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Potentiale und Herausforderungen beim Einsatz von Social-Software zur Kompetenzentwicklung der Mitarbeitenden im Unternehmen

Strategische Überlegungen zur Stützung des Kompetenzerwerbs ausgerichtet an den Parametern Organisation, Mensch und Technik

Title: Potentiale und Herausforderungen beim Einsatz von Social-Software zur Kompetenzentwicklung der Mitarbeitenden im Unternehmen

Term Paper , 2014 , 31 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Eva Ortmann-Welp (Author)

Pedagogy - Adult Education
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In dieser Arbeit werden die Einsatzmöglichkeiten von Social Software für einen Kompetenzaufbau unter einer bildungswissenschaftlichen Perspektive beleuchtet.

Social Software bietet noch nie dagewesene Möglichkeiten für ein Unternehmen. Es eröffnet neue Wege zur Bildung von Öffentlichkeit für die Darstellung eines Unternehmens im Rahmen von Public Relations und Issues Management. Für Marketingziele ermöglicht es eine räumlich und zeitlich flexible Vernetzung, die eine serviceorientierte Kommunikation mit den internen und externen Stakeholdern vereinfacht. Insbesondere bietet Social Software aber auch Potentiale für die Kollaboration und den Wissensaustausch in einem Unternehmen sowie für die Kompetenzentwicklung der Mitarbeiter. In unserer heutigen Wissensgesellschaft werden Mitarbeiterkompetenzen zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor.

Bei der Einführung von Social Software haben viele Unternehmen Bedenken und Unsicherheiten. Ein sogenanntes Changemanagement, das ein Wandel der Unternehmens- und Lernkultur beinhaltet, ist erforderlich. Gerade auch wenn es um betriebliche Bildung geht, werden immer noch formale Bildungsangebote favorisiert. Betriebliche Bildungsprojekte werden unter dem Blickpunkt des Return on investment (ROI) betrachtet und vorrangig nach den Zielen der Organisation ausgerichtet. Die Bedürfnisse der Mitarbeiter werden hierbei leider oft vernachlässigt. Es ist eine systemische Sichtweise mit der gleichgewichtigen und gleichzeitigen Betrachtung der Bereiche Organisation, Mensch und Technik erforderlich.

Die Fragestellungen der Arbeit lauten hierbei: Welche Potentiale bietet Social Software in Bezug auf die Kompetenzentwicklung der Mitarbeitenden und welche Herausforderungen müssen überwunden werden? Welche Strategien sollten für einen erfolgreichen Einsatz beachtet werden?

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Bedeutung und Entwicklung von Kompetenz in der heutigen Wissensgesellschaft

2.1 Die Definition und Abgrenzung des Begriffs Kompetenz

2.2 Möglichkeiten zur Förderung der Kompetenzentwicklung

3. Die Nutzungsoptionen und Potentiale von Social Software für die Kompetenzentwicklung der Mitarbeiter

3.1 Begriffsdefinition und Merkmale von Social Software

3.2 Einsatzmöglichkeiten von Social Software in Lernprozessen und die Potentiale für die Kompetenzentwicklung

4. Die Herausforderungen und Blockaden beim Einsatz von Social Software im Unternehmen im Hinblick der Kompetenzentwicklung der Mitarbeiter

4.1 Herausforderungen für den Mitarbeiter beim Einsatz von Social Software im Unternehmen

4.1.1 Die Selbstlernkompetenz als Anforderung für die Mitarbeiter in der heutigen Wissensgesellschaft

4.1.2 Die Medienkompetenz als Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe in einer digital geprägten Welt

4.2 Herausforderungen für die Organisation beim Einsatz von Social Software im Unternehmen

4.3 Herausforderungen im Bereich der Technik beim Einsatz von Social Software im Unternehmen

5. Strategien für den Einsatz von Social Software im Unternehmen zum Kompetenzaufbau der Mitarbeiter

5.1 Strategische Überlegungen in der Vorbereitungs- und Planungsphase für den Einsatz von Social Software im Unternehmen

5.2 Strategien in der Durchführungsphase für einen erfolgreichen Einsatz von Social Software im Unternehmen

5.3 Strategische Aspekte für die Etablierungs- und Bewertungsphase beim Einsatz von Social Software im Unternehmen

6. Bewertende Kurzzusammenfassung mit Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Rolle von Social Software bei der Kompetenzentwicklung von Mitarbeitern in Unternehmen zu untersuchen. Dabei wird der Frage nachgegangen, welche Potentiale diese Technologien bieten, welche Herausforderungen bei der Implementierung bestehen und welche Strategien zu einem erfolgreichen Einsatz führen, um das betriebliche Humankapital in der Wissensgesellschaft zu stärken.

  • Analyse der Bedeutung von Kompetenzen in der modernen Wissensgesellschaft
  • Untersuchung der Potenziale von Social Software für informelles und kooperatives Lernen
  • Identifikation von organisatorischen, menschlichen und technischen Barrieren
  • Entwicklung von Strategien für die Vorbereitung, Implementierung und Bewertung
  • Betrachtung von Selbstlern- und Medienkompetenz als Schlüsselanforderungen

Auszug aus dem Buch

3.1 Begriffsdefinition und Merkmale von Social Software

Auch bei dem Begriff „Social Software“ (Soziale Software) gibt es Unklarheiten bezüglich der Definition. Termini wie „Web 2.0“ oder „Social Media“ werden dabei häufig als Synonyme genutzt. Unter Social Software werden Systeme verstanden, mit denen Menschen kommunizieren, zusammenarbeiten oder auf eine andere Art interagieren können. Dabei sind erstellte Inhalte und involvierte Nutzer kontinuierlich miteinander vernetzt. Zudem fördern und unterstützen sie den Aufbau, das Selbstmanagement und die Selbstregulation einer Community (Alby 2008, S. 89).

