Die Arbeit mit Kindern aus Hochkonfliktfamilien in der Erziehungsberatung. Welche Ansätze haben sich bewährt?


Hausarbeit, 2014

26 Seiten, Note: 2,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Hochkonfliktfamilie
2.1 Kinder aus Hochkonfliktfamilien
2.2 Häusliche Gewalt
2.3 Hochstrittige Trennungen/ Scheidungen

3 Die Arbeit mit Kindern aus hoch konflikthaften Familien
3.1 Bei Häuslicher Gewalt
3.1.1 Aufsuchende Krisenintervention
3.1.2 Stabilisierungsgruppen für Kinder
3.1.3 PiKiTa - Präventionsprojekt in Kita´s
3.1.4 Zusammenfassung
3.2 Bei hoch strittiger Trennung/ Scheidungen
3.2.1 Kinderpsychodrama
3.2.2 Themenzentriertes Kind-Interview
3.2.3 „Kinder im Blick“
3.2.4 Zusammenfassung

4 Fazit

Literaturverzeichnis

1 Einleitung

„Die Erziehungs- und Familienberatungsstellen in Deutschland haben es im Rahmen ihrer Beratungsaufgaben in Fragen der Partnerschaft, Trennung und Scheidung zunehmend mit hoch strittigen bzw. hoch konflikthaften getrennt lebenden Eltern zu tun“(Winkelmann 2013, S.77).

Dieses Zitat soll auf die Aktualität und Brisanz der hoch konflikthaften Familien hinweisen. Die starken Konflikte in denen sich die Familien befinden sind vielfältig und individuell. Erziehungsberatung hat den Auftrag mit angemessenen Methoden auf die Probleme der einzelnen Familien zu antworten. Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht das Wohlbefinden des Kindes. Wie geht es mit den Konflikten um, die in der Familie herrschen? Was für Möglichkeiten hat es sich vor schädlichen Folgen zu schützen? Welche Methoden bzw. Projekte kennt das Arbeitsfeld der Erziehungs- beratung?

In dieser Arbeit wurden zwei Problembereiche ausgewählt, die in Familien schädlich auf die Entwicklung der Kinder einwirken: häusliche Gewalt und hoch strittige Trennung bzw. Scheidung der Eltern. Dabei wird untersucht welche Folgen solche negativen familiären Ereignisse auf die Entwicklung des Kindes haben. Weiterhin soll auch die Situation der Eltern dargestellt werden. Dies soll jedoch kein Schwerpunkt dieser Ausarbeitung sein.

Zu Beginn der Arbeit wird ein kurzer Überblick über die Eigenschaften einer hoch konflikthaften Familie gegeben. Anschließend wird die besondere Situation des Kindes in einer solchen Familien näher betrachtet. Die Phänomene häusliche Gewalt und hoch strittige Trennung bzw. Scheidung bilden einen Schwerpunkt dieser Arbeit und werden ausführlich beschrieben. Verschiedene Methoden bzw. Projekte wurden zum jeweiligen Problembereich häusliche Gewalt und Trennung/Scheidung ausgewählt. Sie verfolgen das Ziel, Kindern in solchen Problemsituationen zur Seite zu stehen und zu schützen. Dabei werden die Methoden bzw. der Projekte für Kinder die unter häuslicher Gewalt leiden miteinander verglichen und ausgewertet. Anschließend werden die Methoden bzw. Projekte für Kinder die unter den Trennungs- bzw. Scheidungskonflikten der Eltern leiden untersucht. Am Ende der Arbeit wird es ein Fazit über die Arbeit mit Kindern die sich in hoch konflikthaften Familiensituationen befinden geben.

