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Mobiles Lernen mit digitalen Medien in beruflichen Kontexten. Chancen und Grenzen

Titel: Mobiles Lernen mit digitalen Medien in beruflichen Kontexten. Chancen und Grenzen

Hausarbeit , 2015 , 37 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Jan Sydow (Autor:in)

Pädagogik - Berufsbildung, Weiterbildung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der technologische Fortschritt im Kommunikations- und IT-Bereich hat den Umgang des Menschen mit Wissen und Lernen nachhaltig verändert. Wissen stellt heute ein Gut dar, dass durch eine immer kürzere Gültigkeit gekennzeichnet ist und den Lernenden vor die wachsende Herausforderung stellt, sich in immer kürzeren Abständen und unter ständig wandelnden Bedingungen Wissen so effektiv wie möglich anzueignen.

Neben den klassischen Bereichen der Schule und der institutionalisierten Aus- und Weiterbildung ist in den letzten Jahrzehnten der Bereich der beruflichen Bildung immer stärker in den Fokus gerückt. Die Anforderung einer fortlaufenden und effektiven Qualifizierung der eigenen Mitarbeiter stellt für Unternehmen zunehmend einen relevanten Faktor in Fragen der Wirtschaftlich- und Wettbewerbsfähigkeit dar. In den letzten Jahren haben sich neben der Etablierung von E-Learning und Blended Learning – ausgehend von einem rasanten Fortschreiten in der Mobiltechnologie – eine Vielzahl neuer didaktischer Konzeptionen und Einsatzszenarien innerhalb der beruflichen Bildung entwickelt. In diesem Zusammenhang ist es vor allem das Mobile Lernen mit digitalen Medien, das dem steigenden Bedarf nach Wissens- und Lerneinheiten am Arbeitsplatz und im Prozess der Arbeit zu entsprechen scheint. Es ermöglicht dem Lernenden innerhalb beruflicher Kontexte schnell und unkompliziert, bedarfsgerecht und ortsunabhängig auf Lerninhalte und Informationen zuzugreifen und sich diese anzueignen.

Mit der wachsenden Relevanz des Mobilen Lernens wurde in der Vergangenheit allerdings zunehmend deutlich, dass zum einen der Bereich des formellen Lernens im Fokus steht und zum anderen Lehr- und Lernprozesse zu stark an den Bedingungen und Potentialen digitaler Medien ausgerichtet sind. Dabei erfährt gerade der Bereich des informellen Lernens in der beruflichen Bildung eine wachsende Bedeutung, ohne dass diese Entwicklung in der Vergangenheit lerntheoretisch bzw. didaktisch-konzeptionell in einem angemessenen Maße berücksichtigt würde. Die Forschungsfrage, die die vorliegende Arbeit im Folgenden zu beantworten suchen wird, lautet daher, ob in beruflichen Kontexten Lernprozesse durch das Mobile Lernen mit digitalen Medien gefördert werden können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische und begriffliche Überlegungen

2.1.Mobiles Lernen

2.2. Digitale Medien

2.3. Lernen in beruflichen Kontexten

3. Theoretische Überlegungen

3.1.Konstruktivistische Lerntheorien

3.2.Der Ansatz des situierten Lernens

3.3.Instruktionsdesigns des Situierten Lernens

3.4.Mikrolernen

4. Mobiles Lernen im Beruf

4.1.Potentiale des Mobilen Lernens mit digitalen Medien

4.2.Grenzen des Mobilen Lernens in beruflichen Kontexten

4.3.Dimensionen eines erfolgreichen Einsatzes Mobilen Lernens in beruflichen Kontexten

5. Schlussbetrachtung

5.1.Zusammenfassung

5.2.Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Forschungsfrage, ob Lernprozesse in beruflichen Kontexten durch das Mobile Lernen mit digitalen Medien effektiv gefördert werden können. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse von Potentialen, Grenzen und notwendigen Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Einsatz in der betrieblichen Bildung.

  • Grundlagen des Mobilen Lernens und digitaler Medien
  • Lerntheoretische Einordnung durch Konstruktivismus und situiertes Lernen
  • Analyse der Potentiale für informelle Lernprozesse am Arbeitsplatz
  • Herausforderungen und Restriktionen bei der Implementierung
  • Erfolgsfaktoren für die didaktische und technische Gestaltung

Auszug aus dem Buch

4.1. Potentiale des Mobilen Lernens mit digitalen Medien

In der Betrachtung des Mobilen Lernens in beruflichen Kontexten gibt es eine Vielzahl möglicher Potentiale, die von verschiedenen Autoren immer wieder betont werden. Diese Potentiale gruppieren sich grundsätzlich um die drei großen Schlagworte Digitalität, Mobilität und Informelles Lernen, die wiederum alle drei auch kausal miteinander verbunden sind.

