Diese Ausarbeitung stellt die empirischen Befunde der Pisa-Studie und der Studie, die an einer Halb-und Ganztagsschule in Bayern zur Zusammenarbeit mit Eltern durchgeführt wurde, dar.
In Anbetracht der theoretischen Ausarbeitung über die Kooperation mit Eltern kann man feststellen, dass die Zusammenarbeit mit Eltern einen wichtigen Stellenwert in der schulischen Entwicklung von Kindern einnimmt. Ebenfalls hat es unterschiedliche Auswirkungen auf die Schule, auf das Elternhaus und auf die Schülerinnen und Schüler. Diese Ausarbeitung stellt den empirischen Hintergrund der Kooperation mit Eltern vor. Im nächsten Teil werden einzelne Studien vorgestellt, die den Umgang und die Wirkungen der Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule erforscht haben. Die folgenden Studien fällen kein endgültiges Urteil. Diese sollen nur Einsichten liefern.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Empirischer Befunde
2.1 Pisa Studie (2009)
2.1.1 Einstellung der Lehrkräften zur Elternarbeit
2.1.2 Einstellung der Eltern zur Elternarbeit
2.2 Elternarbeit in der Schule: Ein Vergleich der Elternarbeit mit Migrantenkinder an Halbtags- und Ganztagsschulen in Bayern
2.2.1 Ergebnisse
2.2.1.1 Migrantenanteil
2.2.1.2 Meinungen der Lehrkräfte über Migranteneltern
2.2.1.3 Elternarbeit und ihre Nutzung
2.2.1.4 Wünsche der Lehrkräfte
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht den Stellenwert der Kooperation zwischen Elternhaus und Schule anhand empirischer Daten. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse von Einstellungen, Bedürfnissen und Herausforderungen in der Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften und Eltern, insbesondere im Kontext von Migrationshintergründen und unterschiedlichen Schulformen wie Ganztagsschulen.
- Analyse der Pisa-Studie 2009 zur Elternarbeit
- Vergleich von Elternarbeit an Halbtags- und Ganztagsschulen
- Herausforderungen in der Zusammenarbeit mit Migranteneltern
- Einfluss der Sprachdefizite auf die schulische Integration
- Bedarfe und Wünsche von Lehrkräften für eine effektive Elternarbeit
Auszug aus dem Buch
2.2.1.2 Meinungen der Lehrkräfte über Migranteneltern
Die Studie hat feststellen können, dass die befragten Personen die Migranteneltern aufgrund ihrer Sprachdefizite kritisieren. Daraus hat sich ableiten können, dass die Eltern aufgrund ihrer Sprachdefizite sich nicht integrieren können.
Daraus folgt ebenfalls eine mangelnde schulische Förderung ihrer Kinder oder eine eingeschränkte Hilfeleistung bei den Hausaufgaben (vgl. ebd., 45).
„Weil einfach viel Betreuung, oder viel Unterstützung gegeben werden kann, die sonst eben nicht passiert. Selbst wenn die Eltern kognitiv in der Lage wären, ist ihr Deutsch nicht gut genug, dass sie das machen können.“ (ebd.,45)
Außerdem waren einige der Meinung, dass Migranteneltern selten an Elternabenden teilnehmen würden, sich wenig engagieren und auch nicht den Kontakt zu den Lehrkräften suchen (vgl. ebd., 45). Die befragten Personen begründen dies mit den „sprachlichen und kulturellen Defiziten“ (ebd., 45) der Eltern.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die theoretische Relevanz der Elternarbeit ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die darin besteht, einen empirischen Hintergrund zu diesem Thema zu liefern.
2. Empirischer Befunde: Hier werden zentrale Studienergebnisse zur Elternarbeit präsentiert, wobei sowohl die Perspektive von Lehrkräften und Eltern beleuchtet als auch spezifische Vergleiche zwischen Schulformen gezogen werden.
Schlüsselwörter
Elternarbeit, Kooperation, Pisa-Studie, Lehrkräfte, Migrationshintergrund, Schulentwicklung, Ganztagsschule, Halbtagsschule, Elternberatung, Integration, Sprachdefizite, Elternabend, schulische Förderung, Bildungserfolg, Elternbeteiligung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der empirischen Untersuchung der Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die Einstellung von Eltern und Lehrkräften zur Kooperation sowie die Herausforderungen bei der Arbeit mit Migranteneltern an unterschiedlichen Schultypen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, Einsichten aus empirischen Studien zum Stellenwert und zur Praxis der Elternarbeit zu gewinnen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es werden Ergebnisse aus der Pisa-Studie 2009 analysiert sowie qualitative Interviews mit Schulleitern und Lehrkräften ausgewertet.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Auswertung der Pisa-Studie sowie eine spezifische Vergleichsstudie über Elternarbeit an bayerischen Ganztags- und Halbtagsschulen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Elternarbeit, Kooperation, Migration und schulische Förderung bestimmt.
Wie bewerten Lehrkräfte die Zusammenarbeit mit Migranteneltern laut der Studie?
Lehrkräfte sehen sich oft mit sprachlichen und kulturellen Barrieren konfrontiert, die nach ihrer Einschätzung die Partizipation und Unterstützung der Eltern einschränken.
Welche Wünsche äußern die befragten Lehrkräfte hinsichtlich der Elternarbeit?
Die Lehrkräfte wünschen sich einen Ausbau der Elternarbeit sowie den Einsatz von Dolmetschern, um Kompetenzen besser zu nutzen und die Integration zu fördern.
Gibt es Unterschiede zwischen Ganztags- und Halbtagsschulen in Bezug auf die Elternarbeit?
Ja, die Studie zeigt Unterschiede im Migrantenanteil und in der Häufigkeit, mit der Elternarbeit in den verschiedenen Organisationsformen angesprochen wird.
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- Namrita Chugh (Autor), 2015, Kooperation mit Eltern. Ausarbeitung empirischer Befunde, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/314200