Der Einfluss des Stillens auf die Entwicklung von Übergewicht und Adipositas bei Kindern bis zum 6. Lebensjahr. Gibt es eine optimale Stillperiode zur Prävention?


Bachelorarbeit, 2015
65 Seiten, Note: 0,8

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung und Problemstellung

2 Zielsetzung

3 Gegenwärtiger Kenntnisstand
3.1 Stillen in Deutschland – Bestandsaufnahme
3.2 Zusammensetzung von Muttermilch und Formulamilch
3.2.1 Muttermilch
3.2.2 Formulamilch
3.2.3 Die frühe Proteinhypothese
3.3 Protektive Effekte des Stillens hinsichtlich einer Entstehung von Erkrankungen im kindlichen und mütterlichen Organismus
3.4 Übergewicht und Adipositas
3.4.1 Definition von Übergewicht und Adipositas bei Kindern
3.4.2 Prävalenz und Komorbidität von Übergewicht und Adipositas bei Kindern
3.4.3 Ursachen für Übergewicht und Adipositas bei Kindern
3.4.4 Mögliche Folgeerkrankungen im Erwachsenenalter
3.4.5 Daten zu Krankheitskosten zur Behandlung von Übergewicht und Adipositas
3.5 Postnatale metabolische Programmierung
3.5.1 Zusammenhang zwischen postnataler Ernährung in den ersten 2 Lebensjahren und einem Adipositasrisiko
3.5.2 Studienlage

4 Methodik
4.1 Ein- und Ausschlusskriterien für Literatur
4.2 Vorgehen
4.3 Einbezogene Quellen

5 Ergebnisse
5.1 Übersichtliche Darstellung der präventiven Stillwirkung auf die Entstehung von Übergewicht und Adipositas im Kindesalter anhand recherchierter Ergebnisse
5.2 Übersichtliche Darstellung der optimalen Stillperiode hinsichtlich einer Prävention von Übergewicht und Adipositas im Kindesalter anhand recherchierter Ergebnisse

6 Diskussion

7 Zusammenfassung

8 Literaturverzeichnis

9 Abbildungs-, Tabellen-, Abkürzungsverzeichnis
9.1 Abbildungsverzeichnis
9.2 Tabellenverzeichnis
9.3 Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung und Problemstellung

Die Prävalenz der übergewichtigen Babys, Kinder und Jugendlichen nimmt stetig zu. 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland sind übergewichtig. Bei rund einem Drittel ist von Adipositas zu sprechen. Diese Entwicklung hat sich bereits in den Jahren von 1980 – 1990 angekündigt, da in diesem Zeitraum der Anteil der übergewichtigen Kinder um 50 Prozent gestiegen ist (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung [BZgA], 2008, S. 41). Eine Population, die bereits in jungen Jahren an Herz-Kreislauf-Störungen, Stoffwechselkrankheiten, wie Diabetes mellitus Typ 2 oder an psychischen Beeinträchtigungen, wie Depressionen erkrankt (Reinehr, 2011). Die aufgrund ihrer Körperfülle gehänselt wird und sich ungern bewegt, weil die Skelettstrukturen durch orthopädische Erkrankungen bereits degenerativ verändert sind und schmerzen (Herpertz, 2015, S. 396-397; Reinehr, 2011).

Vor diesem Hintergrund soll sich die vorliegende Arbeit mit der Frage nach Präventionsmaßnahmen auseinandersetzen. Welche präventiven, umsetzbaren Möglichkeiten gibt es, um die heranwachsenden Kinder vor Übergewicht und Adipositas zu schützen?

Es ist an der Zeit genauer auf die Ursachen einer kindlichen Übergewichtsentstehung zu schauen, die Gesundheitssysteme zu entlasten und letztendlich der heranwachsenden Bevölkerung einen ausgewogeneren Lebensstart zu ermöglichen. Dazu benötigt es Forschung, Aufklärung und die Verbreitung des erlangten Wissens (Müller & Plachta-Danielzik, 2015, S. 475-480). Ein viel diskutierter Ansatz der Übergewichts- und Adipositasprävention im Kindheitsalter ist das Stillen (Koletzko, Brands et al., 2013, S. 30-32). Muttermilch gilt erwiesenermaßen als Lieferant für unzählige immunologisch und hormonell wirksame Substanzen und enthält eine an den Säugling angepasste Nährstoffkombination aus Makro- und Mikronährstoffen (Bundesinstitut für Risikobewertung [BfR], 2012).

