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Personalmanagement im Ehrenamt

Title: Personalmanagement im Ehrenamt

Term Paper , 2004 , 26 Pages , Grade: 96 von 100 Punkten

Autor:in: Andrea Grotendorst (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Was genau ist „Ehrenamt“ und was macht „gemeinnützige Arbeit“ aus? Zu dieser Frage existieren ebenso viele unterschiedlicher Definitionen wie artverwandte Begriffe, von Selbsthilfe und Freiwilligenarbeit über bürgerschaftliches Engagement bis zum Volunteering. „Letztlich geht es aber um dieselbe Sache: Bürger übernehmen – außerhalb ihrer beruflichen Tätigkeit und außerhalb des rein privaten, familiären Bereichs – Verantwortung im Rahmen von Gruppierungen, Initiativen, Organisationen oder Institutionen.“ Es geht um freiwillige, nicht erwerbsmäßige Tätigkeiten, die der Allgemeinheit zugute kommen. Wesentliches Charakteristikum ist – im Unterschied zu gewinnorientierten Unternehmen – die „Verfolgung einer Mission“, eines zentralen inhaltlichen Auftrages, der nicht einer Einkommenssicherung dient. Der Sinn der Arbeit und die persönliche Erfüllung stehen im Vordergrund. Die weiteren Überlegungen basieren auf diesem Kerngedanken des Ehrenamtes. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einordnung, Abgrenzung und Handlungsfelder

1.1 Ehrenamt und gemeinnützige Arbeit

1.2 Öffentliche Körperschaften und Ehrenamt

1.3 Personalmanagement

1.4 Handlungsfelder

2 Strategische Ebene: Marktforschung und Handlungsansätze

2.1 Ausgangssituation

2.2 Personenkreis

2.3 Motive ehrenamtlicher Tätigkeit

2.4 Hinderungsgründe

2.5 Formen der gemeinnützigen Arbeit

2.6 Handlungsmöglichkeiten

2.6.1 Förderung der Ehrenamtskultur, Anerkennung und Wertschätzung

2.6.2 Verbesserung der Bedingungen des Ehrenamtes

3 Taktische Ebene: Personalmarketing

3.1 Personalmarketing allgemein

3.2 Personalmarketing im Ehrenamt

3.3 Leistungspolitik

3.4 Distributionspolitik

3.5 Kommunikationspolitik

3.6 Anreizpolitik

4 Operative Ebene: Beschaffungsmöglichkeiten

4.1 Beschaffungsarten

4.2 Beschaffungswege

4.3 Zentrale Anlaufstellen

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht, wie öffentliche Körperschaften personalwirtschaftliche Grundsätze systematisieren können, um das Potential für ehrenamtliches Engagement effektiv zu erschließen und Bürger für gemeinnützige Aufgaben zu gewinnen.

  • Analyse des Ehrenamtes im Kontext des Personalmanagements
  • Strategische Marktforschung und Identifikation von Handlungsmotiven
  • Anwendung von Marketinginstrumenten zur Personalgewinnung
  • Bedeutung der operativen Beschaffungswege und Anlaufstellen

Auszug aus dem Buch

3.6 Anreizpolitik

Unter dem Stichwort „Anreizpolitik“ stellt sich zunächst die grundsätzliche Frage der Motivation und Motivierung. Was fordern unbezahlte Mitarbeiter, was bewegt sie dazu, ihrem Amt treu zu bleiben? Motivationsstrukturen ehrenamtlich Tätiger unterscheiden sich von denen erwerbstätiger Personen. Ehrenamtliche Tätigkeit bedeutet, dass sie um ihrer selbst oder um der Ehre willen, „also vor allem wegen der Außenwirkung übernommen wird, die mit ihr verbunden ist oder die die jeweiligen Erbringer aus ihr ableiten. Sie sind intrinsisch motiviert.“ „In erster Linie verlangen sie von der gemeinnützigen Einrichtung eine klare Mission, an der sich die gesamte Tätigkeit der Organisation orientiert.“

