Das schöne warme Wir-Gefühl. Florian Illies’ "Generation Golf" und Jana Hensels "Zonenkinder" als popliterarische Generationenporträts


Hausarbeit, 2008

29 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhalt

1.) Einleitung

2.) Der Begriff „Generation“
2.1.) Etikett und Stilisierung - der Begriff „Generation“ im Trend
2.2.) Der Generationenbegriff nach Karl Mannheim

3.) Eckdaten der porträtierten Generationen

4.) Beobachtungen zum Aufbau beider Werke

5.) Die Zonenkinder im Spiegel der Generation Golf und umgekehrt

6.) Zwischen Fiktion und Faktizität

7.) Erzählerische Verfahren
7.1.) Kontinuität und Bruch als Ausgangssituationen
7.1.1.) Die Zonenkinder im Spannungsfeld von Erinnern und Vergessen
7.1.2.) Verklärung und (N)ostalgie - Erinnerungen an ein Märchenland
7.2.) Ausschluss und Integration
7.3.) Das verbindende „Wir“
7.4.) Katalogisieren und Archivieren als Gestaltungsmittel

8.) Elemente der Pop-Literatur in Generation Golf und Zonenkinder
8.1.) Vorbemerkungen zum Begriff der „Pop-Literatur“
8.2.) Verwischung der Grenzen zwischen Literatur und Journalismus
8.3.) Eine „Literatur der zweiten Worte“
8.4.) Popkulturelle Lebenswelten und Stilabgrenzung
8.5.) Indifferenz und Affirmation

9.) Ausblick: Hat der popkulturelle Generationenbegriff eine Zukunft?

10.) Verwendete Literatur

1.) Einleitung

„Am letzten Tag meiner Kindheit, ich war dreizehn Jahre und drei Monate alt, verließ ich gemeinsam mit meiner Mutter am frühen Abend das Haus. Es war bereits dunkel, man sah den Atem vor dem Gesicht, Nieselregen fiel vom Himmel.“[1] Mit diesen Worten beginnt die Erzählerin in Jana Hensels Buch Zonenkinder ihre Erinnerungen an ihre Kindheit in Ostdeutschland. Was der Leser noch nicht weiß: Es ist der „letzte Tag“ dieser Kindheit am Vorabend des Mauerfalls. Gemütlich jedenfalls wirkt die Szene nicht und auch die Erzählerin ahnt, „dass mit dem Land, das immer meine Heimat gewesen war, gerade etwas geschah, von dem ich gar nicht wusste, was es war, und dass gewiss kein Erwachsener mir erklären konnte, wohin es führen würde.“ (Z.13) Der (westdeutsche) Ich-Erzähler in Generation Golf dagegen zieht den Leser auf der ersten Seite mit dem wohligen Bekenntnis „Mir geht es gut“ hinein in das samstägliche Badezimmeridyll mit anschließendem Nutellabrot und „Wetten, daß…“[2]. Zunächst scheinen Welten zu liegen zwischen einer Kindheit in der DDR mit exotisch anmutenden Bezeichnungen und Bräuchen, die den westdeutschen Leser irritieren oder auch der Belustigung dienen, und der westdeutschen Kindheitswelt, wie sie Florian Illies beschreibt. Einer Generation von „Zonenkindern“, die in ihrem verhältnismäßig kurzen Leben gleich drei Stationen durchlaufen haben - DDR-Kindheit, Wende-Jugend und als junge Erwachsene den endgültigen Schritt in den Westen - steht eine westdeutsche Generation gegenüber, die Playmobil als die prägendste Lebenserfahrung ihrer Kindheit und Jugend bezeichnet und den Wechsel von Raider zu Twix als eine der wenigen harmlosen Veränderungen erinnert (G.19). Kontinuität und Bruch als die beiden entgegengesetzten Pole, auf die Hensels und Illies’ Werke bezogen bleiben, bestimmen die literarischen Techniken und die Zugriffsmöglichkeiten, die die Autoren zur Porträtierung ihrer Generationen nutzen. Wenn die vertraute Alltagswelt, die Welt der Kindheit zusammen mit dem System DDR auf einen Schlag verschwindet und jahrelange Versuche der Assimilation an den Westen den Blick auf die rekonstruierte „Heimat“ zunehmend verklären, hat dies Einfluss auf die Mechanismen beim schreibenden Erinnern. Sentimentalität und Melancholie mischen sich in die Erzählung, Fremdheit und Vergessen bedrohen die Authentizität der Erinnerung und sorgen für das besondere Spannungsverhältnis von Nähe und Distanz, aber auch für eine gewisse Oberflächlichkeit, an der sich viele Kritiker gestoßen haben. Kann man angesichts dieser so völlig unterschiedlichen Ausgangssituationen überhaupt Vergleichsmomente zwischen beiden Werken finden? Oder ist Zonenkinder sogar das „ostdeutsche Pendant“ zu Generation Golf, wie einige Rezensionen behaupten?[3] Beide Werke sind in nahezu allen bedeutenden Feuilletons kontrovers diskutiert worden und haben eine breite Leserschaft erreicht. Zahlreiche Leserbriefe und nicht zuletzt eine intensive Onlineleserdiskussion beim Internetbuchhändler Amazon zeugen davon, dass sich Zonenkinder zu einem Phänomen entwickelt hat, dessen Rezeption und öffentliche Diskussion bereits in einem eigens erstellten Dokumentationsband vorliegen.[4] Den hohen Auflagezahlen nach - Generation Golf wurde mehr als eine halbe Million Mal verkauft, Zonenkinder bereits im ersten Jahr nach dem Erscheinen 160.000 Mal - muss es also eine gesellschaftliche Gruppe geben, die sich mit den Werten und Lebenseinstellungen der dargestellten Generationen identifizieren kann und sich als Teil des „Wir“ sieht, das Hensel und Illies konstruieren. Liegt möglicherweise der Erfolg der beiden Werke gerade in diesem „Wir“ begründet, das zur Angriffsfläche vieler Kritiker geworden ist? In einem Dschungel von Rezensionen und Buchbesprechungen scheinen ganz unterschiedliche Kriterien zur Beurteilung herangezogen zu werden, die nicht zuletzt auf die Unklarheit der literarischen Gattung zurückzuführen sind. Generation Golf wird häufig als „essayistische Variante der Romane von Christian Kracht, Benjamin von Stuckrad-Barre und anderen“[5] bezeichnet, womit der Bezug zur so genannten Pop-Literatur hergestellt wird. Wo liegen die Berührungspunkte mit Pop-Kultur bzw. mit Pop-Literatur, was ist „Pop“ in Generation Golf und Zonenkinder ? Zur Klärung dieser Frage sollen die zentralen erzähltechnischen Mittel und Verfahren beider Werke untersucht werden, parallel dazu sind die charakteristischen Merkmale, die Illies und Hensel ihren Generationen zuschreiben, zu skizzieren. Grundsätzlich bewegt sich die Untersuchung also auf zwei Ebenen, Form und Inhalt, die eng miteinander verschränkt sind und ergänzt werden durch eine dritte Ebene. Sowohl Illies als auch Hensel haben sich wiederholt zu ihren Werken geäußert; ich werde daher an passenden Stellen Interviewäußerungen heranziehen, die Deutungsmöglichkeiten und -intentionen aus Autorsicht deutlich werden lassen. Zunächst soll der Begriff „Generation“ kurz erläutert werden, wobei zum einen der bekannte soziologische Generationenbegriff nach Karl Mannheim herangezogen wird und zum anderen eine Definition der moderneren Sozialwissenschaften, die den Begriff der Identität als Kern des Generationenbegriffs herausstellt. Inwieweit diese Generationenbegriffe auf die vorliegenden Texte angewandt werden können, aber auch inwieweit solche Konstrukte in der postmodernen Gesellschaft überhaupt noch Sinn machen, wird in einem abschließenden Ausblick zu überprüfen sein.