2 Die Hochkonfliktfamilie

Hochstrittigkeit wurde bereits auf verschiedene Art und Weise definiert. Häufig werden als Hochstrittige jene Eltern bezeichnet, die nicht freiwillig eine Beratungsstelle aufsuchen, sondern eine Auflage vom Gericht bzw. Jugendamt erhalten. Es gibt zum einen die Auffassung, dass gehäufte gescheiterte Versuche der Eltern, Konflikte in Bezug auf das Kind nach einer Trennung bzw. Scheidung mit gerichtlichen sowie außergerichtlichen Interventionen beizulegen, als hoch strittig gelten. Das Eskalationsmodell von Alberstötter setzt die Eskalationsstufen nach Glasl fort und umfasst drei Dimensionen: Die erste Ebene markiert, dass zeitweise gegeneinander gerichtete Handeln und Kommunizieren, die zweite Ebene weitet sich auf verletzendes Agieren und die Erweiterung des Konfliktfeldes aus und die dritte Ebene kennzeichnet den Beziehungskrieg, in dem es darum geht, um jeden Preis einen Kampf auszutragen. Alberstötter spricht ab Stufe 2 von Hochstrittigkeit, da in dieser Ebene eine Eskalation des Konfliktes stattfindet. Diese zeichnet sich durch eine Emotionalisierung und zeitliche Verdichtung des Konfliktes aus, eine verstärkte wechselseitige Ablehnung und Verletzung und das Einbeziehen professioneller Fachkräfte aus. Die einzelnen Parteien versuchen mit dem professionellen Dritten eine Koalition einzugehen. In der dritten Stufe kommt es zusätzlich zur radikalen Distanzierung vom anderen Elternteil. Dies schließt den Versuch mit ein, den Gegenüber existenziell zu schädigen, z.B. durch Verleumdungen (Gewalt, Missbrauch, Entführungsabsicht) (Bröning 2011, S.21). Durch die Forschungsergebnisse des Projektes Kinderschutz bei hochstrittiger Elternschaft konnten sechs Eigenschafts- und Verhaltensmerkmale von Eltern, die der Gruppe Trennungs- und Scheidungsfamilien zuzuordnen sind, evaluiert werden: geringere Bereitschaft sich auf neue Erfahrungen einzulassen, geringere Verträglichkeit, eigene Selbstwirksamkeit wird in Hinblick auf die elterliche Beziehung als gering empfunden, unflexible Denkstrukturen, Wahrnehmungs- verzerrungen und eingeschränkte Emotionsregulation (Dietrich et al. 2010, S.13).

Im Folgenden soll zunächst die Situation der Kinder näher betrachtet werden, die mit den eben beschriebenen Elternteilen zusammenleben bzw. sich häufig im Kontakt befinden. Dabei sollen die Herausforderungen in denen sie sich befinden hervorgehoben werden.

2.1 Kinder aus Hochkonfliktfamilien

In vielen Studien konnte der schädliche Einfluss elterlicher Konflikte auf die kindliche Entwicklung bestätigt werden (Bröning 2011, S.20). Es gibt Elternkonflikte bei denen Kinder eine zentrale Rolle einnehmen. Für Kinder entstehen dabei häufig Verletzungen und Entwicklungsverzögerungen. Größere Kinder haben oft ein Verantwortungsgefühl den Streitigkeiten und/oder ihren Geschwistern gegenüber. Dabei haben sie den Konflikt in seiner Komplexität abschließend nicht erfasst. Bei kleineren Kindern entsteht ein Leidensdruck durch die bestehende Atmosphäre, den erfahrenen bzw. nicht erfahrenen Konflikten und der inneren Einstellung der Kindeseltern dem anderen Elternteil gegenüber. Häufig wird in Gesprächen mit Kindern deutlich, dass sie sich in den Konflikten ohne Schutz und Hilfe ausgeliefert fühlen. Den Kindern fehlt es an Bewältigungsstrategien und an der Fähigkeit den Konflikt einzuordnen. Andere Kinder lernen eigene Bedürfnisse zurückzustellen und innere Spannung auszuagieren. Einige von ihnen stellen eine Allianz mit dem Elternteil her, bei dem sie leben. Dies dient für sie als Überlebensstrategie. Andere wiederrum antizipieren, um mit neuen Informationen besser umgehen zu können. Einige Kinder kehren der Familie den Rücken zu. Sie gehen scheinbar in Schule und Sport auf und zeichnen sich durch prosoziales Verhalten und guten Noten aus, bis somatische Beschwerden wie z.B. Bauch- und Kopfschmerzen und Schlaf- probleme auftreten. Folglich geht den Kindern zum Teil der Glaube an sich und ihre Familie verloren. Daraus können Störungen des Selbstbewusstseins, des Selbstvertrauens und des Selbstwertes folgen, bis hin zum Verlust des Selbstwirkungsglaubens und des persönlichen Wertes (Gillner 2013, S. 197f.). Ergebnisse einer Studie des DJI (Deutsche Jugendinstitut) zeigen die Auswirkungen einer hoch strittigen Elternschaft auf die Kinder. Die Werte machen bei manchen Kindern deutlich, dass sie sich in einer maximalen Belastung befinden. Bei anderen Kindern wurde hingegen deutlich, dass sie einer auffallend geringen Belastung ausgesetzt sind. Das bedeutet, dass Kinder sich trotz hoch strittiger Eltern als überdurchschnittlich unbelastet repräsentieren können. Hoch strittige Elternkonflikte stellen eine beträchtliche Risikosituation für die Kinder dar. Wie sich diese Risikokonstellation im Einzelfall auswirkt und welche weiteren Einflussfaktoren dabei eine Rolle spielen, kann bei genauer Betrachtung des konkreten Falls ermittelt werden (Weber 2013, S.146).

