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Wirtschaftswachstum durch Bildung? Humankapital, Makroökonomische Wachstumstheorie, Empirische Evidenz

Título: Wirtschaftswachstum durch Bildung? Humankapital, Makroökonomische Wachstumstheorie, Empirische Evidenz

Trabajo Escrito , 2014 , 21 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Ridvan Yildirim (Autor)

Economía - Microeconomía, en general
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Da die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit einer Agrargesellschaft in hohem Maße auf eine erfolgreiche Landwirtschaft angewiesen ist, ist sie stark von gutem Wetter und fruchtbaren Böden abhängig. Im Zeitalter der Industrialisierung wurden der wirtschaftliche Fortschritt und das Wachstum durch Kohle und Erz gesichert. In fortgeschrittenen Industrie- und Wissensgesellschaften spielt vor allem der Bildungsstand der Bevölkerung eine elementare Rolle. Bildung und Wissen gelten als der „Rohstoff“ einer Wissensgesellschaft und wirken sich durch unterschiedliche Prozesse auf eine Volkswirtschaft aus.

Dass Bildung eng mit dem Wirtschaftswachstum eines Landes verknüpft ist, zeigen sowohl das Einfließen der Bildungsökonomie in die ökonomische Theorie als auch empirische Untersuchungen. Demnach führen Defizite im deutschen Bildungssystem und der Pisa-Schock nicht unbegründet zur Sorge, über die ökonomische Zukunftsfähigkeit und der technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands. Obwohl die genaue Quantifizierung bildungsrelevanter Aspekte auf das volkswirtschaftliche Wachstum fast unmöglich ist, zeigen viele empirische Arbeiten einen Zusammenhang dieser beiden Größen auf.

„Education is not a luxury which can be afforded after development has occurred; it is an integral part, an inescapable and essential part, of the development process itself“.

In der vorliegenden Arbeit wird der zentralen Frage nachgegangen, ob eine positive Korrelation zwischen dem Wirtschaftswachstum und dem Bildungsstand eines Landes besteht. Zudem werden Modelle und Ansätze dargestellt, die zur Korrelationsmessung herangezogen werden können.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Bildung und Humankapital

3. Makroökonomische Wachstumstheorie und Bildung

3.1 Neoklassische Wachstumstheorie

3.2 Bildung in der neoklassischen Theorie

3.3 Bildung und Humankapital in der neuen Wachstumstheorie

3.3.1 Die Rolle von Bildung im Uzawa-Lucas-Modell

3.3.2 Humankapital-basierte endogene Wachstumsmodelle

4. Empirische Evidenz

5. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Forschungsfrage, ob eine positive Korrelation zwischen dem Wirtschaftswachstum und dem Bildungsstand eines Landes besteht. Dabei werden ökonomische Modelle dargestellt, die den Einfluss von Bildung auf das Humankapital und letztlich auf das volkswirtschaftliche Wachstum theoretisch und empirisch analysieren.

  • Grundlagen der Humankapitaltheorie nach Becker
  • Neoklassische Wachstumstheorie nach Solow
  • Erweiterung der neoklassischen Theorie durch Mankiw, Romer und Weil
  • Endogene Wachstumstheorie (Uzawa-Lucas-Modell)
  • Empirische Analyse von Wachstumsfaktoren in OECD-Staaten

Auszug aus dem Buch

3. Makroökonomische Wachstumstheorie und Bildung

In einer Vielzahl von Untersuchungen wird der Zusammenhang zwischen Bildung und Wirtschaftswachstum veranschaulicht und bestätigt (vgl. Bils, 2000; Barro, 2001). Die Mehrheit aller Argumentationen bzgl. dieses Phänomens richtet sich auf den positiven Zusammenhang von Bildung und ihrer Auswirkung auf das volkswirtschaftliche Output. Demnach führen Bildung, Wissen und Forschung zur Erhöhung des Humankapitals, das sich indirekt – wegen der Innovationsfähigkeit und dem damit verbundenen technischen Fortschritt – positiv auf die Produktivität einer Volkswirtschaft auswirkt. Der technische Fortschritt gehört somit zu einer der wichtigsten Determinanten des Wirtschaftswachstums und nimmt eine bedeutende Position in der Wachstumstheorie ein. Die folgende Abbildung veranschaulicht das sogenannte Karussell des Fortschritts, das einflussreiche Faktoren visualisiert, die sich positiv auf das Humankapital auswirken und folglich zur Wertsteigerung des Humankapitals führen. Die positive Korrelation von Humankapital und technischem Fortschritt (Innovationsfähigkeit) einer Volkswirtschaft führt über qualifizierte Belegschaften zur Steigerung der volkswirtschaftlichen Produktivität (vgl. Vöpel, 2009, S. 4; Ursprung, 2005, S. 2).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung von Bildung als zentraler "Rohstoff" einer Wissensgesellschaft ein und formuliert die Forschungsfrage nach der Korrelation zwischen Bildung und Wirtschaftswachstum.

2. Bildung und Humankapital: Das Kapitel definiert Bildung als Investitionsprozess und erläutert die Bedeutung von Humankapital als essenziellen Inputfaktor für Produktivität und wirtschaftlichen Erfolg.

