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Ralf Schnitzers Konzeption "Singen ist klasse" aus der Sicht funktionaler Stimmbildung

Eine Untersuchung zu ausgewählten stimmbildnerischen Aspekten

Título: Ralf Schnitzers Konzeption "Singen ist klasse" aus der Sicht funktionaler Stimmbildung

Tesis (Bachelor) , 2015 , 44 Páginas

Autor:in: Henry Friesen (Autor)

Musicología - Otras
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Drei Fragestellungen möchte ich in der vorliegenden Arbeit nachgehen: Zum ersten, welche Ziele mit Ralf Schnitzers Konzeption „Singen ist klasse“ und mit dessen Stimmbildung verfolgt werden, zum zweiten, wie die Stimmbildung des Konzepts konkret aussieht und zum dritten, ob die genannten Ziele durch diese Stimmbildung erreichbar sind.

Um die Frage nach den Zielen zu beantworten, wird im ersten Teil dieser Arbeit eine in der Konzeption dargestellte Beschreibung der musikalischen Entwicklung und die daraus gezogenen Unterrichtskonsequenzen Aufschluss auf die gesamtkonzeptionelle Zielsetzung geben. Diese Darstellung wird allerdings nur ein grober Abriss bleiben und kann deshalb dem Anspruch auf Vollständigkeit nicht gerecht werden. Jedoch soll die Grundausrichtung dieser Konzeption deutlich werden.

Nachdem die gesamtkonzeptionelle Orientierung aufgezeigt wurde, möchte ich ein stimmbildnerisches Ziel hervorheben, das im besonderen Maße auf die gesamtkonzeptionelle Zielsetzung ausgerichtet ist. Daraufhin soll dargestellt werden, wie die Stimmbildung dieser Konzeption konkret aussieht. Da jedoch durch den begrenzten Rahmen dieser Arbeit nicht die gesamte Stimmbildung betrachtet werden kann, werde ich mich auf zwei stimmbildnerische Aspekte beschränken und diese wie folgt vorstellen:

1. die Nutzung des Vokals „i“ und 2. die impulsfördernden Zwerchfellübungen. Auf der einen Seite sollen diese Aspekte die Stimmbildung beschreiben, auf der anderen einen Untersuchungsgegenstand darstellen, an dem im dritten Teil dieser Arbeit die Stimmbildung genauer betrachtet werden soll. Um jedoch diese untersuchen zu können, wird zunächst ein Instrumentarium benötigt, mit dessen Hilfe eine Untersuchung überhaupt möglich ist. Dies soll im zweiten Teil dieser Arbeit aus der von Eugen Rabine beschriebenen Theorie zur Stimmfunktion zusammengestellt werden.

Die eigentliche Untersuchung soll dann im dritten Teil der Arbeit durchgeführt werden. Da eine umfassende Betrachtung der im Konzept „Singen ist klasse“ vertretenden Stimmbildung zwar mit der Funktionalen Stimmbildung möglich wäre, jedoch ebenfalls den Rahmen dieser Arbeit weit übersteigen würde, werde ich mich auf die zuvor genannten Aspekte beschränken. So soll in dieser Untersuchung gezeigt werden, ob die ausgewählten Aspekte das Erreichen der Zielsetzungen fördern und welche Potenziale aus der Sicht der Funktionalen Stimmbildung nach Eugen Rabine noch ungenutzt sind.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Konzept „Singen ist klasse“ und seine Stimmbildung