In den folgenden Kapiteln soll zunächst ein Überblick über die Entwicklung des Stillens in Deutschland sowie der heutigen Verbreitung gegeben werden. Daran anschließend werden die Unterschiede zwischen Muttermilch und industriell hergestellter Säuglingsmilch herausgestellt. Bevor auf die Schwerpunktproblematik Übergewicht und Adipositas in ihrer Prävalenz, Komorbidität, ihren Folgeerkrankungen und Ursachen eingegangen wird, soll erläutert werden welche protektiven Einflüsse Stillen auf den mütterlichen und kindlichen Organismus besitzt. Ein maßgeblich, nicht außer Acht zu lassender Punkt ist die Frage, inwieweit die Ernährung in den ersten 2 Lebensjahren für den menschlichen Stoffwechsel prägungswirksam ist. Die postnatale metabolische Programmierung soll deshalb erläutert werden. Im letzten Teil dieser Arbeit soll anhand evidenzbasierter Studien die im nächsten Kapitel formulierte Fragestellung überprüft werden. Danach folgt eine schließende Diskussion der erhaltenen Studienergebnisse und letztendlich die Beantwortung der Fragestellungen.

2 Zielsetzung

Vor dem Hintergrund der stetig steigenden Prävalenzzahlen übergewichtiger Babys, Kinder und Jugendliche (BZgA, 2008, S. 41), soll sich die vorliegende Arbeit mit der Prävention von Übergewicht und Adipositas im Kindheitsalter beschäftigen.

Evident ist der Sachverhalt, dass die Ernährung in den ersten beiden Lebensjahren maßgeblich die Selbige in den folgenden Lebensjahren beeinflusst. Diskutiert wird ein möglicher Zusammenhang zwischen Stillen und einem verminderten Risiko für kindliches Übergewicht und Adipositas (Koletzko, Brands et al., 2013, S. 30-32).

Aus diesem Sachverhalt ergeben sich zwei Fragestellungen für diese Arbeit. Zum einen soll überprüft werden, ob Stillen vor Übergewicht und Adipositas bei Kindern bis zum 6. Lebensjahr schützt und zum anderen, wie lange eine optimale Stillperiode sein muss, um diesen präventiven Effekt zu erzielen.

Angedacht ist die Überprüfung beider Fragestellungen mittels evidenter Studien.

3 Gegenwärtiger Kenntnisstand

3.1 Stillen in Deutschland – Bestandsaufnahme

Sucht man nach aussagekräftigen deutschen Studien zum Thema „Stillrate“ und „Stillintensität“ erhält man erst im Jahr 2007 repräsentative Daten. In diesem Jahr wurden die Ergebnisse der KiGGS-Basiserhebung (damals noch Kinder- und Jugendgesundheitssurvey) veröffentlicht. Diese Querschnittstichprobe erhob die Stillhäufigkeit und Stillintensität von 17.641 Kindern und Jugendlichen der Geburtsjahrgänge 1996 – 2002 in den Jahren von 2003 bis 2006 (Lange, Schenk & Bergmann, 2007, S. 625).

Ende der neunziger Jahre (1997/1998) erfasste eine Longitudinalerhebung das Stillverhalten von mehr als 1.000 deutschen Mutter-Kind-Paaren von der Geburt bis zum Ende des 1. Lebensjahres. Diese Studie mit dem Namen „Stillen und Säuglingsernährung“ (SuSe-Studie) differenzierte erstmals die Stillintensitäten entsprechend der World Health Organization-Definition (Weißenborn, 2009, S. 19).

„Die Stillrate zu Beginn lag bei 91%. Nach 4 bzw. 6 Monaten wurden noch 58 bzw. 48% der untersuchten Kinder gestillt, davon 33 bzw. 10% ausschließlich. Die mittlere Gesamtstilldauer betrug 26 Wochen“ (Kersting & Dulon, 2002; zitiert nach Weißenborn, 2009, S. 19). „In Deutschland stammen die meisten verfügbaren Daten über das Stillen lediglich aus regionalen Studien, die darüber hinaus mit unterschiedlichen Methoden, als Querschnitt- oder Längsschnitterhebung und unter Verwendung uneinheitlicher Definitionen und Indikatoren durchgeführt wurden, sodass ein Vergleich der Ergebnisse nur eingeschränkt möglich ist (Rubin, 2013, S. 203).

Inzwischen veröffentliche das Robert-Koch-Institut (RKI) eine Erweiterung der KiGGS-Basiserhebung in Form einer neuen Studie. Sie nennt sich „KiGGS-Welle 1“, erfasste die Stillrate und Stilldauer in Deutschland und dient dem Ergebnisvergleich zur KiGGS-Basiserhebung um Trends zu erkennen. Erfasst wurde das Stillverhalten der Mütter von 0- bis 6-jährigen aus den Geburtsjahrgängen 2002 - 2012 (von der Lippe, Brettschneider, Gutsche & Poethko-Müller, 2014, S. 850).

Um die Aktualität sowie die Repräsentation der Daten zu gewähren, sollen folglich die Ergebnisse der KiGGS-Basiserhebung mit den Ergebnissen der KiGGS Welle 1 verglichen werden, um eine Aussage über die momentane Stillrate und Stillintensität in Deutschland treffen zu können.

