max Weber Rückkehr zur Vollbeschäftigun Geist des Kapitalismus
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Vani Krauseli (Autor), 2014, Arbeit, Religion und Identität. Eine multidisziplinäre Einführung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/312598
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