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Bioethanol als Treibstoff. Produktion, Wirtschaftlichkeit, Ökologie

Titel: Bioethanol als Treibstoff. Produktion, Wirtschaftlichkeit, Ökologie

Hausarbeit , 2013 , 13 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Thomas Goly (Autor:in)

Ingenieurwissenschaften - Wirtschaftsingenieurwesen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit thematisiert Bioethanol als Treibstoff. In Zusammenhang mit den aktuell in Medien und Politik stattfindenden Diskussionen über die Reduzierung von CO2-Emissionen zwecks Klimaschutzes ist dieser biologische Treibstoff als Substitut für Ottokraftstoff ebenfalls von Bedeutung.

Es interessiert dabei insbesondere der Vergleich mit herkömmlichem Kraftstoff. Aus diesem Grund wird zunächst ein Produktionsverfahren betrachtet, um anschließend den biologischen Treibstoff auf Wirtschaftlichkeit, Energie- und Umweltbilanzen zu untersuchen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Bioethanol

3 Herstellung: Das „Abengoa“-Verfahren

3.1 Der Rohstoff

3.2 Die Produktion des Bioethanols

4 Wirtschaftlichkeit

4.1 Rohstoffkosten

4.2 Investitionskosten

4.3 Personalkosten

4.4 Zusammenfassung

4.5 Politische Förderung

5 Ökologie

5.1 Energiebilanz von Bioethanol

5.2 Nettoenergiebilanz

5.3 Umweltbilanz

5.4 CO2-Bilanz zur Bereitstellung von Bioethanol

5.5 Weitere Umweltwirkungen

6 Fazit

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht Bioethanol als Treibstoffersatz im Hinblick auf seine Produktion, ökonomische Rentabilität sowie ökologische Auswirkungen, um die Konkurrenzfähigkeit gegenüber fossilen Brennstoffen unter Berücksichtigung politischer Förderungen kritisch zu bewerten.

  • Analyse des industriellen „Abengoa“-Produktionsverfahrens
  • Wirtschaftlichkeitsbetrachtung von Produktions-, Investitions- und Personalkosten
  • Untersuchung der Energie- und Treibhausgasbilanzen
  • Diskussion ökologischer Folgeeffekte wie Versauerung und Eutrophierung
  • Bewertung der staatlichen Förderung und steuerlichen Rahmenbedingungen

Auszug aus dem Buch

3.2 Die Produktion des Bioethanols

Der erste Schritt nach dem Reinigen des Getreides ist der Mahlvorgang. Das Mehl wird daraufhin mit heißem Wasser, welches ein Nebenprodukt späterer Vorgänge ist, vermischt und in einen sog. Jet-Kocher geleitet. Dieser setzt unter Zugabe von Druck und Wasserdampf die Stärkemoleküle frei.

Um allerdings Glucose zu gewinnen, welche im späteren Herstellungsprozess zu Ethanol reagiert, muss die Stärke gelöst werden. Dazu ist in einem weiteren Arbeitsschritt wiederum Hitze nötig, da sich Stärke in kaltem Wasser nahezu nicht lösen lässt.

Bei Abengoa erfolgt nun zunächst eine Teilverzuckerung. Dazu werden der Stärkelösung Ammoniumionen (NH4+) beigemischt. Sie verringern den pH-Wert der Flüssigkeit und verhindern so Schimmel- und Pilzbefall, der den hergestellten Zucker verbrauchen und so die gesamte Lösung für die Ethanolgewinnung nutzlos machen könnte. Dabei ist es wichtig, nur eine schwache Säure zu verwenden, da die Säure sonst auch die Stärkemoleküle zerstörte. Mit einem pKS-Wert von 9,25 ist das Ammoniumion gerade stark genug, um den pH-Wert so weit zu senken, dass das Risiko eines Schädlingsbefalls minimiert wird. Es reagiert mit dem in der Lösung vorhandenen Wasser.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung des Themas Bioethanol als klimafreundliche Alternative zu fossilen Kraftstoffen und Erläuterung der Zielsetzung der Hausarbeit.