Tab. 1: „Trend der Stillquoten und Stilldauer. Vergleich der 0- bis 6-jährigen Querschnittspopulationen der KiGGS-Basiserhebung (Geburtsjahrgänge 1996 - 2002) und KiGGS Welle 1 (Geburtsjahrgänge 2002 - 2012)“ (modifiziert nach von der Lippe, Brettschneider, Gutsche & Poethko-Müller, 2014, S. 857)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Insgesamt ist zwischen der KiGGS-Basiserhebung und der KiGGS Welle 1 ein Anstieg der jemals gestillten Kinder von 77,9 % auf 82,1 % zu verzeichnen. Diese Zunahme kann gänzlich in den letzten Jahrzehnten beobachtet werden und geht darauf zurück, dass die Vorteile des Stillens und der Muttermilch wiedererkannt wurden. Die Stilldauer ist mit durchschnittlich 7,5 Monaten in beiden Studien gleich geblieben und hat sich somit nicht erhöht. In allen Gruppen wuchs der Anteil der gestillten Kinder zwischen beiden Studien, außer in der Gruppe der Mütter, die in der Schwangerschaft geraucht hatten und ein Frühgeborenes zur Welt brachten. Der Zusammenhang zwischen der Höhe des mütterlichen Bildungsgrades und des Anstieges der Stillquote sowie der Zusammenhang zwischen dem Rauchstatus der Mutter, der Frühgeburtlichkeit, der Mehrlingsgeburt und des Absenkens der Stillquote blieb über die Vergleichsjahre unverändert bestehen (von der Lippe, Brettschneider, Gutsche & Poethko-Müller, 2014, S. 853-855).

An dieser Stelle soll eine weitere aktuelle Bestandsaufnahme zum Thema „Stillen in Deutschland“ aufgeführt werden nämlich die Prävalenz für ausschließliches und volles Stillen der Geburtsjahrgänge 2002 - 2012 (KiGGS Welle 1).

Tab. 2: „Prävalenz für ausschließliches und volles Stillen bei 0- bis 6-jährigen (Geburtsjahrgänge 2002 - 2012) bis zu einem Alter von mindestens 4 Monaten und volles Stillen für mindestens 6 Monate nach soziodemografischen und weiteren Merkmalen“ (modifiziert nach von der Lippe, Brettschneider, Gutsche & Poethko-Müller, 2014, S. 856)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Laut Empfehlung der WHO (World Health Organization) aus dem Jahr 2001 und der Nationalen Stillkommission (die diese Empfehlung übernommen hat) sollen Säuglinge in den ersten 4 bis 6 Lebensmonaten ausschließlich gestillt werden. Die Einführung der Beikost soll keinesfalls vor dem Beginn des 5. Lebensmonats verabreicht werden, wobei mit Beginn des 7. Lebensmonats spätestens damit begonnen werden soll (BfR, 2004, S. 1). „Die Nationale Stillkommission gebraucht „ausschließliches“ Stillen weiterhin in dem engen ursprünglich von der WHO (WHO, 1991) definierten Sinn (ausschließlich Muttermilch ohne Gabe von Flüssigkeiten oder anderer Nahrung) (Springer et al., 1991)“ (BfR, 2004, S. 1).

Die Ergebnisse der KiGGS Welle 1 zeigen zwar einen Anstieg der Stillprävalenz im Vergleich zu den Vorjahrzehnten, jedoch sind die durchschnittlichen Stillmonate gleich geblieben. Es zeigt sich weiterhin, dass in Deutschland für den überwiegenden Teil der Kinder die oben beschriebene, von der WHO empfohlene, Stilldauer nicht erfüllt wurde. Es existiert ein niedriger Anteil an 4 und 6 Monate ausschließlich gestillten Kindern (von der Lippe, Brettschneider, Gutsche & Poethko-Müller, 2014, S. 855).

3.2 Zusammensetzung von Muttermilch und Formulamilch

Wird ein Mensch geboren, bedarf es zuallererst flüssiger Nahrung. Dies ist nötig, da der Verdauungstrakt weder feste noch pürierte Nahrungsbestandteile verdauen kann und der Schluck- und Kaumechanismus noch nicht ausgebildet ist. Die Entscheidung, ob der Säugling gestillt wird oder industriell hergestellte Milch erhält, hängt von der Entscheidung der Mutter beziehungsweise der Eltern ab.

