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E-Learning als Möglichkeit der Integration von Menschen mit körperlicher Behinderung?

Title: E-Learning als Möglichkeit der Integration von Menschen mit körperlicher Behinderung?

Seminar Paper , 2016 , 27 Pages , Grade: 1

Autor:in: Nina Belkacem (Author)

Pedagogy - Media Pedagogy
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Inwiefern bietet das Medium Internet, insbesondere E-Learning, eine Möglichkeit der Integration für Studierende mit körperlicher Behinderung? Im Rahmen vorliegender Hausarbeit besteht das Erkenntnisinteresse darin, zu untersuchen, ob E-Learning neue Studienmöglichkeiten für Menschen mit Beeinträchtigungen, und zwar speziell für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, eröffnen kann.

Hierzu wird auf jene Form von E-Learning Bezug genommen, welche eine räumliche Distanz von Lehrenden und Lernenden eröffnet. Weiter beleuchtet diese Seminararbeit die Situation von Studierenden mit Behinderungen an der Universität Wien.

Die gesamte Arbeit setzt sich im Wesentlichen aus sechs Teilen zusammen: Im ersten Teil wird dargestellt, was Behinderung bedeutet, hierzu werden der Behinderungsbegriff im Allgemeinen und der Körperbehindertenbegriff erläutert.

Im zweiten Teil wird die aktuelle Situation von Studierenden mit Behinderung veranschaulicht. Zu diesem Zweck wird eine Studie herangezogen, die sich speziell mit betroffenen Studierenden an der Universität Wien beschäftigt. Darüber hinaus wird ein Überblick über Barrieren und Maßnahmen der Integration gegeben.

Im dritten Teil wird das Fernstudium als alternatives Konzept zur Integration von Studierenden mit Behinderung erläutert. Es werden die Bedeutung eines solchen Entwurfs aufzeigt sowie die Vor- und Nachteile, die daraus resultieren.

Im Anschluss daran wird im vierten Teil dargelegt, inwiefern Neue Medien dazu beitragen, die geforderte Barrierefreiheit in diesem Kontext zu unterstützen. Im fünften Teil werden systematisch jene didaktischen Konzepte verortet, welche die bereits angeführte Hypothese – das Internet stelle für Menschen mit körperlicher Behinderung die bessere Möglichkeit der Integration in Bezug auf Aus- und Weiterbildung dar – bestärken.

Im sechsten und letzten Teil dieser Arbeit, der Schlussbetrachtung, werden die Ergebnisse, welche der Beantwortung der Forschungsfrage dienen, aufgezeigt und diskutiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Zum Begriff Behinderung

1.1 Begriffsdefinition Behinderung nach Ulrich Bleidick

1.2 Klassifikationssystem der WHO

1.3 Körperbehinderung

2. Zur Situation von Menschen mit Behinderung an der Universität Wien

2.1 Studierende mit Behinderungen und/oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen an der Universität Wien

2.2 Maßnahmen für Studierende mit Behinderungen und/oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen

2.2.1 Weitere Maßnahmen für betroffene Studierende

3. Das Fernstudium – ein alternatives Konzept

3.1 Die Bedeutung des Fernstudiums für das Hochschulstudium von Menschen mit Behinderung

3.2 Vorteile des Fernstudiums

3.3 Nachteile des Fernstudiums

4. Bedeutung der Neuen Medien

4.1 Begriffsbestimmung

4.2 E-Learning

5. E-Learning und Online-Lernen. Ein Synonym?

5.1 Lernen im Internet

5.2 Besondere Formen des Lernens im Internet aus pädagogischer Sicht

6. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Potenziale des Internets, insbesondere durch E-Learning, als Integrationsmöglichkeit für Studierende mit körperlicher Behinderung im universitären Kontext, um Barrieren beim Hochschulzugang abzubauen.

  • Grundlagen des Behinderungsbegriffs und der Körperbehinderung
  • Analyse der Studiensituation von Menschen mit Behinderung an der Universität Wien
  • Das Fernstudium als alternatives Bildungskonzept
  • Bedeutung Neuer Medien und E-Learning für barrierefreies Lernen
  • Vergleich von E-Learning und Online-Lernen

Auszug aus dem Buch

1. Zum Begriff Behinderung

Der Begriff „Behinderung“ gehört zum festen Bestandteil unserer Sprache und auch zahlreiche humanwissenschaftliche Disziplinen bedienen sich des Behinderungsbegriffes. Vor allem in der Heilpädagogik nimmt er eine zentrale Rolle ein. Zu Beginn wird eine Definition von Ulrich Bleidick vorgestellt. Hierbei handelt es sich lediglich um eine exemplarische Darstellung, denn eine allgemein gültige Definition des Begriffes Behinderung gibt es nicht. Und auch Ulrich Bleidick schreibt: „Es gibt keine allgemein anerkannte Definition von Behinderung. Es ist auch nicht wünschenswert, daß [sic!] für alle Zeiten allgemeingültig festgelegt werde, wer als behindert zu gelten hat und wer nicht“ (Bleidick 1992, 18).

