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Spanien als Einwanderungsland. Entwicklung, Einflüsse, Auswirkungen, Perspektiven

Título: Spanien als Einwanderungsland. Entwicklung, Einflüsse, Auswirkungen, Perspektiven

Trabajo Escrito , 2015 , 10 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Vera Karpuschkin (Autor)

Política - Tema: Unión Europea
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Für eine lange Zeit waren Migrationsbewegungen in Europa überwiegend von südeuropäischen (wirtschaftlich-schwächeren) Ländern etwa Italien oder Spanien nach nordeuropäischen (wirtschaftlich-stärkeren) Ländern etwa Großbritannien oder Frankreich zu beobachten. Im Zuge von diversen Veränderungen, etwa in der wirtschaftlichen Situation oder Einwanderungspolitik sind zunehmend neue Migrationsbewegungen zu verzeichnen. So haben sich auch Spanien und Italien von einem Auswanderungs- zu einem Einwanderungsland entwickelt.

Im weiteren Fokus liegt hier Spanien als relativ neues und wichtiges Einwanderungszielland. In einem engbegrenzten Rahmen wird ein Überblick rund um migrationskennzeichnende Merkmale Spaniens gegeben.

Dabei stellen sich Fragen zu folgenden Hintergründen: Woher kommen die Einwanderer? Welche historische-, wirtschaftliche-, politische- und soziale Faktoren haben zur Entwicklung Spaniens vom Auswanderungs- zum Einwanderungsland beigetragen? Wie hat sich die Migrations- sowie Integrationspolitik und unter welchen Einflüssen entwickelt? Welche Auswirkungen hat dies zur Folge? Ist es Spanien gelungen, Migration und Integration erfolgreich zu steuern?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1) Spanien als Einwanderungsland

2) Die Entwicklung Spaniens vom Auswanderungs- zum Einwanderungsland

2.1) Historische und wirtschaftliche Entwicklung

2.2) Politisch-rechtliche Entwicklungen

3) Auswirkungen der Einwanderung als aktuelles Thema

3.1) Politische Einflüsse und Auswirkungen

3.2) Gesellschaftliche Einflüsse und Auswirkungen

4) Schlusswort und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den historischen und sozioökonomischen Transformationsprozess Spaniens von einem klassischen Auswanderungsland hin zu einem modernen Einwanderungszielland und analysiert die damit verbundenen Herausforderungen für die Migrations- und Integrationspolitik.

  • Historische und wirtschaftliche Determinanten der Migration in Spanien
  • Entwicklung und Restriktionen der spanischen Migrationspolitik
  • Politische Konsequenzen und Auswirkungen der Migrationsströme
  • Gesellschaftliche Reaktionen und Einstellungen zur Migration

Auszug aus dem Buch

Migrantengruppen in Spanien

Die Zahl der Einwanderer in Spanien ist innerhalb kurzer Zeit stark angestiegen.1 Seit 1985 hat der Ausländeranteil von 0,5 % auf 14 % im Jahre 2012 zugenommen. Die Gesamtbevölkerung Spaniens liegt bei über 46 Mio. Einwohnern. Davon zählen zur ausländischen Bevölkerung rund 4,6 Mio., dies entspricht 10 Prozent. Mit der Mehrheit von über 2 Mio. der Einwanderer kommen aus europäischen Ländern, insbesondere aus Mittel- und Osteuropa. Davon stammen rund 900 Tausend aus Rumänien. Als zweite große Herkunftsregion zählt mit ca. 1,5 Mio. Einwanderern aus Latein-Amerika, vor allem aus Ecuador und Kolumbien. Migranten aus dem afrikanischen Kontinent mit über 1 Mio. vertreten die drittgrößte Herkunftsgruppe, überwiegend aus Marokko mit ca. 750 Tausend, aber auch Senegal. Circa über 1 Mio. kommen aus den unterschiedlichsten Herkunftsländern illegal nach Spanien, die als "sin papeles", dies bedeutet Immigranten ohne Papiere bezeichnet werden. Insbesondere Flüchtlinge aus dem nordafrikanischen Kontinent nutzen Wege über die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla.2 Der Flüchtlingsweg über Spanien gilt als Tor zur EU.3

Zusammenfassung der Kapitel

1) Spanien als Einwanderungsland: Einführung in die thematische Fragestellung und Überblick über die demografische Zusammensetzung der Migrantengruppen in Spanien.

