Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Film Science

Potentielle Geschäftsmodelle für nicht-kommerzielle Filmarchive. Streaming und Downloads als Möglichkeiten und Chancen

Title: Potentielle Geschäftsmodelle für nicht-kommerzielle Filmarchive. Streaming und Downloads als Möglichkeiten und Chancen

Seminar Paper , 2013 , 27 Pages , Grade: 5 (schweizer Note)

Autor:in: Josip Lasic (Author)

Film Science
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Ziel dieser Arbeit soll es sein, ein fiktives Geschäftsmodell, welches auf neuen Technologien basiert, für ein nicht-kommerzielles Filmarchiv zu erarbeiten. Das Internet ermöglicht es heutzutage, deren Sammlungen online zugänglich zu machen. Denn seit es Filmarchive gibt, ist nicht nur das Sammeln ihre Aufgabe, sondern auch die Vermittlung des Materials. Die Präsentation der Bestände im Internet könnte dazu beitragen, Zusatzeinnahmen zu generieren.

In dieser Arbeit werden Technologien wie „Downloads“ und „Streaming“ auf mögliche Verwendung für den Zugang zu den Archivbeständen untersucht. Daraus resultieren auch die Leitfragen für die Arbeit: „Welche Chancen und Optionen bieten ‚Downloads’ und ‚Streaming’ nicht-kommerziellen Filmarchiven, um daraus ein Geschäftsmodell zu entwickeln und wo könnten Probleme auftauchen?“

Diese Möglichkeiten Filme herunterzuladen oder zu „streamen“ sind schon Teil von diversen Geschäftsmodellen. Beispielsweise nutzen Filmarchive, die einer Produktionsfirma wie Pathé gehören, diese Varianten schon. Deshalb soll das Hauptaugenmerk auf nicht-kommerzielle Filmarchive der Féderation Internationale des Archives du Film (FIAF), gerichtet sein, da diese noch kein solches Geschäftsmodell haben.

Des Weiteren nutzen zahlreiche illegale Webseiten diese Möglichkeiten, um damit Geld zu verdienen. Das führt zu zahlreichen Komplikationen auf der rechtlichen Ebene, die für ein solches fiktives Geschäftsmodell durchaus eine gewichtige Rolle spielen können, so beispielsweise Schliessungen der betreffenden Seiten durch den Gesetzgeber oder andere Autoritäten, oder Gesetzesentwürfe, welche „Downloads“ und „Streaming“ deutlich erschweren beziehungsweise legal unmöglich machen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 BISHERIGER UND AKTUELLER STAND – GESCHÄFTSMODELLE, ZUGANG UND EINSATZ VOM INTERNET IN FILMARCHIVEN

3 DIGITALES ZEITALTER. TECHNISCHE MÖGLICHKEITEN UND BESTEHENDE GESCHÄFTSMODELLE FÜR NICHT-KOMMERZIELLE FILMARCHIVE

3.1 TECHNISCHE VORAUSSETZUNGEN

3.2 ANWENDUNG DER TECHNIK

4 RECHTLICHE PROBLEME BEI DER VERBREITUNG VON FILMBILDERN

5 EIN POTENTIELLES GESCHÄFTSMODELL FÜR FILMARCHIVE

6 SCHLUSSWORT

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Erarbeitung eines fiktiven, auf neuen Technologien basierenden Geschäftsmodells für nicht-kommerzielle Filmarchive, um deren Bestände einer Zielgruppe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zugänglich zu machen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, welche Chancen und Optionen „Downloads“ und „Streaming“ bieten, um ein nachhaltiges Modell zu entwickeln, ohne dabei die spezifische nicht-kommerzielle Ausrichtung der Archive zu gefährden.

  • Analyse technischer Voraussetzungen von Streaming und Download
  • Untersuchung bestehender Geschäftsmodelle wie Video-on-Demand-Dienste
  • Juristische Bestandsaufnahme der Urheberrechtsproblematik bei Filmen
  • Entwicklung eines adaptiven Geschäftsmodells für FIAF-Filmarchive

Auszug aus dem Buch

3.1 Technische Voraussetzungen

Wie im vorausgehenden Kapitel bereits erläutert wurde, war und ist primär das Internet ausschlaggebend für die Möglichkeiten, die sich den Archiven eröffnet haben. Die Bestände und das Filmmaterial sind digital katalogisiert und von zu Hause aus einsehbar. Das World Wide Web bietet aber noch andere Chancen und Optionen, womit Kinematheken ihr Angebot für Nutzer verbessern können und woraus sich ein Geschäftsmodell entwickeln liesse. Hier sollen zunächst die neuen technischen Möglichkeiten vorgestellt werden, welche vorher unbekannte Optionen eröffnen, um Zusatzeinnahmen zu generieren. Danach wird ein Überblick über bereits bestehende Vertriebswege gegeben, die mit diesen Technologien arbeiten, welche ich später noch genauer definieren werde. Daraus leite ich dann eventuelle Vertriebskanäle für ein Filmarchiv ab.

Die digitalen Entwicklungen, die in diesem Zusammenhang im Vordergrund stehen, sind einerseits der „Download“ – auf Deutsch: „das Herunterladen“ – und andererseits das „Streaming“ oder der „Stream“, was am ehesten mit „fliessen“ oder „Fluss“, beziehungsweise „strömen“ oder „Strom“ übersetzt werden könnte. Eine detaillierte Erläuterung, wie diese technischen Vorgänge im Detail funktionieren, würde den Rahmen dieser Arbeit sprengen. Dennoch sollen die beiden Funktionsweisen anhand einer lexikalischen Definition so erläutert werden, dass sie in dem für diese Arbeit erforderlichen Rahmen nachvollziehbar sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der digitalen Archivvermittlung und Formulierung der Leitfragen sowie der Zielgruppe.

