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Performance Measurement- und Anreizsysteme als Instrumente des Beteiligungscontrollings. Möglichkeiten und Grenzen

Title: Performance Measurement- und Anreizsysteme als Instrumente des Beteiligungscontrollings. Möglichkeiten und Grenzen

Seminar Paper , 2015 , 17 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Stefan Schirmer (Author)

Business economics - Controlling
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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich speziell mit dem Aspekt der Performancemessung der beteiligten Unternehmen sowie der Etablierung von Anreizsystemen zur Incentivierung der lokalen Geschäftsführungen.

Mit dem Fortschreiten der Globalisierung stehen Unternehmen in einem beständigen Wandel, der sich unter anderem in einer hohen Zahl von Unternehmensfusionen und -übernahmen zeigt. Dies äußert sich nicht zuletzt dadurch, dass sich Firmen darauf spezialisieren, Beteiligungsgesellschaften zu akquirieren oder zu gründen sowie zu gegebener Zeit auch wieder abzustoßen. In Deutschland gibt es für dieses Geschäftsmodell mit der Rocket Internet AG in Berlin ein populäres Beispiel aus der jüngsten Vergangenheit. Laut Geschäftsbericht hält das erst 2007 gegründete Unternehmen mittlerweile 141 Beteiligungen im sich stetig wandeldendem Portfolio.

Das diese Strategie nicht automatisch von Erfolg gekrönt ist, musste auch Rocket Internet seit dessen Börsengang am 2. Oktober 2014 schmerzlich erfahren: nach kurzem Anstieg befindet sich der Kurs in rasanter Talfahrt mit aktuellem Tiefpunkt (Stand: 2. Oktober 2015) bei einem Minus von 22% binnen eines Jahres. Hier ist das Beteiligungscontrolling gefordert, Hilfestellung zur Führung beteiligter Unternehmen zu leisten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsdefinitionen

2.1 Controlling und Beteiligungscontrolling

2.2 Performance Measurement

2.3 Anreize und Anreizsysteme

3 Instrumente zum Performance Measurement

3.1 Finanzorientierte Instrumente

3.1.1 Einführung und Überblick

3.1.2 DuPont-Kennzahlensystem

3.2 Nicht-Finanzorientierte Instrumente

3.2.1 Einführung und Überblick

3.2.2 Die Balanced Scorecard

4 Integration von Performance Measurement Systemen in Anreizsysteme

5 Zusammenfassung und kritische Würdigung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit untersucht den Einsatz von Performance Measurement-Systemen und Anreizstrukturen als strategische Steuerungsinstrumente im Beteiligungscontrolling. Ziel der Arbeit ist es aufzuzeigen, wie Unternehmen ihre Leistungsbewertung durch den Einbezug sowohl finanzieller als auch nicht-finanzieller Kennzahlen optimieren und diese zur Incentivierung des Managements nutzen können, um langfristige Unternehmensziele effektiv zu erreichen.

  • Grundlagen des Beteiligungscontrollings und der Anreizgestaltung
  • Vergleich zwischen finanzorientierten und nicht-finanziellen Performance-Instrumenten
  • Detaillierte Betrachtung des DuPont-Kennzahlensystems
  • Analyse der Balanced Scorecard als multidimensionales Steuerungsmodell
  • Integration von Leistungskennzahlen in moderne Anreizsysteme

Auszug aus dem Buch

3.1.2 DuPont-Kennzahlensystem

Das DuPont Kennzahlensystem wurde bereits Anfang des 20. Jahrhunderts von F. Donaldson Brown entwickelt und bei der DuPont Powder Company eingesetzt, die somit als Namensgeber des Systems fungieren. Dieses System erfuhr 1950 eine Renaissance durch den Wirtschaftswissenschaftler Thomas Davis, der das Konzept einer breiteren Öffentlichkeit bekannt machte.

Abbildung 1 zeigt deutlich, welche Faktoren welchen Einfluss auf den Return on Investment als Spitzenkennzahl des DuPont Kennzahlensystems haben. Da alle Positionen mathematisch miteinander verknüpft sind, ist leicht errechenbar, welche Auswirkungen eine Verbesserung der Umsätze auf den Return on Investment hätte. So sind interessanterweise die Umsätze gleich mehrfach im DuPont-Schema integriert, so dass diesen durch Multiplikator-Effekte eine besonders hohe Bedeutung zukommt. Durch die hohe Zugänglichkeit – gepaart mit der einfachen Datenerhebung – ist dieses System in der Praxis äußerst beliebt. Jedoch steht der Return on Investment als (einziges) Instrument zur Performance Messung größtenteils in der Kritik. Dies begründet sich u.a. darauf, dass eine Maximierung des Return on Investment einzelner Einheiten (hier: einzelner Beteiligungen) nicht zwangsweise optimal für das Gesamtunternehmen sein muss. Zudem wird kritisch gesehen, dass der Return on Investment nur den Wert einer Periode angibt und somit äußerst kurzfristig orientiert ist, für das Management einer Beteiligungsgesellschaft aber vielmehr der mittel- bzw. langfristige Erfolg angestrebt wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den wachsenden Stellenwert des Beteiligungscontrollings angesichts globaler Unternehmensverflechtungen und definiert die Forschungsfrage bezüglich der Performancemessung und Anreizgestaltung.