Unter dem Aspekt der Personalgewinnung durch Kommunen bringt diese Motiv- und Motivationslage sowohl Chancen als auch Schwierigkeiten mit sich. Da ehrenamtliche Arbeit eben nicht gegen Entgelt ausgeführt wird, verlieren materielle Anreize gegenüber den ideellen an Bedeutung. Wesentlicher Erfolgsfaktor der Anreizpolitik ist die Annerkennungskultur.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einordnung, Abgrenzung und Handlungsfelder: Dieses Kapitel definiert die Begriffe Ehrenamt und gemeinnützige Arbeit sowie deren Bedeutung für öffentliche Körperschaften und leitet die notwendigen Handlungsfelder ab.

2 Strategische Ebene: Marktforschung und Handlungsansätze: Hier werden der Markt des Ehrenamts analysiert, Zielgruppen identifiziert, Motivlagen untersucht und grundsätzliche Handlungsmöglichkeiten erarbeitet.

3 Taktische Ebene: Personalmarketing: Dieses Kapitel erläutert die Übertragung klassischer Marketinginstrumente wie Produkt-, Preis-, Distributions- und Kommunikationspolitik auf das Personalmarketing im Ehrenamt.

4 Operative Ebene: Beschaffungsmöglichkeiten: Der Fokus liegt auf der konkreten Suche und Gewinnung von Freiwilligen durch interne sowie externe Beschaffungswege und der Rolle zentraler Anlaufstellen.

Schlüsselwörter

Personalmanagement, Ehrenamt, bürgerschaftliches Engagement, öffentliche Körperschaften, Personalbeschaffung, Personalmarketing, Motivationsstrukturen, Anerkennungskultur, Freiwilligenagenturen, Gemeinnützigkeit, Matching, Strategische Ebene, Operative Ebene, Zielgruppenanalyse, Organisationskultur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie öffentliche Körperschaften personalwirtschaftliche Strategien nutzen können, um ehrenamtliche Mitarbeiter für gemeinnützige Aufgaben zu gewinnen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung des Ehrenamts, die strategische Marktforschung, die Übertragung von Personalmarketing auf das Ehrenamt und die operative Beschaffung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Antworten und Lösungsansätze zu liefern, inwieweit Managementprinzipien aus der Privatwirtschaft auf die ehrenamtliche Tätigkeit übertragbar sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Theorieanalyse, die Erkenntnisse aus dem Personalmanagement mit sozialwissenschaftlichen Studien zum Bürgerschaftlichen Engagement verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine strategische Ebene (Marktforschung/Motive), eine taktische Ebene (Marketing-Mix) und eine operative Ebene (Beschaffungswege/Anlaufstellen).

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Personalmarketing, Freiwilligenagenturen, intrinsische Motivation, Anreizpolitik und bürgerschaftliches Engagement.

Wie unterscheiden sich die Motivationsstrukturen von Ehrenamtlichen von denen in der Wirtschaft?

Ehrenamtliche sind primär intrinsisch motiviert; materielle Anreize spielen eine untergeordnete Rolle, während ideelle Werte und die Identifikation mit der Mission entscheidend sind.

Welche Rolle spielen Freiwilligenagenturen laut der Autorin?

Freiwilligenagenturen sind als zentrale Anlaufstellen entscheidend, da sie Strukturen zur Vermittlung, Beratung und Netzwerkarbeit unter einem Dach vereinen.

Excerpt out of 26 pages  - scroll top

Details

Title
Personalmanagement im Ehrenamt
College
University of Kassel
Grade
96 von 100 Punkten
Author
Andrea Grotendorst (Author)
Publication Year
2004
Pages
26
Catalog Number
V31593
ISBN (eBook)
9783638325417
ISBN (Book)
9783638717687
Language
German
Tags
Personalmanagement Ehrenamt
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andrea Grotendorst (Author), 2004, Personalmanagement im Ehrenamt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/31593
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