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Aaron Antonovskys salutogenetische Orientierung. Werden die Kriterien im Rahmen des Ich-bin-ich Programms von Christina Krause berücksichtigt?

Titre: Aaron Antonovskys salutogenetische Orientierung. Werden die Kriterien im Rahmen des Ich-bin-ich Programms von Christina Krause berücksichtigt?

Dossier / Travail , 2012 , 15 Pages , Note: 2,4

Autor:in: Nina Friedmann (Auteur)

Pédagogie - Général
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In dieser Arbeit möchte ich das Salutogenese Modell und das Ich-bin-ich Programm verknüpfen. Hierbei werde ich meine Forschungsfrage: „Inwiefern werden Kriterien salutogenetischer Orientierung nach Aaron Antonovsky im Rahmen des Ich-bin-ich Programms von Christina Krause berücksichtigt?“ beantworten.

Die meisten Menschen fühlen sich entweder krank oder gesund, jedoch nicht beides zugleich. Der Medizinsoziologe Aaron Antonovsky ist aber der Meinung, dass die Menschen immer beides sind. Man könnte es mit einer Waage vergleichen.
Antonovsky hat sich mit der interessanten Frage auseinandergesetzt, warum ein Mensch trotz gesundheitsschädigender Einflüsse gesund bleibt. Er erfand das Salutogenese-Modell, welches er der Pathogenese, die in der Schulmedizin weit verbreitet ist, gegenüber stellte. Er sieht den Begriff ergänzend und nicht ersetzend zur Pathogenese.

Nachdem ich den Hintergrund der Fragestellung des Salutogenese Modells erklärt habe, werde ich die zwei Begriffe Salutogenese und Pathogenese gegenüberstellen. Im Anschluss beschäftige ich mich mit dem Gesundheits-Krankheitskontinuum und dem zentralen Begriff Kohärenzgefühl. Zuletzt gehe ich noch auf die Stressoren und die Widerstandsressourcen ein.

Im zweiten Teil meiner Arbeit beschäftige ich mich mit dem Ich-bin-ich Programm von Christina Krause. Zuerst werde ich Gesundheitsförderung im Kindergarten im Sinne des Programms erklären und anschließend Allgemeines über das Programm aufzeigen. Zum Schluss beschäftige ich mich noch mit den Inhalten, Zielen und der Organisation des Programms.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das Konzept der Salutogenese nach A. Antonovsky

2.1 Hintergrund der Fragestellung

2.2 Salutogenese – Pathogenese

2.3 Das Gesundheits-Krankheitskontinuum

2.4 Das Kohärenzgefühl

2.5 Stressoren

2.6 Widerstandsressourcen

3 Das Ich-bin-ich Programm

3.1 Gesundheitsförderung im Kindergarten?

3.2 Allgemeines

3.3 Inhalte/Ziele/Organisation

4 Verknüpfung

4.1 Salutogenetische Kriterien

4.2 Salutogenetische Kriterien im Ich-bin-ich Programm

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, das „Ich-bin-ich-Programm“ von Christina Krause theoretisch zu fundieren, indem untersucht wird, inwiefern die Kriterien salutogenetischer Orientierung nach Aaron Antonovsky darin berücksichtigt werden.

  • Grundlagen des Salutogenese-Modells nach Antonovsky
  • Definition und Wirkweise von Kohärenzgefühl und Widerstandsressourcen
  • Konzeptionelle Schwerpunkte des „Ich-bin-ich-Programms“ für den Kindergarten
  • Analyse der salutogenetischen Kriterien nach Dieter Enkhardt
  • Evaluierung der praktischen Umsetzung salutogenetischer Prinzipien im Programm

Auszug aus dem Buch

2.4 Das Kohärenzgefühl

Das Kohärenzgefühl (SOC – Sense of coherence) ist der zentrale Begriff des Salutogenese Modells. Wie in Kapitel 2.2 schon erwähnt, beschreibt Antonovsky das Gefühl als die Fähigkeit im Fluss zu schwimmen. Er versteht darunter die Grundhaltung des Menschen gegenüber dem eigenen Leib und der Welt [vgl. Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung 1998, S. 28].

