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"Der kleine Prinz" von Saint-Exupéry als Märchen? Gemeinsame Motive mit "Das Wasser des Lebens" und Parallelen zu "Hans im Glück"

Title: "Der kleine Prinz" von Saint-Exupéry als Märchen? Gemeinsame Motive mit "Das Wasser des Lebens" und Parallelen zu "Hans im Glück"

Pre-University Paper , 2015 , 23 Pages , Grade: 10

Autor:in: Kay-Christina Möller (Author)

Didactics for the subject German - Literature, Works
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Im Rahmen dieser Arbeit stelle ich das Volks- und das Kunstmärchen genauer vor, indem ich beide definiere und die für sie typischen Merkmale. Außerdem arbeite ich Bedeutung und Funktion von Märchen für Kinder anhand der Theorie des österreichischen Kinderpsychologen Bruno Bettelheim heraus. Im Hauptteil stelle ich das berühmte Werk „Le Petit Prince“ des französischen Autors Antoine De Saint-Exupéry und das Märchen „Das Wasser des Lebens“ der Gebrüder Grimm vor, interpretiere sie anhand ausgewählter Motive und stelle sie einander gegenüber. Die Motive Wanderschaft und Wasser treten ebenfalls bei dem Märchen „Hans im Glück“ der Gebrüder Grimm auf.

Diese Parallelen zu „Le Petit Prince“ beschreibe ich unter Punkt 5. „Parallelen zu „Le Petit Prince“ im Märchen „Hans im Glück“. Des Weiteren diskutiere ich inwieweit „Le Petit Prince“ als typisches Märchen angesehen werden kann. Um dies zu verdeutlichen, führe ich die in den Märchen auftretenden typischen Märchenmerkmale und -symboliken auf.

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The present paper (SRP) deals with fairy tales in general and the journey of the prince in “The Petit Prince” and the prince in the fairy tale “Das Wasser des Lebens” in particular. In this connection the presentation of the Water is especially considered. The two fairy tales are analysed and compared by means of selected properties.

This approach clarifies that “Le Petit Prince” is a modern fairy tale. Many common properties or symbols which are typical for fairy tales can be found. The journey of the protagonists and the Water which has a positive connotation in both fairy tales is of central importance. Moreover, the statistics about the number of sold copies and translations all over the world shows that “Le Petit Prince” can be seen as a timeless work.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Märchen

2.1 Volksmärchen

2.2 Kunstmärchen

2.3 Typische Märchenmotive

2.4 Die Funktion von Märchen

3. Das Motiv der Wanderschaft

3.1 Die Reise des kleinen Prinzen

3.2 Die Reise der Prinzen im Märchen „Das Wasser des Lebens“

3.3 Vergleich der Reisen

4. Das Motiv des Wassers

4.1 Die Rolle des Wassers in „Le Petit Prince“

4.2 Die Rolle des Wassers im Märchen „Das Wasser des Lebens“

4.3 Vergleich der Darstellung des Wassers

5. Parallelen zu „Le Petit Prince“ im Märchen „Hans im Glück“

6. „Le Petit Prince“ als typisches Märchen

6.1 Der Erfolg des Kleinen Prinzen

7. Konklusion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Werk „Le Petit Prince“ von Antoine de Saint-Exupéry im Kontext klassischer Märchenstrukturen. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse der Motive „Wanderschaft“ und „Wasser“ im Vergleich mit den Märchen „Das Wasser des Lebens“ und „Hans im Glück“ der Gebrüder Grimm, um die Einordnung des Werkes als modernes Kunstmärchen zu belegen.

  • Analyse der Gattungsmerkmale von Volks- und Kunstmärchen
  • Untersuchung der Motive Wanderschaft und Wasser als zentrale Erzählelemente
  • Vergleichende Analyse zwischen „Le Petit Prince“ und Märchen der Brüder Grimm
  • Bedeutung der Märchen für die kindliche Entwicklung nach Bruno Bettelheim
  • Diskussion der Zeitlosigkeit und des internationalen Erfolgs von „Le Petit Prince“

Auszug aus dem Buch

3.1 Die Reise des kleinen Prinzen

Die mit eigenen Illustrationen versehende Erzählung „Le Petit Prince“ von Antoine de Saint-Exupéry erschien das erste mal 1943 in New York. Die Geschichte wird von einem Piloten erzählt, der nach einer Flugzeugpanne in der Wüste der Sahara dem, vom Himmel gefallenen kleinen Prinzen begegnet. Der kleine Prinz berichtet dem Piloten von seiner bisherigen Reise zu den 6 verschiedenen Planeten auf denen er Menschen mit negativen Verhaltensweisen und Charaktereigenschaften begegnet ist. Menschen, die sich ausschließlich mit sich selbst beschäftigen, den Blick für das wesentliche verloren haben, sich nur an Äußerlichkeiten halten, immer Erklärungen brauchen, Eitel, Stolz und Materialistisch sind.