In Einzelfällen ist eine Muttermilchgabe jedoch nicht möglich. Von Seiten des Säuglings kann eine Spaltbildung der Mundhöhle, fehlende Kraft durch Frühgeburtlichkeit oder eine Verschlechterung der Sauerstoffversorgung aufgrund eines Herzfehlers oder einer Atemwegserkrankung das Saugen unmöglich machen. Mütterlicherseits können nicht ausreichende Milchmengen (z.B. durch Agalaktie oder primäre Hypogalaktie), schmerzhafte oder nicht optimal beschaffene Brustwarzen, Mastitis, Milchstau, Mammaabszesse, Suchtverhalten, die Anwesenheit einer Hepatitis-Erkrankung oder die regelmäßige Einnahme von milchdurchdringenden Medikamenten vorliegen und die Muttermilchgabe verhindern (Abou-Dakn, 2011, S. 1117-1121).

3.2.1 Muttermilch

Muttermilch ist aufgrund der Urbestimmung artspezifisch zusammengesetzt und „... physiologisch auf den Bedarf und die Entwicklungsförderung des menschlichen Neugeborenen und Säuglings abgestimmt ...“ (Krawinkel, Hilbig & Alexy, 2013, S. 124).

Muttermilch wird durch das Hormon Prolaktin produziert, als Kolostrum (Erstmilch, Vormilch; besonders reich an Kohlenhydraten und Protein) höher, und im späteren Verlauf der Laktation niedriger konzentriert aus der Brustdrüse abgegeben. Zur Laktation kommt es durch regelmäßiges Anlegen nach der Geburt (Krawinkel et al., 2013).

Eine folgende Übersicht soll die Veränderung der Nährstoffgehalte im zeitlichen Verlauf näher verdeutlichen.

Tab. 3: Nährstoffveränderung der Humanmilch pro 100 g (Kolostrum, Übergangsmilch, reife Milch) (modifiziert nach Przyrembel, 2001, S. 16)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Eiweiß:

Reife Muttermilch enthält einen geringen Anteil an Protein, ist aber für das Wachstum und die Entwicklung des Säuglings völlig ausreichend (Przyrembel, 2001, S. 17).

Das enthaltene Molkenprotein ist für das Neugeborene leichter verdaulich als Kasein (enthalten in Formulamilch). Dies führt zu einer höheren Stillfrequenz, da der Säugling zeitiger Hunger verspürt und somit zu einer verstärkten Milchbildung, was wiederum der Nährstoffversorgung des Säuglings dienlich ist. So werden beispielsweise formulamilchernährte Kinder seltener gefüttert und haben eine niedrigere Stuhlfrequenz als gestillte Kinder, da die Verweildauer von Kasein im Magen höher ist. Die Vorteile des Molkenproteins in der Muttermilch sind außerdem die geringere Allergenität sowie die funktionellen Eigenschaften (Krawinkel, Hilbig & Alexy, 2013, S. 125-126).

Das in der Muttermilch enthaltene Eiweiß besitzt einen hohen Anteil an essenziellen Fettsäuren und wird immer an den Bedarf des Säuglings angepasst. Ein gewisser Teil des Eiweißes aus der Muttermilch (Wachstumsfaktoren, Hormone, Enzyme usw.) dient nicht der Ernährung, sondern gewissen Baufunktionen (Przyrembel).

Fett:

Der Fettgehalt der Frauenmilch ist sehr hoch und nimmt während einer Stillmahlzeit sowie mit zunehmender Laktationsdauer zu. Dies ist dem wachsenden Bedarf des Säuglings dienlich. Der Makronährstoff ist in Form von kleinen Fettkügelchen in der Muttermilch enthalten und besteht im Kern aus Triglyzeriden. Das fettaufspaltende Enzym Lipase wird durch die Muttermilch „mitgeliefert“, hilft dem Säugling bei der Fettverdauung und wird erst im Darm aktiviert. Muttermilch ist reich an essenziellen Fettsäuren und hat, im Vergleich zu anderen Säugetiermilchen, einen hohen Anteil langkettiger ungesättigter Fettsäuren (Arachidonsäure und Docosahexaensäure). Da diese vom Neugeborenen nur schwach selbst gebildet werden können, reichern sie sich, aus der Muttermilch stammend, im kindlichen Organismus an und beeinflussen die Entwicklung des Zentralnervensystems positiv (Przyrembel, 2001, S. 17-18).

Kohlenhydrate:

Der in der Muttermilch hauptsächlich vorliegende Milchzucker besteht zu etwa 10% aus Oligosacchariden (Przyrembel, 2001, S. 18). „Sie werden wie Ballaststoffe im Dünndarm nicht verdaut und von den Bakterien im Dickdarm fermentiert“ (Engfer, Stahl, Finke, Sawatzki & Daniel, 2000; zitiert nach Przyrembel, 2001, S. 18). Oligosaccharide sind Energiegeber für die Darmbakterien, Baustein der Gehirnlipide und verhindern vermutlich infektiöse Ausbildungen durch Bakterien (Przyrembel).

