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Stadtmarketing

Title: Stadtmarketing

Term Paper , 2001 , 20 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Wolfgang Eiken (Author)

Organisation and administration - Miscellaneous
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Einleitung

Immer wieder hört man in den Städten das Wort „Stadtmarketing“. Für viele Städte ist es inzwischen zu einer Art Zauberwort geworden. Doch wie ist Stadtmarketing eigentlich entstanden und was ist es überhaupt ?
Um auf die Frage der Entstehung eingehen zu können, muß man wissen, daß die ersten Stadtmarketingbemühungen in Deutschland Ende der 80er Jahre stattfanden. Die USA waren auf dem Gebiet des Stadtmarketings schon ein Stück weiter. Die Bemühungen in Deutschland umfaßten aber erst einmal nur die öffentlichen Handlungsbereiche in denen die Stadt quasi-unternehmerisch am Markt tätig wurde, wie Stadtwerke oder Messegesellschaften. Damals, Ende der 80er Jahre, existierten die Städte in einer Zeit des Umbruchs. Beispiele hierfür sind der EU-Binnenmarkt, die Öffnung Osteuropas und Chinas, der Zusammenbruch der UdSSR sowie der Werte- und Einstellungswandel. Diese Tatsachen stellten für die Städte neue Rahmenbedingungen dar und machten eine Neuorientierung des Handels nötig. Die Städte mußten sich z. B. damit auseinandersetzen, daß der nationale und internationale Konkurrenzkampf um die Ansiedlung von Unternehmen, wissenschaftlichen Einrichtungen, qualifizierten Arbeitskräften usw. zunahm. Der wirtschaftliche Strukturwandel, Innovation in der Transport- und Kommunikationstechnologie führten zu veränderten Standortanforderungen für Betriebe. Man erkannte, daß das Image einer Stadt maßgebend für kommunalpolitischen Erfolg war. Städte brauchen ein positives Image, um Industrie anzusiedeln und Bevölkerung an die Stadt zu binden. Zusätzlich erkannte man, daß aufgrund des gestiegenen Demokratiebewußtseins eine stärkere Kommu-nikation mit dem Bürger erforderlich sei.
[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Allgemeines

2.1 Bedeutung und Umfang

2.2 Voraussetzungen

2.3 Abgrenzung zum Regionalmarketing

2.4 Image

3. Prozeß

3.1 Analyse (Baustein I)

3.2 Konzeption (Baustein II)

3.3 Umsetzung (Baustein III)

4. Schlußbetrachtung

Zielsetzung und Themenfelder

Die Arbeit untersucht das Konzept des Stadtmarketings als strategisches Managementinstrument für Kommunen, um im Kontext struktureller Veränderungen und wachsender Standortkonkurrenz die Attraktivität einer Stadt nachhaltig zu steigern. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit den notwendigen Phasen, organisatorischen Voraussetzungen und kritischen Erfolgsfaktoren bei der Implementierung eines ganzheitlichen Stadtmarketingprozesses.

  • Historische Entwicklung und Einordnung des Stadtmarketings
  • Strukturelle Anforderungen und Voraussetzungen für erfolgreiche Stadtmarketingprojekte
  • Methodische Vorgehensweise in den drei Phasen: Analyse, Konzeption und Umsetzung
  • Bedeutung des Stadtimages und der Multiplikatorenrolle der Verwaltung
  • Finanzierungsmodelle und Bedeutung der Public-Private-Partnership (PPP)

Auszug aus dem Buch

3.1 Analyse (Baustein I)

Aufgabe und Zweck der Analyse ist es, alle in der Stadt vorhandenen Stärken und Schwächen offenzulegen und Chancen und Risiken abzuwägen (wie z. B. Finanzierung, rechtliche Hindernisse usw.). Dies geschieht in der Regel durch eine sogenannte Stärken-Schwächen-Analyse.