3. Makroökonomische Wachstumstheorie und Bildung: Hier werden theoretische Ansätze vom neoklassischen Modell bis zur neuen Wachstumstheorie gegenübergestellt, um den Stellenwert von Bildung und technischem Fortschritt zu verdeutlichen.

3.1 Neoklassische Wachstumstheorie: Dieser Abschnitt erläutert die Grundlagen des neoklassischen Modells nach Solow, basierend auf den Produktionsfaktoren Sachkapital und Arbeit.

3.2 Bildung in der neoklassischen Theorie: Hier wird die Integration von Humankapital in das neoklassische Modell nach Mankiw, Romer und Weil als Pionierarbeit zur besseren Erklärung von Wachstumsunterschieden dargestellt.

3.3 Bildung und Humankapital in der neuen Wachstumstheorie: Das Kapitel führt in endogene Wachstumsmodelle ein, bei denen technischer Fortschritt und Humankapital nicht mehr exogen gegeben, sondern innerhalb des Modells erklärt werden.

3.3.1 Die Rolle von Bildung im Uzawa-Lucas-Modell: Es wird das Zwei-Sektoren-Modell von Lucas erläutert, in dem Individuen zwischen Ausbildung und Produktion wählen, um das Humankapital zu steuern.

3.3.2 Humankapital-basierte endogene Wachstumsmodelle: Dieser Abschnitt beschreibt Modelle, wie das von Stokey, die den Zusammenhang zwischen Bildungsniveau, Produktqualität und langfristigem Wachstum hervorheben.

4. Empirische Evidenz: Hier werden Daten des Sachverständigenrats analysiert, um die theoretischen Wachstumsmodelle anhand von Paneldaten aus OECD-Staaten zu überprüfen.

5. Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, bestätigt die positive Korrelation zwischen Bildung und Wirtschaftswachstum und betont die Relevanz der Humankapitaldefinition.

Schlüsselwörter

Bildung, Humankapital, Wirtschaftswachstum, Neoklassische Wachstumstheorie, Endogene Wachstumstheorie, Technischer Fortschritt, Innovationsfähigkeit, Produktionsfunktion, Sachkapital, Uzawa-Lucas-Modell, OECD-Staaten, Konvergenzgeschwindigkeit, Bildungsökonomie, Produktivität, Humankapitalakkumulation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Zusammenhang zwischen dem Bildungsstand einer Bevölkerung und dem langfristigen Wirtschaftswachstum einer Volkswirtschaft aus bildungsökonomischer Perspektive.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Kernbereichen gehören die Humankapitaltheorie, neoklassische und endogene Wachstumstheorien sowie die empirische Überprüfung dieser Modelle anhand von OECD-Daten.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Das Ziel ist es, nachzuweisen, dass eine positive Korrelation zwischen Bildung und Wirtschaftswachstum besteht und zu zeigen, wie Bildung in wachstumstheoretische Modelle integriert werden kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Die Arbeit kombiniert eine theoretische Literaturanalyse verschiedener Wachstumsmodelle mit einer empirischen Auswertung in Form einer Panelanalyse, basierend auf Daten des Sachverständigenrats.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung (neoklassische und neue Wachstumstheorie) und eine darauf aufbauende empirische Analyse der Wachstumsfaktoren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Humankapital, Wirtschaftswachstum, Bildung, endogene Wachstumstheorie und technischer Fortschritt.

Was ist das „Karussell des Fortschritts“?

Es handelt sich um ein visuelles Modell, das darstellt, wie Bildung, Wissen und Forschung das Humankapital erhöhen, was wiederum Innovationen und technischen Fortschritt begünstigt und schließlich die Produktivität steigert.

Welche Rolle spielt das Humankapital im Uzawa-Lucas-Modell?

Das Modell postuliert ein Zwei-Sektoren-System, bei dem eine Entscheidung zwischen Schulbildung und Arbeit getroffen werden muss, wobei die Investition in Bildung das Humankapital steigert.

Welches Ergebnis liefert die Studie des Sachverständigenrats im vierten Kapitel?

Die Untersuchung zeigt, dass der Ansatz nach Mankiw et al. eine höhere Konvergenzgeschwindigkeit aufweist und Humankapital positiv mit der wirtschaftlichen Wachstumsrate korreliert.

Warum ist eine genaue Messung von Bildungseffekten schwierig?

Wie im Text diskutiert, ist die präzise Quantifizierung aufgrund der komplexen Selektion unterschiedlicher Effekte und deren vielfältiger Einwirkung auf die Volkswirtschaft kaum möglich.

Final del extracto de 21 páginas  - subir

Detalles

Título
Wirtschaftswachstum durch Bildung? Humankapital, Makroökonomische Wachstumstheorie, Empirische Evidenz
Universidad
University of Kassel  (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften)
Calificación
1,7
Autor
Ridvan Yildirim (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
21
No. de catálogo
V313009
ISBN (Ebook)
9783668121454
ISBN (Libro)
9783668121461
Idioma
Alemán
Etiqueta
Bildung und Wirtschaftswachstum Bildung und Wirtschaft Bildung Wirtschaft
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Ridvan Yildirim (Autor), 2014, Wirtschaftswachstum durch Bildung? Humankapital, Makroökonomische Wachstumstheorie, Empirische Evidenz, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/313009
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