2.) Der Begriff „Generation“

2.1.) Etikett und Stilisierung - der Begriff „Generation“ im Trend

Der Begriff „Generation“ taucht in den Publikationen (nicht nur) der letzten Jahre - sowohl in Veröffentlichungen wissenschaftlicher als auch essayistischer Art - in vielfältigen Bezügen auf und hat sich zu einem beliebten Etikett entwickelt, um soziologische Thesen schlagwortartig zu formulieren. Die Titel oder Untertitel entsprechender Veröffentlichungen[6] lauten beispielsweise „Generation X“, „Generation Ally“, auch von der „Generation Berlin“ ist die Rede, von der „Mediengeneration“, der „Generation @“, und rückblickend auch von der „lost generation“ der Holocaust-Kinder oder der „68er-Generation“. So facettenreich der Begriff „Generation“ ist, umso verschwommener und unüberschaubarer erscheint sein Inhalt. Die unterschiedlichen Publikationen zum Thema verwenden ihn zur Bezeichnung demografischer Gegebenheiten, zur (mehr oder weniger impliziten) Gesellschaftskritik, in Bezug auf die Nutzung neuer Kommunikationsmedien, als Zuschreibung unter Bezugnahme auf historische Ereignisse („die 68er“, „die 78er“, „die 89er“) oder auch dazu, das aktuelle Lebensgefühl und die Werteorientierung einer bestimmten Altersgruppe zusammenzufassen. Besonders die Publikationen junger Autoren wie Florian Illies oder Jana Hensel regten die öffentliche Diskussion über den Begriff „Generation“ an und rückten damit gleichzeitig die Jahrgänge der ungefähr zwischen 1965 und 1975 Geborenen in das Blickfeld der aktuellen Generationendebatte. Gleichzeitig taucht dabei die Frage auf, ob der Begriff „Generation“ angesichts der Pluralisierung und Individualisierung der heutigen Gesellschaft überhaupt noch sinnvoll verwendet kann, ohne zu einer Pauschalisierung zu verkommen. Interessant wird in diesem Zusammenhang der Vergleich mit der Position von Karl Mannheim, der als einflussreichster Vorläufer der modernen Generationenforschung auf der soziologischen Ebene das Phänomen „Generation“ zu erklären versucht.

