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Berufsorientierung und Berufsbildung. Schwierigkeiten am Übergang von der Schule in den Beruf

Title: Berufsorientierung und Berufsbildung. Schwierigkeiten am Übergang von der Schule in den Beruf

Term Paper , 2015 , 25 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

Pedagogy - Job Education, Further Education
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Der Übergang von der Schule in den Beruf und die Berufsorientierung als Vorbereitung auf diesen Prozess gewinnen in der öffentlichen und fachlichen Diskussion immer mehr an Bedeutung. Aus bildungspolitischer Sichtweise wurde in den vergangenen Jahren immer häufiger auf die Entstehung sozialer Unterschiede an Übergängen im stark gegliederten deutschen Schulsystem aufmerksam gemacht. Und auch die Wirtschaft meldet sich mit der Sorge um den notwendigen Fachkräftenachwuchses und sieht angesichts des demografischen Wandels und der als zu gering eingeschätzten Ausbildungsfähigkeit von Jugendlichen die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit als gefährdet. Interesse wird auch aus sozialpolitischer und finanzieller Sicht an den Übergängen in Ausbildung gezeigt, da Ausbildungslosigkeit häufig auch mit uregelmäßiger Beschäftigung verbunden ist und immense Kosten verursacht.

Ausgehend von den Schwierigkeiten am Übergang von der Schule in die berufliche Ausbildung, stellt sich die Frage, wie Jugendliche frühzeitig beim Prozess der Berufswahl und der Berufswahlentscheidung erfolgreich unterstützt werden können. Ausdruck findet dies in den zahlreichen aktuellen und abgeschlossenen Programmen und Projekten zum Thema Berufsorientierung und dem Übergang von der Schule in die Arbeits- und Erwerbswelt.

Um den Bedarf an beruflicher Orientierung zu erfüllen, existieren zahlreiche Maßnahmen und Bestrebungen vieler formeller wie informeller Akteure. Schule kommt dabei die Rolle eines Moderators und Bindeglieds zwischen Maßnahmen, Jugendlichen und weiteren Akteuren wie Familie, Betrieben, Bundesagentur für Arbeit zu, da sie ein konstanter Akteur im Leben aller Jugendlichen ist.

Ausgehend von den Schwierigkeiten am Übergang von der Schule in die berufliche Ausbildung, stellt sich folgende Frage: „Inwieweit sind (regionale) Berufsbildungs-Netzwerkaktivitäten geeignet, die berufsbildungspolitischen Herausforderungen der Förderung der Berufsorientierung zu bewältigen?“

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Berufsorientierung als gesellschaftliche Herausforderung und als individuelle Entwicklungsaufgabe

2.1 Herausforderungen der Berufsorientierung

3. Netzwerke in der beruflichen Bildung

3.1 Netzwerke im Kontext der Berufsorientierung

4. Berufsorientierung in der Praxis – Beispiel eines Projektes: „Jahrespraktikum in der Kölner Schullandschaft“

5. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwieweit regionale Berufsbildungs-Netzwerkaktivitäten geeignet sind, um die aktuellen bildungspolitischen Herausforderungen bei der Förderung der Berufsorientierung erfolgreich zu bewältigen und den Übergang von der Schule in den Beruf zu optimieren.

  • Analyse der Berufsorientierung als individuelle und gesellschaftliche Entwicklungsaufgabe
  • Untersuchung von Netzwerkstrukturen in der beruflichen Bildung auf verschiedenen Ebenen (Mikro, Meso, Exo, Makro)
  • Evaluation von Praxisbeispielen, insbesondere des "Jahrespraktikums in der Kölner Schullandschaft"
  • Aufzeigen der Notwendigkeit einer engen Kooperation zwischen Schule und Arbeitswelt

Auszug aus dem Buch

4. Berufsorientierung in der Praxis – Beispiel eines Projektes: „Jahrespraktikum in der Kölner Schullandschaft“

Wie aus den Kapiteln drei und vier hervorgeht, besteht die berufsbildungspolitische Herausforderung dahingehend, die Berufsorientierung als gemeinsame Aufgabe von Schule und Arbeitswelt zu vernetzen. Das pädagogische Ziel ist hierbei die Entwicklung und Stärkung der Berufswahlkompetenz der SchülerInnen und die Verknüpfung mit Betriebspraktika. Ein „Zukunftstag“ (Ehemaliger „Girlsday“) reicht nicht aus, um eine berufliche Orientierung für SchülerInnen zu bieten, ebenso wenig wird ein dreiwöchiges Praktikum ausreichen, um alle umfassenden Aufgaben eines Berufes zu erfassen. Es bedarf einer nachhaltigen Öffnung der Schule gegenüber der Arbeitswelt. Es geht darum, „die Jugendlichen ihren Erfahrungen entsprechend und praxisnah auf die Anforderungen der Berufs – und Arbeitswelt vorzubereiten sowie in selbstständiger Auseinandersetzung an ökonomisches Denken und Handeln heranzuführen“ (Rademacker 2002:54). Im Mittelpunkt der geförderten Projekte steht die partnerschaftliche Zusammenarbeit von Schulen, Schulverwaltungen, Unternehmen, Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften (Rahmenkonzept des BMBF). Die von den Bundesländern in das Programm eingebrachten Projekte beschränken sich hierbei nicht auf die Förderung schulleistungsschwacher benachteiligter Jugendlicher, sondern es gehören auch Gymnasien zur Zielgruppe.