Muttermilch enthält neben den Makronährstoffen Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten eine große Vielfalt an Prä- und Probiotika, Zytokinen, Hormonen, Enzymen, Immunglobulinen und Wachstumsfaktoren (Le Huerou-Luron, Blat & Boudry, 2010; zitiert nach BfR, 2012, S. 4).

Die Immunabwehr eines Neugeborenen ist noch nicht vollständig, so dass die Humanmilch auf natürlichem Wege antimikrobielle, antientzündliche und immunmodulierende Faktoren kompensatorisch liefert. Sie schützen das Kind passiv, unterstützen beim Aufbau des körpereigenen Abwehrsystems und prägen es in einer Weise, in der es im späteren Leben ein Schutz vor immunologisch ausgelösten chronischen Erkrankungen bietet (Labbok, Clark & Goldman, 2004; zitiert nach BfR, 2012, S. 4). Gestillte Kinder nehmen mit der Muttermilch erhebliche Mengen sekretorischen Immunglobulins A auf, welches im kindlichen Darm die „... Toxine neutralisiert und die Anheftung von Infektionserregern an die Schleimhaut verhindert“ (Przyrembel, 2001, S. 21).

Dieses Immunglobulin kann der kindliche Organismus in den ersten Lebensmonaten nicht selbst bilden. Den, durch die Muttermilch eingebrachten, Antikörpern (z.B. sekretorisches Immunglobulin) kommt im Aufbau des Abwehrsystems eine weitere Aufgabe zu (Przyrembel). Sie dienen als Matrix, als Bauvorbild bei der „... Produktion von eigenen Antikörpern gegen Infektionserreger, mit denen das Kind selbst noch gar nicht in Kontakt gekommen ist“ (Przyrembel, 2001, S. 21).

Die Milchinhaltsstoffe Laktoferrin, Lysozym, Schleimstoffe und Oligosaccharide tragen zum unspezifischen Schutz gegen Krankheitserreger bei (Przyrembel, 2001, S. 22). Laktoferrin fördert den Aufbau der kindlichen Darmschleimhaut sowie das Wachstum von Lymphozyten. Verbessert die Eisenabsorption und „... verringert entzündliche Reaktionen durch Hemmung des Komplementsystems und Hemmung der Abgabe von Cytokinen durch Makrophagen“ (Przyrembel, 2001, S. 22).

Laktoferrin wird im kindlichen Darm teilweise in Laktoferricin gespalten, welches wiederum durch spezifische Mechanismen bestimmte Viren, Parasiten und Bakterien zerstört. Die ebenfalls in der Humanmilch enthaltenen weißen Blutkörperchen können Bakterien phagozytieren und zerstören, da sie zu 80% Neutrophile und zu 15% Makrophagen sind. Die restlichen 5% der weißen Blutkörperchen sind T-Lymphozyten, die ebenfalls durch spezifische Wirkweisen an dem Aufbau des Abwehrsystems beteiligt sind, indem sie die Antikörperbildung unterstützen (Przyrembel).

Frauenmilch enthält wachstumsstimulierende Faktoren für Neutrophile und Makrophagen, die deren Fähigkeiten zur Phagozytose und Bildung von Botenstoffen fördern. Sie enthält Zytokine, die unspezifische sowie spezifische Immunantworten durch T- und B-Lymphozyten stimulieren und damit Reaktionen des Immunsystems des Kindes langfristig programmieren können. (Przyrembel, 2001, S. 22)

Zur kindlichen Darmgesundheit tragen Hormone und Wachstumsfaktoren aus der Muttermilch bei, die konkret die Kolonisierung von nicht pathogenen Bakterien fördern und Ausbreitung und Reaktion entzündlicher Botenstoffe verhindern. Auch die in der Frauenmilch enthaltenen Nukleotide tragen zur Gesundheit des Darms im kindlichen Organismus bei. So fördern sie die Reifung der Darmschleimhaut, die Ausbildung der bakteriellen Darmflora und scheinen zudem noch das Immunsystem zu stimulieren, indem sie Antikörper bilden (Przyrembel, 2001, S. 22-23).

3.2.2 Formulamilch

Formulamilch oder auch Formulanahrung ist industriell hergestellte Säuglingsnahrung, welche gefüttert werden kann, wenn Stillhindernisse mütterlicher- oder kindlicherseits vorliegen oder sich die Mutter bzw. die Eltern gegen das Stillen entschieden haben. Man unterscheidet zwischen Säuglingsanfangsnahrung, die industriell hergestellt ist, ab Geburt gefüttert werden kann und gesetzlichen Vorgaben entsprechen muss, und Folgenahrung, die ebenfalls industriell hergestellt ist, gesetzlichen Vorgaben entsprechen muss und frühestens mit Beginn der Beikost gefüttert werden soll (BfR, 2012, S. 11). „Hinsichtlich der Zusammensetzung von Energie und Hauptnährstoffen unterscheiden sich die Anfangs- und Folgenahrungen nur unwesentlich voneinander“ (Krawinkel, Hilbig & Alexy, 2013, S. 131).