2.1 Die Entstehung und die gesamtkonzeptionelle Zielsetzung

2.2 Die Stimmbildung und ihre Zielsetzung

2.3 Ausgewählte stimmbildnerische Aspekte

2.3.1 Der Vokal „i“ und die hochfrequenten Klanganteile

2.3.2 Impulshafte Atemübungen und der körperliche Klang

2.3.3 Zusammenführung von zwei stimmbildnerischen Aspekten

2.4 Zusammenfassung

3. Die Funktionale Stimmbildung – Zusammenstellung eines Untersuchungsinstrumentariums

3.1 Die Funktionale Stimmbildung und ihre stimmbildnerische Ausrichtung

3.2 Begriffsdefinition

3.3 Das Untersuchungsinstrumentarium

3.3.1 Der Vokaltrakt als Resonator

3.3.2 Der Vokaltrakt als Artikulator

3.3.3 Das Doppelventil des Kehlkopfs

3.3.4 Zusammenfassung

4. Untersuchung der ausgewählten stimmbildnerischen Aspekte

4.1 Der Vokal „i“ – eine Untersuchung

4.1.1 Der Vokal „i“ und der Vokaltrakt als Resonator

4.1.2 Der Vokal „i“ und der Vokaltrakt als Artikulator

4.2 Impulshafte Atemübungen – eine Untersuchung

4.2.1 Impulshafte Atemübungen und das Doppelventil des Kehlkopfs

5. Schlussbetrachtung

6. Quellenverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht Ralf Schnitzers Unterrichtskonzept „Singen ist klasse“ hinsichtlich seiner stimmbildnerischen Ansätze. Ziel ist es, unter Anwendung der „Funktionalen Stimmbildung“ nach Eugen Rabine zu analysieren, ob die angestrebte Förderung hochfrequenter Klanganteile durch die gewählten Methoden erreicht werden kann.

  • Analyse der stimmbildnerischen Ziele in Schnitzers Konzept
  • Untersuchung der Rolle des Vokals „i“ für die Klanghelligkeit
  • Evaluation impulshafter Atemübungen hinsichtlich ihrer physiologischen Auswirkungen
  • Vergleich mit den Erkenntnissen der Funktionalen Stimmbildung nach Rabine

Auszug aus dem Buch

2.3.1 Der Vokal „i“ und die hochfrequenten Klanganteile

Ein wichtiger Aspekt des stimmbildnerischen Ansatzes der Konzeption „Singen ist klasse“ zur Förderung hochfrequenter Klanganteile ist die Nutzung des Vokals „i“. Er wird als ein Vokal betrachtet, der im Vergleich zu den anderen Vokalen die meisten hochfrequenten Klanganteile besitzt. Dies lässt ihn zur musikalischen Entwicklungsförderung als gut geeignet erscheinen. Die durch die hochfrequenten Klanganteile entstehende Helligkeit soll zunächst durch den Vokal „i“ etabliert und als Qualität vermittelt werden. Ist diese hochfrequente Vokalqualität des Vokals „i“ erst von den SuS erkannt und verinnerlicht worden, wird sie auf alle Vokale übertragen. Dazu werden die SuS zunächst langsam vom „i“ über das „e“ zu einem weit geöffneten „a“ geführt, um dann diese nach und nach durch einen häufigen Vokalwechsel vom „i“ auf die anderen Vokale zu übertragen. Als weiteres Mittel zur Übertragung dieser hochfrequenten Klanganteile kann ebenfalls der „i“ ähnliche Konsonant „j“ unterstützend wirken und substitutiv zum Vokal „i“ eingesetzt werden. So können Laute wie „ja“ oder „ju“ zum Erreichen der stimmbildnerischen Zielsetzung genutzt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die historische Entwicklung des Singens in der Schule wird skizziert, um die aktuelle Bedeutung und Zielsetzung von Konzepten wie „Singen ist klasse“ herzuleiten.

2. Das Konzept „Singen ist klasse“ und seine Stimmbildung: Das Konzept wird vorgestellt, wobei der Fokus auf der neurobiologischen Begründung der musikalischen Entwicklung und der Rolle der Stimmbildung zur Förderung hochfrequenter Klanganteile liegt.

3. Die Funktionale Stimmbildung – Zusammenstellung eines Untersuchungsinstrumentariums: Die theoretischen Grundlagen der Funktionalen Stimmbildung nach Eugen Rabine werden erläutert, um ein Analysewerkzeug für Schnitzers Konzept zu schaffen.

