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Die Rezeptionsgeschichte von Wilhelm Buschs "Max und Moritz"

Die Rezeption im Kaiserreich, in der Weimarer Republik, im Nationalsozialismus und in der Gegenwart

Título: Die Rezeptionsgeschichte von Wilhelm Buschs "Max und Moritz"

Trabajo Escrito , 2015 , 30 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Henriette Bartusch (Autor)

Filología alemana - Literatura alemana moderna
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Ziel vorliegender Hausarbeit ist es, Wilhelm Buschs Geschichte der Buben Max und Moritz hinsichtlich ihrer Rezeption im Kaiserreich, in der Weimarer Republik, im Nationalsozialismus und in der Gegenwart chronologisch unter die Lupe zu nehmen. Da die Geschichte noch heute in vielen Regalen deutscher Haushalte vorzufinden ist, lohnt es sich, einen Blick auf die Rezeptionsgeschichte dieses Werkes zu werfen und danach zu fragen, wie sich die Geschichte der Rezeption vom Max und Moritz gestaltete und bis heute gestaltet.

Um diese Zielstellung zu erfüllen, ist die Arbeit folgendermaßen gegliedert. Zunächst soll die Begrifflichkeit der Rezeption kurz erörtert werden, um daraus eine theoretische Grundlage abzuleiten, auf deren Basis die folgenden Ausführungen beruhen.

Das darauffolgende Kapitel soll umrisshaft den Verlauf der Rezeptionsgeschichte von Max und Moritz zeichnen. Dazu werden die erste Aufnahme und Verarbeitung des Buches nach der Erstveröffentlichung sowie die Rezeption im Kaiserreich, in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus sowie in der Gegenwart betrachtet. Dafür sollen vor allem repräsentative Werke von Zeitzeugen beziehungsweise aus der jeweiligen Zeit verwandt werden.

Abschließend fasst eine Schlussbetrachtung die wichtigsten Aspekte der Arbeit zusammen und dient zugleich der Rückführung zum Thema.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Erarbeitung einer Arbeitsdefinition zur Rezeptionsbegrifflichkeit

3. Rezeptionsgeschichtlicher Abriss

3.1 Erste Aufnahme und Verarbeitung

3.2 Kaiserreich

3.3 Weimarer Republik und Nationalsozialismus

3.4 Gegenwart

4. Schlussbetrachtung

5. Bibliographie

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht chronologisch die Rezeptionsgeschichte von Wilhelm Buschs „Max und Moritz“ von der Erstveröffentlichung im Jahr 1865 bis in die Gegenwart. Ziel ist es, die vielfältigen und sich wandelnden Bedeutungszuschreibungen an das Werk aufzuzeigen und zu analysieren, wie das Bubenpaar in verschiedenen Epochen vom Publikum sowie in Neubearbeitungen aufgenommen, interpretiert und teils ideologisch funktionalisiert wurde.

  • Analyse der historischen Rezeptionsphasen (Kaiserreich, Weimarer Republik, Nationalsozialismus, Gegenwart)
  • Untersuchung der pädagogischen Ablehnung versus der populären Begeisterung
  • Betrachtung von Neubearbeitungen, Parodien und kulturellen Adaptionen
  • Erörterung der Ambivalenz des Werkes und dessen Stellung als Kulturgut
  • Herausarbeitung des aktiven Interaktionsprozesses zwischen Text und Leser

Auszug aus dem Buch

3.1 Erste Aufnahme und Verarbeitung

Bevor die erste Rezeption von Max und Moritz in diesem Kapitel aufgezeigt wird, soll zunächst festgehalten werden, welche zeitliche Spanne für diesen Teil der Arbeit veranschlagt wurde. Dabei wurde für Erkundungen zur Erstrezeption der Zeitraum von 1865-1871 berücksichtigt.

Nachdem die im Jahre 1864 veröffentlichten Bilderpossen Buschs ein Misserfolg waren, bot Busch die Geschichte von Max und Moritz dem Verleger Heinrich Richter kostenfrei an. Dieser lehnte nach Rücksprache – unter anderem mit seinem Vater – ab. Nöldeke, eine Neffe Buschs, schreibt dazu:

„Die wenig günstige Aufnahme, die die Bilderpossen beim Publikum fanden, veranlaßte den Verleger Richter, der auch noch den Rat seines Vaters und anderer Autoritäten einholte, das Manuskript von „Max und Moritz“ [Herv. d. Verf.], das Wilh. Busch ihm anbot, als ungeeignet zurückzusenden.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Rezeptionsgeschichte von „Max und Moritz“ ein, beleuchtet die Bedeutung von Rezeptionsprozessen und legt die Zielsetzung sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit dar.