Eine detaillierte Übersicht über die einzelnen Nährstoffe der Formulamilch soll folgende Übersicht liefern:

Tab. 4: „Auszüge aus Richtlinien der EU über die Zusammensetzung von Säuglingsanfangsnahrung (06/141/EG) im Vergleich zu Nährstoffgehalten in der Muttermilch“ (modifiziert nach Krawinkel, Hilbig & Alexy, 2013, S. 132)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

* auf der Basis von Kuhmilchprotein

- für Produkte mit Eisenzusatz

Anfangsnahrung enthält ausschließlich Laktose, wobei die Folgenahrung zumeist mit glutenfreier Stärke angereichert wird. Dies soll der Sättigungsverstärkung dienen, da die Milch dickflüssiger wird. Außerdem sind in Formulamilch oft niedermolekulare Kohlenhydrate (z.B. Dextrin, Maltose, Saccharose und Glukose (ausschließlich in Proteinhydrolysaten)) enthalten (Krawinkel, Hilbig & Alexy, 2013, S. 133). „Für nicht gestillte Säuglinge werden zur Allergieprävention Säuglingsnahrungen angeboten, deren Antigengehalt durch Bearbeitung der Proteine mit lebensmitteltechnologischen Verfahren reduziert wurde“ (Krawinkel, Hilbig & Alexy, 2013, S. 133). Diese spezielle Formulamilch enthält partiell hydrolysiertes Eiweiß (Krawinkel et al., 2013).

Spezialnahrungen sollen in dieser Betrachtung nicht Gegenstand sein.

3.2.3 Die frühe Proteinhypothese

Die frühe Proteinhypothese wurzelt in Beobachtungen an Kindern, bei denen eine Übergewichts- und Adipositasneigung im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter vorliegt, wenn sie in den ersten beiden Lebensjahren bereits übergewichtig oder einem rapiden Gewichtszuwachs unterlegen waren. Darüber hinaus zeigten Studien, dass flaschenernährte Säuglinge gegenüber gestillten Säuglingen mit 1 Lebensjahr mehr Körpergewicht aufwiesen. Genauer betrachtet ist der Unterschied in der Eiweißaufnahme bei gestillten Säuglingen um 55-80% niedriger als bei nichtgestillten Säuglingen (Koletzko, Brands et al., 2013, S. 30-33).

Eine nachfolgende Abbildung verdeutlicht, wie viel mehr Protein flaschenernährte Kinder aufnehmen und in welchem Niveau die Industrie seit den siebziger Jahren die Proteinkonzentration in der Formulamilch angepasst hat:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: „Proteingehalt von Säuglingsmilch eines Anbieters über die Jahre“ (Grote, 2013, S. 33-36)

Nach der Gabe üblicher Säuglingsmilch wurde eine deutlich höhere Insulinfreisetzung beobachtet als nach dem Stillen. Hohe Insulin- und IGF1-Spiegel (insulin-like growth factor 1) können sowohl das Wachstum in den ersten beiden Lebensjahren als auch die adipogene Aktivität und Adipozytendifferenzierung stimulieren (Koletzko et al., 2009; zitiert nach Koletzko, Brands et al., 2013, S. 33).

Die Folgerungen aus diesen Beobachtungen ließen die Vermutung zu, dass einerseits Stillen die Adipositasprävalenz minimieren kann und andererseits der geringere Proteingehalt der Muttermilch eine kausale Bedeutung trägt (Koletzko, Brands et al., 2013, S. 31-33).

Da es sich um den frühen Betrachtungszeitraum der ersten 2 Lebensjahre handelt, kam es zur Begrifflichkeit „frühe Proteinhypothese“.

Sie postuliert, dass eine hohe Proteinzufuhr zu einem hohen Aminosäuren-Plasmaspiegel führt, der die Ausschüttung von Insulin ankurbelt und die Differenzierung der Adipozyten anregt. Dadurch bedingt kommt es zu einer stärkeren Gewichtszunahme sowie einer gesteigerten Fettzellaktivität. Diese Vorgänge erhöhen das Langzeitrisiko für Übergewicht und assoziierte Erkrankungen. (Grote, 2013, S. 33-36)

3.3 Protektive Effekte des Stillens hinsichtlich einer Entstehung von Erkrankungen im kindlichen und mütterlichen Organismus

Aufgrund der spezifischen Zusammensetzung der Muttermilch, ist durch das Stillen nicht nur das optimale Heranwachsen des Kindes gewährleistet, sondern auch dessen Schutz vor Erkrankungen. Aber auch die stillende Mutter profitiert von den präventiven Wirkweisen des Stillens (Rubin, 2013, S. 200).