Eine gute Berufsorientierung und Berufswahlvorbereitung von Schülerinnen und Schülern lässt sich nur im Zusammenspiel mit praktischer Anschauung realisieren. Dafür sind Erfahrungen in Unternehmen unerlässlich. Diese dienen auch der kritischen Reflexion des eigenen Berufswunsches und der eigenen Fähigkeiten und Neigungen und damit mittelbar auch der Verbesserung der Ausbildungsreife.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik des Übergangs von der Schule in den Beruf ein und formuliert die zentrale Forschungsfrage nach der Eignung von regionalen Netzwerkaktivitäten.

2. Berufsorientierung als gesellschaftliche Herausforderung und als individuelle Entwicklungsaufgabe: Das Kapitel erläutert die Bedeutung der Berufsorientierung als vorberufliche Bildung und analysiert die verschiedenen Handlungsphasen der Berufsfindung sowie Einflussfaktoren auf diesen Prozess.

2.1 Herausforderungen der Berufsorientierung: Hier werden die spezifischen Probleme am Übergang von Schule zu Beruf sowie die Diskrepanz zwischen Anforderungen der Wirtschaft und den tatsächlichen Kompetenzen der Absolventen thematisiert.

3. Netzwerke in der beruflichen Bildung: Dieses Kapitel definiert Netzwerkstrukturen im Bildungswesen und kategorisiert diese nach verschiedenen Handlungsebenen.

3.1 Netzwerke im Kontext der Berufsorientierung: Es wird die praktische Anwendung der verschiedenen Netzwerkebenen (Makro, Meso, Mikro, Exo) auf die Herausforderungen der Berufsorientierung übertragen.

4. Berufsorientierung in der Praxis – Beispiel eines Projektes: „Jahrespraktikum in der Kölner Schullandschaft“: Dieses Kapitel stellt ein konkretes Projekt vor, das Schule und Betrieb verbindet, und evaluiert dessen Erfolg anhand von Kennzahlen wie Ausbildungsquoten und Abbruchraten.

5. Schlussbetrachtung: Das Abschlusskapitel fasst die Ergebnisse zusammen und beantwortet die Ausgangsfragestellung unter dem Aspekt der notwendigen Vernetzung verschiedener Akteure.

Schlüsselwörter

Berufsorientierung, Berufsfindung, Übergang Schule-Beruf, Netzwerkaktivitäten, Lernortkooperation, Jahrespraktikum, Berufswahlkompetenz, Arbeitswelt, Ausbildungschancen, Bildungsnetzwerke, Ausbildungsreife, Kooperation, pädagogische Herausforderung, Fachkräftenachwuchs, duales System.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Optimierung der Berufsorientierung für Jugendliche durch die Etablierung und Nutzung von regionalen Netzwerken zwischen Schule und Arbeitswelt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Berufsorientierung, die Systematik von Bildungsnetzwerken und die praxisnahe Umsetzung durch Kooperationsmodelle.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Ziel ist es zu klären, inwieweit regionale Netzwerkaktivitäten geeignet sind, die berufsbildungspolitischen Herausforderungen bei der Förderung der Berufsorientierung zu bewältigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse sowie die Untersuchung eines konkreten Praxisprojekts als empirisches Fallbeispiel.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Berufsorientierung, die Analyse von Netzwerkstrukturen und die detaillierte Vorstellung des Kölner Jahrespraktikums.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Berufsorientierung, Netzwerkaktivitäten, Übergangsmanagement und duale Ausbildung geprägt.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen verschiedenen Netzwerkebenen?

Die Arbeit differenziert nach Makro-, Meso-, Mikro- und Exoebene, um die unterschiedlichen Einflussbereiche von Politik, Institutionen, Individuen und deren Umfeld systematisch darzustellen.

Welchen konkreten Nutzen bietet das Jahrespraktikum laut den Ergebnissen?

Das Projekt führt nachweislich zu einer höheren Quote an Ausbildungsverträgen und einer deutlich reduzierten Anzahl an Ausbildungsabbrechern bei den teilnehmenden Jugendlichen.

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Details

Title
Berufsorientierung und Berufsbildung. Schwierigkeiten am Übergang von der Schule in den Beruf
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2015
Pages
25
Catalog Number
V314653
ISBN (eBook)
9783668133419
ISBN (Book)
9783668133426
Language
German
Tags
Beruf Berufsorientierung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2015, Berufsorientierung und Berufsbildung. Schwierigkeiten am Übergang von der Schule in den Beruf, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/314653
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