2. Erarbeitung einer Arbeitsdefinition zur Rezeptionsbegrifflichkeit: Hier wird ein theoretisches Fundament geschaffen, indem der Prozess der Rezeption definiert und von verwandten Begriffen wie Wirkung oder Interpretation abgegrenzt wird.

3. Rezeptionsgeschichtlicher Abriss: Dieses Hauptkapitel zeichnet chronologisch die Aufnahme des Werkes in verschiedenen Epochen nach, unterteilt in die Phasen der ersten Jahre, des Kaiserreichs, der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus sowie der Gegenwart.

3.1 Erste Aufnahme und Verarbeitung: Dieser Abschnitt behandelt die Zeitspanne von 1865 bis 1871, in der das Werk zunächst auf pädagogische Ablehnung stieß, bevor es einen allmählichen Verkaufserfolg verzeichnete.

3.2 Kaiserreich: Es wird die Ambivalenz der Rezeption im Kaiserreich analysiert, geprägt durch eine fortgesetzte pädagogische Kritik bei gleichzeitiger hoher Popularität in weiten Bevölkerungsschichten.

3.3 Weimarer Republik und Nationalsozialismus: Dieses Kapitel zeigt auf, wie das Werk einerseits verboten und kritisiert wurde, andererseits aber während des Nationalsozialismus ideologisch instrumentalisiert und funktionalisiert wurde.

3.4 Gegenwart: Hier werden die Rezeption ab 1945 sowie die kritische Hinterfragung des pädagogischen Wertes und die vielfältigen kulturellen Adaptionen bis heute beleuchtet.

4. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und konstatiert, dass „Max und Moritz“ eine ambivalente Geschichte zwischen Erfolg und Ablehnung darstellt.

5. Bibliographie: Dieses Kapitel listet sämtliche verwendeten Primär- und Sekundärquellen sowie Internetquellen auf.

Schlüsselwörter

Max und Moritz, Wilhelm Busch, Rezeptionsgeschichte, Rezeptionsästhetik, Kinderliteratur, Pädagogik, Bildergeschichte, Neubearbeitung, Kaiserreich, Nationalsozialismus, Medienrezeption, Kulturgut, Interaktionsprozess, Erwartungshorizont, Literaturwissenschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rezeptionsgeschichte von Wilhelm Buschs „Max und Moritz“ von der Erstveröffentlichung im Jahr 1865 bis in die heutige Zeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die historische Entwicklung der Leserakzeptanz, die pädagogische Debatte, die mediale Wirkung des Werkes sowie dessen politische und ideologische Vereinnahmung in verschiedenen Epochen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die chronologische Entwicklung der Rezeption des Werkes nachzuvollziehen und zu analysieren, aus welchen Gründen sich das „Max und Moritz“-Bild in den einzelnen Zeiträumen gewandelt hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine chronologische Analyse unter Einbeziehung repräsentativer zeitgenössischer Quellen, Kritiken und literaturwissenschaftlicher Sekundärliteratur, um die Rezeptionsprozesse zu rekonstruieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil wird die Aufnahme des Werkes in den Abschnitten Erstrezeption, Kaiserreich, Weimarer Republik/Nationalsozialismus und Gegenwart detailliert dargestellt und analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Rezeptionsgeschichte, Wilhelm Busch, Pädagogik, Bildergeschichte, ideologische Funktionalisierung und der Wandel des Erwartungshorizonts.

Wie wurde die Geschichte im Nationalsozialismus instrumentalisiert?

Im Nationalsozialismus wurde das Werk für Propagandazwecke mobilisiert und Wilhelm Busch als völkischer Seher sowie Repräsentant „deutscher Volkstümlichkeit“ vereinnahmt.

Warum galt „Max und Moritz“ für Pädagogen lange als bedenklich?

Das Werk wurde aufgrund der drastischen Darstellung von Streichen, der mangelnden pädagogischen „Besserung“ der Buben und der Befürchtung kritisiert, dass Kinder zu Nachahmung und Aufmüpfigkeit gegen Autoritäten angeregt werden könnten.

Final del extracto de 30 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Rezeptionsgeschichte von Wilhelm Buschs "Max und Moritz"
Subtítulo
Die Rezeption im Kaiserreich, in der Weimarer Republik, im Nationalsozialismus und in der Gegenwart
Universidad
Dresden Technical University  (Institut für Germanistik)
Curso
Poetischer Realismus
Calificación
2,0
Autor
Henriette Bartusch (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
30
No. de catálogo
V315250
ISBN (Ebook)
9783668147331
ISBN (Libro)
9783668147348
Idioma
Alemán
Etiqueta
Rezeptionsgeschichte Max und Moritz
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Henriette Bartusch (Autor), 2015, Die Rezeptionsgeschichte von Wilhelm Buschs "Max und Moritz", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/315250
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