2) Die Entwicklung Spaniens vom Auswanderungs- zum Einwanderungsland: Analyse der historischen Faktoren sowie der wirtschaftlichen Pull-Faktoren und der Entwicklung der Einwanderungsgesetzgebung.

3) Auswirkungen der Einwanderung als aktuelles Thema: Untersuchung der politischen Steuerungsversuche und der gesellschaftlichen Wahrnehmung der Migration.

4) Schlusswort und Ausblick: Fazit über die Notwendigkeit einer nachhaltigen Integrationspolitik und die Rolle der EU bei der zukünftigen Migrationsgestaltung.

Schlüsselwörter

Spanien, Migration, Einwanderungsland, Arbeitsmigration, Integrationspolitik, Ausländergesetz, EU, irreguläre Migration, Arbeitslosigkeit, soziale Konflikte, Bevölkerungswachstum, Kolonialmigration, Grenzsicherung, demografischer Wandel, Migrationsnetzwerke.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beleuchtet den Wandel Spaniens von einem Land, aus dem Menschen emigrierten, zu einem Land, das zum Ziel moderner Migrationsbewegungen wurde.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die historische Entwicklung, die wirtschaftlichen Treiber der Migration, politische Steuerungsmaßnahmen sowie die gesellschaftliche Akzeptanz von Zuwanderung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Faktoren zu identifizieren, die Spanien als Einwanderungsland geprägt haben, und zu bewerten, wie erfolgreich die Steuerung dieser Migration erfolgt ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die auf der Auswertung aktueller Fachliteratur und migrationspolitischer Berichte basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historische Entwicklung, die rechtlichen Rahmenbedingungen der Einwanderung sowie die daraus resultierenden politischen und gesellschaftlichen Auswirkungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Spanien, Migration, Einwanderungsland, Arbeitsmigration, Integrationspolitik und irreguläre Migration.

Warum spielt die Arbeitslosigkeit in Spanien für die Migration eine Rolle?

Aufgrund der hohen Arbeitslosenquote (ca. 25%) steht die Einwanderungspolitik unter dem Druck, Arbeitsanreize für Migranten zu steuern und die nationale Wirtschaft zu entlasten.

Welche Bedeutung haben die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla?

Sie dienen als geografische Schnittpunkte für Flüchtlingsbewegungen aus Nordafrika und stellen ein bedeutendes Tor zur Europäischen Union dar.

Wie hat sich die Einstellung der Bevölkerung gewandelt?

Während Migration anfangs positiv und als Zeichen der Attraktivität wahrgenommen wurde, überwiegt heute aufgrund von Sicherheits- und Arbeitsmarktaspekten eine ambivalente Haltung.

Final del extracto de 10 páginas  - subir

Detalles

Título
Spanien als Einwanderungsland. Entwicklung, Einflüsse, Auswirkungen, Perspektiven
Universidad
University of Education in Schwäbisch Gmünd
Calificación
1,0
Autor
Vera Karpuschkin (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
10
No. de catálogo
V315163
ISBN (Ebook)
9783668141865
ISBN (Libro)
9783668141872
Idioma
Alemán
Etiqueta
Einwanderungsgesellschaften im Vergleich Migration Integration EU-Abschottungspolitik Spanien
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Vera Karpuschkin (Autor), 2015, Spanien als Einwanderungsland. Entwicklung, Einflüsse, Auswirkungen, Perspektiven, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/315163
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