Die Arbeit beschäftigt sich mit der Relevanz der Schule im Hinblick auf die Durchsetzung ideologischer Ideen.
Zunächst wird die Bedeutung der Instanz „Schule“ als öffentliche Institution thematisiert, um zu verdeutlichen, warum sie von vielen Politikern zur Durchsetzung ihrer ideologischen Ansichten genutzt wurde und heute noch genutzt wird.
Anschließend werden zwei Beispiele aus der deutschen Geschichte vorgestellt, welche zeigen, warum und wie Politiker, die zu verschiedenen Zeiten regiert haben, bei der Verwirklichung ihrer Ziele der Schule eine wichtige Rolle zugewiesen haben.
Diese Beispiele enthalten wichtige Informationen über die Vorgehensweise bei der Manipulierung moralischer Ideen.
Der Schlussteil dieser Hausarbeit wird die Zusammenfassung der Ergebnisse und das gezogene Fazit beinhalten. Ein persönlich wertendes Urteil wird die thematische Ausarbeitung abschließen, das anhand eines aktuellen Beispiels gefällt werden kann, da die Auswirkungen, die durch ein solches Handeln in den Schuleinrichtungen entstehen, bekannt sein können.
Das Ziel dieser Hausarbeit ist es zu klären, welche Rolle, nach den Eltern, die Schule bei der Beeinflussung menschlicher Ansichten spielt.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Hauptteil
1. Die politische Bedeutung der Schule
1.1. Schulen als Fundament für die Existenz moderner Gesellschaften
1.2. Ein Beispiel aus Preußen: Die Wichtigkeit der Schule aus der Sicht
2. Untersuchung des Themas an zwei Regierungsformen
2.1. Beispiel 1: Das deutsche Reich unter der Regierung Kaiser Wilhelms II
2.1.1 Kaiser Wilhelm II und seine Sicht zur Schule
2.1.2. Die Aufgaben und Pflichten der Schule laut Kaiser Wilhelm II (1889)
2.1.3. Ideen zum Erreichen dieses Ziels mithilfe der Schulen
2.2. Beispiel 2: Das dritte Reich unter Adolf Hitler
2.2.1. Schulische Maßnahmen nach der Machtergreifung der NSDAP
2.2.2. Drastische Beispiele zur Vermittlung der Ideologie
2.2.3. Bildungsbegrenzung gegenüber Reichsdeutsche nichtarischer Abstammung
2.2.4. Bildungsbegrenzung gegenüber Mädchen und Frauen im Dritten Reich
Schlussteil
Zielsetzung & Themen
Die Hausarbeit untersucht die Rolle der Schule als öffentliches Instrument zur Durchsetzung ideologischer Ansichten und analysiert, wie politische Akteure in verschiedenen historischen Epochen Bildungseinrichtungen zur Beeinflussung menschlicher Meinungen einsetzten.
- Die Funktion der Schule als Mittel staatlicher Ideologievermittlung.
- Historische Analyse des deutschen Schulwesens unter Kaiser Wilhelm II.
- Untersuchung der nationalsozialistischen Bildungspolitik und ihrer Prinzipien.
- Die Instrumentalisierung von Lehrplänen und Lehrbüchern zur Ideologisierung.
- Bildungsbegrenzung als politisches Steuerungselement.
Auszug aus dem Buch
1.2. Ein Beispiel aus Preußen: Die Wichtigkeit der Schule aus der Sicht verschiedener Interessen
Aus diesem Grunde kam es auch in Preußen im Verlauf des 19. Jahrhunderts zum Ausbau des öffentlichen Schulwesens. Darunter sind zum einen die Durchsetzung der Schulpflicht und zum anderen die Verstaatlichung der Schulen zu verstehen.
Dieser Ausbau basierte neben dem ökonomischen (Qualifikationsfunktion und Selektionsfunktion der Schule) und dem emanzipatorischen (Qualifikationsfunktion der Schule) auf das etatistische Interesse, welches besagt, dass die Instanz „Schule“ den Menschen zu mehr Staats- und Nationalbewusstsein verhelfen soll, (Legitimationsfunktion der Schule).3
Dies ist ein Beispiel dafür, dass viele Politiker ihre Chance darin gesehen haben, durch Schulen ihre Ideologien einer Menschenmenge, die aus jungen Leuten besteht, zu vermitteln.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Die politische Bedeutung der Schule: Dieses Kapitel erläutert die theoretische Einordnung der Schule als öffentliche Institution, die trotz verschiedener gesellschaftlicher Akteure als zentrales Element zur Problemlösung und gesellschaftlichen Existenzsicherung dient.
2. Untersuchung des Themas an zwei Regierungsformen: Der Hauptteil vergleicht die Nutzung von Bildung zur Ideologievermittlung im Deutschen Kaiserreich unter Wilhelm II. und im Nationalsozialismus unter Adolf Hitler, wobei spezifische Maßnahmen der Schulinstrumentalisierung hervorgehoben werden.
Schlüsselwörter
Schule, Ideologie, Bildungspolitik, Kaiser Wilhelm II., Drittes Reich, Nationalsozialismus, Schulpflicht, Staatsbewusstsein, Lehrpläne, Indoktrination, Preußen, Erziehungswissenschaft, NS-Eliteschulen, Bildungsbegrenzung, Laizismus.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der historischen Relevanz der Schule als öffentliches Instrument, das von politischen Akteuren zur Durchsetzung eigener ideologischer Ansichten und zur Beeinflussung der Bevölkerung genutzt wurde.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die zentralen Themenfelder sind die staatliche Instrumentalisierung des Bildungswesens, die historische Entwicklung der Schulpflicht und die gezielte Manipulation moralischer und politischer Einstellungen durch Lehrpläne.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Ziel ist es, zu klären, welche Rolle die Schule bei der Beeinflussung menschlicher Ansichten spielt und auf welche Weise politische Regimes Bildungseinrichtungen zur Verwirklichung ihrer Ziele einsetzen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt eine historisch-analytische Methode, indem sie zwei kontrastierende Regierungsformen – das Kaiserreich und das Dritte Reich – anhand von Literaturquellen gegenüberstellt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden zunächst die Grundlagen der Schule als gesellschaftliche Institution erläutert und anschließend zwei Fallbeispiele analysiert: die preußische Schulpolitik unter Wilhelm II. sowie die Maßnahmen der Nationalsozialisten ab 1933.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Schulinstrumentalisierung, Ideologie, staatliche Bildungspolitik, Indoktrination und historische Bildungsbegrenzung charakterisiert.
Wie unterschieden sich die Zielsetzungen im Kaiserreich und im Dritten Reich bezüglich der Schule?
Während Kaiser Wilhelm II. die Schule zur Bekämpfung sozialistischer Ideen und zur Stärkung der monarchischen Ordnung nutzte, zielte die NS-Bildungspolitik auf die radikale Umsetzung rassistischer Prinzipien und des Führerprinzips ab.
Welche Bedeutung kommt laut Autor der Neutralität der Schule zu?
Der Autor argumentiert im Fazit, dass die Schule eine neutrale Institution sein sollte, die den Schülern ermöglicht, kritisch zwischen richtigem und falschem Wissen zu unterscheiden, anstatt vorgefertigte Ideologien zu vermitteln.
- Arbeit zitieren
- Ibrahim Özkaya (Autor:in), 2009, Die politische Bedeutung der Schule. Können Politiker ihre ideologischen Ideen an Schulen durchsetzen?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/312907