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Das kreative Potential der Langeweile. Wie Unternehmen den Zusammenhang von Langeweile und Kreativität nutzen können

Titre: Das kreative Potential der Langeweile. Wie Unternehmen den Zusammenhang von Langeweile und Kreativität nutzen können

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2015 , 29 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Auteur)

Psychologie - Travail, Entreprise, Organisation
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Das Ziel dieser Arbeit besteht darin darzulegen, ob es einen positiven Zusammenhang zwischen Langeweile und Kreativität gibt. Dabei geht es einerseits darum zu klären, unter welchen Umständen durch Langeweile Kreativität entsteht und andererseits darum herauszufinden, wie Unternehmen diesen positiven Zusammenhang in den betrieblichen Ablauf etablieren und für Innovationen nutzen können. Daraus lässt sich die folgende Forschungsfrage ableiten: „Besteht ein positiver Zusammenhang zwischen Langeweile und Kreativität und wenn ja, wie können Unternehmen diesen nutzen?“.

Wirft man einen Blick in die Zeitung, wird man immer häufiger mit der Problematik der Langeweile und Unterforderung im beruflichen Alltag konfrontiert. So berichten sowohl verschiedene Magazine über die daraus resultierenden und weitreichenden Konsequenzen dieser Phänomene für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Jeder dritte Arbeitnehmer gibt an sich in seinem Job unterfordert zu fühlen, da er nicht genug oder nur wenige anspruchsvolle Aufgaben erhält. Forscher gehen davon aus, dass Menschen, die sich chronisch langweilen, anfällig für Bluthochdruck und psychische Krankheiten sind. Unterforderung und Langeweile stellen daher ein Gesundheitsrisiko dar. In der Fachliteratur wird das Phänomen der Langeweile und Unterforderung im Arbeitsalltag als „Boreout“ bezeichnet.

Im Gegensatz zu diesem krankmachenden Überfluss an Langeweile belegen kürzlich veröffentliche Studien aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Richtungen das Langeweile in angemessener Dosierung dagegen Kreativität beflügeln kann. Offensichtlich ist das rechte Maß an Langeweile eine Voraussetzung für Kreativität. Kreativität gilt als eine Ressource, die sich Unternehmen in unterschiedlichen Bereichen strategisch nutzbar machen können. Es gilt daher einen differenzierten Blick auf das Phänomen der Langeweile zu werfen. Im gesellschaftlichen Kontext sind Langeweile und aus ihr resultierende Tagträumerei eher negativ besetzt, doch vor dem Hintergrund neuerer Untersuchen scheint es notwendig zu sein zu neuen, positiveren Bewertungen zu gelangen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der Zusammenhang von Langeweile und Kreativität

2.1 Definitorische Grundlagen der Begriffe Langeweile und Kreativität

2.2 Der kreative Prozess

2.3 Der Zusammenhang: Bisheriger Forschungsstand

2.4 Ergebnis

3 Übersetzung in den betriebswirtschaftlichen Kontext

3.1 Relevanz für Unternehmen

3.2 Ständige Erreichbarkeit

3.3 Kreative Führung

3.4 Kreativitätsfördernde Unternehmensstrukturen

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, ob ein positiver Zusammenhang zwischen Langeweile und Kreativität besteht und wie Unternehmen diese Erkenntnisse nutzen können, um Innovationen zu fördern. Dabei wird analysiert, wie Phasen der gezielten Unterforderung als Teil des kreativen Prozesses in den betrieblichen Alltag integriert werden können, um das kreative Potenzial der Mitarbeiter freizusetzen.

  • Wissenschaftliche Fundierung des Zusammenhangs von Langeweile und Kreativität
  • Analyse des kreativen Prozesses und der Rolle der Inkubationsphase
  • Herausforderungen durch ständige Erreichbarkeit und Termindruck
  • Strategien für kreative Führung und moderne Unternehmenskulturen
  • Implementierung kreativitätsfördernder Strukturen in der Praxis

Auszug aus dem Buch

2.2 Der kreative Prozess

Von den zahlreichen Modellen, die zum kreativen Prozess entwickelt wurden, ist das Vier-Phasen Schema nach Graham Wallas aus dem Jahr 1926 das verbreitetste und damit das bekannteste Modell (Zhou und Shalley, 2013, S. 1). Das Modell ist in Abb. 1 grafisch dargestellt und baut auf den Ausführungen von Runco (2014) auf. Es unterteilt den kreativen Prozess in vier verschiedene und nacheinander ablaufende Phasen: Vorbereitung, Inkubation, Erleuchtung und Verifikation (Sio und Ormerod, 2009, S. 94).

