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Wie trauern Kinder und wie kann man ihnen dabei helfen? Zu Trauerarbeit und Trauersitten

Titre: Wie trauern Kinder und wie kann man ihnen dabei helfen? Zu Trauerarbeit und Trauersitten

Dossier / Travail , 2010 , 18 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Miriam Otto (Auteur)

Travail Social
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Tod und das Sterben machen Angst. Vieles Unbekannte macht den Menschen Angst. Menschen benötigen ein Wissen über das was sie erwartet, um sich sicher fühlen zu können. Es gibt viele Möglichkeiten, den Tod zu erklären, (Sichtweisen auf das Phänomen Tod) zum Beispiel theologische, philosophische, biologische und medizinische. Doch welchen soll man glauben? Niemand weiß tatsächlich, was nach dem Tod passiert.

Und doch ist eines sicher, Sterben müssen wir alle! Kommen dann noch die überwältigenden Gefühle einer gerade erlebten Trauer hinzu, so glaubt man, es gäbe nichts, was einen halten könnte. Und wenn die Erwachsenen schon Angst haben, wie sollen diese dann mit ihren Kindern frei und offen über diese Themen sprechen können?

Dabei ist so wichtig mit Kindern über (ihre Erfahrungen von) Trauer, Tod und Sterben zu sprechen. Es ist so wichtig diese Themen nicht zu tabuisieren. Denn eine bewältigte Trauer kann auch Kräfte frei setzen, sie kann zu einem neuen Selbstbewusstsein führen und dazu beitragen jede einzelne Stunde der eigenen „Lebenszeit“ bewusster und aktiver zu leben und zu erleben. Hierbei ist es egal, ob es um das eigene Sterben oder den Tod eines geliebten Menschen geht.

Tod, Sterben und Trauer machen Angst. Bewältigte Trauer kann aber auch Quelle neuer Kraft sein, wenn man den Tod eines geliebten Menschen und die Trauer darüber erst einmal verarbeitet, und schließlich auch die eigene Sterblichkeit akzeptiert hat. Sie kann Kraft geben für das eigene Leben und auch für das eigene Sterben, welches auf jeden von uns definitiv zukommt.

Um also zu einem glücklichen Menschen heranzuwachsen, ist es wichtig den Tod zu verstehen, gut durch die Phasen des Trauerns hindurchzugehen und erfolgreich weiterzuleben. verarbeite Kinder werden uns immer wieder überraschen, denn sie trauern anders als Erwachsene. Aber wie Erwachsene, zeigen auch sie eine Unmenge an Gefühlen wenn sie trauern. Was uns Erwachsene jedoch immer wieder irritieren wird, ist dass sie oftmals scheinbar unangemessen reagieren. Kinder sind interessiert und neugierig, sie stellen Fragen, mit denen so manch Erwachsener überfordert ist.

In dieser Arbeit möchte ich über die Themen Sterben, Tod und Trauer im Leben von Kindern sprechen und auch darüber aufklären, was Kinder in welchem Alter über Tod und Sterben verstehen können und wie wir ihnen helfen können mit ihrer eigenen Trauer umzugehen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Sterben, Tod und Trauer – Trauerarbeit, Trauersitten

3 Was Kinder vom Tod und Sterben verstehen

4 Wie Kinder trauern: Stadien der Trauer nach Bowlby

5 Wie Kinder trauern und wie wir ihnen dabei helfen können

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Trauerarbeit bei Kindern und untersucht, wie Kinder in verschiedenen Altersstufen den Tod begreifen und welche Unterstützung sie bei der Bewältigung ihrer Trauerprozesse benötigen. Das zentrale Ziel ist es, ein Verständnis für kindliche Trauerreaktionen zu schaffen und Handlungsmöglichkeiten für Bezugspersonen aufzuzeigen, um Kindern den Weg durch den Verlust zu erleichtern.

  • Psychologische Grundlagen des Sterbens, Todes und der Trauer
  • Entwicklung des Todesverständnisses bei Kindern in unterschiedlichen Altersgruppen
  • Analyse der Trauerphasen nach John Bowlby
  • Spezifische Interventionsmöglichkeiten und Begleitung von trauernden Kindern
  • Enttabuisierung des Themas Tod im familiären Kontext

Auszug aus dem Buch

Phase der Sehnsucht und Suche nach der verlorenen Figur: Zorn

Zwischen Stunden und Tagen nach dem Verlust beginnt eine langsame und episodische Verzeichnung der Realität des Verlustes, was zu stechendem, intensivem Gram, Krämpfen von Qual und tränenreichem Schluchzen führt. Vorherrschend sind in dieser Phase auch große Ruhelosigkeit, Schlaflosigkeit und die Beschäftigung mit Gedanken an die verlorene und geliebte Person, kombiniert mit dem Gefühl deren tatsächlicher Anwesenheit und der Tendenz Signale oder Geräusche als Anzeichen für die Rückkehr des Verstorbenen zu deuten.

