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Familie und Identitätsbildung im Jugendalter

Titre: Familie und Identitätsbildung im Jugendalter

Mémoire pour le Diplôme Intermédiaire , 2002 , 18 Pages , Note: 1,5

Autor:in: Diplom Sozialwissenschaftler Thomas Kruthaup (Auteur)

Sociologie - Enfants et Adolescence
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Identitätsbildung in der Familie. Es werden die verschiedenen Dimensionen der Identität behandelt, die Bildung dieser in der Familie, sowie die Aufgaben der weiteren Sozialisationsnetzwerke.

Inhalt:

1.Identität

1.1 Soziologische Dimension der Identität
1.2 Psychologische Dimension der Identität
1.3 Erik H. Eriksons Ich – Identität
1.4 Die Theorie des Selbst bei G. H. Mead
1.5 Patchwork – Identität

2. Identitätsbildung in der Familie

2.1 Jugend als Lebensphase im Wandel der Zeit
2.2 Identitätsbildung als Aufgabe der Erziehung in der Familie

3. Wer übernimmt die Identitätsbildung neben der Familie? Aufgaben und Funktionen und deren Wirklichkeit.

3.1 Schule
3.2 Weitere soziale Netzwerke
3.3 Neue Medien

4. Resümee

5. Literatur

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1.Identität

1.1 Soziologische Dimension der Identität

1.2 Psychologische Dimension der Identität

1.3 Erik H. Eriksons Ich – Identität

1.4 Die Theorie des Selbst bei G. H. Mead

1.5 Patchwork – Identität

2. Identitätsbildung in der Familie

2.1 Jugend als Lebensphase im Wandel der Zeit

2.2 Identitätsbildung als Aufgabe der Erziehung in der Familie

3. Wer übernimmt die Identitätsbildung neben der Familie? Aufgaben und Funktionen und deren Wirklichkeit.

3.1 Schule

3.2 Weitere soziale Netzwerke

3.3 Neue Medien

4. Resümee

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den komplexen Prozess der Identitätsbildung im Jugendalter unter Berücksichtigung soziologischer und psychologischer Perspektiven. Zentral ist dabei die Frage, wie Jugendliche in einer sich wandelnden Gesellschaft, geprägt durch die Familie und weitere Sozialisationsinstanzen, ihre Identität konstruieren und welche Rolle dabei neue Medien sowie institutionelle Rahmenbedingungen spielen.

  • Vergleich soziologischer und psychologischer Identitätstheorien (Erikson, Mead, Keupp).
  • Analyse der Jugend als historisch gewachsene Lebensphase.
  • Untersuchung der Familie als primärer Sozialisationsinstanz und deren krisenhafte Dynamik.
  • Rolle von Schule und weiteren Netzwerken (Kirche, Vereine) im Identitätsprozess.
  • Einfluss der neuen Medien auf Individualisierung und Selbstbild.

Auszug aus dem Buch

1.3 Erik H. Eriksons Ich – Identität

Erik Homburger Erikson deutschstämmiger amerikanischer Psychologe 15.06.1902 bis . Schüler von Sigmund Freud immigrierte 1933 in die USA, Professur an mehreren Universitäten, unter anderem an der Harvard University. Seine Hauptwerke im Original: „Childhood and society „ 1950, „Young man Luther“ 1958, „Insight and responsibility” 1964, “Identity, youth and crisis” 1968 und “Ghandhis truth” 1970.

Das 1973 in Deutschland erschienende Buch „Identität und Lebenszyklus“ (Identity, youth and crisis) setzt sich zum Großteil aus einem Aufsatz für das U.S. Children´s Bureau für eine White House Conference 1950 zusammen und ist eine Überarbeitung des 1971 in Deutschland erschienene Buch „Kindheit und Gesellschaft“ (Childhood and society).

Erikson gilt als Urheber des sozialpsychologischen Identitätsbegriffs, der eine Art Brücke zwischen Soziologie und Psychologie respektive Psychoanalyse schlagen soll.

