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Die Aufgaben der Sozialen Arbeit bei der Behandlung von Alkoholabhängigkeit

Titre: Die Aufgaben der Sozialen Arbeit bei der Behandlung von Alkoholabhängigkeit

Texte Universitaire , 2011 , 46 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Dörthe Badenschier (Auteur)

Sciences Sociales générales
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Diese Arbeit stellt die Grundlagen der Sozialen Arbeit im Zusammenhang mit Alkoholabhängigkeit vor: Welche Aufgaben fallen an und was übernimmt hierbei die Soziale Arbeit? Welche Profession trägt die Verantwortung für den Behandlungsprozess? Gibt es Absprachen zwischen den Professionen, die eine gelingende Kooperation möglich machen?
Die Frage, ab wann der Genuss von Alkohol zu einer behandlungsbedürftigen Krankheit wird, stellt sich nicht nur dem einen oder anderen Konsumenten, sondern auch vielen Fachleuten. Aufgrund erheblicher Verträglichkeitsunterschiede zwischen den Konsumenten ist es nicht nur eine Frage der konsumierten Menge, ob eine Alkoholabhängigkeit entsteht.

Mit der Menge des Alkohols steigt jedoch das individuelle Risiko, alkoholbedingt zu erkranken sowie für sich und Andere physischen, psychischen und sozialen Schaden zu verursachen. Die Einstellung in der Bevölkerung zum Thema Alkohol ist ambivalent. Viele Menschen wissen wenig über das Phänomen der Alkoholabhängigkeit und können „... sich gar nicht vorstellen, dass die beruflich und gesellschaftlich anerkannten und erfolgreichen Konsumenten legaler Drogen an einer ernstzunehmenden Krankheit oder Störung leiden sollen“ (Trost 2002, S. 278). Das Thema wird unter den Konsumenten nicht ernst genug genommen, wodurch bis zu einer effektiven Behandlung oft viele Jahre vergehen.

In der Fachwelt wird die Thematik der Alkoholabhängigkeit seit einigen Jahrzehnten umfassend untersucht und ausführlich dokumentiert. Die vorliegende Diplomarbeit fügt hier einen neuen und aktuellen Baustein ein: Das aus den USA stammende verhaltenstherapeutische Konzept des Community Reinforcement Approach zur Behandlung alkoholabhängiger Menschen wird als Tätigkeitsfeld der Sozialen Arbeit im deutschen Suchthilfesystem beleuchtet.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Soziale Arbeit in der Behandlung alkoholabhängiger Menschen

3 Das Profil der Sozialen Arbeit in der Behandlung alkoholabhängiger Menschen

3.1 Soziale Arbeit im Suchthilfesystem

3.2 Klinische Sozialarbeit

4 Aufgaben der Sozialen Arbeit im Suchthilfesystem

4.1 Soziale Arbeit in der Sucht- und Drogenberatungsstelle (Kontaktphase)

4.2 Soziale Arbeit in der Entzugsbehandlung

4.3 Soziale Arbeit in der Entwöhnungsbehandlung

4.4 Soziale Arbeit in der Nachsorge

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, den Community Reinforcement Approach (CRA) als verhaltenstherapeutisches Konzept in das bestehende deutsche Suchthilfesystem einzuordnen und das Tätigkeitsfeld der Sozialen Arbeit in diesem Kontext zu beleuchten.

  • Rolle der Sozialen Arbeit im multiprofessionellen Suchthilfesystem.
  • Unterscheidung zwischen allgemeiner Suchthilfe und Klinischer Sozialarbeit.
  • Analyse der Aufgabenbereiche in den vier Behandlungsphasen (Kontakt, Entzug, Entwöhnung, Nachsorge).
  • Verknüpfung von Case Management, Empowerment und CRA in der Praxis.
  • Herausforderungen in der Kooperation zwischen verschiedenen Professionen und Institutionen.

Auszug aus dem Buch

4.1 Soziale Arbeit in der Sucht- und Drogenberatungsstelle (Kontaktphase)

Die Sucht- und Drogenberatungsstellen spielen für alkoholabhängige Menschen in der Kontaktphase zum Suchthilfesystem häufig eine entscheidende Rolle. Der Sozialpädagoge arbeitet in der dortigen Beratung nach den Grundsätzen der Freiwilligkeit und der Anonymität und zwar mit dem Ziel, die Bereitschaft zur Veränderung beim Gegenüber zu wecken, positive Kontextfaktoren zu fördern und Wege aufzuzeigen, wie es zu Veränderungen kommen kann. (Vgl. Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation 2006, S. 54)

Neben Aktivitäten auf präventivem Gebiet ergeben sich folgende Aufgaben der Sozialen Arbeit in der Suchtberatungsstelle:

• Umfassende Beratung und Information über Beratungs- und Betreuungsangebote,

• Motivationsklärung und Motivierung für eine Leistung zur Teilhabe,

• Diagnostik und Anamnese unter Mitwirkung von Arzt und Psychologe,

• Stabilisierung aufgenommener Kontakte des Betroffenen,

• begleitende Hilfen im sozialen Umfeld, z.B. Sicherung des Arbeitsplatzes,

• Krisenintervention,

• Einbeziehung und Unterstützung von Selbsthilfeaktivitäten sowie Vermittlung in Selbsthilfegruppen,

• Einbeziehung von Bezugspersonen,

• Vorbereitung und Vermittlung einer ambulanten oder stationären Entwöhnung, ggf. mit vorheriger Entzugsbehandlung, Unterstützung der Betroffenen bei der Durchführung der Antragsverfahren,

• Erstellung des Sozialberichtes, sachverständige Begutachtung,

• Entwicklung von Kooperationsformen mit dem medizinischen Versorgungssystem und mit Kollegen jeglicher Professionen aus anderen Spezialdiensten und Einrichtungen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Entstehung der Alkoholabhängigkeit und führt in die Diplomarbeit ein, welche das Konzept des Community Reinforcement Approach als neues Tätigkeitsfeld der Sozialen Arbeit im deutschen Suchthilfesystem untersucht.

