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Sprachnationalismus im 19. Jahrhundert. Begriff und Vertreter des Sprachpatriotismus

Título: Sprachnationalismus im 19. Jahrhundert. Begriff und Vertreter des Sprachpatriotismus

Trabajo Escrito , 2015 , 20 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Gregor Grohmann (Autor)

Didáctica de la asignatura Alemán - Pedagogía, Lingüística
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Die folgende Arbeit widmet sich der Sprachkritik und dem damit einhergehenden Sprachnationalismus. Was versteht man unter diesen beiden Begriffen? Welche äußeren Umstände führten zu den Beweggründen, Sprache mit nationalistischem Eifer vertreten zu müssen?

Diese Fragestellungen sollen im Verlauf der Arbeit unter besonderer Berücksichtigung des historischen Kontextes in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts behandelt werden. Anhand der Begrifflichkeiten Sprachnationalismus und Sprachpatriotismus sollen weitere Vertreter dieser Strömung zum genannten Zeitraum behandelt werden.

Zu Beginn der Arbeit wird zuerst der Forschungsstand kurz aus der Sicht der germanistischen Sprachwissenschaft offengelegt, dessen Erkenntnisse die Grundlage der in Kapitel 2 folgenden Textanalyse bilden. Neben Ernst Moritz Arndt werden dabei zum Vergleich Texte von Johann Gottlieb Fichte sowie Friedrich Ludwig Jahn herangezogen. Anschließend erfolgt die zeitliche Einordnung der Betrachtung in den historischen Kontext für mögliche Gründe, die zu einer Nationalisierung der Sprache geführt haben.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: Sprachnationalismus als Begriff und Arbeitsausblick

1.1. Forschungsstand der gegenwärtigen Arbeit

1.2. Umgang mit den fachsprachlichen Termini – Merkmale

1.3. Beeinflussung der Sprache auf den Menschen

2. Das lange 19. Jh. kurz erfasst – Revolution, Industrialisierung, Vormärz

3. Der Sprachnationalismus anhand ausgewählter Vertreter

3.1. Ernst Moritz Arndt – über Volk, Nation, Hass und Sprache

3.2. Ein kurzer Blick zu Johann Gottlieb Fichte und Friedrich Ludwig Jahn

4. Zusammenfassung: langfristige Auswirkungen

5. Quellen- und Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Entstehung und Ausprägung des Sprachnationalismus im frühen 19. Jahrhundert, insbesondere im Kontext der Befreiungskriege. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit den Beweggründen, Sprache als nationalistisches Identitätsmerkmal zu instrumentalisieren, und analysiert, wie diese Strömung durch ausgewählte Vertreter und historische Umstände geformt wurde.

  • Sprachnationalismus als ideologisches Konzept
  • Die Rolle der deutschen Sprache im 19. Jahrhundert
  • Historischer Kontext von Revolution und Industrialisierung
  • Vergleich der Argumentationsmuster bei Arndt, Fichte und Jahn

Auszug aus dem Buch

3.1. Ernst Moritz Arndt – über Volk, Nation, Hass und Sprache

Das genutzte Werk Arndts wurde 1815 in Berlin erstmals mit dem Titel: „Über Volkshaß und über den Gebrauch einer fremden Sprache“ veröffentlicht und gedruckt. Zu Beginn seiner Ausführung fällt vor allem auf, dass ihn sein Aufenthalt in Schweden 1806 - 1809 dem lutherischen Glauben nahebrachte und deshalb er die christliche Lehre des freien Menschen als gottgegebene Verschiedenheit der Völker darlegte. „Wer also von Einer Religion, von Einem Staate, von Einer Sprache, von Einem gebietenden spricht, der spricht gegen Gott und seinen ewigen Willen.“

Eine erste Bewertung der Franzosen, die für Arndt auch außerhalb des betrachteten Werks das Feindbild der Deutschen verkörperten, findet sich bereits früh, indem er diese als „(...) gauklerisch wankelmütig in Sitten und im Leben (...)“ bezeichnet. Diese abwertenden Eigenschaften ziehen sich dabei durch die gesamte Ausführung (flatterhaft, unstetig, hinterlistig). Der bereits im Titel beschworene Volkshass kann dabei jedoch missverstanden werden, da Arndt innerhalb seiner Argumentation das Wort abschwächte und auf dessen Notwendigkeit verwies, indem er sagte, dass „(...)alles, was Leben und Bestand haben soll, eine bestimmte Abneigung, einen Gegensatz, einen Haß haben muß; (...)“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Sprachnationalismus als Begriff und Arbeitsausblick: Das Kapitel führt in die Thematik des Sprachnationalismus ein, skizziert den aktuellen Forschungsstand und definiert das methodische Vorgehen der Arbeit.

