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Deregulierung des europäischen Luftverkehrsmarktes. Qualitäts- gegen Preisführerschaft

Título: Deregulierung des europäischen Luftverkehrsmarktes. Qualitäts- gegen Preisführerschaft

Trabajo de Seminario , 2015 , 20 Páginas , Calificación: 2,7

Autor:in: Yasin Bulut (Autor)

Economía de las empresas - Política económica
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Globalisierung und Deregulierung der Luftverkehrsindustrie sind im Laufe der letzten fünfzig Jahre zu einem bedeutenden Zweig der europäischen Wirtschaft geworden. Durch die Expansion zahlreicher Unternehmen sind Flüge zu einem Massenverkehrsmittel geworden. Aufgrund der ständig wachsenden globalen Vernetzung und des steigenden Wohlstands breiter Bevölkerungskreise ist das Passieraufkommen im Luftverkehr, im Gegensatz zu den anderen Verkehrsträgern wie zum Beispiel Bus und Bahn, erheblich angestiegen. Aufgrund der o.g. Entwicklung ist weiterhin mit einem Wachstum von etwa durchschnittlich 5 % pro Jahr zu rechnen.

Die Liberalisierung des europäischen Luftverkehrsmarktes hat seinen Anfang in den 80’er Jahren des letzten Jahrhunderts. Dies hat nicht nur zu einem verstärkten Wettbewerbsdruck innerhalb des Luftverkehrs geführt, vielmehr haben die Luftverkehrsgesellschaften aufgrund dessen ihre Monopolposition verloren. Somit haben die etablierten Fluggesellschaften wie z.B. Lufthansa oder Etihad Airways eine erhebliche Konkurrenz durch die Low-Cost-Carrier (LCC) sog. Billigfluggesellschaften (z. B. Ryan Air oder Air Berlin) erhalten.

Der Markteintritt der Low-Cost-Carrier (LCC) hat zu einer Veränderung der etablierten Struktur des Luftverkehrsmarktes geführt. Die Billigfluggesellschaften operierten in dem Luftverkehrsmarkt mit günstigen Ticketpreisen. Also waren die Fluggesellschaften gezwungen ihre Geschäftsstrategien, -modelle und -produkte neu zu planen bzw. zu überdenken um attraktiv für den Kunden zu bleiben und damit weiterhin erfolgreich im Markt zu agieren. Daraufhin musste der bestehende ordnungspolitische Rahmen neu definiert und damit auf die neuen Gegebenheiten angepasst werden.

Der Unterschied ist die differenzierte Marktbearbeitung der Unternehmen. Während etablierte Unternehmen die Qualitätsführerschaft anstreben, ist das Ziel der Low-Cost- Carrierer (LCC) die Preisführerschaft, welche nach der Deregulierung entstanden ist. Somit konkurriert das Geschäftsmodell der Low-Cost-Carrier mit den Full-Service- Airlines, die ihre Produkte unter anderem inklusive Bordservice und der Sitzplatzreservierung anbieten. Die Full-Service-Carrier (FSC) verbündeten sich, um diesen Wettbewerbsdruck gegen die Low-Cost-Carrier durchhalten zu können. Durch diese Gegenmaßnahme entstand ein Strukturwandel im Markt. Somit war der Markteintritt für neue Wettbewerber nur schwer möglich.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 EINFÜHRUNG

1.1 PROBLEMSTELLUNG

1.2 ZIELSETZUNG

2 GRUNDLAGEN DES LUFTVERKEHRSMARKTES

2.1 EUROPÄISCHE LUFTVERKEHRSMARKT (EU REGELUNG)

2.2 RECHTLICHE REGELUNGEN DES LUFTVERKEHRSMARKTES

2.2.1 REGULIERUNG DES LUFTVERKEHRSMARKTES

2.2.2 NACH DER DEREGULIERUNG

3 EFFEKTE DER DEREGULIERUNG

3.1 DIE LOW COST CARRIER

3.2 PREISKAMPF DER LOW COST CARRIER IN EUROPA

3.3 FALLBEISPIEL

3.3.1 QUALITÄTSFÜHRERSCHAFT /LUFTHANSA

3.3.2 PREISFÜHRERSCHAFT / ONUR AIR

4 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung der Effekte, die durch die Deregulierung des Luftverkehrsmarktes entstanden sind, sowie die Analyse der daraus resultierenden Veränderungen in den Geschäftsmodellen der Fluggesellschaften.

  • Historische Entwicklung der Luftverkehrsregulierung in den USA und Europa
  • Wettbewerbsveränderungen durch den Markteintritt von Low-Cost-Carriern
  • Unterscheidung zwischen Full-Service-Carriern und Low-Cost-Carriern
  • Fallstudie zum Preis-Leistungs-Vergleich: Lufthansa versus Onur Air
  • Langfristige Auswirkungen der Liberalisierung auf den europäischen Luftverkehrsmarkt

Auszug aus dem Buch

3.1 Die Low Cost Carrier

Die Low-Cost-Carrier (LCC) sind sog. Billigfluggesellschaften, die Flüge billiger anbieten als traditionelle Luftverkehrsgesellschaften die als Full-Service-Carrier (FSC) oder auch Netzwerk-Carrier bezeichnet werden und auf Komforteigenschaften beruhen.