2.2.) Der Generationenbegriff nach Karl Mannheim

In den 1920er Jahren entwickelte Karl Mannheim im[7] Anschluss an Überlegungen von Auguste Comte und Wilhelm Dilthey seinen Generationenbegriff, der auf der Unterscheidung dreier Begriffsdimensionen basiert: „Generationenlagerung“, „Generationenzusammenhang“ und „Generationeneinheit“. Dabei meint der Begriff der Generationslagerung - analog zur sozialen Klassenlage - die spezifische Situierung der Individuen einer bestimmten Altersgruppe im gesellschaftlich-historischen Lebensraum, also die chronologische Gleichzeitigkeit.“[8] Um einen soziologisch relevanten Generationenbegriff zu konstituieren, sei außerdem ein gemeinsamer historisch-sozialer Lebensraum vonnöten. Damit aber sei noch nicht der Zusammenhang der Generationen erklärbar, denn erst durch die „ Partizipation an den gemeinsamen Schicksalen dieser historisch-sozialen Einheit“[9] werde die konkrete Verbundenheit der jeweiligen Generationsmitglieder hergestellt. Wichtig für die Konstitution einer Generation ist nach Mannheim das Phänomen der „Erlebnisschichtung“, das die Formung des Bewusstseins durch die ersten prägenden (Jugend-)Eindrücke bezeichnet. Diese hätten „die Tendenz, sich als natürliches Weltbild festzusetzen.“[10] Durch diese spezifische Prägung unterscheide sich eine Generation von der anderen. Dabei untergliedert Mannheim „dieselbe Jugend, die an derselben historisch-aktuellen Problematik orientiert ist“ in verschiedene Gruppen, die „in jeweils verschiedener Weise diese Erlebnisse verarbeiten.“[11] Hier handelt es sich um „Generationseinheiten“, die sich durch „ein einheitliches Reagieren, ein im verwandten Sinne geformtes Mitschwingen und Gestalten der gerade insofern verbundenen Individuen einer bestimmten Generationslagerung“[12], auszeichnen. Bei allen Zweifeln hinsichtlich der Tragbarkeit des Begriffs in der postmodernen Gesellschaft liefert er doch wesentliche Begriffe, mit denen auch heute noch konstruktiv über das Phänomen „Generation“ diskutiert werden kann. Kurt Lüscher und Ludwig Liegle, Sozialwissenschaftler der Gegenwart, fassen in ihrem Definitionsversuch grundlegende Aspekte des Generationenbegriffs unter dem Leitgedanken der Zuschreibung von Identitäten zusammen. Diese „Generationenidentität“ zeige sich darin, „dass sich Akteure in ihrem Denken, Fühlen, Wollen und Tun an sozialen Perspektiven orientieren, für die der Geburtsjahrgang, das Alter oder die bisherige Dauer der Mitgliedschaft in der jeweiligen Sozietät oder die Interpretation historischer Ereignisse von Belang sind.“[13] Die hier angesprochene Identitätsthematik spielt auch in den beiden vorliegenden Generationenporträts eine zentrale Rolle - worin die Autoren die identitätsstiftenden Merkmale ihrer Generationen sehen und wie sie sie literarisch verarbeiten, wird in der vorliegenden Arbeit zu untersuchen sein. Der Schwerpunkt liegt dabei deutlich auf eben diesem literarischem Umgang mit dem Generationenbegriff, weniger auf der empirisch nachprüfbaren Überprüfung der aufgestellten Thesen und Generationsbeschreibungen. Dennoch ist die Grundtendenz zu beachten, dass sich der Generationenbegriff in der Gegenwart statt auf der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Schicht, Klasse oder auch zu einer bestimmten Altersgruppe zunehmend auf anderen Erfahrungsbereichen, Kommunikations-, Konsum- und Inszenierungsformen des Alltags begründet.[14] Diese Tendenz ist auch in den beiden hier behandelten Werken zumindest teilweise festzustellen. Bei allen Differenzen im Verständnis und in der Verwendung ist zumindest der Konstruktcharakter jedes Generationenbegriffs in der Soziologie weitgehend Konsens; inwieweit man dies für die Literaturkritik, insbesondere auch im Umgang mit den vorliegenden Texten, bestätigen kann, wird im Verlauf der Arbeit zu überprüfen sein.