2. Das lange 19. Jh. kurz erfasst – Revolution, Industrialisierung, Vormärz: Hier werden die historischen Rahmenbedingungen wie die Auswirkungen der Französischen Revolution und die Industrialisierung beleuchtet, die den sozialen Wandel und das nationale Identitätsstreben maßgeblich beeinflussten.

3. Der Sprachnationalismus anhand ausgewählter Vertreter: Dieser Hauptteil analysiert die Schriften von Ernst Moritz Arndt, Johann Gottlieb Fichte und Friedrich Ludwig Jahn hinsichtlich ihrer sprachnationalistischen Argumentationsmuster.

4. Zusammenfassung: langfristige Auswirkungen: Das Fazit reflektiert die Erkenntnisse der Analyse und setzt sie in den Kontext historischer Entwicklungen bis hin zu modernen politischen Strömungen.

5. Quellen- und Literaturverzeichnis: Auflistung der in der Arbeit verwendeten Primär- und Sekundärquellen.

Schlüsselwörter

Sprachnationalismus, Sprachpatriotismus, Ernst Moritz Arndt, Johann Gottlieb Fichte, Friedrich Ludwig Jahn, 19. Jahrhundert, Nationalidentität, Sprachpurismus, Sprachgeschichte, Befreiungskriege, Volksgeist, Deutschland, Französische Revolution, Ideologie, Sprachwissenschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das Phänomen des frühen Sprachnationalismus im deutschsprachigen Raum zu Beginn des 19. Jahrhunderts und dessen enge Verknüpfung mit politischer und gesellschaftlicher Ideologie.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die Konzepte des Sprachnationalismus und Sprachpatriotismus, die Wechselwirkung von Sprache und Nation sowie die historische Einordnung durch gesellschaftliche Umbrüche jener Zeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Beweggründe der zeitgenössischen Akteure zu verstehen, warum und wie Sprache in einer Zeit politischer Krisen nationalistisch instrumentalisiert wurde.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?

Die Arbeit basiert auf einer historischen Textanalyse ausgewählter Primärquellen führender Intellektueller des 19. Jahrhunderts, eingebettet in den wissenschaftlichen Diskurs der Germanistischen Sprachwissenschaft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die theoretischen und praktischen Ansätze von Ernst Moritz Arndt, Johann Gottlieb Fichte und Friedrich Ludwig Jahn, wie sie Sprache als identitätsstiftendes und abgrenzendes Merkmal einsetzten.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Sprachnationalismus, Volksgeist, Sprachpurismus, Nation, Identität und der historische Kontext des Vormärz und der Befreiungskriege.

Wie unterscheidet Arndt zwischen dem Deutschen und dem Französischen?

Arndt bewertet das Deutsche als tiefgründig und organisch, während er dem Französischen zwar eine gewisse Klarheit zugesteht, diese aber als "oberflächlich" und mit negativen Eigenschaften wie Gauklerhaftigkeit assoziiert.

Warum spielt der Sprachpurismus bei Friedrich Ludwig Jahn eine Rolle?

Jahn nutzte den Sprachpurismus als radikales Mittel, um durch die Ablehnung von Fremdwörtern eine vermeintlich "echtdeutsche" Identität zu propagieren und die Sprache von als fremd empfundenen Einflüssen zu reinigen.

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Detalles

Título
Sprachnationalismus im 19. Jahrhundert. Begriff und Vertreter des Sprachpatriotismus
Calificación
1,7
Autor
Gregor Grohmann (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
20
No. de catálogo
V316437
ISBN (Ebook)
9783668156425
ISBN (Libro)
9783668156432
Idioma
Alemán
Etiqueta
Sprache Nationalismus Ernst-Moritz-Arndt Friedrich Ludwig Jahn 19. Jh. Deutsch Deutschland Napoleonosche Kriege
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Gregor Grohmann (Autor), 2015, Sprachnationalismus im 19. Jahrhundert. Begriff und Vertreter des Sprachpatriotismus, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/316437
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