Die LCC differenzieren sich über ihren Service in zwei bis drei Klassenkonfigurationen und über den Preis und bieten in einer Einheitsklasse nur die reine Transportleistung an.35

Den im Flug angebotene Service wie Versorgung mit Speisen und Getränken werden meist nur gegen Bezahlung oder überhaupt nicht angeboten. Die Billigfluggesellschaften bieten Direktverbindungen an, im Gegensatz zu den Netzwerk-Carriern, die ein dichtes Streckennetz mit Umsteigemöglichkeiten anbieten.36

Ihr Marktanteil im europäischen Luftverkehrsmarkt wächst seit Jahren kontinuierlich. Die Nachfrage nach den Billig Flugtickets auf der Konsumentenseite ist sehr groß. Somit kommt auf der Anbieterseite der Erfolg der Low-Cost-Carrier (LCC) zustande. Aufgrund der hohen Nachfrage steigt die Preissensibilität in Verbindung mit der hohen Preiselastizität in dem Bereich der privaten Flugreisen. Die Entscheidung wird somit über das Zustandekommen einer Flugreise öfter aufgrund des Preises getroffen.37

Ebenfalls wird auf der Anbieterseite das Flugangebot von den Netzwerk-Carriern dominiert, die sich eher auf die Bedürfnisse der preisunsensiblen Geschäftsreisenden spezialisieren. Für die preissensible Kundengruppierung fehlt ein breites Angebot, daher ist die Liberalisierung des europäischen Luftverkehrs von essentieller Bedeutung. Diese Liberalisierung ermöglicht erst den freien Marktzugang zu den etablierten Märkten, sodass eine reibungslose Entwicklung der Low-Cost-Carrier (LCC) möglichst ist.38

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINFÜHRUNG: Die Einleitung beleuchtet die globale Expansion der Luftfahrt sowie die Notwendigkeit der Deregulierung aufgrund des veränderten Marktumfelds durch Low-Cost-Carrier.

2 GRUNDLAGEN DES LUFTVERKEHRSMARKTES: Dieses Kapitel erläutert die europäische Luftverkehrspolitik und die rechtlichen Rahmenbedingungen, einschließlich des historischen Übergangs von staatlichen Monopolen zur Liberalisierung.

3 EFFEKTE DER DEREGULIERUNG: Hier wird der Einfluss von Low-Cost-Carriern, der daraus resultierende Preiskampf in Europa sowie ein konkreter Vergleich zwischen einem Full-Service-Carrier und einer Billigfluggesellschaft analysiert.

4 FAZIT: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass die Deregulierung zu einem dynamischen Wettbewerb geführt hat, der den Konsumenten heute eine deutlich flexiblere Auswahl zwischen verschiedenen Geschäftsmodellen ermöglicht.

Schlüsselwörter

Deregulierung, Luftverkehrsmarkt, Low-Cost-Carrier, Billigfluggesellschaften, Full-Service-Carrier, Liberalisierung, Wettbewerb, Preiskampf, Marktstruktur, Luftverkehrspolitik, Open-Sky-Abkommen, Geschäftsmodell, Fluggesellschaften, Transportleistung, Preissensibilität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die ökonomischen und ordnungspolitischen Auswirkungen der Deregulierung auf den europäischen Luftverkehrsmarkt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die historische Entwicklung der Luftfahrtregulierung, die Entstehung der Low-Cost-Carrier und die daraus resultierenden Konsequenzen für den Wettbewerb.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Es soll geklärt werden, wie sich die Deregulierung auf die Marktstruktur ausgewirkt hat und wie etablierte Fluggesellschaften auf den Markteintritt von Billigfliegern reagiert haben.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einer vergleichenden Fallstudie zwischen der Lufthansa und Onur Air.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die rechtlichen Rahmenbedingungen der EU, die ökonomischen Unterschiede der Geschäftsmodelle (FSC vs. LCC) und den daraus folgenden Preiskampf.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Deregulierung, Liberalisierung, Low-Cost-Carrier, Wettbewerb und Marktstruktur.

Welchen Einfluss hatte das Open-Sky-Abkommen?

Es führte zu einer weiteren Liberalisierung, schuf einen einheitlichen Luftverkehrsraum und stärkte den Wettbewerb zwischen der EU und den USA.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen Qualitäts- und Preisführerschaft eine Rolle?

Sie dient dazu, die unterschiedlichen Strategien der Fluggesellschaften aufzuzeigen, mit denen sie im deregulierten Markt um verschiedene Kundengruppen konkurrieren.

Final del extracto de 20 páginas  - subir

Detalles

Título
Deregulierung des europäischen Luftverkehrsmarktes. Qualitäts- gegen Preisführerschaft
Universidad
University of applied sciences Frankfurt a. M.  (FOM Hochschule)
Calificación
2,7
Autor
Yasin Bulut (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
20
No. de catálogo
V313304
ISBN (Ebook)
9783668122581
ISBN (Libro)
9783668122598
Idioma
Alemán
Etiqueta
Deregulierung Luftverkehr Luftverkehrsmarkt Lcc low-cost-carrier regulierung Fluggesellschaften
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Yasin Bulut (Autor), 2015, Deregulierung des europäischen Luftverkehrsmarktes. Qualitäts- gegen Preisführerschaft, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/313304
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