2 Begriffsdefinitionen: In diesem Kapitel werden die zentralen Begrifflichkeiten „Controlling“, „Beteiligungscontrolling“, „Performance Measurement“ sowie „Anreize und Anreizsysteme“ theoretisch eingeordnet und definiert.

3 Instrumente zum Performance Measurement: Das Kapitel bietet eine systematische Übersicht über verschiedene Kennzahlenmodelle, unterteilt in finanzorientierte Instrumente wie das DuPont-Schema und nicht-finanzorientierte Ansätze wie die Balanced Scorecard.

4 Integration von Performance Measurement Systemen in Anreizsysteme: Hier wird der Transfer von Performance-Kennzahlen in die praktische Anreizgestaltung analysiert, wobei Voraussetzungen für deren Akzeptanz und Erfolg kritisch diskutiert werden.

5 Zusammenfassung und kritische Würdigung: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion der Möglichkeiten und Grenzen von Performance Measurement-Systemen und betont die Notwendigkeit einer ausgewogenen und langfristig orientierten Kennzahlensteuerung.

Schlüsselwörter

Beteiligungscontrolling, Performance Measurement, Anreizsysteme, DuPont-Kennzahlensystem, Balanced Scorecard, Unternehmenssteuerung, Finanzkennzahlen, Rentabilität, Strategieimplementierung, Motivationssysteme, Leistungsmessung, Management, Unternehmenserfolg.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Steuerung von Unternehmensbeteiligungen durch den Einsatz geeigneter Kennzahlensysteme zur Performancemessung und deren Verknüpfung mit Anreizsystemen für Führungskräfte.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die Konzepte des Performance Measurement, die Differenzierung zwischen monetären und nicht-monetären Kennzahlen sowie die Herausforderungen bei der Implementierung von Bonusprogrammen in Beteiligungsgesellschaften.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Möglichkeiten und Grenzen verschiedener Messinstrumente aufzuzeigen, um eine effektive und zielkonforme Steuerung von Beteiligungen zu gewährleisten.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit angewendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der aktuelle wissenschaftliche Konzepte zum Controlling und Performance Measurement ausgewertet und auf ihre Praxistauglichkeit im Beteiligungscontrolling hin untersucht werden.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsabgrenzung, eine detaillierte Analyse finanzorientierter Instrumente wie dem DuPont-Schema, die Untersuchung der Balanced Scorecard als multidimensionalem Ansatz sowie eine Diskussion zur Integration dieser Systeme in Anreizstrukturen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren den Text am besten?

Wichtige Begriffe sind Beteiligungscontrolling, Performance Measurement, Balanced Scorecard, DuPont-System und Anreizsysteme.

Warum wird das DuPont-Kennzahlensystem in der Arbeit kritisch betrachtet?

Das System wird als zu kurzfristig orientiert und einseitig kritisiert, da die alleinige Maximierung des Return on Investment für einzelne Tochtergesellschaften nicht zwangsläufig dem langfristigen Erfolg des Gesamtkonzerns dient.

Warum ist die Wahl der Kennzahlen in einer Balanced Scorecard so komplex?

Die Komplexität ergibt sich aus der Notwendigkeit, sowohl finanzielle als auch nicht-finanzielle Daten valide zu erheben, kulturelle Unterschiede bei internationalen Beteiligungen zu berücksichtigen und sicherzustellen, dass die Kennzahlen vom Management direkt beeinflussbar sind.

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Details

Title
Performance Measurement- und Anreizsysteme als Instrumente des Beteiligungscontrollings. Möglichkeiten und Grenzen
College
University of Hagen
Course
Seminar Beteiligungscontrolling
Grade
1,3
Author
Stefan Schirmer (Author)
Publication Year
2015
Pages
17
Catalog Number
V315993
ISBN (eBook)
9783668151635
ISBN (Book)
9783668151642
Language
German
Tags
controlling beteiligungscontrolling performance measurement anreizsysteme anreize balanced scorecard economic value added dupont kennzahlensysteme kennzahlen performance measures
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefan Schirmer (Author), 2015, Performance Measurement- und Anreizsysteme als Instrumente des Beteiligungscontrollings. Möglichkeiten und Grenzen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/315993
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