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Die Europäische Volkspartei (EVP) und der transeuropäische Parteienbund zwischen Christdemokraten und Konservativen

Title: Die Europäische Volkspartei (EVP) und der transeuropäische Parteienbund zwischen Christdemokraten und Konservativen

Seminar Paper , 1999 , 35 Pages , Grade: 2,5

Autor:in: M.A. Christian Bruno von Klobuczynski (Author)

Politics - Topic: European Union
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Die Schrift "Die Europäische Volkspartei (EVP) und der transeuropäische Parteienbund zwischen Christdemokraten und Konservativen" entstand im Jahr 1999 als universitäre Hausarbeit. Der Autor beschreibt den Weg der Christdemokraten und Konservativen bis zur Europäischen Volkspartei (EVP) und geht auf die Zusammensetzung und Arbeitsweise des Europäischen Parlamentes ein. Er beschäftigt sich aber auch mit Stimmungsbildern, Wahlergebnissen und Fragen zur politischen Ethik und der Christlichen Soziallehre. Obwohl die Arbeit in einigen Teilen nur eine Momentaufnahme von 1999 ist, enthält sie viele Informationen, die für das Verständnis von Christdemokratie und Konservatismus wichtig sind.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Parteien und Politiker

III. Christdemokraten und Konservative und ihr Weg in die EVP

a. Die christliche Soziallehre

b. Christdemokratische und konservative Programmatik

c. Die Parteienkooperationen

d. Die Europäische Volkspartei und ihr Aufbau

e. Die Programmatik der Europäischen Volkspartei

IV. Die Fraktionellen Zusammenschlüsse

a. Das Europäische Parlament (EP) in seiner Länderzusammenstellung

b. Die Europawahlen in Deutschland im Vergleich

c. Die Wahlbeteiligung in Deutschland

d. Die Fraktionen des EP nach der Wahl vom 13. Juni 1999

e. Aufbau des Vorstandes einer Fraktion des EP (hier die EVP-ED)

V. Schlußteil

VI. Literatur und Internet

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit untersucht die historische Entwicklung, die inhaltliche Ausrichtung und die organisatorische Struktur der Europäischen Volkspartei (EVP) sowie deren Rolle als Parteienbund zwischen christdemokratischen und konservativen Strömungen. Das primäre Ziel ist es, den Erfolg dieser Kooperation im Kontext europäischer Parlamentswahlen zu analysieren und das Spannungsfeld zwischen den verschiedenen politischen Identitäten aufzuzeigen.

  • Analyse des christlichen Menschenbildes und dessen Einfluss auf die christdemokratische Soziallehre.
  • Vergleichende Betrachtung christdemokratischer und konservativer Parteiprogrammatiken.
  • Untersuchung der Entstehung und des Aufbaus der Europäischen Volkspartei (EVP).
  • Darstellung der fraktionellen Zusammenschlüsse und der Machtstrukturen im Europäischen Parlament.
  • Evaluation der Rolle der CDU/CSU als Bindeglied in transeuropäischen Parteienbünden.

Auszug aus dem Buch

Die christliche Soziallehre

Kern der christlichen Soziallehre ist eine bestimmte Sicht des Menschen: „Er ist als Bild Gottes, als das ihm entsprechende Gegenüber geschaffen und so mit einer einmaligen unveräußerlichen Würde gekennzeichnet.“ Einem Menschenbild, das Freiheit und persönliche Verantwortung wie Solidarität und soziale Verpflichtung beinhaltet. So beruht die Soziale Marktwirtschaft auf Voraussetzungen, welche sie selbst nicht herstellen und auch nicht garantieren kann, ohne die sie aber auf Dauer nicht lebensfähig ist. Die Rückbesinnung auf dieses Menschenbild ist also die unerläßliche Voraussetzung für eine nachhaltige Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Lage.

Aber nicht nur unsere Soziale Marktwirtschaft ist durch dieses Menschenbild geprägt. Die allgemeinen Menschenrechte sind genauso aus christlichen und nicht einfach nur „humanistischen“ Vorstellungen entstanden. Diese Vorstellungen haben ihre Basis in den Überlieferungen der „Heiligen Schrift“. Sie sind in der ethischen Forderung der Liebe zu Gott, dem Nächsten und sich selbst, sachgemäß zusammengefaßt. Übertragen auf unser heutiges Wirtschaftssystem ergeben sich nach Dr. Joachim Wiemeyer folgende Forderungen.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Hinführung zur Fragestellung der Arbeit bezüglich der EVP und der Zusammenarbeit von Christdemokraten und Konservativen unter Berücksichtigung von Ethik und Politik.