2.2 Häusliche Gewalt

Häusliche Gewalt ist ein beträchtlicher Risikofaktor für die psychosoziale Entwicklung des Kindes und kommt in allen sozialen Schichten vor. In der Vielzahl von Fällen zeigen derartige Gewalttaten traumatische Ausmaße. Häusliche Gewalt bezeichnet die Gewalthandlungen zwischen Eltern bzw. Partnern, wobei Männer als auch Frauen zu Opfern bzw. Tätern werden können. Bei Häuslicher Gewalt wird Kontrolle über das Verhalten, die Gefühle und Entscheidungen des Partners eingeübt. Dabei reichen Kontrollstrategien von körperlichen, sexuellen und psychologischen Misshandlungen über finanzielle Ausbeutung, soziale Einschränkungen bis hin zum Zerstören von Eigentum. Männer werden dabei häufiger zu Tätern als Frauen. Oft ist Häusliche Gewalt mit anderen psycho- sozialen Risikofaktoren verbunden. Darunter zählen z.B. Kindesmisshandlung, Vernachlässigung, Armut oder psychische Erkrankungen bei den Eltern. Körperliche oder sexuelle Formen der Kindesmisshandlung treten häufiger bei Kindern auf, die bereits häusliche Gewalt erlebt haben (Goldbeck 2011, S.131).

Eine deutsche Forschung aus dem Jahre 2002 zeigt, dass ein Drittel der Eltern Gewalt gegen ihre Kinder anwenden, wobei 3,3 % der Fälle von schwerer Gewalt (Tritte, Schläge mit Gegenständen) berichteten. Häufiger kommt es jedoch zur leichten Gewalt, wie z.B. Ohrfeigen und/oder Schubsen, die gegen die Kinder eingesetzt werden. In den vergangenen zwei bis drei Jahrzehnten wurde jedoch von Forschern ein Rückgang von körperlicher Gewalt der Eltern gegenüber ihren Kindern festgestellt, obwohl eine größere Zahl von Misshandlungsfällen öffentlich bekannt geworden ist. Der Grund hierfür liegt weniger am tatsächlichen Zuwachs der Gewalt gegen Kinder, als vielmehr an der erhöhten Sensibilisierung in der Öffentlichkeit (Lamnek et al. 2006, S.124f.). Es besteht ein steigendes Problembewusstsein und dennoch große Akzeptanz und starke Verbreitung körperlicher Gewalt durch Eltern an ihre Kinder, vorausgesetzt dass keine Misshandlung vorliegt (Buchner/Cizek zit. n. Lamnek 2006, S.125).