Das Web 2.0, dieser Begriff wurde von O´Reilly (2005) geprägt, ist hierbei wesentlich durch Social-Software-Anwendungen bestimmt. Im Vergleich zu den früheren Internetmöglichkeiten (Web 1.0) sind Nutzer nicht mehr nur Consumer oder Rezipienten, sie können selber aufgrund einer vereinfachten Technik zum Producer werden, eigene Inhalte und ihr Wissen ins Internet stellen (User generated Content) – daher auch der Ausdruck „Prosumer“. Zudem ist der gesteigerte Vernetzungscharakter hervorzuheben, der neue, veränderte Formen sozialer Interaktion hervorbringt. Eine zeitlich sowie örtlich flexible Kommunikation und Kollaboration von Menschen wird möglich (Alby 2008, S. 116f). Es gibt dabei keine klaren Grenzen. Verbindungen erfolgen in Netzwerken, die für einen Austausch beliebig ausgeweitet werden können (Koch/Richter 2009, S.3).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Rolle von Social Software im Enterprise 2.0 und stellt die Relevanz der Kompetenzentwicklung als Wettbewerbsfaktor in der Wissensgesellschaft dar.

2. Die Bedeutung und Entwicklung von Kompetenz in der heutigen Wissensgesellschaft: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Kompetenz in Abgrenzung zu Wissen und Qualifikation und erörtert Ansätze zur Förderung der Kompetenzentwicklung.

3. Die Nutzungsoptionen und Potentiale von Social Software für die Kompetenzentwicklung der Mitarbeiter: Hier werden Definitionen von Social Software geklärt und deren Möglichkeiten zur Unterstützung informeller, selbstgesteuerter Lernprozesse detailliert analysiert.

4. Die Herausforderungen und Blockaden beim Einsatz von Social Software im Unternehmen im Hinblick der Kompetenzentwicklung der Mitarbeiter: Das Kapitel behandelt kritische Barrieren auf Seiten der Mitarbeiter, der Unternehmensorganisation und der technischen Infrastruktur.

5. Strategien für den Einsatz von Social Software im Unternehmen zum Kompetenzaufbau der Mitarbeiter: Es werden konkrete strategische Vorgehensweisen für die Phasen der Planung, Durchführung sowie Bewertung des Social Software Einsatzes vorgestellt.

6. Bewertende Kurzzusammenfassung mit Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit eines kulturellen Wandels hin zu einer lernenden Organisation.

Schlüsselwörter

Social Software, Kompetenzentwicklung, Wissensgesellschaft, E-Learning, Web 2.0, Selbstgesteuertes Lernen, Enterprise 2.0, Betriebliche Bildung, Medienkompetenz, Wissensmanagement, Changemanagement, Kollaboration, Vernetzung, Humankapital, Lernkultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen durch den gezielten Einsatz von Social Software die Kompetenzentwicklung ihrer Mitarbeiter fördern können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Arbeit deckt die Bereiche Wissensmanagement, moderne Lerntheorien, Kompetenzdiagnostik sowie strategisches Changemanagement im Kontext digitaler Medien ab.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Potenziale von Social Software für das Lernen im Unternehmen aufzuzeigen, Hindernisse zu identifizieren und konkrete Strategien zur erfolgreichen Implementierung abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Hausarbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der systemischen Betrachtung der Parameter Mensch, Organisation und Technik basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung des Kompetenzbegriffs, eine Analyse der Potenziale und Hindernisse von Social Software sowie die Ableitung strategischer Maßnahmen für verschiedene Projektphasen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Begriffe sind Social Software, Kompetenzentwicklung, Wissensgesellschaft, betriebliche Bildung und Changemanagement.

Welche Rolle spielt die Selbstlernkompetenz für Mitarbeiter?

Die Selbstlernkompetenz ist laut der Arbeit eine Schlüsselqualifikation, da moderne Arbeitsanforderungen ein hohes Maß an Eigenverantwortung und aktiver Wissenskonstruktion durch den Einzelnen erfordern.

Warum wird der Begriff "Humankapital" in der Arbeit problematisiert?

Die Autorin betont abschließend, dass hinter dem ökonomischen Begriff des "Humankapitals" stets Menschen stehen, deren Bedürfnisse nach Autonomie und sozialer Einbindung bei der Digitalisierung nicht vernachlässigt werden dürfen.

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Details

Title
Potentiale und Herausforderungen beim Einsatz von Social-Software zur Kompetenzentwicklung der Mitarbeitenden im Unternehmen
Subtitle
Strategische Überlegungen zur Stützung des Kompetenzerwerbs ausgerichtet an den Parametern Organisation, Mensch und Technik
College
University of Hagen  (Kultur- und Sozialwissenschaften)
Course
Master Bildung und Medien eEducation
Grade
1,3
Author
Eva Ortmann-Welp (Author)
Publication Year
2014
Pages
31
Catalog Number
V316487
ISBN (eBook)
9783668159211
ISBN (Book)
9783668159228
Language
German
Tags
Unternehmen Enterprise 2.0 Social Software Kompetenzentwicklung Kompetenzerwerb Return on Expectations Potentiale und Herausforderungen Potentiale und Herausforderungen von Social Software Master Modul 5 Modul 5 Bildung und Medien Master Bildung und Medien eEducation Einsatz von Social Software im Unternehmen Organisation Mensch Technik Organisation Mensch Technik Organisation Berufsbildung Erwachsenenbildung Weiterbildung Kompetenz Kompetenzen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Eva Ortmann-Welp (Author), 2014, Potentiale und Herausforderungen beim Einsatz von Social-Software zur Kompetenzentwicklung der Mitarbeitenden im Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/316487
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