2 BISHERIGER UND AKTUELLER STAND – GESCHÄFTSMODELLE, ZUGANG UND EINSATZ VOM INTERNET IN FILMARCHIVEN: Analyse der historischen und gegenwärtigen Zugangsmöglichkeiten zu Archivbeständen sowie deren Optimierungspotenzial durch das Internet.

3 DIGITALES ZEITALTER. TECHNISCHE MÖGLICHKEITEN UND BESTEHENDE GESCHÄFTSMODELLE FÜR NICHT-KOMMERZIELLE FILMARCHIVE: Erläuterung der technischen Funktionsweise von Download und Streaming sowie Untersuchung erfolgreicher kommerzieller und nicht-kommerzieller Videoplattformen.

4 RECHTLICHE PROBLEME BEI DER VERBREITUNG VON FILMBILDERN: Detaillierte Betrachtung urheberrechtlicher Hürden, der Problematik verwaister Werke (Orphan Works) und der Bedrohung durch Filmpiraterie.

5 EIN POTENTIELLES GESCHÄFTSMODELL FÜR FILMARCHIVE: Zusammenführung der Erkenntnisse zu einem hybriden, legalen Online-Videothek-Modell, das auf die spezifischen Bedürfnisse der Zielgruppe zugeschnitten ist.

6 SCHLUSSWORT: Zusammenfassende Reflexion über die Machbarkeit und die Herausforderungen des vorgeschlagenen Geschäftsmodells im Kontext nicht-kommerzieller Filmarchivierung.

Schlüsselwörter

Filmarchive, FIAF, Streaming, Download, Geschäftsmodell, Urheberrecht, Online-Videothek, Digitalisierung, Filmpiraterie, Orphan Works, Archivvermittlung, Filmkultur, Bildungsangebote, Medientechnologie, Nutzungsrechte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie nicht-kommerzielle Filmarchive neue technologische Möglichkeiten wie Streaming und Download nutzen können, um ihre Bestände einem modernen Publikum zugänglich zu machen und dabei Einnahmen für den Archivbetrieb zu generieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen digitale Medientechnik, aktuelle Geschäftsmodelle für Videoinhalte, die rechtliche Situation bei der digitalen Verbreitung von Filmwerken und die spezifischen Anforderungen an Archivinstitutionen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Entwicklung eines fiktiven, legalen Geschäftsmodells für FIAF-Filmarchive, das die Forschungsfrage beantwortet, welche Chancen Streaming und Downloads bieten und welche rechtlichen Hindernisse dabei überwunden werden müssen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Analyse bestehender Nutzungsformen und Geschäftsmodelle (z.B. Maxdome, Nederlands Instituut voor Beeld en Geluid) sowie einer Untersuchung der rechtlichen Rahmenbedingungen und regulatorischen Herausforderungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine technische Einführung, eine Analyse bestehender Vertriebswege, eine kritische Auseinandersetzung mit Urheberrecht, Filmpiraterie und Gesetzesentwürfen sowie den Entwurf eines eigenen Modells.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Filmarchivierung, Streaming, Online-Videothek, Urheberrecht und digitale Archivvermittlung.

Warum wurde die Zielgruppe der 15- bis 30-Jährigen gewählt?

Diese Altersgruppe ist mit digitalen Endgeräten wie Smartphones und Tablets aufgewachsen und weist eine hohe Affinität zu Online-Medien auf, was sie zu einem idealen Zielpublikum für eine digitale Archiv-Videothek macht.

Wie könnten die "Orphan Works" in das Modell integriert werden?

Obwohl die Rechteklärung bei verwaisten Werken schwierig ist, könnten Einnahmen aus einem Geschäftsmodell dazu dienen, die Digitalisierung und die Suche nach Rechteinhabern zu finanzieren, sofern dies mit den institutionellen Statuten vereinbar ist.

Warum wird das Streaming-Modell dem reinen Download vorgezogen?

Das Streaming-Angebot gilt als ökonomischer und sicherer, da es weniger technologischen Aufwand für Kopierschutzmechanismen erfordert und das Risiko der unkontrollierten illegalen Verbreitung der Dateien minimiert.

Excerpt out of 27 pages  - scroll top

Details

Title
Potentielle Geschäftsmodelle für nicht-kommerzielle Filmarchive. Streaming und Downloads als Möglichkeiten und Chancen
College
University of Zurich  (Seminar für Filmwissenschaft)
Course
Kulturelles Gedächtnis Film: Praxis und Theorie der Archivierung und Restaurierung.
Grade
5 (schweizer Note)
Author
Josip Lasic (Author)
Publication Year
2013
Pages
27
Catalog Number
V313084
ISBN (eBook)
9783668118379
ISBN (Book)
9783668118386
Language
German
Tags
potentielle geschäftsmodelle filmarchive streaming downloads möglichkeiten chancen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Josip Lasic (Author), 2013, Potentielle Geschäftsmodelle für nicht-kommerzielle Filmarchive. Streaming und Downloads als Möglichkeiten und Chancen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/313084
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  27  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint