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Die Tendenz zu Armut und Arbeitslosigkeit trotz Sozialstaat. Möglichkeiten des sozialen Aufstiegs durch präventive frühkindliche Bildung?

Title: Die Tendenz zu Armut und Arbeitslosigkeit trotz Sozialstaat. Möglichkeiten des sozialen Aufstiegs durch präventive frühkindliche Bildung?

Term Paper , 2015 , 15 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Johanna Wittling (Author)

Social Work
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Der Fokus dieser Arbeit soll die Frage behandeln, inwiefern frühkindliche Bildung präventiv gegen Armut und Arbeitslosigkeit vorgehen kann und ob durch die frühkindliche Bildung ein sozialer Aufstieg machbar ist.

In Deutschland stehen die frühkindliche Bildung und die neuen Bildungspläne für den Kindergarten im Fokus des Alltagsgeschehens. Die Politiker sind der Auffassung, dass durch frühkindliche Bildung die Arbeitslosigkeit gesenkt werden kann und gute Bildung den sozialen Aufstieg garantiert und vor Armut innerhalb der Gesellschaft schützt. Doch ist der soziale Aufstieg durch frühkindliche Bildung überhaupt möglich und schützt diese vor Arbeitslosigkeit und Armut?

Zu Beginn der vorliegenden Arbeit soll eine Einleitung in das beschriebene Thema einführen, um zu verdeutlichen, was frühkindliche Bildung beinhaltet und wie sie in Deutschland umgesetzt wird. Im Vordergrund steht hierbei, warum frühkindliche Bildung in Deutschland von einer besonders hohen Relevanz geprägt ist.

Darauffolgend wird ein Bezug dargestellt zu den Zielen des deutschen Sozialstaats und es wird versucht zu klären, inwiefern die Ziele des Sozialstaats im engen Zusammenhang mit der frühkindlichen Bildung stehen. Zur Veranschaulichung wird dieses Kapitel untermauert durch ein exemplarisches Beispiel des Berufsfeldes der Sozialen Arbeit und deren Auswirkungen und Folgen auf das Berufsfeld durch die frühkindliche Bildung und die Prinzipien und Prioritäten des Sozialstaats. Das abschließende Kapitel dieser Arbeit beschäftigt sich mit den Versprechungen und Prognosen des Sozialstaats durch die frühkindliche Bildung. Hierbei werden die Folgen fokussiert und auf Randgruppen innerhalb des neuen Bildungsprozesses in der frühen Kindheit eingegangen. Am Ende der Arbeit soll ein Fazit die differenzierten Perspektiven gegeneinander stellen und somit eine Antwort auf die Eingangsfrage erlangt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Situation in Deutschland- frühkindliche Bildung

2.1 Was ist frühkindliche Bildung?

2.2 Warum wird der Fokus auf die frühkindliche Bildung gelenkt?

3. Bildung- Basisinvestition im modernen Sozialstaat zur Existenzsicherung

4. Die Lebenslügen und die Versprechungen des Sozialstaats

5. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht kritisch den Zusammenhang zwischen frühkindlicher Bildung und dem Ziel des deutschen Sozialstaats, Armut und Arbeitslosigkeit präventiv zu bekämpfen, wobei insbesondere hinterfragt wird, ob Bildungsmaßnahmen tatsächlich sozialen Aufstieg garantieren können.

  • Bedeutung und Definition frühkindlicher Bildung im deutschen Kontext
  • Die Rolle von Bildung als Basisinvestition zur Existenzsicherung
  • Kritische Analyse der Versprechungen des aktivierenden Sozialstaats
  • Wechselwirkung zwischen Sozialpolitik, Arbeitsmarkt und Bildungsgerechtigkeit
  • Herausforderungen der Sozialen Arbeit im Kontext des Neo-Liberalismus

Auszug aus dem Buch

2.2 Warum wird der Fokus auf die frühkindliche Bildung gelenkt?

Die Vorstellung von einer guten Kindheit geht in unserer heutigen modernen Gesellschaft davon aus, dass eine gute Kindheit die Voraussetzung schafft, dass Kinder zu einem guten Erwachsenen heranwachsen, dies dient dazu, um in der Gesellschaft einen bestimmten Status zu erlangen. Langfristige Erwerbstätigkeit führt zu einem Status innerhalb der Gesellschaft. In der heutigen politischen Debatte wird oftmals betont, dass zu einer guten Kindheit die frühkindliche Bildung gehört. Diese Herausforderung bezieht sich nicht nur auf Kindertageseinrichtungen, sondern auch auf die unterschiedlichen Herkunftsfamilien der Kinder. Diese stehen, bei der frühkindlichen Bildung, in enger Verbindung zueinander.

In den frühen Jahren der Entwicklung wird bildungstechnisch angesetzt, da die Kinder in dieser Phase als besonders zugänglich gelten und bereits in frühen Jahren eine enorme Leistungsbereitschaft zeigen und empfänglich für Lernprozesse sind. Die frühe Kindheit gilt als Lebensphase, in der die Kinder eine besonders große Lernfähigkeit besitzen.

Das Kind gilt als eine von Anbeginn kompetente, lernfähige und lernbegierige Person, die ihre Entwicklung durch Selbsttätigkeit mitgestaltet und im Medium vom Spiel und Kreativität sowie im Medium von Interaktion und Kommunikation von Erwachsenen und anderen Kindern zur Aneignung der Welt, zu Autonomie und Gemeinschaftsfähigkeit gelangen kann, wenn sie in ihrer Umwelt Zuwendung und vielfältige Anregung erfährt.

Die frühkindliche Bildung wird als Basisinvestition betrachtet für den weiteren Bildungsverlauf innerhalb des Lebens jedes Individuums. Allerdings entstehen in diesem Zusammenhang auch sozial bedingte Bildungsunterschiede bei Kindern, die sich zu Bildungsungleichheiten und Bildungsungerechtigkeiten verdichten können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, beleuchtet die Relevanz frühkindlicher Bildung und formuliert die zentrale Fragestellung, ob diese Bildung präventiv gegen Armut und Arbeitslosigkeit wirken kann.

2. Situation in Deutschland- frühkindliche Bildung: Hier werden Definitionen und Ziele frühkindlicher Bildung erörtert, der politische Fokus auf diese Bildungsphase analysiert und der Einfluss der Herkunftsfamilie auf Bildungschancen beleuchtet.

3. Bildung- Basisinvestition im modernen Sozialstaat zur Existenzsicherung: Das Kapitel untersucht das veränderte Bildungsverständnis im aktivierenden Sozialstaat, in dem Bildung primär zur Qualifizierung für den Arbeitsmarkt instrumentalisiert wird.

4. Die Lebenslügen und die Versprechungen des Sozialstaats: Hier wird die Diskrepanz zwischen den Versprechen des Sozialstaats auf ein gesichertes Leben durch Arbeit und der Realität von Arbeitslosigkeit sowie Armut kritisch hinterfragt.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass Bildung allein die Krise der Arbeitsgesellschaft nicht lösen kann, womit die Eingangsfrage verneint wird.

Schlüsselwörter

Frühkindliche Bildung, Sozialstaat, Armutsprävention, Arbeitslosigkeit, Bildungsgerechtigkeit, Soziale Arbeit, Aktivierung, Sozialpolitik, Bildungsungleichheit, Kindertageseinrichtungen, Existenzsicherung, Neo-Liberalismus, Lebenslauf, Arbeitsmarktintegration.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Annahme, dass frühkindliche Bildung ein effektives Instrument ist, um Armut und Arbeitslosigkeit präventiv zu bekämpfen und sozialen Aufstieg in Deutschland zu ermöglichen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind frühkindliche Bildung, die Struktur des deutschen Sozialstaats, soziale Ungleichheit, die Auswirkungen neoliberaler Politik auf die Soziale Arbeit und der Arbeitsmarkt.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu ergründen, ob frühkindliche Bildung präventiv gegen Armut und Arbeitslosigkeit wirken kann und ob ein sozialer Aufstieg durch diese Bildungsangebote tatsächlich machbar ist.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin nutzt eine theoretische Analyse und Literaturarbeit, um bestehende Perspektiven auf den Bildungssektor und den Sozialstaat kritisch gegenüberzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Bedeutung frühkindlicher Bildung, dem Wandel des Bildungsverständnisses zur „Basisinvestition“ im Sozialstaat sowie den Widersprüchen zwischen staatlichen Versprechungen und der wirtschaftlichen Realität.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie frühkindliche Bildung, aktivierender Sozialstaat, Bildungsgerechtigkeit, soziale Ungleichheit und Arbeitsmarktintegration charakterisiert.

Wie bewertet die Autorin die Rolle des „aktivierenden Sozialstaats“?

Die Autorin sieht diesen kritisch, da er Bildung zu einem reinen Instrument für den Arbeitsmarkt degradiert und die Verantwortung für Armut einseitig auf die Individuen verschiebt.

Warum kommt die Arbeit zu einem negativen Fazit bezüglich der Ausgangsfrage?

Das Fazit basiert auf der Erkenntnis, dass Bildung die strukturellen Probleme der Arbeitsgesellschaft (z.B. Arbeitsplatzmangel) nicht lösen kann, da es sich hierbei um ein ökonomisches Nullsummenspiel handelt.

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Details

Title
Die Tendenz zu Armut und Arbeitslosigkeit trotz Sozialstaat. Möglichkeiten des sozialen Aufstiegs durch präventive frühkindliche Bildung?
College
University of Dortmund
Grade
1,7
Author
Johanna Wittling (Author)
Publication Year
2015
Pages
15
Catalog Number
V315579
ISBN (eBook)
9783668153486
ISBN (Book)
9783668153493
Language
German
Tags
Arbeitslosigkeit Bildung Kindergarten frühkindliche Bildung sozialer Aufstieg Armut
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Johanna Wittling (Author), 2015, Die Tendenz zu Armut und Arbeitslosigkeit trotz Sozialstaat. Möglichkeiten des sozialen Aufstiegs durch präventive frühkindliche Bildung?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/315579
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