Zum Teil tritt nach einer Trennung der Partner eine instrumentalisierte Misshandlung des Kindes auf, um den anderen Partner damit zu treffen. Herrscht zwischen Elternteilen Gewalt ist ihr Erziehungsverhalten und Erziehungsfähigkeit eingeschränkt und die Gewährung von Schutz und Fürsorge für das Kind ist nicht mehr gewährleistet. Mütter die von häuslicher Gewalt betroffen sind leiden häufig an Symptomen einer posttraumatischen Belastungsstörung, depressiven oder Angststörungen oder einem geminderten Selbstwertgefühl. Daraus entwickeln sich bei Kindern vermehrt emotionale und Verhaltensauffälligkeiten, wie z.B. anti- soziales Verhalten im Zusammenhang mit dem Fehlen der elterlichen Autorität und Rollenumkehr (Parentifizierung).

Das emotionale und körperliche Wohlergehen und die Entwicklung des Kindes wird durch das Miterleben von häuslicher Gewalt beeinflusst. Durch die Beobachtung von Misshandlungen bei einem Elternteil entstehen negative Folgen für die emotionale und geistige Gesundheit und zukünftige Beziehungen. Doch nicht nur auf Grund der direkten Beobachtung von Gewalthandlungen z.B. zwischen Eltern oder auch zwischen Eltern und Geschwistern, entstehen Belastungen für Kinder, sondern auch durch die unmittelbaren Umstände und Folgen der häuslichen Gewalt, wie z.B. der Verletzungen der Opfer und Polizei- einsätze innerhalb der Familie. Bei besonders schweren Misshandlungen durch z.B. Stich- oder Schusswaffen erleiden die Kinder in jedem Fall Schädigungen, auch wenn sie nicht direkt an der Tat beteiligt waren. Jedoch gelten alle Expositionen von Gewalt als traumatogen. Wird häusliche Gewalt wiederholt erlebt hat dies auch auf die Sozialisation bzw. das soziale Lernen des Kindes Auswirkungen. Aggressive Verhaltensweisen können übernommen werden (Modelllernen) und Verhaltensauffälligkeiten verursachen. Häufig werden die Opfer zu Tätern, d.h. das Kinder die unter andauernder häuslicher Gewalt aufgewachsen sind, mit höherer Wahrscheinlichkeit als Erwachsene selbst zu Tätern werden. Frühe und andauernde Gewalterfahrungen gelten für Kinder als besonders schädlich. Das Sicherheitsbedürfnis des Kindes wird erschüttert und die Bindungsentwicklung beeinträchtigt. Bei jüngeren Kindern die häusliche Gewalt erlebt haben, ist die Symptomatik unspezifischer z.B. bei Babys Schreien und motorische Unruhe, bei Vorschulkindern aggressive Verhaltensweisen, Wutausbrüche, Trennungsangst und bei Schulkindern werden vermehrt posttraumatische Belastungsstörungen diagnostiziert. Im Jugendalter treten dann häufig Partnerprobleme, mangelndes Vertrauen in Beziehungen ,wiederkehrende Viktimisierungen und eigene Täterschaft auf (Goldbeck 2011, S.132-134).

2.3 Hochstrittige Trennungen/ Scheidungen

Die öffentliche Meinung über Scheidungsfamilien in Bezug auf die betroffenen Kinder schwankt zwischen Dramatisierung und Entwarnung. Zum einen wird von nachhaltig belastenden Folgen gesprochen und auf der anderen Seite von positiven Entwicklungsmöglichkeiten und die Resilienz vieler Scheidungskinder. So verwirrend diese Einschätzung sein mag, wird jedoch ein zentrales Ergebnis der Scheidungsforschung deutlich. Die Vorgeschichte, Rahmenbedingung und der Bewältigungsverlauf einer Trennung sind im Einzelfall sehr unterschiedlich und somit auch die damit verbundenen Reaktionen der betroffenen Kinder und Jugendlichen (Walper/Fichtner 2011, S.91). Ein Kind erlebt weniger die elterliche Trennung oder Scheidung als belastend. Vielmehr sind es Elternkonflikte und intrafamiliäre Disharmonie mit chronischem Charakter die mit gravierenden Einschränkungen der betroffenen Kinder verbunden sind (Goldbeck 2011, S.131). Elternkonflikte gelten unabhängig von der Familienstruktur als stärkster Faktor für kindliche Fehlentwicklungen. Deshalb werden die erfolgreiche Entwicklung und Lebensgestaltung der Kinder limitiert. Eltern fördern durch ihr kaum kind- fokussiertes Verhalten im (Nach-) Trennungsprozess eine verlangsamte Anpassung ihrer Kinder an die neue Familiensituation und einschneidende individuelle Entwicklungsverzögerungen (Dietrich et al. 2010, S. 19f.). Die Beendigung starker Elternkonflikte bzw. der Elternbeziehung durch Trennung oder Scheidung, kann zu einer nachweisbaren Entlastung von Kindern führen.