2 Bioethanol: Historischer Überblick über die Entwicklung von Bioethanol als Kraftstoff und Beschreibung der zentralen Rolle der alkoholischen Gärung.

3 Herstellung: Das „Abengoa“-Verfahren: Detaillierte Darstellung der Rohstoffbasis und der technischen Prozessschritte von der Stärkegewinnung bis zur Ethanolreinigung.

4 Wirtschaftlichkeit: Kostenanalyse der Bioethanolproduktion und Erläuterung der Bedeutung staatlicher Subventionen für die Wettbewerbsfähigkeit.

5 Ökologie: Wissenschaftliche Untersuchung der Energiebilanz, CO2-Emissionen und ökologischer Nebenwirkungen wie Eutrophierung durch den Anbau.

6 Fazit: Zusammenfassende Bewertung, ob Bioethanol eine effiziente klimapolitische Lösung darstellt und wo die Herausforderungen liegen.

Schlüsselwörter

Bioethanol, Kraftstoff, Produktion, Abengoa, Wirtschaftlichkeit, Energiebilanz, CO2-Emissionen, Klimaschutz, Agrarprodukte, Fermentation, Mineralölsteuer, Umweltbilanz, Treibhausgase, Nachhaltigkeit, Biokraftstoff

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Eignung von Bioethanol als biologischen Treibstoff und vergleicht ihn mit herkömmlichen Mineralölkraftstoffen hinsichtlich verschiedener technischer und ökonomischer Aspekte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die industrielle Herstellung nach dem Abengoa-Verfahren, die wirtschaftlichen Produktionsfaktoren sowie die ökologische Gesamtbilanz des Kraftstoffs.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Konkurrenzfähigkeit von Bioethanol unter Berücksichtigung von Kostenstrukturen und Umweltvorteilen zu untersuchen und zu beurteilen, inwiefern eine politische Förderung sinnvoll ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf Basis von Fachliteratur, Studien und Internetquellen eine analytische Zusammenstellung und Diskussion vorhandener Daten vornimmt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden das technische Produktionsverfahren, die Kostenberechnung für verschiedene Anlagengrößen sowie die energetische und ökologische Bewertung (CO2-Einsparung vs. Eutrophierung) behandelt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Bioethanol, Wirtschaftlichkeit, Energiebilanz, Nachhaltigkeit und politische Förderung geprägt.

Welche Rolle spielt die Anlagengröße bei der Wirtschaftlichkeit?

Die Arbeit zeigt, dass kleine Anlagen oft nicht kostendeckend arbeiten können, während die Rentabilität mit zunehmender Anlagengröße durch Skaleneffekte bei den Lohnstückkosten steigt.

Warum ist eine politische Förderung laut Autor notwendig?

Bioethanol ist in der Produktion derzeit ca. 40 Cent pro Liter teurer als fossiler Kraftstoff, weshalb Subventionen und Beimischungsquoten notwendig sind, um den ökologischen Vorteil des Klimaschutzes marktfähig zu machen.

Welche ökologischen Nachteile werden neben dem CO2-Vorteil genannt?

Der Autor weist darauf hin, dass durch den intensiven Anbau von Rohstoffen und Düngemitteleinsatz Probleme wie Bodenversauerung und Eutrophierung in Gewässern entstehen können.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Bioethanol als Treibstoff. Produktion, Wirtschaftlichkeit, Ökologie
Hochschule
Hochschule Hannover
Veranstaltung
Informationsbeschaffung
Note
1,0
Autor
Thomas Goly (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
13
Katalognummer
V315135
ISBN (eBook)
9783668144392
ISBN (Buch)
9783668144408
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Nachwachsende Rohstoffe Bioethanol Alternative Treibstoffe Energiebilanz CO2 Klimaschutz Umweltbilanz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Thomas Goly (Autor:in), 2013, Bioethanol als Treibstoff. Produktion, Wirtschaftlichkeit, Ökologie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/315135
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Leseprobe aus  13  Seiten
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