3.) Eckdaten der porträtierten Generationen

Die exakteste Angabe, die Illies über die von ihm porträtierte Generation macht, ist die zeitliche Eingrenzung: Er schreibt über die zwischen 1965 und 1975 geborenen Jahrgänge (G.18) und lässt so zunächst den Eindruck entstehen, im soziologischen Sinne (etwa im Sinne Karl Mannheims) den Generationsbegriff zu gebrauchen. Allerdings zählt der Autor auch Max Goldt, Jahrgang 1958 und trotzdem „irgendwie ein Ehrenpräsident unserer Generation“(G.29) oder auch den Golf fahrenden Prinz William von England, Jahrgang 1982, zur Generation der Golfer. Insgesamt bleibt der Generationenbegriff durchaus verschwommen, zumal eine ganze Reihe parallel existierender „Nebengenerationen“ benannt wird, die teilweise synonym für die „Generation Golf“ stehen oder Abspaltungen davon sind, wie dies beispielsweise bei der „Generation Berlin“ der Fall ist (G.191). Wenn Playmobil das Prägendste der Kindheit der „Golfer“ gewesen ist, dann ist der Golf ihr gemeinsames Symbol, der „kleinste gemeinsame Nenner“ einer ganzen Generation. (G.56). Nicht gemeinsame historische bzw. politische Ereignisse, nicht einmal einmalige individuelle Erlebnisse wirken also für die „Generation Golf“ einheitsstiftend, sondern in erster Linie Produkte oder auch die gemeinsame Fernsehsozialisation. Anders bei den „Zonenkindern“. Hier markiert mit dem Mauerfall ein zeitgeschichtliches Ereignis die entscheidende Zäsur, die zugleich generationsbildend wirkt, ganz im Sinne von Karl Mannheims Definition. Im Herbst 1989 ist die Erzählerin 13 Jahre alt, steht also an der Schwelle vom Kind zum Jugendlichen. Sie ist damit zu jung, um die politischen Verhältnisse der DDR inklusive repressiver Strukturen und anderer negativer Begleiterscheinungen des Sozialismus je gründlicher reflektiert zu haben und sich in irgendeiner Weise dazu zu verhalten. Die Erzählerin spricht für die Generation derjenigen Ostdeutschen, die zum Zeitpunkt des Mauerfalls etwa zwischen elf und siebzehn Jahre alt waren, also für die Jahrgänge der zwischen 1972 und 1978 Geborenen. Das Ende der DDR fällt so mit dem Ende der Kindheit zusammen, die Zonenkinder erleben nach der Erziehung in einem sozialistischen Staat einen Wandel in allen Lebensbereichen. Die Wende wird damit zur Geburtsstunde einer Generation, die durch die gemeinsame kindliche Sozialisation in der DDR, mehr noch aber durch das Glück der „späten Geburt“[15] verbunden ist - als die erste Generation, die den Osten hinter sich ließ, um im Westen erwachsen zu werden und erfolgreich zu sein.

4.) Beobachtungen zum Aufbau beider Werke

Hensel und Illies setzen bei der Charakterisierung ihrer Generationen ähnliche Schwerpunkte. Beide erzählen nicht chronologisch ihre bisherigen Lebenstationen, etwa von den ersten frühkindlichen Erinnerungen bis heute, sondern sie strukturieren ihre Erinnerungen nach verschiedenen Themenbereichen, die sich teilweise auffällig ähneln. Die Bereiche „Körperkult und Sport“, „Liebe und Freundschaft“ werden bei beiden Autoren thematisiert, wobei sich in die Darstellungen immer wieder Fragen des Stils und des guten Geschmacks mischen. Ein eigenes Kapitel ist jeweils der Beziehung zu den Eltern und dem aus unterschiedlichen Gründen ausbleibenden Generationenkonflikt gewidmet. Vom „Gestern“ der Kindheit wird kreuzweise der Bogen geschlagen über die Gegenwart bis in die Zukunft, für die beide am Schluss Prognosen aufstellen. Immer wieder mischen sich aktuelle Beschreibungen der Gegenwart in die Kindheitserinnerungen, so dass die Grundstruktur beider Werke als Pendeln zwischen damals und heute beschrieben werden kann. Nicht zuletzt belegen dies die jeweils erste und letzte Szene sowie die entsprechenden Kapitelüberschriften beider Bücher eindeutig und zeigen gleichzeitig die Grundtendenz auf, die ein Vergleich beider Generationenporträts ergeben wird. Steht in Zonenkinder das Umbruchserlebnis am Anfang, prägt in Generation Golf das Ritual, das Vertraute die Erinnerung. In der Zukunft nähern sich die Lebenslinien beider Generationen zunehmend einander an, worauf in Bezug auf verschiedene Fragestellungen dieser Arbeit zurückzukommen sein wird.