2 Soziale Arbeit in der Behandlung alkoholabhängiger Menschen: Dieses Kapitel erläutert die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Suchthilfesystem und grenzt die allgemeinen Merkmale der Sozialen Arbeit von der speziellen Klinischen Sozialarbeit ab.

3 Das Profil der Sozialen Arbeit in der Behandlung alkoholabhängiger Menschen: Hier wird der Status quo der Sozialen Arbeit in Spezialdiensten dargestellt und das Fachkonzept der Klinischen Sozialarbeit als biopsychosozialer Ansatz detailliert.

4 Aufgaben der Sozialen Arbeit im Suchthilfesystem: Das Kapitel strukturiert die Aufgaben der Profession entlang der vier Phasen: Kontaktphase, Entzugsbehandlung, Entwöhnungsbehandlung und Nachsorge.

5 Fazit und Ausblick: Das Fazit resümiert die Passfähigkeit von Sozialer Arbeit und dem Community Reinforcement Approach und betont die Notwendigkeit verbesserter Vernetzung sowie kooperativer Strukturen in der Suchthilfe.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Alkoholabhängigkeit, Suchthilfesystem, Klinische Sozialarbeit, Community Reinforcement Approach, CRA, Case Management, Suchtberatung, Entzugsbehandlung, Entwöhnungsbehandlung, Nachsorge, interdisziplinäre Zusammenarbeit, psychosoziale Diagnose, Empowerment, Rückfallprävention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Rolle und Aufgaben der Sozialen Arbeit innerhalb des deutschen Suchthilfesystems, insbesondere unter Einbeziehung des Community Reinforcement Approach (CRA).

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die verschiedenen Phasen der Suchtbehandlung, die professionelle Abgrenzung zwischen Sozialarbeit und Therapie sowie die methodischen Ansätze zur Stärkung der sozialen Teilhabe.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Beleuchtung des Community Reinforcement Approach als sinnvoll ergänzendes Tätigkeitsfeld für die Soziale Arbeit, um die Versorgung von alkoholabhängigen Menschen zu optimieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung und Analyse bestehender Fachliteratur und Richtlinien, um die Schnittmengen zwischen Sozialer Arbeit und verhaltenstherapeutischen Ansätzen wie dem CRA zu definieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Profilbildung der Sozialen Arbeit im Suchthilfesystem und eine detaillierte Phasenanalyse der Aufgaben (von der Beratung bis zur Nachsorge).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Alkoholabhängigkeit, Soziale Arbeit, Suchthilfesystem, Klinische Sozialarbeit und Community Reinforcement Approach.

Was unterscheidet die Klinische Sozialarbeit von der allgemeinen Sozialen Arbeit?

Die Klinische Sozialarbeit fokussiert sich stärker auf ein biopsychosoziales Verständnis von Krankheit und Gesundheit und zielt explizit auf die Bewältigung von Krankheitsfolgen sowie die psychosoziale Integration ab.

Wie trägt der Community Reinforcement Approach zur Suchtbehandlung bei?

Der CRA betont soziale Aspekte und versucht, durch die Verstärkung alternativer Verhaltensweisen zum Alkoholkonsum ein dauerhaft positiv bestärkendes Umfeld für den Patienten zu schaffen.

Welche Rolle spielen Kooperationsverträge im Kontext des CRA?

Verbindliche Kooperationsverträge mit kommunalen Institutionen sind essenziell, um die Vernetzung zu verbessern und eine ganzheitliche Unterstützung des Patienten sicherzustellen.

Warum ist das Schnittstellenmanagement für die Soziale Arbeit so wichtig?

Da Patienten im Suchthilfesystem oft mit mehreren, inhaltlich und trägerbezogen getrennten Institutionen zu tun haben, fungiert die Soziale Arbeit als Schnittstelle, um Doppelbetreuungen zu vermeiden und den Hilfeprozess zu bündeln.

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Résumé des informations

Titre
Die Aufgaben der Sozialen Arbeit bei der Behandlung von Alkoholabhängigkeit
Université
Kiel University of Applied Sciences
Note
1,0
Auteur
Dörthe Badenschier (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
46
N° de catalogue
V313884
ISBN (ebook)
9783668133730
ISBN (Livre)
9783668133747
Langue
allemand
mots-clé
aufgaben sozialen arbeit behandlung alkoholabhängigkeit
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Dörthe Badenschier (Auteur), 2011, Die Aufgaben der Sozialen Arbeit bei der Behandlung von Alkoholabhängigkeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/313884
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Extrait de  46  pages
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