Wörtlich übersetzt heißt Analyse: Zergliederung eines ganzen in seine einzelnen Teile, verbunden mit der genauen Untersuchung der Teile. Voraussetzung für eine Stärken-Schwächen-Analyse ist die Bildung einer Projektgruppe an der alle wichtigen Interessengruppen der Stadt beteiligt sind. Hierbei müssen sich nicht nur um Angestellte und Beamte einer Stadt, sondern auch Bürgerforen, Vertreter des Handels, der Industrie, Jugendvertreter usw. an einem Tisch zusammensetzten. Die Projektgruppe ermittelt dann die Stärken und Schwächen. Basierend auf der Stärken-Schwächen-Analyse wird eine Stadtvision erarbeitet, die einen Soll-Zustand vorgibt, auf den die Stadt zukünftig hinarbeitet. Aus diesem Grund ist es wichtig die Stärken-Schwächen-Analyse unter zwei Gesichtspunkten durchzuführen:

Sie muß ehrlich sein. Die Sorge, daß eine kritische Analyse dem Eingeständnis politischen Versagens gleichkommt, muß angesprochen und ausgeräumt werden.

Sie muß gründlich sein. Detaillierte Analysedaten sind meist nicht zum Nulltarif zu haben. Sie bilden die notwendige Grundlage für die Konzeption und sind wie diese eine Investition in die Zukunft.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt den historischen Kontext des Stadtmarketings in Deutschland Ende der 80er Jahre und den wirtschaftlichen Strukturwandel als Auslöser für neue kommunale Managementinstrumente.

2. Allgemeines: Erläutert die Bedeutung, die Voraussetzungen, die Abgrenzung zum Regionalmarketing sowie die zentrale Rolle des Stadtimages und dessen Einflussfaktoren.

3. Prozeß: Detailliert die drei Phasen des Stadtmarketingprozesses: die Stärken-Schwächen-Analyse, die strategische Konzeption und die operative Umsetzung inklusive Managementorganisation.

4. Schlußbetrachtung: Reflektiert die Komplexität und den Zeitaufwand des Prozesses sowie die zukünftige Notwendigkeit für professionelles Stadtmanagement im Kontext des steigenden Konkurrenzdrucks.

Schlüsselwörter

Stadtmarketing, Stadtentwicklung, Standortqualität, Stadtimage, Wirtschaftsförderung, Public Private Partnership, Kommunalpolitik, Stadtidentität, Stärken-Schwächen-Analyse, Stadtmanagement, Krisen-PR, Stadtleitbild, Standortfaktoren, Regionalmarketing, Strategische Positionierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert Stadtmarketing als umfassendes strategisches Handlungskonzept, mit dem Städte versuchen, ihre Standortqualität durch moderne Managementinstrumente zu verbessern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den Schwerpunkten zählen die theoretischen Grundlagen des Stadtmarketings, die Analyse des Stadtimages, die Organisation der Zusammenarbeit zwischen öffentlichem und privatem Sektor sowie die methodische Umsetzung in verschiedenen Phasen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Städte durch eine koordinierte, langfristige Strategie ihre Attraktivität für Bewohner, Wirtschaft und Touristen unter Berücksichtigung begrenzter öffentlicher Mittel erhöhen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer prozessorientierten Darstellung, die die Phasen Analyse, Konzeption und Umsetzung als strukturierte Bausteine für kommunales Handeln herleitet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert die notwendigen Rahmenbedingungen, wie etwa Finanzierungsmodelle und die Einbindung relevanter Interessengruppen, und beschreibt detailliert die Vorgehensweise bei der Erstellung einer Stadtvision und deren operativer Umsetzung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zentrale Begriffe sind Stadtmarketing, Stadtimage, Standortqualität, Strategische Positionierung, Public Private Partnership und Stadtmanagement.

Warum ist die Analysephase für ein Stadtmarketingprojekt so kritisch?

Die Analysephase ist entscheidend, da sie die ehrliche und gründliche Identifikation von Stärken und Schwächen erfordert, die als Basis für alle weiteren strategischen Schritte dient und den Ausgangspunkt für eine realistische Stadtvision bildet.

Welche Rolle spielt die Stadtverwaltung im Stadtmarketingprozess?

Die Verwaltung nimmt eine Schlüsselfunktion ein, da sie für die Umsetzung der politischen Entscheidungen verantwortlich ist und als Multiplikator nach innen und außen agieren muss, um Vertrauen bei den Bürgern zu schaffen.

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Details

Title
Stadtmarketing
College
University of Applied Sciences Osnabrück  (FB Verwaltung)
Course
BWL der öffentlichen Verwaltung
Grade
2,0
Author
Wolfgang Eiken (Author)
Publication Year
2001
Pages
20
Catalog Number
V3134
ISBN (eBook)
9783638118941
Language
German
Tags
Verwaltungsmanagment
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Wolfgang Eiken (Author), 2001, Stadtmarketing, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/3134
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