Der Ich-Erzähler, war immer allein „jusqu'à une panne dans le désert du Sahara, il y a six ans.“ Da keine Passagiere im Flugzeug waren, „[il se] prépara à essayer de réussir, tout seule, une réparation difficile.“ Am nächsten Morgen weckte ihn „une drôle de petite voix“. Das kleine Männchen forderte ihn dazu auf ihm „un mouton“ zu zeichnen. Es stellt sich heraus, dass das kleine Männchen vom “astéroïde B 612 » kommt, wo es « une rose » hat welche «est bien compliquée... » « Il comença » die Planeten, die um seinen herum liegen, zu besuchen. « Le premier était habité par un roi[,...] » , « [la] seconde […] était habitée par un vaniteux [...] » , « [la troisième] était habitée par un buveur[...]”, ”La quatrième […] était [habitée par un] businessman [...]”, ”La cinquième planète était [habitée par un allumeur de réverbères][...]” und ”[la] sixième planète était habitée [par un géographe]”. Der siebte Planet ”fut donc la Terre.” Hier trifft er nicht nur den Piloten, sondern auch «un serpent » und « un renard ». Der kleine Prinz beschreibt die Schlange als « une drôle de bête […], mince comme un doigt. » Die Schlange behauptet, dass jeder, den sie « touche » auf den Planeten zurückkehrt « dont il est sorti. » Mit dem Fuchs freundet er sich langsam an und bevor sie sich verabschieden, gibt er ihm noch eine Weisheit mit auf den Weg : «[l’essentiel] est invisible pour les yeux ».

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Relevanz von Märchen sowie der Forschungsfrage und der zu vergleichenden Werke.

2. Märchen: Definition und Abgrenzung von Volks- und Kunstmärchen sowie Erläuterung der Bedeutung von Märchen für Kinder nach Bruno Bettelheim.

3. Das Motiv der Wanderschaft: Analyse der Reise des kleinen Prinzen und der Prinzen im Märchen „Das Wasser des Lebens“ sowie deren Vergleich.

4. Das Motiv des Wassers: Untersuchung der symbolischen Rolle von Wasser als Lebensquell und Heilmittel in den untersuchten Erzählungen.

5. Parallelen zu „Le Petit Prince“ im Märchen „Hans im Glück“: Herausarbeitung von Gemeinsamkeiten in der persönlichen Entwicklung der Protagonisten auf ihrer Suche nach Glück.

6. „Le Petit Prince“ als typisches Märchen: Diskussion der Märchenmerkmale im Werk und Analyse seines außergewöhnlichen globalen Erfolgs.

7. Konklusion: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Einordnung von „Le Petit Prince“ als modernes Kunstmärchen.

Schlüsselwörter

Le Petit Prince, Antoine de Saint-Exupéry, Gebrüder Grimm, Volksmärchen, Kunstmärchen, Wanderschaft, Motiv Wasser, Bruno Bettelheim, Kinderpsychologie, Märchensymbolik, Suche nach Glück, Identitätsfindung, moderne Märchen, Literaturanalyse, Motivanalyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das Werk „Le Petit Prince“ im Hinblick auf seine Struktur als modernes Kunstmärchen, indem sie spezifische Märchenmotive mit Werken der Gebrüder Grimm vergleicht.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die Motive der Wanderschaft und des Wassers sowie die psychologische Funktion von Märchen für Kinder.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, durch eine vergleichende Motiv-Analyse zu belegen, inwiefern „Le Petit Prince“ als ein typisches, modernes Kunstmärchen betrachtet werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse angewandt, die durch vergleichende Gegenüberstellungen und die Einbeziehung pädagogisch-psychologischer Theorien untermauert wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Interpretation der Motive Wanderschaft und Wasser, einem Vergleich mit „Hans im Glück“ sowie der Analyse der märchenhaften Struktur des Werkes.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Märchenmotive, Identitätsfindung, moderne Kunstmärchen und literarischer Motivvergleich charakterisieren.

Warum ist das Wasser-Motiv für den Vergleich so wichtig?

Das Wasser dient in allen untersuchten Werken als zentrales Symbol für Leben, Heilung oder Erleichterung und reflektiert das jeweilige Seelenleben der Protagonisten.

Welche Bedeutung kommt dem offenen Ende in „Le Petit Prince“ zu?

Das offene Ende unterstreicht den Charakter des Werkes als modernes Kunstmärchen und lässt den Leser über das Schicksal des kleinen Prinzen nachdenken, während dessen Ziel, die Erkenntnis des Wesentlichen, erreicht ist.

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Details

Title
"Der kleine Prinz" von Saint-Exupéry als Märchen? Gemeinsame Motive mit "Das Wasser des Lebens" und Parallelen zu "Hans im Glück"
Grade
10
Author
Kay-Christina Möller (Author)
Publication Year
2015
Pages
23
Catalog Number
V315771
ISBN (eBook)
9783668157309
ISBN (Book)
9783668157316
Language
German
Tags
märchen Saint-Exupéry der kleine prinz le petit prince hans im glück das wasser des lebens volksmärchen kunstmärchen fairy tale
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kay-Christina Möller (Author), 2015, "Der kleine Prinz" von Saint-Exupéry als Märchen? Gemeinsame Motive mit "Das Wasser des Lebens" und Parallelen zu "Hans im Glück", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/315771
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