Ebenso sind lebhafte Träume und eine mit dem Aufwachen sich einstellende Trostlosigkeit keine Seltenheit. Ein weitres Merkmal der Phase der Sehnsucht und Suche ist das des Zorns. Dieser ergibt sich aus einem Zustand des Pendelns zwischen den folgenden beiden Zuständen. Auf der einen Seite steht der Glaube, dass der Tod eingetreten ist und der Schmerz akzeptiert werden muss. Auf der anderen Seite steht der Unglaube darüber und somit die Hoffnung, es sei weiterhin alles gut. Dies bringt den Drang mit sich, nach der verlorenen Person zu suchen und diese wiederzuerlangen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die existenzielle Bedeutung von Tod und Trauer ein und betont die Notwendigkeit, Kinder bei der Auseinandersetzung mit diesen Themen nicht allein zu lassen, um eine gesunde Entwicklung zu ermöglichen.

2 Sterben, Tod und Trauer – Trauerarbeit, Trauersitten: Hier werden die begrifflichen Grundlagen der Trauerarbeit erläutert, wobei Trauer als ein anstrengender, aber notwendiger Prozess zur Integration eines Verlustes in die eigene Lebensgeschichte definiert wird.

3 Was Kinder vom Tod und Sterben verstehen: Dieses Kapitel differenziert das Todesverständnis von Säuglingen bis hin zu älteren Jugendlichen und verdeutlicht, wie sich die kognitive Erfassung von Endgültigkeit und Realität altersgerecht entwickelt.

4 Wie Kinder trauern: Stadien der Trauer nach Bowlby: Die Arbeit erläutert die psychologischen Trauerphasen nach Bowlby, um den allgemeinen Prozess des Trauerns als Basis für das Verständnis kindlicher Reaktionen zu skizzieren.

5 Wie Kinder trauern und wie wir ihnen dabei helfen können: Der abschließende Hauptteil bietet konkrete praktische Ansätze, wie Bezugspersonen auf die spezifischen Bedürfnisse und Verhaltensweisen trauernder Kinder in verschiedenen Altersstufen reagieren können.

Schlüsselwörter

Trauerarbeit, Kinder, Todesverständnis, Trauerphasen, Bowlby, Verlust, Bewältigungsstrategien, Sterben, Psychologie, Trauerbegleitung, Kindesentwicklung, Emotionen, Tabuisierung, Bezugspersonen, Kindheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit widmet sich der professionellen und familiären Begleitung von Kindern in Trauerprozessen nach dem Verlust einer Bezugsperson.

Welche thematischen Schwerpunkte werden behandelt?

Neben theoretischen Grundlagen zur Trauer und den Stadien nach Bowlby liegt der Fokus auf der altersspezifischen Wahrnehmung des Todes sowie praktischen Hilfestellungen für Kinder.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Erwachsene Kinder unterstützen können, damit diese ihren Verlust integrieren und eine gesunde emotionale Entwicklung fortsetzen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erarbeitung genutzt?

Die Autorin verwendet eine Literaturanalyse, um die Konzepte bekannter Trauerforscher (insbesondere Bowlby und Kroen) für die Soziale Arbeit aufzubereiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit analysiert?

Im Hauptteil wird analysiert, wie sich das Verständnis für den Tod von Kleinkindern bis hin zu Jugendlichen verändert und wie spezifische Trauerreaktionen – wie Rückzug oder Wut – in den jeweiligen Phasen einzuordnen sind.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Wichtige Begriffe sind Trauerarbeit, Bewältigungsstrategien, kindliche Entwicklung, Enttabuisierung und elterliche Unterstützung.

Warum ist das Verständnis der verschiedenen Altersstufen bei Kindern so zentral?

Weil Kinder je nach kognitivem Entwicklungsstand den Tod unterschiedlich interpretieren (z.B. als Schlaf oder zeitlich begrenzt) und daher völlig verschiedene Bedürfnisse an ihre Begleiter haben.

Welche Rolle spielt die "Phase der Sehnsucht" in der Arbeit?

Sie wird als kritische Phase identifiziert, in der Kinder und Erwachsene oft mit Zorn und Hoffnung pendeln, was eine geduldige Begleitung durch Bezugspersonen erforderlich macht.

Wie gehen laut der Autorin Jugendliche mit dem Tod um?

Jugendliche zeigen oft eine hohe Intensität in ihrer Trauer, die sich durch Zynismus, Rückzug oder das Aufsuchen von Gleichaltrigen äußert, wobei sie gleichzeitig mit Identitätsfragen und Unabhängigkeitsstreben ringen.

Warum wird betont, dass Trauerarbeit "harte Arbeit" ist?

Da sie enorme psychische Energie verbraucht und einen schmerzhaften Prozess der Neudefinition der eigenen Lebenswelt und der inneren Bindungen an den Verstorbenen erfordert.

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Résumé des informations

Titre
Wie trauern Kinder und wie kann man ihnen dabei helfen? Zu Trauerarbeit und Trauersitten
Université
University of Applied Sciences Mainz
Cours
Interventionskonzepte mit Einzelnen, Familien und Gruppen
Note
1,7
Auteur
Miriam Otto (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
18
N° de catalogue
V313912
ISBN (ebook)
9783668132009
ISBN (Livre)
9783668132016
Langue
allemand
mots-clé
Trauerphasen Trauer Tod
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Miriam Otto (Auteur), 2010, Wie trauern Kinder und wie kann man ihnen dabei helfen? Zu Trauerarbeit und Trauersitten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/313912
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Extrait de  18  pages
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