Er definiert das Kohärenzgefühl oder auch Kohärenzsinn genannt, in seinem Buch „Salutogenese – Zur Entmystifizierung der Gesundheit“ wie folgt:

„Das SOC (Kohärenzgefühl) ist eine globale Orientierung, die ausdrückt, in welchem Ausmaß man ein durchdringendes andauerndes und dennoch dynamisches Gefühl des Vertrauens hat, daß 1. Die Stimuli, die sich im Verlauf des Lebens aus der inneren und äußeren Umgebung ergeben, strukturiert, vorhersehbar und erklärbar sind; 2. Einem die Ressourcen zur Verfügung stehen, um den Anforderungen, die diese Stimuli stellen, zu begegnen; 3. Diese Anforderungen Herausforderungen sind, die Anstrengung und Engagement lohnen.“ (Antonovsky, Übersetzung durch Franke 1997, S. 36)

Es ist in dem Sinne kein Gefühl, sondern vielmehr ein Einstellungsmuster, die Welt zu betrachten [vgl. Jork 2008, S. 18]. Und je ausgeprägter der Kohärenzsinn eines Menschen ist, desto schneller kann er wieder gesund werden bzw. desto gesünder ist er [vgl. Thielhorn 2008, S.19].

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in das Salutogenese-Modell ein und stellt die Forschungsfrage bezüglich der Berücksichtigung salutogenetischer Kriterien im „Ich-bin-ich-Programm“.

2 Das Konzept der Salutogenese nach A. Antonovsky: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Salutogenese, insbesondere das Kohärenzgefühl, Stressoren und Widerstandsressourcen.

3 Das Ich-bin-ich Programm: Hier werden die Inhalte, Ziele und die pädagogische Organisation des Programms zur Gesundheitsförderung in Kindergärten beschrieben.

4 Verknüpfung: In diesem Hauptteil wird das Programm anhand der fünf Kriterien von Dieter Enkhardt auf seine salutogenetische Ausrichtung hin geprüft.

5 Fazit: Das Fazit bestätigt die salutogenetische Ausrichtung des Programms und reflektiert dessen Bedeutung für die frühkindliche Gesundheitsförderung.

Schlüsselwörter

Salutogenese, Aaron Antonovsky, Kohärenzgefühl, Gesundheitsförderung, Ich-bin-ich-Programm, Widerstandsressourcen, Stressoren, Kindertageseinrichtung, Dieter Enkhardt, Selbstwertgefühl, Gesundheits-Krankheitskontinuum, Pathogenese, Gesundheitserziehung, Frühkindliche Entwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die theoretische und praktische Verbindung zwischen dem Salutogenese-Modell nach Aaron Antonovsky und dem „Ich-bin-ich-Programm“ von Christina Krause.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die medizinsoziologische Salutogenese, die Konzepte der Gesundheitsförderung im Kindergartenalter sowie die Anwendung salutogenetischer Kriterien in Präventionsprogrammen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, inwiefern das „Ich-bin-ich-Programm“ salutogenetische Orientierung nach Antonovsky berücksichtigt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse und einen systematischen Abgleich des Programms mit den fünf Kriterien salutogenetischer Orientierung nach Dieter Enkhardt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Begriffe der Salutogenese definiert und anschließend das „Ich-bin-ich-Programm“ detailliert analysiert und auf die genannten fünf Kriterien hin geprüft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind Salutogenese, Kohärenzgefühl, Ich-bin-ich-Programm, Gesundheitsförderung und Widerstandsressourcen.

Wie unterscheidet sich die Salutogenese von der Pathogenese laut dem Autor?

Die Salutogenese fokussiert auf die Entstehung von Gesundheit und betrachtet den Menschen gleichzeitig als gesund und krank, während die Pathogenese sich primär auf die Entstehung und Behandlung von Krankheiten konzentriert.

Welche Rolle spielt das „Kohärenzgefühl“ in der pädagogischen Arbeit?

Das Kohärenzgefühl dient als zentrale Grundhaltung und Einstellungsmuster, um Anforderungen des Lebens als verstehbar, handhabbar und bedeutsam zu empfinden.

Warum wird das Ich-bin-ich-Programm als salutogenetisch orientiert eingestuft?

Weil das Programm laut Analyse nachweislich auf Gesundheit ausgerichtet ist, Ressourcen stärkt, die Individualität der Kinder wertschätzt und Möglichkeiten zur aktiven Spannungsbewältigung bietet.

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Résumé des informations

Titre
Aaron Antonovskys salutogenetische Orientierung. Werden die Kriterien im Rahmen des Ich-bin-ich Programms von Christina Krause berücksichtigt?
Université
Karlsruhe University of Education
Note
2,4
Auteur
Nina Friedmann (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
15
N° de catalogue
V315854
ISBN (ebook)
9783668152489
ISBN (Livre)
9783668152496
Langue
allemand
mots-clé
aaron antonovskys orientierung werden kriterien rahmen ich-bin-ich programms christina krause
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Nina Friedmann (Auteur), 2012, Aaron Antonovskys salutogenetische Orientierung. Werden die Kriterien im Rahmen des Ich-bin-ich Programms von Christina Krause berücksichtigt?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/315854
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Extrait de  15  pages
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