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Leasing als Alternative zur klassischen Kreditfinanzierung. Eine Analyse der Unterschiede mit Beispielrechnungen

Titre: Leasing als Alternative zur klassischen Kreditfinanzierung. Eine Analyse der Unterschiede mit Beispielrechnungen

Travail de Projet (scientifique-pratique) , 2015 , 47 Pages , Note: 2,4

Autor:in: Kevin Hefner (Auteur)

Gestion d'entreprise - Banque, Bourse, Assurance
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Résumé Extrait Résumé des informations

Zentraler Untersuchungsgegenstand dieser Projektarbeit ist die Finanzierungsform Leasing als Alternative zur klassischen Kreditfinanzierung. Vor Legung der Grundlagen soll zunächst ein aktueller Marktüberblick über das Leasing gegeben werden, womit die Praxisrelevanz hervorgehoben wird.

Der zweite Teil dieser Arbeit befasst sich mit einem Überblick über das eben genannte Finanzierungsinstrument. Dabei werden zunächst auf den Terminus „Leasing“, die Abgrenzung zu Miete und Kauf, die verschiedenen möglichen rechtlichen Grundkonstellationen eingegangen. Des Weiteren werden die verschiedenen Vertragsarten Operate-Leasing, Financial-Leasing sowie Sale-and-lease-back erläutert. An dieser Stelle beleuchtet die Arbeit zusätzlich die Teil- und Vollamortisationsvertrag, bevor ein Blick auf die Bilanzierung von Leasing geworfen wird.

Im darauffolgenden Teil schließt sich die klassische Kreditfinanzierung mit einer Definition, den verschiedenen Kreditformen und der Bilanzierung an.

Daran anknüpfend legt der Hauptteil zuerst einen Grundstein für die folgende Analyse, die aus dem Aufbau einer Vergleichsbasis bestehen wird. Es werden verschiedene Aspekte der beiden Finanzierungswerkzeuge betrachtet und danach daraufhin analysiert, wie der Unternehmer bei vorliegenden Angeboten von Leasing und klassischer Kreditfinanzierung eine Entscheidung treffen kann.

Im weiteren Verlauf werden Beispielrechnungen vorgenommen, welche in eine Untersuchung des Liquiditätsverhaltens durch beide Instrumente Einblicke geben sollen. Auf Grundlage dessen wird der steuerliche Aspekt benannt und auf seine Wirkungsweise hin untersucht. Im letzten Abschnitt des Hauptteils werden die wichtigsten qualitativen Merkmale in einer Nutzwertanalyse beleuchtet und bewertet.

Den Abschluss dieser Arbeit bildet die Zusammenfassung von Ergebnissen unter der Aufzeigung der Nutzen der beiden Finanzierungsapparate.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Problemstellung und Zielsetzung

1.2. Vorgehensweise

1.3. Marktüberblick

2. Leasing und klassische Kreditfinanzierung im Überblick

2.1. Leasing

2.1.1. Definition und Abgrenzung

2.1.2. Leasingobjekt

2.1.3. Direktes und indirektes Leasing

2.1.4. Vertragsarten

2.1.4.1. Operate-Leasing

2.1.4.2. Financial-Leasing

2.1.4.3. Mietkauf

2.1.4.4. Sonderform Sale-and-lease-back

2.1.5. Voll- und Teilamortisation

2.1.6. Bilanzierung

2.2. Klassische Kreditfinanzierung

2.2.1. Definition

2.2.1. Kreditformen

2.2.3. Darlehensarten

2.2.4. Bilanzierung

3. Analyse von Unterschieden zwischen Leasing und klassischer Kreditfinanzierung

3.1. Quantitative Analyse

3.1.1. Gesamtkostenbetrachtung

3.1.2. Liquiditätsvergleich nach Steuern

3.1.2.1. Berechnung Leasing

3.1.2.2. Berechnung Darlehen

3.1.2.3. Zwischenfazit

3.1.3. Barwertvergleich

3.2. Qualitative Analyse

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die ökonomische Vorteilhaftigkeit von Leasing gegenüber der klassischen Kreditfinanzierung anhand eines konkreten Praxisbeispiels bei der Anschaffung einer CNC-Maschine. Dabei werden sowohl quantitative Kriterien wie Gesamtkosten, Liquiditätsauswirkungen und Barwerte als auch qualitative Faktoren wie Flexibilität und Bilanzgestaltung in einer Nutzwertanalyse gegenübergestellt, um eine fundierte Entscheidungsgrundlage für Unternehmen zu schaffen.

  • Vergleich der Finanzierungsmethoden Leasing und klassischer Kredit
  • Quantitative Analyse der Liquiditäts- und Kostenwirkungen
  • Barwertmethode zur periodenübergreifenden Investitionsbewertung
  • Nutzwertanalyse zur Einbeziehung qualitativer Entscheidungsfaktoren
  • Steuerliche Betrachtung der Investitionsalternativen

Auszug aus dem Buch

3.2. Qualitative Analyse

Neben den quantitativen Aspekten einer Investition gibt es auch nicht quantifizierbare, entscheidungsrelevante Gründe, die jeweils für die eine oder andere Finanzierungsmethode sprechen und daher vom Investor betrachtet werden müssen. In diesem Kapitel werden deshalb ergänzend die qualitativen Unterschiede von Leasing- und Kreditfinanzierung analysiert und bewertet. In Anbetracht der großen Menge an möglichen Vergleichsaspekten erscheint es sinnvoll, sich auf die wichtigsten Aspekte zu beschränken. Eine Nutzwertanalyse soll dabei helfen, sowohl die qualitativen als auch die quantitativen Kriterien abzuwägen und schlussendlich zu einer Finanzierungsentscheidung hinzuführen. Zunächst stellt sich dabei die Frage nach dem Risiko, das Leasing und Kredit bergen.