5.) Die Zonenkinder im Spiegel der Generation Golf und umgekehrt

Bald nach seinem Erscheinen wurde Zonenkinder in seinem Verhältnis zu Generation Golf gelesen und gedeutet. Die Autorin selbst betont, sie habe ihr Buch als Gegenentwurf in die Lücke hineingeschrieben, die in der Debatte um die „Generation Golf“ geherrscht habe: „[…] dabei fiel niemandem auf, dass da das halbe Land nicht vorkam.“[16] Tatsächlich werden die ostdeutschen Gleichaltrigen in Generation Golf kaum erwähnt. Einmal wird in einer kurzen Randnotiz der Kleidungsstil der Ostdeutschen bedacht, an einer zweiten Stelle geht es um die Bedeutung des Mauerfalls im Leben der „Golfer“, die das Ende der DDR lakonisch mit der Werbekampagne der „Wirtschaftswoche“ kommentiert habe: „Jede Fusion hat ihre Verlierer.“ (G.30) Dagegen sind die westdeutschen Altersgenossen in Zonenkinder ständig präsent - in ganz unterschiedlicher und durchaus ambivalenter Darstellung. Nach der Wende werden sie zu Vorbildern in Stil und Benehmen, die es möglichst schnell und souverän zu kopieren gilt. Andererseits werden die Wohlstandskinder des Westens durchaus auch als defizitär dargestellt, wenn die Erzählerin ihnen „wirkliche Gefühle, Intensität, großes Leiden“ nicht zutraut und „alle entsprechenden Bekundungen für eine weitere Attitüde ihrer Sorglosigkeit“ hält (Z.126). Ölke stellt in diesem Zusammenhang fest, hier werde „eine Ost-West-Opposition aufgebaut in Bezug auf das Merkmal, man könnte salopp sagen, ‚seelischer Tiefgang‘.“[17] Andererseits beschreibt die Erzählerin selbst eine zunehmende kulturelle Angleichung an den Westen in der Haltung zu Konsum, zur eigenen Biografie und zur Gesellschaft. Die Gemeinsamkeiten auf der Ebene des Beschriebenen spiegeln sich auf der Ebene des Beschreibens wider. Diese Parallelen in den Erzählstrategien werden in weiteren Kapiteln dieser Arbeit genauer zu beleuchten sein, wobei divergierende Akzentsetzungen und Darstellungsweisen immer mit den grundlegend unterschiedlichen Ausgangssituationen beider Werke zu erklären sind: Kontinuität und Bruch, Normalität und Ausnahmesituation.