Infektiöse Erkrankungen im Säuglingsalter können, wegen des geringen bis ausbleibenden kindlichen Immunschutzes, zu Krankenhausaufenthalten oder gar bis zum Tod führen. Durch die immunologisch wirksamen Bestandteile der Muttermilch, wird der Aufbau des kindlichen Immunsystems unterstützt. Gestillte Kinder leiden 40 - 70% weniger an Atemwegsinfektionen, Magen-Darm-Infektionen und Mittelohrentzündungen als flaschenernährte Säuglinge (Dewey, Heinig & Nommsen-Rivers, 1995; Duijts, Jaddoe, Hofman & Moll, 2010; Rebhan et al., 2009; zitiert nach Rubin, 2013, S. 201).

Eine umfassende Analyse über den Zusammenhang zwischen Stillen und dem Erkrankungsrisiko von Kindern in Industrieländern zeigte für mindestens vier Monate ausschließlich gestillte Säuglinge gegenüber nicht gestillten

- im 1. Lebensjahr ein um 72 Prozent reduziertes Risiko für stationäre Klinikaufenthalte aufgrund von Erkrankungen der unteren Atemwege;
- ein um 64 Prozent reduziertes Risiko für unspezifische gastrointestinale Infektionen innerhalb des 1. Lebensjahres;
- ein um 50 Prozent reduziertes Risiko für das Auftreten von akuter Otitis media (Ip et al., 2007; zitiert nach Rubin, 2013, S. 201).

Auch das Risiko für die Entstehung einer akuten myeloischen sowie einer lymphatischen Leukämie wird um 15 und 24 Prozent beim gestillten Kind gesenkt. Dies ergab eine Metaanalyse von 14 Studien (Kwan, 2004; zitiert nach Rubin, 2013, S. 201).

Krawinkel, Hilbig und Alexy (2013, S. 127) führen auch einen protektiven Effekt „... gegenüber dem Risiko der späteren Entwicklung eines Mammakarzinoms ...“ im mütterlichen Organismus auf.

Zur Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus Typ 2 liegen ebenfalls Beobachtungsergebnisse hinsichtlich einer Risikominimierung für eine Erkrankung durch Stillen vor. So ergab eine Untersuchung an 8- 9-jährigen, die übergewichtig, adipös und formulamilchernährt waren, dass eine stärker ausgeprägte Insulinresistenz vorlag als bei gestillten Gleichaltrigen derselben Gewichtsklasse. Muttermilchernährte Kinder kompensierten diese mit einer erhöhten Insulinsekretion (Manco et al., 2011; zitiert nach Rubin, 2013, S. 202).

„Die Stilldauer beeinflusst – unabhängig vom BMI der Kinder – linear Nüchterninsulinspiegel und Parameter der Insulinresistenz“ (Veena et al., 2011; zitiert nach Rubin, 2013, S. 202).

Die Autoimmunerkrankung Diabetes mellitus Typ 1 wurde ebenfalls hinsichtlich deren Entstehungsvermeidung beobachtet, wenn dem betroffenen Organismus Muttermilch zugeführt wurde. Es existieren belegbare Beweise für eine schwache, aber signifikante Risikoreduktion für eine Entstehung von Diabetes mellitus Typ 1 bei ausschließlich gestillten Säuglingen. Jedoch sind in diesen Studien Störgrößen enthalten, die zwar das Ergebnis nicht anzweifeln, aber diese kausale Beziehung nur schwach belegen (Rubin, 2013, S. 202). „Es sind weitere gut durchgeführte prospektive Studien notwendig, um diese Zusammenhänge eindeutig belegen zu können“ (Rubin, 2013, S. 202).

Auch für Krawinkel, Hilbig und Alexy (2013, S. 127) wirkt sich die Muttermilchgabe auf die Immunität und Autoimmunität des kindlichen Organismus aus. Sie sehen schützende Effekte durch das Stillen nicht nur Diabetes mellitus Typ 1 gegenüber, sondern auch den Erkrankungen Zöliakie, Morbus Crohn, allergische Diathesen sowie hereditäre Fruktoseintoleranz.

Einen eindeutigen Schutz vor allergischen Erkrankungen wie atopische Dermatitis, Ekzeme und Asthma durch Stillen, konnten Beobachtungsstudien bisher noch nicht bestätigen (Nationale Stillkommission, 2012; zitiert nach Rubin, 2013, S. 202).