Das Eigentümerrisiko im Falle eines Untergangs oder einer Beschädigung des Gegenstands, liegt bei der Finanzierung durch Kredit beim Kreditnehmer. Beim Leasing gestaltet sich die Situation etwas anders, da der Vertrag so ausgestaltet werden kann, dass der Leasinggeber das Eigentümerrisiko teilweise oder ganz übernimmt. In der Praxis ist eine solche Konstellation jedoch unüblich. Im vorliegenden Beispiel wird deshalb das genannte Risiko ebenfalls vom Leasingnehmer übernommen, sodass zwischen den beiden Vergleichsobjekten ein „Unentschieden“ vorliegt.

Neben dem Untergangs- bzw. Beschädigungsrisiko besteht das Risiko der Fehlinvestition, wenn die Nutzungsmöglichkeit des Gegenstands nicht den Erwartungen entspricht. Dieses ist sowohl bei Finanzierung durch Kredit als auch bei Leasing gleichermaßen vorhanden, weshalb sich auch an dieser Stelle keine Präferenz für eine der Finanzierungsmethoden ergibt. Denkt der Investor jedoch einen Schritt weiter, so ergeben sich bei der Kreditfinanzierung Möglichkeiten, das Objekt anzupassen – ganz im Gegensatz zum Leasing, bei welchem in der unkündbaren Grundmietzeit die Flexibilität vollständig beschränkt ist. Andererseits steht es dem Leasingnehmer nach Ablauf der Grundmietzeit offen, ob er das Objekt weiter nutzen oder sogar kaufen will. Im Falle einer sogenannten „Fehlinvestition“ ist es sinnvoll, die Nutzung des Objekts ganz einzustellen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung der Investitionsfinanzierung ein und definiert das Ziel der Arbeit, die Auswahl zwischen Leasing und Kredit zu untersuchen.

2. Leasing und klassische Kreditfinanzierung im Überblick: Hier werden die theoretischen Grundlagen beider Finanzierungsformen, einschließlich Definitionen, Vertragsarten und bilanzielle Auswirkungen, erläutert.

3. Analyse von Unterschieden zwischen Leasing und klassischer Kreditfinanzierung: Dieses Kernkapitel führt eine detaillierte quantitative Analyse (Gesamtkosten, Liquidität, Barwert) sowie eine qualitative Bewertung anhand eines konkreten Praxisbeispiels durch.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der verschiedenen Analysen zusammen und betont, dass die Entscheidung für eine Finanzierungsart stark von den individuellen Unternehmenszielen abhängt.

Schlüsselwörter

Leasing, Kreditfinanzierung, Investitionsentscheidung, Gesamtkostenbetrachtung, Liquiditätsvergleich, Barwertmethode, Nutzwertanalyse, Financial-Leasing, Operate-Leasing, Annuitätendarlehen, Steuerersparnis, Finanzierungsalternativen, CNC-Maschine, Bilanzierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Projektarbeit befasst sich mit dem Vergleich von Leasing und klassischer Kreditfinanzierung als zwei alternative Möglichkeiten für Unternehmen, Investitionen zu tätigen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Grundlagen von Finanzierungsmodellen sowie deren quantitative und qualitative Bewertung in der Investitionsrechnung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, für ein konkretes Investitionsbeispiel (eine CNC-Maschine) zu analysieren, welche Finanzierungsform unter Berücksichtigung von Steuern, Liquidität und strategischen Aspekten vorteilhafter ist.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Gesamtkostenbetrachtung, einen Liquiditätsvergleich nach Steuern, eine Barwertmethode sowie eine Nutzwertanalyse zur systematischen Bewertung der Alternativen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in beide Finanzierungstypen und eine praxisorientierte Analyse mit Beispielrechnungen und einer anschließenden Nutzwertanalyse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Leasing, Kreditfinanzierung, Barwertmethode, Investitionsrechnung und Nutzwertanalyse beschreiben.

Wie unterscheidet sich die Bilanzierung beim Leasing von der beim Kredit?

Die Arbeit verdeutlicht, dass Leasing oft bilanzneutral gestaltet werden kann, während eine Kreditfinanzierung das Fremdkapital erhöht und somit die Eigenkapitalquote verschlechtern kann.

Welches Ergebnis liefert die Nutzwertanalyse im Buch?

Die Nutzwertanalyse kommt in diesem konkreten Fall zu dem Ergebnis, dass Leasing aufgrund der gewichteten quantitativen und qualitativen Kriterien die optimalere Variante für das Unternehmen darstellt.

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Résumé des informations

Titre
Leasing als Alternative zur klassischen Kreditfinanzierung. Eine Analyse der Unterschiede mit Beispielrechnungen
Université
University of Cooperative Education Mosbach
Note
2,4
Auteur
Kevin Hefner (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
47
N° de catalogue
V313074
ISBN (ebook)
9783668370050
ISBN (Livre)
9783668370067
Langue
allemand
mots-clé
leasing alternative kreditfinanzierung eine analyse unterschiede beispielrechnungen
Sécurité des produits
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Citation du texte
Kevin Hefner (Auteur), 2015, Leasing als Alternative zur klassischen Kreditfinanzierung. Eine Analyse der Unterschiede mit Beispielrechnungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/313074
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