6.) Zwischen Fiktion und Faktizität

Die zentrale Frage bei der Bewertung der Kritik an beiden Werken ist: An welchen Maßstäben sollen und müssen sich Texte wie Zonenkinder und Generation Golf messen lassen? Am Verkaufserfolg, am Grad ihrer Authentizität oder an literarischen Ansprüchen? Form oder Inhalt, ästhetische Kriterien oder Identifikationsangebot? Die Schwierigkeit bei der Rezeption beider Werke liegt nicht zuletzt darin begründet, dass ihre literarische Gattung, ihr Genre, nicht klar ist: Handelt es sich um Sachbücher, also um nonfiktionale Literatur, oder um Belletristik? In den Rezensionen werden verschiedene, häufig unscharfe Gattungsbezeichnungen gewählt, die nicht direkt deutlich werden lassen, welche Prämissen die nachfolgende Kritik zugrundelegt. So finden sich für Zonenkinder“ beispielsweise die Bezeichnungen „autobiographischer Bericht“, „Sachroman“ oder „Erkenntnisprosa“. In den Bestseller-Listen des Spiegels rangiert Zonenkinder hingegen unter der Rubrik „Sachbuch.“ Die Autorin selbst betont den uneindeutigen Charakter: „Aber die Form des Buchs will nicht eindeutig sein. Sie oszilliert zwischen Autobiographie und soziologischer Studie, Subjektivität und Pauschalität, Literatur und Non-Fiktion“ und vermutet, vielleicht sei die „Form […] komplexer, als es der Ton des Textes vorgibt.“[18] Überprüft man Hensels Beschreibung des Genres am Text, fällt tatsächlich das Schwanken zwischen eher sachlicher Beschreibung und subjektiv erzählenden Passagen auf, das es schwierig macht, Zonenkinder als Sachbuch in Reinform zu kategorisieren. Baßler betont in diesem Zusammenhang: „Weder die Soziologie noch die Geschichtswissenschaft noch andere Kulturwissenschaften stehen für die Sache ein, von der es berichtet.“[19] Auch Generation Golf wird zuweilen - nicht zuletzt wegen der immer wieder eingebrachten Generationsdiskurse - als soziologisch aussagekräftiges Dokument angesehen, wenn beispielsweise Gustav Seibt in seinem vielzitierten Artikel „Aussortieren, was falsch ist“[20] die reale Existenz einer „Generation Golf“ als eine „soziologische und kulturelle Tatsache“ proklamiert. Tatsächlich ist Illies’ Postulat im Rahmen einer sozialwissenschaftlichen Studie der Universität Köln empirisch überprüft worden.[21] Die Untersuchung bestätigt die Existenz dieser Generation: „Es gibt die Generation Golf im Sinne einer klar abgegrenzten Geburtskohorte mit einem spezifischen Werteprofil, das sie von anderen Generationen deutlich abhebt, und sie zeichnet sich in der Tat dadurch aus, dass mit ihr die Abwendung von postmaterialistischen Werten beginnt.“[22] Trotz dieser Feststellung, die sich vor allem auf den postmaterialistischen Wertekanon der „Generation Golf“ bezieht, existiert eine Reihe gesellschaftlich-sozialer Entwicklungen, die in Illies’ Werk so nicht zu finden ist und deren Fehlen in einigen Kritiken bemängelt wird, wesentlich strenger jedoch fällt in diesem Punkt die Kritik an Hensels Zonenkindern aus. In Abgrenzung von Versuchen, empirische Überprüfbarkeit als Maßstab anzulegen, soll an dieser Stelle versucht werden, den spezifischen Charakter beider Werke zwischen Fiktion und Wirklichkeitsdarstellung darzustellen. Hensel und Illies betonen, für ihre je eigene Generation zu sprechen, ihren Werken ist eine autobiographische Tendenz nicht abzusprechen und ein Großteil ihrer Leser dürfte genau diesen Bezug zur Person des Autors erwarten. Allerdings wäre es ein Missverständnis, würde man die Gattung Autobiographie als reine Wiedergabe eigener Erlebnisse bzw. Erfahrungen definieren. Da Autobiographien sich in erster Linie aus Erinnerungen zusammensetzen, sind per se die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeitsdarstellung nicht eindeutig, da Erinnern immer auf subjektiven Selektionsprozessen beruht und somit immer schon fiktionale Anteile enthält. Diese treten dort zutage, „wo sich die Autoren bei der für die Gattung notwendigen Strukturierung lebensgeschichtlicher Zusammenhänge und der Synthese entsprechender Fakten partiell literarischer Darstellungsmittel bedienen.“[23] Darüber hinaus finden sich jedoch in beiden Werken Passagen, in denen ein (gewollt) literarisierender Ton deutlich wird. In Generation Golf fällt dies besonders in der Autounfall-Szene auf (G.51f.). Der Ich-Erzähler erinnert sich, wie er damals, kurz nach bestandener Führerscheinprüfung, mit dem „Blaumetallic-Golf“ seiner Mutter ins Schlittern kam und dabei mit einem „goldenen Audi“ und einem „uralten Ford“ kollidierte. Mit im Wagen saß die Ente-fahrende Franziska, die sich prompt von einem anderen Auto mitnehmen ließ, als - so die Vermutung des Erzählers - „ihre letzte Chance, der herannahenden Schicksalsgemeinschaft der Generation Golf zu entkommen.