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Mobbing am Arbeitsplatz. Handlungsmöglichkeiten und Prävention

Titre: Mobbing am Arbeitsplatz. Handlungsmöglichkeiten und Prävention

Dossier / Travail de Séminaire , 2004 , 27 Pages , Note: 2

Autor:in: Anonym (Auteur)

Psychologie - Travail, Entreprise, Organisation
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Diese Arbeit soll sowohl allgemein als auch an einem konkreten Fallbeispiel über das Phänomen Mobbing informieren und aufklären. Dabei soll dem Leser zunächst erläutert werden, wie dieses in der Literatur definiert wird. Im Anschluss daran werden dessen Entstehung, Entwicklung und Auswirkungen dargelegt. Im nächsten Abschnitt werden die Mobbinghandlungen und die einzelnen Phasen beschrieben und Interventions- bzw. Präventionsmöglichkeiten vorgestellt. Ein zusammenfassendes Resümee soll schließlich die Ergbenisse der Arbeit repräsentieren und einen Ausblick in die Zukunft geben.

Meinungsverschiedenheiten mit Kollegen, Differenzen mit dem Vorgesetzten oder Probleme mit Kunden - Alltag im Berufsleben. Doch nicht gleich jede kleine Reiberei, jeder Streit oder jede Auseinandersetzung ist auch wirklich Mobbing. In den Medien wird in vermehrt über Mobbing berichtet und so ist es anscheinend zu einem Modewort geworden. Viele sprechen davon, ohne wirklich zu wissen, was Mobbing eigentlich bedeutet.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Phänomen MOBBING

2.1. Definition

2.2. Erscheinungsformen von Mobbing

2.2.1 Horizontale Angriffe

2.2.2 Vertikale Angriffe

2.2.3 Unterscheidung nach dem Geschlecht

2.3. Mobbingfolgen

2.3.1 Auswirkungen auf den Betroffenen

2.3.2 Auswirkungen auf das private Umfeld

2.3.2 Suizid

2.3.4 Auswirkungen auf das Unternehmen

3. Motiv

4. Handlungen

4.1. Allgemein

4.2. Im vorliegendem Fall (Frau A.)

5. Das fünfstufige Phasenmodell nach Leymann

5.1. Phase 1: Tägliche Konflikte

5.2. Phase 2: Der Psychoterror setzt ein

5.3. Phase 3: Der Fall wird offiziell, arbeitsrechtliche Sanktionen

5.4. Phase 4: Ärztliche und psychologische Fehldiagnosen

5.5. Phase 5: Ausschluss des Gemobbten

5.6. Phase im vorliegendem Fall (Frau A.)

6. Handlungsmöglichkeiten

6.1 Bei der Betroffenen (Frau A.)

6.2 Beim Vorgesetzten

6.3 Beim Personalrat

7. Handlungsmöglichkeiten weiterer Interessensvertreter

7.1 Intern

7.2 Extern

8. Prävention durch soziale Kompetenzen

8.1 Einfaches Kommunikationsmodell

8.2 Das 4-Ohren-Modell

8.3 Das Johari-Fenster

8.4 Rollenspiele

9. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Phänomen Mobbing im Arbeitsumfeld, beleuchtet dessen Ursachen, Verlauf und Auswirkungen sowie konkrete Interventions- und Präventionsstrategien. Anhand des Fallbeispiels "Frau A." wird veranschaulicht, wie sich Mobbingprozesse in der Praxis entwickeln und welche Handlungsmöglichkeiten für Betroffene, Vorgesetzte und Personalräte bestehen.

  • Definition und Erscheinungsformen von Mobbing
  • Psychologische und physische Auswirkungen auf Betroffene
  • Phasenmodell der Eskalation nach Leymann
  • Handlungsoptionen bei Mobbing am Arbeitsplatz
  • Präventionsstrategien mittels sozialer Kompetenzen

Auszug aus dem Buch

2.1 Definition

Wie zuvor schon angesprochen kennen zwar die meisten Menschen den Ausdruck Mobbing, jedoch nicht dessen Wortherkunft und Bedeutung. Der Brockhaus leitet den Begriff vom englischen Wort „mob“ ab, was soviel bedeutet wie „Gesindel, Pöbel, randalierender Haufen“1. Die Grundlage hierfür bildet der lateinische Ausdruck „mobile vulgus“, was übersetzt soviel heißt wie „aufgewiegelte Volksmenge, Pöbel, soziale Massengruppierungen mit sehr geringem oder völlig fehlendem Organisationsgrad, in denen triebhemmte, zumeist zerstörerisch wirkende Verhaltenspotenz herrscht.“2

In der Literatur findet man hierzu mehrere unterschiedliche Definitionen (vgl. u.a. Vartia 1996, Neuberger 1995, S.12, Zuschlag, 1994).