Fortbestehende Elternkonflikte und besonders offen ausgetragene Konflikte nach der Trennung, tragen zu beträchtlichen Belastungen für Kinder und Jugendliche bei. Durch diese Belastungen sind verschiedene Bereiche der kindlichen Entwicklung betroffen. Die Folgen werden vor allem im externalisierenden Problemverhalten des Kindes (Ausagieren und Aggressionen), sowie ein internalisierendes Problemverhalten (ängstliches, zurückgezogenes und depressives Verhalten), Abnahme der kognitiven Leistungsfähigkeit, Leistungs- abfall in der Schule, Schädigungen des Selbstbewusstseins und der sozialen Kompetenzen, eine mit Kritik behaftete Sicht auf die Ehe und verminderte Qualität der eigenen Liebesbeziehungen sichtbar. Zudem zeigen neue Studien, dass die betroffenen Kinder Unsicherheiten im Bindungsverhalten zeigen, Probleme bei der Affektregulation haben und nicht über ausreichende Strategien verfügen, um in Stresssituationen angemessen reagieren zu können. So erfahren sie verschie- dene Herausforderungen in der Gestaltung sozialer Beziehungen. Hierbei sind besonders jene zu Eltern und Gleichaltrigen gemeint. Die kindliche Beziehung zum Elternteil kennzeichnet sich mehr durch negative Interaktionen, Loyalitäts- konflikte und der Gefahr zur Parentifizierung (Walper/Fichtner 2011, S. 96f.). In der Studie des DJI wurde eine eingeschränkte Qualität in der Eltern-Kind Beziehung bei hoch konflikthaften Familien festgestellt. Kinder nehmen ihre Eltern als inkonsistent in deren Erziehungsverhalten wahr. Väter werden dabei als wenig unterstützend und Mütter als berechenbar im Erziehungsverhalten erlebt. Aus der Sicht der Kinder neigen Mütter eher dazu, ihnen die Rolle eines Erwachsenen zu übertragen bzw. sie als einen Ersatz für den Partner/Bindungsobjekt zu sehen, als Väter es tun. Häufig bewerten Kinder unabhängig von der Elternbeziehung ihre persönliche Beziehung zu beiden Elternteilen als positiv. Dennoch können die Wunschvorstellungen des Kindes in diesem Fall nicht ausgeschlossen werden. Deutlich wird in jedem Fall, dass die positiven Beziehungen erschüttert werden, wenn Kinder merken, dass mindestens ein Elternteil nicht akzeptiert, dass das Kind auch mit dem anderen Elternteil eine gute Beziehung erhalten möchte (Dietrich et al. 2010, S.22).

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Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Die Arbeit mit Kindern aus Hochkonfliktfamilien in der Erziehungsberatung. Welche Ansätze haben sich bewährt?
Hochschule
Theologische Hochschule Friedensau
Note
2,3
Autor
Jahr
2014
Seiten
26
Katalognummer
V315388
ISBN (eBook)
9783668136397
ISBN (Buch)
9783668136403
Dateigröße
495 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
arbeit, kindern, hochkonfliktfamilien, erziehungsberatung, welche, ansätze
Arbeit zitieren
Udo Brünner (Autor), 2014, Die Arbeit mit Kindern aus Hochkonfliktfamilien in der Erziehungsberatung. Welche Ansätze haben sich bewährt?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/315388

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