“ (G.52). Neben dieser rückprojizierten Vermutung wirkt die Darstellung der gesamten Szene stark fiktionalisiert und zeigt deutliche Anleihen bei anderen popliterarischen Texten, auf die sich Illies auch an anderen Stellen des Buchs bezieht. Die Beschreibung von Franziska, „unglaubliche 24“ und „doch keine rechte Generationsgenossin“ besteht aus einer ganzen Kette von typisierenden Zuschreibungen, die von „mit allen Hundertwassern gewaschene(n) Umhängetüchern“ über den obligatorischen „Abi 84er-Sticker“ hin zum „Aufkleber ihrer nordrhein-westfälischen Reformuni“ (G.51) reicht. Selbstverständlich ist da fast, dass Franziska eine rote Ente fährt. Was Baßler im Blick auf ähnliche Verfahren in Benjamin von Stuckrad-Barres Soloalbum als „wildwucherndes Assoziieren entlang den Verschaltungen der kulturellen Enzyklopädie“[24] bezeichnet, versucht Illies hier offensichtlich zu imitieren. Er ordnet mit dieser Beschreibung Franziska der immer wieder attackierten Vorgängergeneration der 68er zu und schafft so in direkter Konfrontation ein Kontrastbild zur „Generation Golf“, die in dieser schicksalshaften Stunde scheinbar geboren wird - eine Szene mit Symbolcharakter, aber wohl kaum mit einer Entsprechung in der Realität. Lange verweist auf eine weitere Szene, die ähnlich romanhaft wirke und wohl durch die intertextuelle Verwertung von Christian Krachts Roman Faserland entstanden sei. Es handelt sich bei dieser Szene um die erste Begegnung mit dem Golf, „die zum Initiationserlebnis verklärt wird.“[25] In wenigen Zeilen schafft Illies einen Umriss dessen, was das Leben von Krachts Protagonisten bestimmt: ein dunkelblaues Golf-Cabrio, Sylt-Aufkleber, Sonnenbrille und - natürlich - die dunkelgrüne Barbour-Jacke lassen die junge, blonde Golffahrerin als „Pionierin“ einer ganzen Generation den „Weg heraus aus der Tristesse der Achtziger“ (G.40) weisen. Lange resümiert im Hinblick auf diese Beobachtungen: „Sowohl die individuelle Biographie als auch die übergreifende Generationsbeschreibung erweisen sich als artifizielle Konstruktion, zusammengesetzt aus Versatzstücken, die im multimedialen Kosmos der Popkultur bereitliegen.“[26] Auch in Zonenkinder finden sich Passagen, in denen biografische Details deutlich überlagert sind durch literarisierende, fast lyrisch wirkende Töne. Beispielhaft deutlich wird dies, wenn Hensel schildert, wie sich die Jugendlichen nach der Umstellung des Schulsystems und dem Wegfallen aller autoritären Strukturen in Rebellion und dem Gefühl unbegrenzter Freiheit gefielen: „Wir lungerten auf den Straßen herum, schlossen in Betonröhren Blutsbrüderschaften und spielten in verlassenen Werkshallen Theater. Wir besuchten ältere Freunde in besetzten Häusern, veranstalteten Lagerfeuer in den Hinterhöfen und brieten dort eingeschweißtes Fleisch aus der Kaufhalle auf einer Metallscheibe, die irgendwo herumgelegen hatte. Auf den Dächern schauten wir tieftraurig über die Stadt und waren uns sicher, unser Leben würde nie wieder so grenzenlos sein. Als dann der Erste von uns im Drogenrausch abstürzte, verlieh sein Tod uns erst recht das Gefühl von Auserwähltheit, nach dem wir ohnehin ständig auf der Suche waren.“ (Z.165) Hier fließen romantisierende Züge des Outsider-Daseins und die Stilisierung als jugendliche Rebellen zusammen und überlagern wahrscheinlich den biografischen Kern der Szenerie. Auch der Schluss der Zonenkinder trägt deutlich literarisierende bzw. symbolhafte Züge, wenn die Erzählerin sich auf den Weg „zu Jan, auf die andere Seite der Spree“ (Z.168) macht: „Es ist Frühling geworden. Der Abend ist lau, selbst hier in der Stadt riecht man die Baumblüten.“ Und so hat sie „keine Tasche mitgenommen, in der Jeans aber alle meine Sachen verteilt, Hausschlüssel, Zigaretten, Feuerzeug, ein paar Euro, einen Hühnergott.“ Alexander Camman will hier eine deutliche Anspielung auf Judith Hermanns Sommerhaus später feststellen,[27] aber auch ohne diese intertextuelle Verknüpfung wirkt die Szene symbolhaft aufgeladen, zumal der laue Frühlingsabend am Ende des Buches in direktem Kontrast zum kalten Novemberregen am Anfang steht und so der mühevolle Weg in den Westen nun scheinbar zu einen positiven Abschluss gekommen ist. Die Fixierung auf die Faktizität jedes einzelnen Details widerspricht zudem dem Anspruch auf Allgemeinverbindlichkeit, die in der Uneindeutigkeit beider Texte angelegt ist. Für Generation Golf stellt beispielsweise Lange fest, dass Illies es seinen Lesern freistelle, „sein Buch als seriöses Portrait der Gegenwart oder biographisch-romanhaften Essay zu rezipieren.“[28] Ähnliches gilt für Zonenkinder, das Baßler als „ein Sachbuch aus dem Geiste der Literatur“[29] bezeichnet und damit fiktionale und faktuale Anteile im Buch anerkennt. Die vorliegende Arbeit rezipiert Zonenkinder und Generation Golf nicht als empirisch an soziologischen Tatsachen oder an der realen Biografie ihrer Autoren überprüfbare Texte, sondern in erster Linie als literarische Texte, die bestimmten Mustern literarischen Schaffens folgen und dennoch einen gewissen „Sitz im Leben“ ihrer Autoren, eine gewisse Referenz auf eine außerliterarische Wirklichkeit für sich beanspruchen. Möglicherweise bietet sich hier der Begriff der „Autofiktion“ an, der auf Serge Doubrovsky[30] zurückgeht und das komplexe Verhältnis zwischen Fiktion und Autobiographie zu beschreiben versucht. In engem Zusammenhang mit diesem Verhältnis stehen Probleme, die mit Erinnerungsarbeit grundsätzlich verbunden sind: Erinnerung ist stets subjektiv gefärbt, erschwerend kommt in beiden Werken hinzu, dass es sich dabei über weite Erzählstrecken hin um Kindheitserinnerungen handelt. Diese Problematik soll in einem weiteren Kapitel angesprochen werden, nachdem die grundlegende Vorbedingung des autobiografisch fundierten Schreibens beider Autoren geklärt worden ist: Schreiben aus der Erfahrung der Kontinuität bei Illies, Schreiben aus der Erfahrung einer tiefgreifenden Zäsur bei Hensel.