Wie aus Abb. 1 ersichtlich wird, beginnt in Phase Eins der kreative Prozess mit dem Bewusstwerden darüber, dass ein Problem existiert. Diese Phase bildet den Ausgangspunkt des Kreativitäts- und Innovationsprozesses und besteht aus der Identifikation des Problems und der Problemdefinition (Runco, 2014, S. 21). Nachdem das Problem erkannt wurde, erfolgt eine umfassende Analyse. Es kann sich hierbei um ein Problem handeln, das aktiv gesucht wird aber auch um einen zufälligen Einfall (Koch und Werther, 2013, S. 756). Durch die Aufarbeitung des relevanten Wissens entsteht oft der Eindruck, dass das benannte Problem nicht oder nur durch weitergehende Studien lösbar ist. Deswegen steigen in dieser Phase der Problemdruck und die Frustrationsgefühle (Runco, 2014, S. 21).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Problematik der Langeweile am Arbeitsplatz und führt in die Fragestellung ein, ob diese in dosierter Form einen positiven Beitrag zur Kreativität leisten kann.

2 Der Zusammenhang von Langeweile und Kreativität: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe, erläutert den kreativen Prozess nach Wallas und stellt den Forschungsstand dar, der auf das positive Potenzial der Inkubationsphase hinweist.

3 Übersetzung in den betriebswirtschaftlichen Kontext: Hier wird diskutiert, wie Unternehmen Rahmenbedingungen schaffen können, um die Erkenntnisse zur Kreativitätsförderung trotz Herausforderungen wie ständiger Erreichbarkeit in die Praxis umzusetzen.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, betont die Notwendigkeit einer Vertrauenskultur zur Förderung von Kreativität und reflektiert die Limitationen der Arbeit.

Schlüsselwörter

Langeweile, Kreativität, Boreout, Inkubationsphase, Innovation, kreativer Prozess, Unternehmensstruktur, ständige Erreichbarkeit, kreative Führung, Tagträume, Arbeitskultur, Innovationsdruck, Arbeitsplatzgestaltung, Potenzialentfaltung, Mitarbeiterführung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den bisher oft negativ bewerteten Zustand der Langeweile und zeigt auf, dass dieser in angemessener Dosierung eine notwendige Voraussetzung für Kreativität sein kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den definitorischen Grundlagen von Langeweile und Kreativität, dem kreativen Prozess nach Graham Wallas sowie der Anwendung dieser Erkenntnisse in modernen Unternehmensstrukturen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel besteht darin, zu klären, ob ein positiver Zusammenhang zwischen Langeweile und Kreativität existiert und wie Unternehmen diesen Zusammenhang nutzen können, um Innovationen zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, bei der aktuelle Studien verschiedener Kreativitätsforscher vorgestellt und theoretische Ansätze mit den empirischen Befunden kombiniert werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert den kreativen Prozess, die Bedeutung der Inkubationsphase für das Entstehen von Ideen und diskutiert Maßnahmen wie E-Mail-Policys und Führungskonzepte zur Kreativitätsförderung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Langeweile, Kreativität, Inkubationsphase, Innovation und kreative Führung bestimmt.

Warum wird ständige Erreichbarkeit als Problem für die Kreativität gesehen?

Ständige Erreichbarkeit verhindert den für die Inkubationsphase notwendigen geistigen Leerlauf, da das Gehirn permanent mit beruflichen Informationen befeuert wird.

Wie kann eine Führungskraft die Kreativität der Mitarbeiter konkret unterstützen?

Führungskräfte können durch die Schaffung von Freiräumen, das Vertrauen in die Eigenverantwortung der Mitarbeiter und die Etablierung einer konstruktiven Fehlerkultur kreative Potenziale freisetzen.

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Résumé des informations

Titre
Das kreative Potential der Langeweile. Wie Unternehmen den Zusammenhang von Langeweile und Kreativität nutzen können
Université
University of Würzburg  (Betriebswirtschaftliches Institut)
Cours
Unternehmensführung
Note
1,7
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
29
N° de catalogue
V314839
ISBN (ebook)
9783668133495
ISBN (Livre)
9783668133501
Langue
allemand
mots-clé
potential langeweile unternehmen zusammenhang kreativität
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Citation du texte
Anonym (Auteur), 2015, Das kreative Potential der Langeweile. Wie Unternehmen den Zusammenhang von Langeweile und Kreativität nutzen können, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/314839
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Extrait de  29  pages
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