Prüfungsvorbereitung im Studium als Prozess- und Ergebnisdarstellung


Hausarbeit, 2015

9 Seiten, Note: 90,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Kreativitätstechniken

2. Ringtauschtechnik

3. Der kreative Problemlösungszyklus (nach Geschka, 2007)

4. Ringtauschtechnik in Bezug auf die „Prüfungsvorbereitung im Studium“

5. Schlussfolgerung und eigene Meinung in Bezug auf die ausgearbeitete Kreativitätstechnik

6. Quellen

1. Kreativitätstechniken

Kreativitätstechniken sind seit den 70er Jahren als Begriff etabliert. Sie sind Regeln für das Finden von Ideen oder Lösen von Problemen und basieren auf der Anwendung heuristischer Prinzipien wie beispielsweise assoziieren, abstrahieren, Analogien bilden, variieren oder kombinieren. Heuristische Verfahren dienen zudem als Ideenanreger. Nach Geschka (1986, S.992) sind diese Verfahren „ Satz von Denk- und Verhaltensregeln für eine Gruppe oder ein Individuum , die in ihrer Gesamtwirkung das Entstehen von Ideen begünstigen und anregen.“

2. Ringtauschtechnik

Die Ringtauschtechnik oder auch 6-3-5 Methode ist eine Technik der freien Assoziation, prinzipiell eine Art Brainstorming, was bedeutet, dass mehrere Personen ihre Ideen zusammen tragen. Diese Methode ist jedoch übersichtlicher und strukturierter. Die Vorgehensweise ist wie folgt:

- 6 Leute schreiben jeweils drei Ideen in je fünf Minuten auf
- Danach reicht jede Person sein Blatt an seinen Sitznachbar weiter
- Die Ideen der Vorgänger werden bestenfalls aufgegriffen und weiterentwickelt oder neue Ideen werden hinzugefügt
- Daraus folgt, dass die Blätter fünf Mal den Besitzer wechseln
- Vorteilhaft wäre eine Tabelle für die Prozedur

Beispiel einer solchen Tabelle:

Ein positiver Aspekt dieser Methode ist zum einen die leichte Handhabung wie auch, dass sie keinen Moderator in der Runde benötigt. Zudem bleibt der Urheber einer Idee erkennbar. Auch werden alle Personen miteinbezogen, da jeder Einzelne eine Idee aufschreiben muss und dann auch andere aufgreift und sehr gute Ideen können dadurch systematisch weiterentwickelt werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass durch die schriftliche Form eine vorzeitige Diskussion unmöglich ist. Des Weiteren werden auch die unterschiedlichen Kompetenzen der Teilnehmer ausgeschöpft, da jeder individuelle, kreative Ideen hat. Ziel dieser Kreativitätstechnik ist, neue innovative Ideen entstehen zu lassen, die die Lösung für ein Problem sind.

3. Der kreative Problemlösungszyklus (nach Geschka, 2007)

Wichtig zu erwähnen in Bezug auf die Kreativitätstechniken ist der kreative Problemlösungszyklus nach Geschka (2007). Der erste Schritt in diesem Zyklus ist die Problemklärung. Hier wird der Kern des Problems herausgearbeitet und herausgefunden, was überhaupt das zu Lösende ist. Vage Formulierungen sind an dieser Stelle nicht vorteilhaft. Wurde herausgefunden, was zu lösen ist folgt darauf der zweite Schritt. Hier werden dann uneingeschränkt Ideen gesammelt und an diesem Punkt kommen dann auch die Kreativitätstechniken zum Einsatz wie z.B. die Ringtauschtechnik. Man verfolgt das Ziel möglichst viele Ideen, bestenfalls produktive Ideen zu sammeln. Der dritte Schritt beginnt dann mit der Ideenauswahl. Dieser sollte als mehrstufiger Prozess organisiert sein. Des Weiteren werden in dieser Stufe nicht weiterbringende Ideen ausselektiert und gute Ideen gefördert. Dies geschieht anhand von verschiedenen Bewertungsund Auswahlmethoden. Das Ziel ist es wenige, aber vielversprechende Ideen gesammelt zu haben. Im letzten Schritt folgt dann die Umsetzungsentscheidung, also die Auswahl für eine oder mehrere Lösungskonzepte.

4. Ringtauschtechnik in Bezug auf die „Prüfungsvorbereitung im Studium“

Jeder Student hat in der Prüfungsvorbereitung alle Hände voll zu tun. Sich in die Thematik einlesen, Skripte zusammenfassen, eigene Zusammenfassungen schreiben, Lernen, Nachhilfe organisieren, den zu lernenden Stoff immer und immer wieder wiederholen. Strukturiert und organisiert sieht die Vorbereitung für Prüfungen aber bei den wenigsten Studenten aus. Eine Hilfe hier für sehe ich in der Kreativitätstechnik der 6-3-5-Methode. Eine Art Brainstorming in einer Gruppe, aber kompetenter, da mehr Köpfe mehr Ideen zusammenbringen können. Das zu Lösende ist in dem Fall: Wie kann man sich effektiv auf die Prüfungen im Studium vorbereiten?

Nach der Ringtauschtechnik benötigt man zunächst einmal sechs Studenten. Diese sechs Personen schreiben dann, nachdem sie wissen welches Problem sie lösen müssen (hier: Ideen finden, um die Prüfungsvorbereitung im Studium erfolgreich zu gestalten), je drei Ideen in fünf Minuten auf. Erinnern wir uns an die Tabelle am Anfang (2. Ringtauschtechnik). Hier hat jeder Student die Möglichkeit seine drei Ideen zu verschriftlichen und Ideen von anderen Teilnehmern aufzufassen und weiterzuentwickeln. Beispielsweise entwickelt der Student 1 die Ideen:

- Lern- und Arbeitstechniken anwenden
- Früher anfangen zu Lernen
- In der Vorlesungszeit bereits Skripte zusammenfassen, um dann später „einfach nur noch daraus zu lernen“

[...]

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten

Details

Titel
Prüfungsvorbereitung im Studium als Prozess- und Ergebnisdarstellung
Hochschule
Business and Information Technology School - Die Unternehmer Hochschule Iserlohn
Note
90,0
Autor
Jahr
2015
Seiten
9
Katalognummer
V313200
ISBN (eBook)
9783668120518
ISBN (Buch)
9783668120525
Dateigröße
423 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wirtschaftspsychologie, Studium, Psychologie, Motivation, Kreativität, Eigenmotivation, Business Psychology, Psychology
Arbeit zitieren
Amra Rastoder (Autor:in), 2015, Prüfungsvorbereitung im Studium als Prozess- und Ergebnisdarstellung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/313200

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