4. Untersuchung der ausgewählten stimmbildnerischen Aspekte: Schnitzers Methoden werden kritisch hinterfragt, wobei insbesondere die Rolle des Vokals „i“ und impulshafter Atemübungen auf ihre physiologische Wirksamkeit untersucht werden.

5. Schlussbetrachtung: Die Ergebnisse der Untersuchung werden zusammengefasst, wobei sowohl die Erfolge des Konzepts als auch bisher ungenutzte Potenziale aufgezeigt werden.

6. Quellenverzeichnis: Auflistung der verwendeten Literatur, Internetquellen und Filmmaterialien.

Schlüsselwörter

Singen ist klasse, Funktionale Stimmbildung, Eugen Rabine, Ralf Schnitzer, Vokaltrakt, Sängerformant, hochfrequente Klanganteile, Atemmuskulatur, Doppelventilfunktion, Stimmbildung, Vokalausgleich, musikalische Entwicklung, Resonanz, Artikulation, pädagogische Musikpraxis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Bachelorarbeit setzt sich kritisch mit Ralf Schnitzers Musikkonzept „Singen ist klasse“ auseinander, insbesondere mit den darin enthaltenen stimmbildnerischen Ansätzen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Themen umfassen die Stimmbildung in der Schule, die Akustik des Vokaltrakts sowie die Physiologie der Atmung im Kontext des Gesangs.

Welches primäre Ziel verfolgt die Untersuchung?

Es soll untersucht werden, ob die in Schnitzers Konzept angewandten Übungen (Nutzung des Vokals „i“ und impulshafte Atemübungen) tatsächlich die angestrebte musikalische Entwicklung durch die Förderung hochfrequenter Klanganteile unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die „Funktionale Stimmbildung“ nach Eugen Rabine als theoretisches Instrumentarium, um die Praktiken aus „Singen ist klasse“ wissenschaftlich zu bewerten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung durch das Rabine-Modell und die konkrete Analyse von Schnitzers Methoden anhand von Beschreibungen und DVD-Material der Konzeption.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt von Begriffen wie Stimmfunktion, Sängerformant, Vokalartikulation und einer kritischen Auseinandersetzung mit sängerischen Ausbildungsmethoden.

Warum wird der Vokal „i“ im Konzept „Singen ist klasse“ so betont?

Schnitzer geht davon aus, dass dieser Vokal die meisten hochfrequenten Klanganteile enthält und seine Qualität daher als Helligkeits-Standard auf andere Vokale übertragen werden kann.

Welches ungenutzte Potenzial sieht der Autor in Schnitzers Konzept?

Der Autor schlägt vor, den Fokus weg von der reinen Vokalausgleich-Idee und hin zu einer physiologisch fundierten Gestaltung des Vokaltrakts und einer differenzierteren Atemsteuerung zu verschieben.

Inwiefern beurteilt der Autor die „impulsfördernden Zwerchfellübungen“ kritisch?

Aus Sicht der Funktionalen Stimmbildung führen diese Übungen dazu, dass die Ausatemmuskulatur zu stark beansprucht wird, was das Vestibül verengt und damit die Entstehung gewünschter hochfrequenter Klanganteile eher behindert.

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Detalles

Título
Ralf Schnitzers Konzeption "Singen ist klasse" aus der Sicht funktionaler Stimmbildung
Subtítulo
Eine Untersuchung zu ausgewählten stimmbildnerischen Aspekten
Autor
Henry Friesen (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
44
No. de catálogo
V314766
ISBN (Ebook)
9783668315778
ISBN (Libro)
9783668315785
Idioma
Alemán
Etiqueta
ralf schnitzers konzeption singen sicht stimmbildung eine untersuchung aspekten
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Henry Friesen (Autor), 2015, Ralf Schnitzers Konzeption "Singen ist klasse" aus der Sicht funktionaler Stimmbildung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/314766
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