1.1 Begriffsdefinition Behinderung nach Ulrich Bleidick

Ulrich Bleidick entwickelte vier theoretische Ansätze, auch Paradigmen genannt. Diese bieten die Möglichkeit, den Behinderungsbegriff unter verschiedenen Betrachtungsweisen darzustellen. Bleidick spricht sich dafür aus, auf die verschiedenen Arten von Behinderung aufmerksam zu machen und nicht den Begriff als solchen für alles gelten zu lassen. Er unterscheidet also zunächst zwischen vier Paradigmen:

1. Das individualtheoretische Paradigma

• Behinderung als medizinische Kategorie

Die Behinderung wird als individuelle Kategorie gesehen, ihre Ursachen liegen in der Person selbst. Bei diesem Paradigma handelt es sich um eine objektivierbare Funktionsbeeinträchtigung, die ein unabänderliches persönliches Schicksal mit sich bringt. Diese Sicht auf Menschen mit Behinderung war lange Zeit in der Gesellschaft vertreten und führte dazu, dass diese als medizinische Objekte gesehen wurden, die behandelt werden mussten. Somit standen mehr die Defizite als der Mensch selbst im Vordergrund (Bleidick 1976, 408).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Zum Begriff Behinderung: Es werden grundlegende theoretische Ansätze und Paradigmen sowie Klassifikationssysteme zur Definition von Behinderung erläutert.

2. Zur Situation von Menschen mit Behinderung an der Universität Wien: Dieses Kapitel beleuchtet die aktuelle Lage beeinträchtigter Studierender, bestehende Barrieren sowie die Unterstützungsmöglichkeiten an der Universität Wien.

3. Das Fernstudium – ein alternatives Konzept: Es wird das Fernstudium als flexible Alternative zum Präsenzstudium dargestellt, wobei dessen Vor- und Nachteile im Kontext der Barrierefreiheit diskutiert werden.

4. Bedeutung der Neuen Medien: Dieses Kapitel analysiert den Einfluss digitaler Technologien und definiert den Begriff E-Learning als Lernmedium.

5. E-Learning und Online-Lernen. Ein Synonym?: Hier erfolgt eine theoretische Abgrenzung der Begriffe Online-Lernen und E-Learning sowie eine pädagogische Betrachtung des Lernens im Internet.

6. Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Diskussion über Blended Learning als Kombination aus Fern- und Präsenzlernen sowie ein Resümee zur Rolle des Internets bei der Inklusion.

Schlüsselwörter

Behinderung, Körperbehinderung, Universität Wien, Fernstudium, Neue Medien, E-Learning, Online-Lernen, Inklusion, Barrierefreiheit, Studienalltag, Studierende mit Behinderung, Behindertenbeauftragte, Blended Learning, Hermeneutische Literaturanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Seminararbeit befasst sich mit den Möglichkeiten und Herausforderungen des Internets, speziell durch E-Learning, zur Unterstützung von Studierenden mit körperlicher Behinderung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Behinderungsbegriff, der Situation an der Universität Wien, dem Fernstudium als Alternative sowie der Rolle der Neuen Medien für die barrierefreie Bildung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit verfolgt das Ziel zu klären, inwiefern das Internet, insbesondere E-Learning, eine bessere Möglichkeit der Integration für Studierende mit körperlicher Behinderung darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Verfasserin nutzt ausschließlich die Methode der hermeneutischen Literaturanalyse, um den bestehenden Diskurs der Fachliteratur zu prüfen und systematisch zu vergleichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Behinderung, die Analyse einer Fallstudie an der Universität Wien, die Evaluation des Fernstudiums sowie die Untersuchung pädagogischer Lernformen im Netz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Körperbehinderung, E-Learning, Barrierefreiheit, Fernstudium, Inklusion und medienpädagogische Konzepte.

Welche Rolle spielt die Universität Wien in der Arbeit?

Die Universität Wien dient als konkretes Fallbeispiel, um die institutionellen Rahmenbedingungen und die Erfahrungen betroffener Studierender zu illustrieren.

Warum wird Blended Learning in der Schlussbetrachtung hervorgehoben?

Es wird aufgezeigt, dass reine E-Learning-Ansätze oft soziale Isolation fördern können und eine Kombination mit Präsenzphasen (Blended Learning) für eine erfolgreiche Integration in der Weiterbildung oft als sinnvoller erachtet wird.

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Details

Title
E-Learning als Möglichkeit der Integration von Menschen mit körperlicher Behinderung?
College
University of Vienna  (Bildungswissenschaft)
Course
Mediendidaktik, E-Learning
Grade
1
Author
Nina Belkacem (Author)
Publication Year
2016
Pages
27
Catalog Number
V315675
ISBN (eBook)
9783668149137
ISBN (Book)
9783668149144
Language
German
Tags
E-Learning Mediendidaktik Didaktik Behinderung Mobiliätseinschränkung körperliche Behinderung Studierende Universität Wien Fernunterricht Neue Medien Fernstudium Blended Learning Paradigmen Bleidick Menschen mit Behinderung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nina Belkacem (Author), 2016, E-Learning als Möglichkeit der Integration von Menschen mit körperlicher Behinderung?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/315675
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