Heinz Leymann liefert jedoch die gängigste und gebräuchlichste im deutschsprachigen Raum: „Der Begriff Mobbing beschreibt negative kommunikative Handlungen, die gegen eine Person gerichtet sind (von einer oder mehreren anderen) und die sehr oft und über einen längeren Zeitraum hinaus vorkommen und damit die Beziehung zwischen Täter und Opfer kennzeichnen.“3

Die Gesellschaft gegen psychosozialen Stress und Mobbing GpsM e.V. entwickelte zusammen mit Leymann folgende überarbeitete und detailliertere Begriffsbestimmung:

„Mobbing ist eine konfliktbelastete Kommunikation am Arbeitsplatz unter Kollegen oder zwischen Vorgesetzten und Untergebenen, bei der die angegriffene Person unterlegen ist und von einer mehreren anderen Personen systematisch und während längerer Zeit direkt oder indirekt angegriffen wird mit dem Ziel und/oder dem Effekt des Ausstoßes und die angegriffene Person dies Diskriminierung erlebt.“4

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz des Themas Mobbing ein und erläutert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit anhand eines Fallbeispiels.

2. Phänomen MOBBING: Dieses Kapitel definiert Mobbing, erläutert verschiedene Erscheinungsformen wie horizontale und vertikale Angriffe und beschreibt die tiefgreifenden negativen Folgen für Betroffene und Unternehmen.

3. Motiv: Hier werden potenzielle Gründe und Auslöser für Mobbing analysiert, wobei Konkurrenzdenken und das Außenseitertum eine zentrale Rolle spielen.

4. Handlungen: Das Kapitel kategorisiert verschiedene Mobbing-Handlungen auf kommunikativer und sozialer Ebene und analysiert die Situation von „Frau A.“.

5. Das fünfstufige Phasenmodell nach Leymann: Basierend auf Leymann wird die schrittweise Eskalation vom täglichen Konflikt bis hin zum Ausschluss aus dem Arbeitsverhältnis detailliert dargestellt.

6. Handlungsmöglichkeiten: Hier werden Strategien für Betroffene, Vorgesetzte und Personalräte aufgezeigt, um aktiv gegen Mobbing vorzugehen.

7. Handlungsmöglichkeiten weiterer Interessensvertreter: Das Kapitel ergänzt interne und externe Hilfsangebote durch Methoden wie Moderation, Supervision und Mediation.

8. Prävention durch soziale Kompetenzen: Es werden Kommunikationsmodelle und Methoden zur Selbstreflexion vorgestellt, die zur Vorbeugung von Mobbing beitragen können.

9. Resümee: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Betrachtung der Problematik und einem Appell an ein wertschätzendes Arbeitsklima.

Schlüsselwörter

Mobbing, Psychoterror, Arbeitsplatzkonflikt, Betriebsklima, Leymann, Mobbingprävention, Bossoing, soziale Kompetenzen, Stress, psychische Belastung, Personalrat, Kommunikation, Konfliktmanagement, Arbeitsrecht, Fehlzeiten

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Phänomen Mobbing am Arbeitsplatz, seinen Ursachen, dem Prozess der Eskalation und den Möglichkeiten der Intervention.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der wissenschaftlichen Definition von Mobbing, den psychologischen und physischen Folgen, der Analyse von Mobbing-Verläufen sowie praktischen Präventions- und Handlungsstrategien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis für Mobbingprozesse zu schaffen und Betroffenen sowie Verantwortlichen konkrete Wege aufzuzeigen, wie sie auf solche Konflikte reagieren oder diese vermeiden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Anwendung eines Phasenmodells auf ein konkretes Fallbeispiel (Frau A.), um theoretische Konzepte in die Praxis zu übertragen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung (Definitionen, Erscheinungsformen), die Analyse der Eskalationsphasen nach Leymann und die Diskussion verschiedener Handlungsmöglichkeiten durch Betroffene und Vorgesetzte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Mobbing, Psychoterror, Arbeitsplatzkonflikt, soziale Kompetenzen, Eskalationsphasen, Prävention und betriebliches Konfliktmanagement.

Wie unterscheidet sich "Bossing" von anderen Mobbingformen?

Bossing ist eine spezielle Form der vertikalen Angriffe, bei der Mobbing gezielt von Vorgesetzten gegenüber Untergebenen ausgeübt wird.

Warum spielt das "Johari-Fenster" eine Rolle in der Prävention?

Es dient der Selbstreflexion und der Verbesserung der Kommunikation, indem durch Feedback der Bereich des "blinden Flecks" verkleinert und der gegenseitige Austausch gestärkt wird.

Welche Rolle spielt der Personalrat bei Mobbingfällen?

Der Personalrat kann als neutrale Instanz vermitteln, die Ursachen des Konflikts aufklären und den Betroffenen beratend zur Seite stehen.

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Résumé des informations

Titre
Mobbing am Arbeitsplatz. Handlungsmöglichkeiten und Prävention
Université
Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Bayern Fachbereich Finanzwesen
Note
2
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2004
Pages
27
N° de catalogue
V314224
ISBN (ebook)
9783668129764
ISBN (Livre)
9783668129771
Langue
allemand
mots-clé
mobbing arbeitsplatz handlungsmöglichkeiten prävention
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2004, Mobbing am Arbeitsplatz. Handlungsmöglichkeiten und Prävention, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/314224
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Extrait de  27  pages
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