II. Parteien und Politiker: Untersuchung der Rollenbilder von Politikern und der Bedeutung ethischer Standards in modernen politischen Parteien und Gesellschaften.

III. Christdemokraten und Konservative und ihr Weg in die EVP: Detaillierte Analyse der theoretischen Grundlagen (Soziallehre), der Programmvergleiche sowie der historischen Entwicklung transeuropäischer Parteienbünde und des Aufbaus der EVP.

IV. Die Fraktionellen Zusammenschlüsse: Empirische Darstellung der parlamentarischen Machtverhältnisse im Europäischen Parlament, inklusive Analysen zur Wahlbeteiligung und internen Organisationsstrukturen der EVP-ED Fraktion.

V. Schlußteil: Resümee über die erfolgreiche, aber spannungsgeladene Kooperation zwischen den Gruppierungen und der Notwendigkeit einer Rückbesinnung auf christdemokratische Werte.

VI. Literatur und Internet: Auflistung der verwendeten Sekundärliteratur, Primärquellen und Internetressourcen.

Schlüsselwörter

Europäische Volkspartei, EVP, Christdemokratie, Konservatismus, Europäisches Parlament, Soziale Marktwirtschaft, Parteienkooperation, Menschenbild, Politische Ethik, Wahlbeteiligung, Fraktionsbildung, Christliche Soziallehre, Europäische Union, CDU/CSU, Politische Programme.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Europäische Volkspartei (EVP) als transeuropäischen Parteienbund und untersucht, wie christdemokratische und konservative Parteien in Europa inhaltlich und organisatorisch kooperieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der christlichen Soziallehre, den Unterschieden und Gemeinsamkeiten der konservativen und christdemokratischen Programmatik sowie deren praktische Umsetzung in der europäischen Parteienlandschaft.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Entwicklung der EVP zu beschreiben und aufzuzeigen, wie diese Partei als erfolgreich agierender Zusammenschluss unterschiedliche nationale Strömungen integriert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine politikwissenschaftliche Analyse, die Literaturrecherche, den Vergleich von Parteiprogrammen sowie die Auswertung statistischer Daten aus Europawahlen und parlamentarischen Strukturen kombiniert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auseinandersetzung mit den Menschenbildern und der Soziallehre sowie eine detaillierte deskriptive Analyse der Fraktionsstrukturen im Europäischen Parlament.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Europäische Volkspartei, Christdemokratie, Konservatismus und die Strukturen des Europäischen Parlaments definieren.

Welche Rolle spielt das christliche Menschenbild für die EVP?

Das christliche Menschenbild bildet laut Arbeit das ethische Fundament der EVP und dient als Grundlage für die wirtschafts- und sozialpolitischen Vorstellungen, auch wenn diese im Alltag oft durch pragmatische politische Kompromisse ergänzt werden.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen Christdemokraten und Konservativen?

Die Arbeit stellt dar, dass Konservative stärker an nationalstaatlichen Rahmenbedingungen festhalten, während Christdemokraten den Staat eher als institutionellen Rahmen sehen und dem europäischen Integrationsgedanken gegenüber positiver eingestellt sind.

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Details

Title
Die Europäische Volkspartei (EVP) und der transeuropäische Parteienbund zwischen Christdemokraten und Konservativen
College
University of Kassel
Course
Seminar - Das Parteiensystem der BRD im europäischen Vergleich
Grade
2,5
Author
M.A. Christian Bruno von Klobuczynski (Author)
Publication Year
1999
Pages
35
Catalog Number
V31528
ISBN (eBook)
9783638325097
ISBN (Book)
9783638651356
Language
German
Tags
Europäische Volkspartei Parteienbund Christdemokraten Konservativen Seminar Parteiensystem Vergleich
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
M.A. Christian Bruno von Klobuczynski (Author), 1999, Die Europäische Volkspartei (EVP) und der transeuropäische Parteienbund zwischen Christdemokraten und Konservativen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/31528
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