Abou-Dakn (2011, S. 1107) fasst die präventiven Effekte des Stillens gegenüber Erkrankungen für Mutter und Kind wie folgt zusammen:

Tab. 5: Präventive Effekte gegenüber Erkrankungen für Mutter und Kind durch Stillen (Abou-Dakn, 2011, S. 1107) (eigene Darstellung)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3.4 Übergewicht und Adipositas

3.4.1 Definition von Übergewicht und Adipositas bei Kindern

Die Begriffe Übergewicht und Adipositas werden im Kindes- und Jugendalter oft mit derselben Bedeutung versehen. Jedoch sind beide Begriffe gerade aus medizinischer Sicht exakt zu trennen, da sich jeweils ein differenziertes Gesundheitsrisiko ableiten lässt (Wabitsch, Kiess, Neef & Reinehr, 2013, S. 368). „Während bei der Adipositas die erhöhte Fettmasse ausschlaggebend ist, liegt ein Übergewicht vor, wenn das körperbezogene Körpergewicht ein bestimmtes Maß übersteigt. Adipositas ist in den meisten Fällen mit Übergewicht verbunden, Übergewichtige sind jedoch nicht zwangsläufig adipös“ (Kromeyer-Hauschild, 2003; zitiert nach Wabitsch, Kiess, Neef & Reinehr, 2013, S. 368).

Um eine einfach messbare Einschätzung der Körpergewichtsklasse vornehmen zu können, die keinerlei kostspieligen Methoden bedarf, verwendet man im Kindes- und Jugendalter ebenfalls den aus den Körperparametern Größe und Gewicht abgeleiteten Body Mass Index (BMI). Dieser errechnet sich wie folgt: BMI = Körpergewicht / Körpergröße² (kg / m²). Allerdings unterliegt das Körpergewicht von Kindern und Jugendlichen stetigen physiologischen sowie alters- und geschlechtsspezifischen Änderungen (Wabitsch et al., 2013, S. 368). „Anhand populationsspezifischer Referenzwerte für das Kindes- und Jugendalter, die in Form von alters- und geschlechtsspezifischen Perzentilenkurven vorliegen, können individuelle BMI-Werte eingeschätzt werden“ (Wabitsch, Kiess, Neef & Reinehr, 2013, S. 368).

Aufgrund der mangelnden Langzeitstudien zum Gesundheitsrisiko übergewichtiger und adipöser Kinder und Jugendlicher sowie zu geringer Inzidenz von übergewichts- und adipositasbedingten Erkrankungen in diesem Alter, kann nicht auf festgelegte Grenzwerte zurückgegriffen werden (Grenzwerte des Körpergewichtes, die ein gesundheitsgefährdendes Risiko nach sich ziehen). Aufgrund dessen empfiehlt die International Obesity Task Force bei der Festlegung von Übergewicht und Adipositas im Kindes- und Jugendalter das BMI-Perzentil zu verwenden (Arbeitsgemeinschaft Adipositas im Kindes- und Jugendalter [AGA], 2014, S. 22).

Befindet sich in Deutschland ein Kind bzw. Jugendlicher von 0-18 Jahre im 90. – 97. Perzentil ist es übergewichtig. Befindet es sich zwischen dem 97. und 99,5. Perzentil ist es adipös und extreme Adipositas besteht, wenn sich das Kind oder der Jugendliche über der 99,5. Perzentile befindet (Wabitsch et al., 2013, S. 368).

3.4.2 Prävalenz und Komorbidität von Übergewicht und Adipositas bei Kindern

Die KiGGS Basiserhebung liefert auch bei den Prävalenzzahlen zum Übergewicht und Adipositas bei Kindern die ersten repräsentativen Daten (Kurth, 2007; zitiert nach Wabitsch, Kiess, Neef & Reinehr, 2013, S. 371). Die 2007 veröffentlichten Daten zeigen, dass von den damals erfassten Kindern und Jugendlichen 15% übergewichtig (BMI >90. Perzentil) und 6,3% adipös (BMI >97. Perzentil) waren (Wabitsch et al., 2013, S. 371). „Verglichen mit den großen Datenpools an gemessenen Körperhöhen und Körpergewichtsdaten aus Mitte der 1980er Jahre, zeigt sich hier ein Anstieg der Prävalenz von Übergewicht um ca. 50% und der von Adipositas von ca. 100% (Verdoppelung)“ (Wabitsch, Kiess, Neef & Reinehr, 2013, S. 371-372).

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Ende der Leseprobe aus 65 Seiten

Details

Titel
Der Einfluss des Stillens auf die Entwicklung von Übergewicht und Adipositas bei Kindern bis zum 6. Lebensjahr. Gibt es eine optimale Stillperiode zur Prävention?
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
0,8
Autor
Jahr
2015
Seiten
65
Katalognummer
V315580
ISBN (eBook)
9783668154384
ISBN (Buch)
9783668154391
Dateigröße
1505 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Stillen, Adipositasprävention, Adipositas bei Kindern, optimale Stillperiode
Arbeit zitieren
Carolin Schricker (Autor), 2015, Der Einfluss des Stillens auf die Entwicklung von Übergewicht und Adipositas bei Kindern bis zum 6. Lebensjahr. Gibt es eine optimale Stillperiode zur Prävention?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/315580

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