Strenggenommen kann bereits seit der Erfindung des Buchdrucks, und der damit verbundenen Speicherung und orts- sowie zeitunabhängigen Verfügbarkeit von Wissen, von der Möglichkeit des Mobilen Lernens gesprochen werden (de Witt 2013, S. 14). Das aktuelle Verständnis eines Mobilen Lernens beruht allerdings im Wesentlichen auf dem Faktor der Digitalität, die aus dem Einsatz digitaler Medien resultiert. Hieraus ergibt sich im Mobilen Lernen für den Nutzer die Möglichkeit, verschiedenste digitale Formate bspw. Bild- und Tondokumente in den Lernprozess einzubinden (Hug 2010a, S. 194; Rippien 2012, S. 331). Innerhalb dieser Lernprozesse können Beschäftigte zudem multimediale Inhalte wie Texte, Bilder, Grafiken und Videos erstellen, überarbeiten und miteinander verknüpfen (Fischer et al. 2010; Howe/Knutzen 2013, S. 17 ff.; Rippien 2012, S. 76). Die Tatsache, dass im digitalen Format große Mengen an Informationen gespeichert und verarbeitet werden können, erlaubt es Informationen und Inhalte schnell verfügbar zu machen. Gleichzeitig können sie, anders als es bei analogen Medien möglich wäre, effektiv verteilt werden und erlauben gleichzeitig, innerhalb der Masse an Wissen, gezielt nach Informationen zu suchen (Howe/Knutzen 2013, S. 18 ff.; Ittner/Knieriemen 2013; Meister/Kamin 2010, S. 132; Rippien 2012, S. 76; Seufert/Meier 2013). Über die Digitalität des Mobilen Lernens ergeben sich neben den Möglichkeiten einer schnellen Verbreitung von Informationen und Wissen, zusätzliche Potentiale im Bereich der Visualisierung und Animation von Lerninhalten in beruflichen Kontexten. So können innerhalb der Lerneinheiten Informationen und Wissen authentisch und anschaulich aufbereitet und dargestellt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Relevanz des Mobilen Lernens aufgrund technologischer Fortschritte und sich wandelnder Anforderungen in der beruflichen Bildung.

2. Theoretische und begriffliche Überlegungen: Definition der für die Arbeit zentralen Begriffe Mobiles Lernen, digitale Medien und Lernen in beruflichen Kontexten zur Schaffung eines gemeinsamen Verständnisses.

3. Theoretische Überlegungen: Diskussion lerntheoretischer Ansätze wie Konstruktivismus, situiertes Lernen, Instruktionsmodelle und Mikrolernen als theoretische Basis für die Gestaltung von Lernarrangements.

4. Mobiles Lernen im Beruf: Detaillierte Analyse der Potentiale und Grenzen des Mobilen Lernens im beruflichen Umfeld sowie Ableitung der Dimensionen eines erfolgreichen Einsatzes.

5. Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Betrachtung der Erkenntnisse und Beantwortung der zentralen Forschungsfrage durch ein kritisches Fazit.

Schlüsselwörter

Mobiles Lernen, berufliche Bildung, digitale Medien, informelles Lernen, situiertes Lernen, Konstruktivismus, Mikrolernen, betriebliche Weiterbildung, Lernprozesse, Kompetenzentwicklung, Wissensmanagement, Instruktionsdesign, Arbeitsplatznahes Lernen, E-Learning, Medienkompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert die Chancen und Grenzen des Einsatzes von mobilem Lernen mit digitalen Medien innerhalb von beruflichen Bildungskontexten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Kerngebiete umfassen das informelle Lernen am Arbeitsplatz, die lerntheoretische Fundierung (speziell Konstruktivismus und situiertes Lernen) sowie die technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen für mobiles Lernen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu klären, ob und unter welchen Voraussetzungen Lernprozesse in beruflichen Kontexten durch mobiles Lernen mit digitalen Medien effektiv gefördert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Aufarbeitung bestehender lerntheoretischer Ansätze und empirischer Erkenntnisse aus dem Bereich der Bildungsforschung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil erfolgt eine begriffliche Einordnung, die theoretische Fundierung sowie eine detaillierte Analyse der Potentiale, Restriktionen und notwendigen Dimensionen für eine erfolgreiche Implementierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem mobiles Lernen, informelles Lernen, berufliche Bildung, situiertes Lernen und digitale Medien.

Warum spielt der Konstruktivismus eine so wichtige Rolle für das mobile Lernen?

Der Konstruktivismus liefert die theoretische Basis dafür, Lernen als aktiven, sozialen und situativen Prozess zu verstehen, was besonders gut mit der Flexibilität und Kontextgebundenheit mobiler Lernformen harmoniert.

Welche Rolle spielt die Unternehmenskultur für den Erfolg von mobilem Lernen?

Eine förderliche Unternehmenskultur ist entscheidend, da sie Transparenz bei Zielen schafft, die Eigenverantwortung der Mitarbeiter stützt und die notwendige Anerkennung für informelle Lernaktivitäten bereitstellt.

Ende der Leseprobe aus 37 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mobiles Lernen mit digitalen Medien in beruflichen Kontexten. Chancen und Grenzen
Hochschule
FernUniversität Hagen  (Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften)
Veranstaltung
Berufliches Lernen als Anwendungsfeld digitaler Medien
Note
1,3
Autor
Jan Sydow (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
37
Katalognummer
V314243
ISBN (eBook)
9783668130159
ISBN (Buch)
9783668130166
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Digitale Medien Mobiles Lernen Berufliches Lernen Mikrolernen Situiertes Lernen Konstruktivismus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jan Sydow (Autor:in), 2015, Mobiles Lernen mit digitalen Medien in beruflichen Kontexten. Chancen und Grenzen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/314243
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Leseprobe aus  37  Seiten
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