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Ein kritischer Blick auf Google Translate. Evaluation der Übersetzungsqualität

Titel: Ein kritischer Blick auf Google Translate. Evaluation der Übersetzungsqualität

Bachelorarbeit , 2013 , 51 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Markus Giesecke (Autor:in)

Dolmetschen / Übersetzen
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Online-Übersetzer sind heute sehr verbreitet und werden für verschiedene Zwecke genutzt, entweder auf klassische Weise, indem man den Text aus einem Buch oder einer Zeitung eingibt, um sich anschließend den Textinhalt übersetzen zu lassen, aber auch, um z.B. ein fremdsprachiges Wort aus einer Email zu entschlüsseln, oder gleich eine ganze ausländische Webseite. Zu den bekanntesten Online-Übersetzern zählt Google Translate. Das vom Internetriesen Google konzipierte Programm ging im Jahr 2006 an den Start.

Trotz all der Vorteile, welche der technologische Fortschritt und damit die Online-Übersetzer zweifelsohne bieten, stellt sich die Frage, wie es um die Qualität der Übersetzungen steht? Können sie bedenkenlos für jeden erdenklichen Zweck genutzt werden? Dienen sie in erster Linie dem menschlichen Übersetzer nur als Unterstützung? Oder wird der menschliche Übersetzer irgendwann ganz überflüssig sein? Diesen Fragen sollen im Folgenden am Beispiel von Google Translate geklärt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Google Translate

2.1 Grundlegende Funktionen

2.2 Voice Input

2.3 Englisch als Drehpunkt

3 Evaluation der Übersetzungsqualität

3.1 Evaluierungskriterien

3.2 Fehleranalyse nach Ramlow

4 Empirischer Teil: Fehleranalyse mit Google Translate

4.1 Sprachen und Textauswahl

4.2 Fehlertypologie

4.3 Ergebnisse der Fehleranalyse

4.4 Auswertung der Ergebnisse

4.5 Zusammenfassung

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Übersetzungsqualität des Online-Übersetzers Google Translate mittels einer linguistischen Fehleranalyse, um dessen Eignung als Hilfsmittel für professionelle Übersetzer zu bewerten.

  • Grundlegende Funktionsweise von Google Translate
  • Kriterien zur Evaluierung maschineller Übersetzungsqualität
  • Methodik der linguistischen Fehleranalyse nach Ramlow
  • Empirische Untersuchung anhand eines Wirtschaftstextes
  • Potenziale und Grenzen maschineller Übersetzung

Auszug aus dem Buch

3.2 FEHLERANALYSE NACH RAMLOW

Für eine wissenschaftliche Untersuchung der Übersetzungsqualität von ÜS ist die linguistische Fehleranalyse sehr gut geeignet, zumal die Bewertung unabhängig vom Evaluator erfolgt und zugleich eine Übersetzungsevaluation und nicht nur eine reine Zieltextevaluation vorgenommen wird. Außerdem kann mithilfe der Fehleranalyse der Posteditionsaufwand, der letztlich die Produktivität eines ÜS bestimmt, gemessen werden.

Bei der Fehleranalyse werden die im Rahmen einer maschinellen Übersetzung durch ein ÜS verursachten Fehler in zuvor festgelegte Fehlerkategorien eingeteilt. Ramlow schlägt eine Klassifizierung der Fehler in folgende Kategorien vor:

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in das Berufsfeld des Übersetzers und Dolmetschers sowie historische Einordnung und technologische Entwicklung der maschinellen Übersetzung.

2 Google Translate: Detaillierte Vorstellung der Funktionen des Online-Tools, seiner statistischen Arbeitsweise und der Nutzung des Englischen als Pivotsprache.

3 Evaluation der Übersetzungsqualität: Diskussion verschiedener theoretischer Ansätze und Kriterien zur Bewertung maschinell angefertigter Übersetzungen.

4 Empirischer Teil: Fehleranalyse mit Google Translate: Durchführung und Auswertung einer systematischen Fehleranalyse anhand eines 850 Wörter umfassenden Wirtschaftstextes.

5 Fazit: Zusammenfassende Bewertung von Google Translate als nützliches, aber ergänzungsbedürftiges Werkzeug, das den menschlichen Übersetzer nicht ersetzen kann.

Schlüsselwörter

Maschinelle Übersetzung, Google Translate, Fehleranalyse, Sprachübersetzung, Evaluierung, Qualitätssicherung, Postedition, Linguistik, Wirtschaftstexte, Statistische Übersetzung, Übersetzungsfehler, Softwarelokalisierung, Sprachkompetenz, Syntaxanalyse, Übersetzungsprogramme

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert kritisch die Qualität von Google Translate bei der Übersetzung von Fachtexten aus dem Englischen ins Deutsche.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Funktionsweise maschineller Übersetzung, Kriterien zur Qualitätsmessung und eine praktische Fehleranalyse.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu untersuchen, ob Google Translate für professionelle Anwender als verlässliches Werkzeug dienen kann und wo die Fehlerpotenziale liegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird die Methode der linguistischen Fehleranalyse nach Markus Ramlow angewandt, bei der Fehler in Kategorien wie Morphologie, Lexik und Syntax eingeteilt werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erörterung der Evaluierungsmethoden und einen empirischen Teil, in dem ein Wirtschaftstext Satz für Satz analysiert wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Maschinelle Übersetzung, Fehleranalyse, Evaluierung und Übersetzungsqualität charakterisiert.

Warum wird Englisch als Drehpunkt genutzt?

Da Google Translate statistisch arbeitet, dient Englisch als Pivotsprache, wenn für Sprachpaare mit geringerer Datenmenge keine ausreichenden Dokumente vorhanden sind.

Welche Rolle spielt die Wortstellung bei der Fehleranalyse?

Die Wortstellungsfehler stellten mit über 20% den häufigsten Fehlertyp im empirischen Teil dar, da das System oft die englische Struktur beibehält, was der deutschen Grammatik widerspricht.

Können maschinelle Übersetzungen den menschlichen Übersetzer ersetzen?

Nein, laut dem Fazit sind die Programme nützliche Hilfsmittel, aber aufgrund fehlender intuitiver Entscheidungsfähigkeit und mangelndem Stilverständnis nicht in der Lage, einen professionellen Übersetzer zu ersetzen.

Ende der Leseprobe aus 51 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ein kritischer Blick auf Google Translate. Evaluation der Übersetzungsqualität
Hochschule
Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt; Schweinfurt  (Fakultät für angewandte Natur- und Geisteswissenschaften)
Veranstaltung
Fachübersetzen B.A.
Note
1,0
Autor
Markus Giesecke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
51
Katalognummer
V313370
ISBN (eBook)
9783668120419
ISBN (Buch)
9783668120426
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Google Google Translate CAT CAT Tools Übersetzungsprogramm Computergestützte Übersetzung Maschinelle Übersetzung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Markus Giesecke (Autor:in), 2013, Ein kritischer Blick auf Google Translate. Evaluation der Übersetzungsqualität, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/313370
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  51  Seiten
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