[...]


[1] Hensel, Jana: Zonenkinder. Reinbek bei Hamburg 62006. S.11. [Abgekürzt mit Z].

[2] Illies, Florian: Generation Golf. Eine Inspektion. Frankfurt am Main 2001. S.9. [Abgekürzt mit G].

[3] Zum Beispiel: Weidermann, Volker: Glückskinder der späten Geburt. In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. 08.09.2002; Arend, Ingo: Der Setzkasten der Erinnerung. In: Freitag Nr.46. 08.11.2002.

[4] Kraushaar, Tom (Hg.): Die Zonenkinder und Wir. Die Geschichte eines Phänomens. Reinbek bei Hamburg 2004. [Abgekürzt mit Kraushaar: Zonenkinder].

[5] Vgl. Lange, Carsten: Allgemeinverbindlichkeit. Strategien popliterarischen Erzählens in Florian Illies’ Generation Golf. In: Pankau, Johannes G. (Hg.): Pop - Pop - Populär. Popliteratur und Jugendkultur. Oldenburg 2004. S.120-130. Hier: S.120. [Abgekürzt mit Lange: Allgemeinverbindlichkeit].

[6] Coupland, Douglas: Generation X. Tales for an accelerated culture. 1998; Kullmann, Katja: Generation Ally. 2002; Bude, Heinz: Generation Berlin. 2001; Eisenberg, Azriel: The Lost Generation. 1982. u.a.

[7] Mannheim, Karl: Das Problem der Generationen. In: Wissenssoziologie. Auswahl aus dem Werk. Hg. v. Kurt H. Wolff. Neuwied am Rhein und Berlin 21970. S.509-565. [Abgekürzt mit Mannheim].

[8] Ebd. S.527f.

[9] Ebd. S.542.

[10] Mannheim. S.536f.

[11] Ebd. S.544.

[12] Ebd. S.547.

[13] Lüscher, Kurt; Liegle, Ludwig: Generationenbeziehungen in Familie und Gesellschaft. Konstanz 2003 (UVK Verlagsgesellschaft mbH). S.313.

[14] Frank, Dirk: „Talking about my generation“. Generationskonstrukte in der zeitgenössischen Pop-Literatur. In: Der Deutschunterricht. Hg. v. Klaus-Michael Bogdal. Nr.5/2000: Generationskonflikte. S.69-85. Hier: S.70. [Abgekürzt mit Frank: Generationskonstrukte].

[15] Vgl. Rezension von Volker Weidermann. Siehe Fußnote 3.

[16] Die Normalität des Ausnahmezustands. Ein Gespräch mit Jana Hensel. In: Kraushaar: Zonenkinder. S.94. [Abgekürzt mit: Normalität des Ausnahmezustands.]

[17] Ölke, Martina: Im Rückblick Heimat. Die DDR in Jana Hensels Zonenkinder und anderen Text- und Bildbeispielen. In: Wirkendes Wort. Sprache und Literatur in Forschung und Lehre. Nr.2. August 2006. S.261-279. Hier: S.274.

[Abgekürzt mit: Ölke: Heimat].

[18] Kraushaar: Zonenkinder. S.98.

[19] Baßler, Moritz. Die ‹‹Zonenkinder›› und das ‹‹Wir››. Ein Nachwort. In: Kraushaar: Zonenkinder. S.111. [Abgekürzt mit Baßler: Zonenkinder].

[20] Seibt, Gustav (2000): Aussortieren, was falsch ist. Wo wenig Klasse ist, da ist viel Generation. In: Die Zeit. Nr.10. 02.03.2000. Quelle: http://www.zeit.de/2000/10/200010.generationen_.xml. Letzter Zugriff: 26.01.2008

[21] Klein, Markus: Gibt es die Generation Golf? Eine empirische Inspektion. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie. 55. Jahrgang 2003. S.99-115. [Abgekürzt mit: Klein]

[22] Ebd. S.103ff.

[23] Reallexikon der Deutschen Literaturwissenschaft. Bd.1. Berlin; New York 1997 (de Gruyter). Lehmann, Jürgen: Art. „Autobiographie“. S.169. [Abgekürzt mit Reallexikon: Autobiographie].

[24] Baßler: Zonenkinder. S.105f.

[25] Lange: Allgemeinverbindlichkeit. S.126.

[26] Ebd.

[27] Cammann, Alexander: Auf der Suche nach dem DDR-Gefühl. In: Kraushaar: Zonenkinder. S.68.

[28] Lange: Allgemeinverbindlichkeit. S.122.

[29] Baßler: Zonenkinder. S.111.

[30] Vgl. dazu Farron, Ivan: Die Fallen der Vorstellungskraft. Autofiktion - ein Begriff und seine Zweideutigkeit(en). In: Neue Zürcher Zeitung. 31.05.2003. Quelle: http://www.france-mail-forum.de/fmf30/lit/30farron.htm.

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Details

Titel
Das schöne warme Wir-Gefühl. Florian Illies’ "Generation Golf" und Jana Hensels "Zonenkinder" als popliterarische Generationenporträts
Hochschule
Philipps-Universität Marburg  (Neuere Deutsche Literatur)
Veranstaltung
Pop-Literatur von 1990 bis zur Gegenwart
Note
1,0
Autor
Jahr
2008
Seiten
29
Katalognummer
V315602
ISBN (eBook)
9783668144262
ISBN (Buch)
9783668144279
Dateigröße
599 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
wir-gefühl, florian, illies’, generation, golf, jana, hensels, zonenkinder, generationenporträts
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Rebecca Weber (Autor), 2008, Das schöne warme Wir-Gefühl. Florian Illies’ "Generation Golf" und Jana Hensels "Zonenkinder" als popliterarische Generationenporträts, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/315602

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