„Das Studium der Identität wird daher in dieser Zeit zu einer genau strategischen Frage, wie es das Studium der Sexualität zu Freuds Zeiten war.“

Erikson unterteilt den Identitätsbegriff in drei verschiedene Ebenen: die eigenen Erfahrungen, das beobachtbare Verhalten und unbewusste Prozesse. Die Ich – Identität stellt er als das Produkt der während der Kindheit erfahrenen Werte und Normen da. Auf diese gesammelten „Kindheitsidentifikationen“ greift das sich in der Adoleszenz befindende Kind dann zurück und stellt sie in Frage.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Identität: Einführung in die theoretischen Grundlagen der Identitätsbildung aus soziologischer und psychologischer Sicht unter Einbeziehung von Theorien wie denen von Erikson, Mead und Keupp.

2. Identitätsbildung in der Familie: Analyse der Jugend als Lebensphase im geschichtlichen Kontext und die Rolle der Familie als zentraler Ort der Erziehung und Identitätsarbeit.

3. Wer übernimmt die Identitätsbildung neben der Familie? Aufgaben und Funktionen und deren Wirklichkeit.: Untersuchung der Aufgaben von Schule, Vereinen und neuen Medien als weitere Sozialisationsinstanzen für den Jugendlichen.

4. Resümee: Fazit über die Bedeutung der Familie als schwierigste, aber wichtigste Instanz im Prozess der Identitätsbildung in einer komplexen gesellschaftlichen Realität.

Schlüsselwörter

Identitätsbildung, Jugendalter, Familie, Sozialisation, Erik H. Erikson, G. H. Mead, Patchwork-Identität, Adoleszenz, Ich-Identität, soziale Netzwerke, neue Medien, Identitätskrise, Selbstbild, Gesellschaft, Erziehung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt den Prozess der Identitätsbildung bei Jugendlichen und analysiert die verschiedenen sozialen Instanzen, die diesen Prozess maßgeblich beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Fokus stehen die theoretische Definition von Identität, die historische Wandlung der Jugendphase, die Rolle der Familie bei Erziehungskrisen sowie die Einflüsse von Schule, Vereinen und digitalen Medien.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu verstehen, wie Jugendliche ihre Identität unter den Bedingungen einer individualisierten Gesellschaft konstruieren und welche Rolle das familiäre Umfeld dabei spielt.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse bedeutender identitätstheoretischer Ansätze (u.a. Erikson, Mead, Keupp) sowie der Einbeziehung sozialwissenschaftlicher Studien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die spezifische Situation in der Familie während der Adoleszenz sowie die Auswirkungen außerschulischer Sozialisationsnetzwerke.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Kernbegriffe sind Ich-Identität, Sozialisation, Adoleszenz, familiale Erziehung und Identitätskonstruktion.

Wie unterscheidet sich die Sichtweise von Erikson zu der von Mead?

Während Erikson den Begriff der Ich-Identität und die lebenslange Identitätsentwicklung betont, konzentriert sich Mead primär auf das „Selbst“ und die Bedeutung der Sprache als Voraussetzung für die Selbstentwicklung.

Welche Bedeutung haben neue Medien für die Identitätsfindung?

Medien fungieren als neue Sozialisationspartner, die Identitätsmärkte bieten, in denen Jugendliche ihr Selbstbild ohne unmittelbare elterliche Kontrolle erproben können.

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Résumé des informations

Titre
Familie und Identitätsbildung im Jugendalter
Université
Carl von Ossietzky University of Oldenburg  (Soziologie)
Note
1,5
Auteur
Diplom Sozialwissenschaftler Thomas Kruthaup (Auteur)
Année de publication
2002
Pages
18
N° de catalogue
V31632
ISBN (ebook)
9783638325677
ISBN (Livre)
9783638772129
Langue
allemand
mots-clé
Familie Identitätsbildung Jugendalter
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Diplom Sozialwissenschaftler Thomas Kruthaup (Auteur), 2002, Familie und Identitätsbildung im Jugendalter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/31632
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Extrait de  18  pages
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